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Was gibt's oder was gab's bei Euch zum Essen?

Heute war eine Freundin zu Besuch und da wir Samstag wieder fliegen mussten die Reste weg:

Ravioli von Rote Beete mit Frischkäse-Pilzfüllung
Rote-Beete-Tartar mit Avocado und Makrele
Zweierlei Terrine mit Lauchsalat
Lachsforelle mit Süsskartoffel und Paprika

Leider war nichts mehr für den Nachtisch da … Aber satt sind seit such so geworden.

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Hans
 
Aus gegebenen Anlass, aus meinem Erfahrungthread hier mein Rezept aus Ostafrika von

Rolex

Rolex, das sind Rolled Eggs. Spricht man Rolled Eggs schnell und verwaschen aus, ist man gleich bei Rolex. So wird der Wrap aus einem Chapati-Fladen, einem Omelette (daher Eggs) und weiteren Füllungen in seiner Ursprungsheimat Uganda genannt. Es ist, wie man heute sagt, Street Food, in unzähligen Varianten, mit Fleisch, ohne, mit Ei, ohne, aber immer mit Gemüse und Zwiebeln.
Für den Teig Variante nach Markús:
1 Teil Mehl, 1 Teil Vollkornmehl, Salz nach Geschmack, etwas heißes Wasser, 0.2 Teil geschmacksneutrales Öl (kein Olivenöl)

Mehl, Vollkornmehl, Öl mit Salz vermischen und mit etwas heißem Wasser zu einer Kugel kneten. Den Teig 1 Stunde mit einem feuchten Tuch abdecken und ruhen lassen. Den Teig teilen und flach ausrollen in Größe der Pfanne. Pflanzenöl erhitzen, den Fladen hineingeben, schwimmt im Fett) und beidseitig ausbacken. Das ist der Chapati.

Dann wird ein Omelett zubereitet... meins bestand aus Eiern, Kichererbsen und Kichererbsenmehl, etwas Milch, Tomaten, Paprika, rote Zwiebeln, Knoblauchzehen, Ingwer, Chili. Die roten Zwiebeln, Knoblauchzehen, Papriga, Ingwer, Chili würfeln, die Tomaten geachtelt und in etwas Öl angebraten. Dann habe ich das Kichererbsenmehl, Milch, die Eiern, mit der angebratenen Zwiebel-Knoblauch-Mischung püriert.
Von der Masse jeweils pfannengroße Omelets gebraten: Die Mischung in die Pfanne geben, glatt streichen und stocken lassen. Wenn die erste untere Seite leicht gebräunt ist, alles umdrehen. Die Mischung herausnehmen und warm stellen.
Nun Chapati kurz in der Pfanne beidseitig noch mal erhitzen und herausnehmen. Die Mischung der Rolex auf Chapati legen. Dann noch Tomaten, Salat, etc. pp noch oben darauf legen und das ganze zu einem Wrap einwickeln, Chapati außen. Die Größe und Mächtigkeit wurd nur von eurer Mundöffnung bestimmt.

Fertig.

Die Chapati werden in Ostafrika auf Vorrat gemacht und mit dem frischen Rolex belegt und dann zum Wrap gewickelt. Dann wird das in altem Zeitungspapier eingewickelt und verkauft.

Bom apetite!
 
Ich hatte das vorhin schon gelesen - muss aber zugeben das ich dann doch das portugiesische Frühstück aus Bica bzw. Galao und einem Nata bevorzuge.

Irgendwie ist meine Hauptmahlzeit dann doch eher abends :)

Gruss
Hans
 
Tartar vom Hirschrücken mit sautierten Pilzen
Wirklich rohes Wildfleisch?

Bei uns gabs:
zum traditionellen Freibier in der Kneipe hat ein Kumpel Würstchen und Kartoffelsalat in Blechdosen dabeigehabt
(auf den sehnsüchtigen Wunsch meines Mannes jedes Jahr war das eine gelungene Überraschung).
Daheim dann als Vorspeise kleine Grünkohl- Quiches, Iberico Bäckchen (4 Stunden im Ofen mit Wurzelgemüse, Ahornsirup und Dunkelbier), dazu Kartoffelplätzchen und als Nachtisch Nougat/Bitterschokomousse mit Birnenkompott, einem Schuss Williamsbirnenbrand und Sahne.
War auch sehr lecker, Fotobeweise gibt es allerdings keine, mein Apparat hatte frei.
 
übrigens für alle Feinschmecker hier vielleicht noch einen Spiele- Tipp :fies:
hab ich grad entdeckt...
 
Abends wird in Ostafrika normalerweise genauso mächtig wie zum Frühstück gespeist. Allerding nicht um 20h00/22h00, sondern in der Regel bei Beginn der Dunkelheit. Und die Abendmahlzeit ist eine sehr gesellige Angelegenheit.

Ja, aber dann ist man eben auch 3-4 Stunden früher als ich es in PT (oder sogar in D) mache - dann könnte ich morgens vielleicht auch mehr essen :-D

Hans
 
Sieht alles ganz köstlich aus, gut, dass ich grade pappsatt bin.
Bei uns gab's heute einfach Nudelauflauf mit den ganzen Resten vom Frühstücksbuffet.
 
Ohne Foto das gestrige Familienessen:
Lange geschmorte Beinscheiben mit Wurzelgemüse, Kürbis und Maronen. Mit Rotwein, Portwein und Balsamico, Orangenschale, Rosmarin, Lorbeer und Lebkuchengewürz ...
( Dazu Knödel und Rotkraut von der Frau Mama) Nicht nur für den ältesten Esser vorher mundgerecht zerpflückt .. (Also eher Gulasch)
Wie gut, dass ich doch großzügig eingekauft/ gekocht habe. Da ist noch was für nächstes Jahr übrig :rolleyes:


Grüße aus der S-Bahn
Und demnächst Diät viel Fisch
 
Natal ist vorbei. Heute gab es im O Valerio wieder „halbe Dosen“. Für mich die heißgeliebten Favas ;-). Mein Pairing: Ein Quinta Ponte Pedrinha Vinhas
Velhas Branco 2017. Ein Weißer zu Saubohnen und Entrecoste? Ich hatte wohl den richtigen Riecher, denn der Branco zeigt mittlerweile eine ganz leichte oxidative Note. Und damit eine Komponente, die auch zu deftigen Gerichten sehr gut harmoniert.

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Die Weinkarte im Os Galitos ist für Zip (aka Mr. Picky) nicht soooo sexy, so dass es auch mal ein Bierchen sein durfte.

Beim Vitela gab es keine Qual der Wahl. Es gibt hier nur Meia Dose für zivile 18 EUR.

Alles andere wäre selbst für Fernfahrerportionengewöhnte Hardcore-Karnivore too much.

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Zuletzt bearbeitet:
DAS war ne Meia Dose ???
In dem Fall gab es aber keine Alternative.

Ganz im Gegensatz zu gestern im O Valerio. Die (halbe) Portion Favas auf den Bildern kostet 12,50 EUR. Die “ganze” Portion würde 25 EUR kosten. Da frag ich mich in welchem Gefäß das serviert wird? Ner Suppenterrine? :confused:

Ich bestelle mir hier auch nie Tagessuppen vorweg, obwohl die hier immer egal ob Legumes, Ganja, Nabiça etc. hausgemacht und saulecker sind. Immer in der Hoffnung, das nach dem Hauptgang noch genug Platz für ein Sobremesa bleibt. Meistens stirbt die Hoffnung zuletzt. Süßes geht regelmäßig nicht mehr. Bestenfalls ne beschwipste Ananas in Portwein oder wie gestern ne Abacaxi c/ raspa de Lima e canela.

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