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Mein erster Auswanderungsversuch nach Portugal

AW: Mein erster Auswanderungsversuch nach Portugal

Jürgen schaute mich etwas verdutzt an und sagte - "Ach, jetzt weiss ich auch wer Du bist, wir sind uns doch vor gut drei Jahren zum ersten Mal bei Deinen nächtichen Ausflügen im Park hinter dem Theater begegnet. Da waren doch Deine Eltern und Schwester im Urlaub, und Oma und Opa, die im selben Haus wohnten, haben auf Dich aufgepasst oder? Aber sobald sie schliefen hast Du Dich hinausgeschlichen und hast nachts im Park entweder nach Liebesabenteuern oder zahlenden Kunden gesucht, oder? Und warst damals erst 15 oder 16?" Ja und dann kanntest Du ja auch Kalle und Micki, denen ich es letztendlich zu verdanken habe, dass ich aus dem Polizeidienst geflogen bin."

Ich unterbrach ihn und antwortete -"Ja, aber mit der Intrige gegen Dich hatte ich nichts zu tun. Ich habe sogar noch versucht Dir zu helfen. Ich war, als Dein Prozess begann, erst 16 und einige Zeit zuvor haben meine Eltern von meinem Sexualleben Wind bekommen, und somit stand ich unter ständiger Kontrolle, und wenn die erfahren hätten, dass ich zu Kalle und Miki Verbindung hatte, hätte es noch mehr Stress gegeben. Gut von meiner Bekanntschaft zu Miki wussten sie, da wir auf dieselbe Schule gingen und auch im selben Reiterverein waren. Ja und das einzige was ich damals tun konnte, war einen anynomen Brief an den Richter zu schreiben, worin alles richitg dargestellt war.."
 
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"Es war auch gar nicht meine Absicht, Dir zu unterstellen, dass Du etwas damit zu tun hattest." - erwiderte Jürgen. "Wie kam es überhaupt zu der ganzen Sache? Du bist doch immer im Park gewesen und hast Du mit Kalle nie Stress gehabt, obwohl Du Bulle und er ein Kleinkrimineller und Stricher war.?"

"Kleinkrimineller und Stricher" - sagte Jürgen - "Das war er wirklich. Aber dann kam ja noch der Sachverhalt der Zuhälterei dazu, denn weisst, ist Miki für ihn gelaufen und war erst dreizehn Jahre alt." "Miki war total frühreif, sah ja auch immer etwas älter aus, und er hat es völlig ohne Zwang von Kalle getan. Richtig ist, das Kalle ihn in die Szene einführte und auch auf ihn aufpasste und Kontakt zu Kunden machte. Aber Zwang steckte keiner dahinter. Er hat sogar vor mir damit noch herumgeprahlt." - antwortete ich.

"Eines habe ich nie verstanden, Miki hat auch immer damit rumgetönt, wie reich sein Vater doch wäre und trug auch immer die teuersten Klamotten. Und ich habe mich oft gefragt, wenn er es nicht nötig hat, warum macht der Junge dass? "Es stimmt, sein Vater hatte wirlich Kohle und nötig hatte er es auch nicht. Seine Eltern waren geschieden, er wohnte mit seiner Mutter in einer kleinen Eigentumswohnung, und mit ihrem Halbtagsjob und Papis Untehaltszahlungen, ging es denen sehr gut" -antwortete ich.
 
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"Wie und wodurch kam es eigentlich zu den ganzen Problemen und Deinem Rausswurf bei der Polizei?" - fragte ich Jürgen. "Wie Du ja weisst, war ich ja Zivilfahnder und auch verdeckte Ermittlungen gehörten zu meinen Aufgaben. Ja und eines Tages wurde ich dazu verdonnert in der oldenburger Szene verdeckt zu ermitteln, denn weder mein Vorgesetzter noch meine Kollegen, hatten eine Ahnung, dass ich in meiner Freizeit ebenfalls dort verkehrte. Und somit konnte ich auch nicht ablehnen. Es ging dabei um einen oder auch teilweise zwei Minderjährige, die sich im Park und der grossen Unterführung herumtrieben um Kontakte zu Männern zu suchen, und sich dafür bezahlen liessen. Ja und um wen es sich dabei handelte muss ich dir wohl nicht sagen. Du warst zu diesem Zeitpunkt irgendwie von der Bildfläche verschwunden, aber Miki ging unter Führung von Kalle nach wie vor dem ältesten Gewerbe der Welt nach. Ja und, Kalle hat von meinen Ermittlungen Wind bekommen, und mein Freund der Frsör, war sauer auf mich, und hat aus Rache mitgemacht. So wurde, dann die Situation so dargestellt, dass ich halt Miki zur Prostitution zwingen würde." -erklärte Jürgen. "Aber jeder hat doch gewusst wie es wirklich war." - sagte ich. "Klar hat es jeder gewusst, aber ausser Erwin, haben alle anderen die drei Affen gespielt, denn mit Polizei und Gericht wollte niemand etwas zu tun haben. Letztendlich wurde Erwin´s Aussage als entlastend gewertet, Dein anonymer Brief wurde vom Staatsanwalt nicht angerkannt, ja und dann waren dort die Aussaagen von Miki, Kalle und dem schönen Frisör. Ich war froh, dass ich nochmal so mit Ach und Krach davongekommen bin, und nicht in den Knast musste. Aber meinen Job war ich los-" sagte Jürgen - "Aber das ist Vergangenheit und ich will davon nichts mehr hören. Obwohl Rachegedanken habe ich schon so manches mal, und überlege mir, wir ich die drei fetig machen könnte.
 
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"Wenn Du willst" -sagte ich -"kann ich ja mal versuchen, zumindest bei Miki und Kalle könnte es klappen, die zwei hier nach Lüttich zu locken und Du versenkst sie dann mit Betonklötzen an den Fuessen in der Maas. Pepi hat mir gesagt, obwohl er und seine Landsleute hier teilweise schon seit Generationen leben, würden sie diese Praktiken durchaus auch hier anwenden, und nicht nur Chicago oder Palermo. So sagte er es mir letzte Nacht." - bemerkte ich. "Ach ja?"- fragte Jürgen -"und wie hoch seine Promillezahl zu jenem Zeitpunkt war, hat Dir nicht gesagt, oder?" -und grinste dabei.
 
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Und weiter gehts

"Ach wenn wir schon bei Peppi sind, da hätte ich noch eine Idee wie wir Miki einen kleinen Strich spielen könnten." - bermerkte ich. "Ja und wie?" - fragte Jürgen. "Also wie Du Dich erinnern kannst, was er doch immer sehr poppermäßig mit Markenklamotten bekleidet und hatte dazu doch auch immer das passende Parfum. Weiterhin war er sehr geruchtsempfindlich." -antwortete ich. "Ja und, was soll das, und was hat das mit Peppi zu tun?" "Der könnte uns behilflich sein. Ich habe auch noch so die eine oder andere Rechnung mit dem Spinner offen, und suche schon lange nach einer Gelegenheit, ihm einen auszuwischen." - sagte ich. "Also woran denkst Du?" - fragte Jürgen. "Wir schicken Miki ein Paket, mit einem ganz besonderen Duft." - antwortete ich. "Ich bin gespannt."- sagte Jürgen. "Die kennst doch Peppis spezielle Dulfnote, sobald er seine Schuhe auszieht oder? Ja wir schicken dem feinen Miki, ein paar getragene Socken vom unserem Freund Peppi, am besten wenn er sie länger als einen Tag getragen hat. Ich kann mir so richitg das Gesicht von Miki vorstellen, wenn er unerwartet von Unbekannt ein Päckchen aus Lüttich bekommt, es erwartungsvoll öffnet und ihm dabei der gute Duft von Peppis Socken in die Nase steigt." Jürgen fing an zu lachen und meinte nur- "Das ist zwar ekelig, aber der Saftsack hat es nicht anders verdient. Also ich packe das Päckchen nit, da ich keine Lust habe die Stinksocken von Peppi in die Hand zu nehmen." - meinte Jürgen. "Schon mal was von Gummihandschuhen gehört??" -fragte ich.:D:)
 
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Und wenn man vom Teufel spricht

Wie konnte es anders sein? In diesem Moment betrat zufälligerweise Peppi den Raum; Jürgen konnte sich das Lachen nicht verkneifen, Regerio ebenfalls nicht, und ich konnte mich letztendlich auch nicht beherrschern. Peppi sah nuns nur an, wie eine Kuh wenn es Donnert, und fragte uns, was denn so lustig sei, woraufhin Rogério ihm brühwarm von unserem Packet an Miki erzählte. Peppi meinte nur daraufhin, dass es kein Problem sei, und er uns gerne behilflich sein würde
 
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Plôtzlich betraten zwei Typen den Raum, die ich bisher noch nicht kannte, beide um die 30 und sahen auch recht nett aus. Jürgen begrüßte die Zwei recht freudlich und fragte etwas hämisch ode sie denn privat oder dienstlich dort wären. Warauf sie erwiderten dass es dienstlich sei, und und sämtliche Bewohner des Viertels routinemässig befragen würden. Mir war schnell klar, dass die beiden Typen Kriminalbeamte waren, und sie wussten, dass wir letzte Nacht recht lange unterwegs waren. In dem Viertel machten zu jener Zeit auch recht oft Fernfahrer halt, und laut der Polizisten soll in der Nacht zuvor ein Trucker ungebeten Besuch in seiner Schlafkabine erhalten haben. Der Typ wurde mit Aether in Tiefschlaf versetzt und dann vergewaltigt. Es kamen ihnen auch zu Ohren, dass es nicht das erste mal war, das sowas passiert ist und sie haben ebenfalls vor allen Dingen von Fernfahrern aus Portugal gehört das es auch dort schon, sowie an verschiedenen Stellen zwischen Irun und Vilar Formoso sowie auch in Frankreich immer wieder vorgekommen sein soll, und besonders oft in der Gegend um Beziers, und in Portugal im Ribatejo.

Wir sahen die beiden Polizisten etwas verwundert an, da wir so gar nicht glauben konnten, was sie uns soeeben erzahlten. Sie erklaerten uns, dass es kein Scherz sei, und dess es wohl zum ersten mal in Luettich zur anzeige gebracht wurde. Weiterhin erklaerten sie uns, wobei wir in Gedanken wieder bei dem Paeckchen fuer Miki waren, dass der oder die Taeter, sie waren sich nicht sicher, da es doch an recht verschiedenen Orten Europas passierte, danach immer die Unterhosen und Socken der Vergewaltigungsopfer mitnehmen wuerde. Jedoch wir hatten in der Nacht zuvor nichts bemerkt.
 
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Als die Polizisten gingen, sah man förmlich, wie es bei Rogério im Kopf arbeitete und Jürgem fragte ihn, ob er eine Idee hätte wer der Vergewaltiger sei, da ja er sowie die anderen Portugiesen aus unserer WG ja aus dem Ribatejo stammten, und Joao sogar in Santerém wohnte, und nur zeitweilig in Belgien zu Gast ist. Rogério fragte uns, ob wir jemanden kennen würden, er Beziers wohnt, in seinen Urlauben mit dem Motorrad von dort aus immer via Toulouse nach Bayonne fährt, dort einen Stop bei Freunden die dort eine Art Zweigstelle des Privatclubs betreiben würden, und dann die Strecke Irun-Gasteiz-Valladolid-Salamca-Guarda und dann weiter ins Ribatejo reist, da seine Mutter dort herstammt??. Jürgen sah ihn an, und sagte dass er wohl nicht ernst meinte. Und erklärte mir, dass er auf Richard anspielen würde, und sagte Rogério, dass Richard erstmal in Beziers als Polizist tätig ist, er es nicht nötig hätte auf diese Art Befriedigung zu verschaffen, und ausserdem nicht pervers sei und getragene Wäsche als Trophäen sammeln würde.
 
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Wer weiss, wer weiss, meinte Peppi. Und man merkte, dass Jürgen es absolut nicht gefiel, dass die Beiden so über Richard sprachen, und meinte, dass er sich das eher von Mariano, dass war einer der beiden Spanier ide in auf Spielchen in der Gefängszelle standen und auf bestimmte unangenhme Gerüche durchaus abfahren würde. Rogério bemerkte daraufhin, dass Jürgen wohl verliebt sei.

Peppi sagte zu mir, dass ich noch nichts von der Stadt gesehen habe, und bot mir eien Führung an, und meinte, dass wir auch bei dieser Gelegenheit, das Päckchen an Miki versenden könnten. Also gingen wir zunächst in die Wohnung, wo wir dann auch eines kleines Postpaket fanden. Peppi fackelte nicht lange, zog seine Sportschuhe und sine Socken aus, die er ins Paket packte und dieses veschloss, der Gestank im Raum war echt kaum zu ertragen und ich öffnete das Fenster. Nachdem ich etwas Frischluft getankt und der Duft verzogen war, schrieb ich Mikis Adresse auf das Paket, was wir beim Rundgang auch bei der Post aufgeben wollten, und dann gingen wir aus dem Haus und begaben uns aufdem direkten Weg ins Stadtzentrum
 
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Da kamen uns plötzlich Richard und Iñaki entgegen. Richard erklärte uns, dass er abreisen würde, da unerwartet nach Bézies müsste. Und Iñaki meinte zu mir, dass er gehört habe, dass ich eventuell zu einem der spanischen Zellengenossen nett sein möchte. Ich erwiderte, dass ich eigentlich nichts dagegen hätte, aber mir das entsprechende gewünschte Outfit mir irgendwie nicht so zusagen würde. Iñaki meinte, das Geld was er zahlt aber bestimmt, und das sogar er mir selber etwas dafür zahlen würde, was ich irgendwie seltsam fand. Er drückte ein paar Geldscheine, er waren damals umgerecht etws zwischen 60 und 70 DM glaube ich, und wunderte mich nur. Iñaki meinte nur, in drei Stunden sind die beiden Herren aus Spanien im Club sein, und alles weniger als eine Stunde dauern würde, und dass er mir entsprechende Kleidung in der Wohnung hinterlegen würde, dann verschwand er.

Peppi und ich machten unseren Stadtbummel, und wir fragten uns, was das ganze sollte. Pepi war der Meiung, dass Iñaki irgendwas im Schilde führt, da er insbesondere der Mann, für den ich vorgesehen war, nicht leiden könne, da er in seinem Position als Politiker stehts die Basken durch den Dreck zieht.

Als wir auf dem Postamt waren, rief ich einen Freund namens Dirk in meiner Heimat an, um zu hören, was dort so los war, denn ich war mitlerweile einige Tage verschwunden. Ich erreichte Dirk auch, und er wollte natürlich wissen, wo ich denn wäre und ich erklärte ihm auf dem Weg nach Portugal, woraufhin er meinte, zumindest im Februar sollte ich doch wieder zurücksein, um ebenso wie er, eine überbetriebliche Ausbildung bei einem Bildunsträger beginnen sollte, es wäre vielleicht von Vorteil. Weiterhin erzählte er mir, dass mein Vater überall nach mir suchen würde und auch schon bei ihm war. Ich sagte Dirk, dass er meinen Eltern mitteilen sollte, das es mir gut geht.
 
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Als wir zurück in die Wohnung kamen, wurden wir dort von Iñaki und Jürgen bereits erwartet und sie fanden es sehr lobenswert, dss wir so pünklich waren. Iñaki hatte bereits die entsprechende Kleidung besorgt und ich zog mir um, und er mmeinte, dass es mir gut stehen und er sich wünscht, dass ich es auch bei nächsten Mal mit ihm anziehen würde.

Wir gingen hinunter in den Club, wo mitllerweile einigermassen Betrieb war, an der Bar sass ein südländischer Macho mit Vollbart einem leicht schmuddeligen T-Shirt-schäbbiger Jeans, und ansgelatschten Sportschuhen. Jürgen stellte mir den Typ als Manuel vor, und sagte, dass wir gleich Zellengenossen sein werden. Iñaki verschwand kurz und kam plötzlich in einer Art Uniform, wieder mit Handschellen am Gürtel und auch Albert betrat den Raum in ebensolchem Outfit. Manuel und ich begaben uns in die Zelle, wo wir auf unsere neuen Zellengenossen warten sollten. Ja und nach etwas zehn Minuten ging die Tür auf und Iñaki und Albert führten zwei Typen in Handschellen hinein. Der eine wurde gleich von Iñaki auf einem der Betten gefesselt und sagte mir dass ich loslegen sollte, und verliess darauhin den Raum. Albert und manuel bearbeiteten den anderen der zwei Typen.

Ich weiss nicht mehr genau wie lange, das ganze Spiel ging. Als alles vortei war, ging es wieder in die Bar und Jürgen zeigte mir einen Packen Geldscheine und verteilte diese letztendlich an Albert, Manuel und mich. Daraufhin kamen die beiden Spanier, ebenfalls in den Raum und sagten, dass sie sehr zufrieden waren und das sie noch einige Tage in Bruessel verweilen, und auch zumindest noch einmal dasselbe Buchen wollte. Eric, der ebenfalls anwesend war, sagte ihnen, dass ja telefonisch einen Termin machen könnten.
 
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An einem der Tische sass ein berits etwas reiferer Herr, den ich zwischen 40 und 50 schätze, der aber trotz Halbglatze, Schnurrbart, und etwas Fülle, doch irgendwie nicht schlecht aussah und sehr gut gekleidet war. Er winkte mich zu sich an den Tisch, und Jürgen sagte, das ist ein reicher Geschätsmann aus Antwerpen, der zu den Stammgästen gehört und sich auch immer ein Zimmer im Hause nimmt, und das er nicht gerade geizig sie. Ich begab mich zu dem Mann an den Tisch und wir kamen auch schnell ins Gespräch, nachdme wir eine ganze Weile gelaudert und etwas getrunken hatten, bat er mich mit auf sein Zimmer zu kommen, wo ich die Nacht über bleiben sollte, was er ebenfalls sehr gut bezahlten würde.

Als ich am nächsten Morgen, wieder richtung Wohnung begab, passte mirch Iñaki im Treppenhaus ab, gab mir nochmal Geld und sagte, dass ich echt gut war, und zeigte mir dabei grinsend eine Videocasette und sagte, dass ich nicht zu erkennen wäre, da mein Gesicht nicht gefilmt wurde, aber mein auf dem Bett gefesselter Kinde umso besser. Dann bemerkte er, dass die Casette sofort per Eilboten ins Hotel nach Brussel, woe der gute Mann logiert gehen würde, natürlich nur an ihn persönlich.
 
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Hallo Ribatejano,

gestatte bitte eine Zwischenfrage:

Bei wieviel % Deines Romans sind wir inzwischen angekommen?

LG
Lobinho
 
AW: Mein erster Auswanderungsversuch nach Portugal

Hallo Ribatejano,

gestatte bitte eine Zwischenfrage:

Bei wieviel % Deines Romans sind wir inzwischen angekommen?

LG
Lobinho


Lobinho,

soviel verrate ich vorab. Von Liège geht es weiter nach Frankreich, da werden sich ein paar Dinge in Montpellier, Béziers, Toulouse und Bayonne abspielen. Dann gibt es noch einen kurzen Zwischenstop in Valladolid von wo es dann weiter nach Portugal geht, wo dann noch Coimbra, Santarem und Lisbos, die wichtigsten Handlungorte sind. Ja und was den Zweitrahmen angeht, aktueller Stand ist Ende Juli 86 und enden wird es Mitte November 89.
 
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Erpressung? - dachte ich, und dann hat miich Iñaki noch heimlich gefilmt?

Ich sagte ihm, dass ich die Kasette umgehend sehen will, beor er sie verschickt, und wir gingen zurück in die Wohnung, da dort ja ebenfalls ein Videorecorder verhanden war. Wir sahen und den Film an, und andere meiner Mitbewohner kamen hinzu. Joao fragte Iñaki, wie er dden Film gemacht habe, und er erklärte mit einer versteckten Kamara und das ganz ohne Probleme, aber Details wollte er nicht verraten und er sagte ebenfalls, dass er auch aller wieder abgebaut habe, und bat uns darum gegenüber Eirc nichts zu erwähnen, da er das nicht gerade besonders lustig finden würde. Und was mich betraf, mir war es letztendlich egal, da ich auf dem Video wirklich nicht zu erkennen war.
 
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Es waren mittlerweile knapp zehn Tage vergangen und ich hatte mich recht gut eingelebt. Jeden Abend ging es in den Club, um Spass zu haben und Geld zu verdienen Bei dem Publikum handelte es sich um Herren aus feineren Kreisen, die meist verheiratet waren und ein Doppelleben führten. Sehr viele von ihnen waren Portugiesen, die entweder in Deutschland, Luxemburg und Belgien wohnten. Es waren ebenfalls sehr viele Belgier, vor allem aus flämischen Region, da Eric ursprünglich vor dort stammte, dann kamen ebenfalls Luxemburger und Deutsche. Sehr viele Portugiesen, die beruflich irgendwo in Luxemburg, Köln, Brüssel oder Antwerpen zu tun hatten, durch diese kamen ebenfalls ab und zu auch mal Spanier, die entweder auch in der Umgebung lebten oder beruflich unterwegs waren. Ja und dann ab und zu hier und da kam auch mal jemand aus Frankreich oder den Niederlanden. Also eine recht interessante Mischung, von reichen oder auch im öffentlichen Leben nicht unbekannte Personen. Und Stllschweigen war oberstes Gebot.

Ich hatte mitlerweile einen Brief von Richard aus Béziers gekommen, in dem er mir mitteilte, dass ich dort jederzeit willkommen sei und auch immer ein Zuhause hätte.

Doch in so mancher stillen Stunde, insbesondere wenn es am Abend zuvor mal wieder ein Gals zuviel war, machte ich mir doch so meine Gedanken, und bemerkte zunehmend, dass ich irgendwie mein Ziel, nach Portugal zu meinem Freund zu gehen aus den Augen verlor. Ich war nun nicht in die besten Kreise geraten. Eric und Iñaki waren zusätzlich noch Produzenten von Erotikfilmen aller Art, sie standen sogar mal selber vor der Kamara. Aber dazu war ich nun wirlich nicht bereit.
 
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Eines morgens klingelte es, für meine Verhältnisse war es recht früh gegen Mittag an der Tür. Da stand Chantal, eine Dame um die 40 die im Viertel Inaberin einer Lkw-Fahrer-Kneipe, die auch recht oft dort Pause machten, sowie eines kleinen Eroitkkinos war. Sie war ebenfalls Belgierin mit italienischen Wurzeln und auch mit einem Portugiesen verheiratet, den ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht kannte, da er sich sehr viel in Brüssel, Madrid oder Portugal aufhielt, und ebenfalls in unserer Branche tätig war.

Ich staunte nicht schlecht, als ich sah, wer in ihrer Begleitung vor der Tür stand, es war mein Kumpel Dirk aus Deutschland, der sich auf die Suche nach mir in Liège machte und bei Chantal einen Unterschlupf gefunden hat. Sehr verdutzt fragte ich ihn -"Wei hast Du mich gefunden, ich habe Dir doch gar nicht gesagt wo ich bin. "Aber Du hast gesagt, dass Du auf dem Weg nach Portugal wolltest, und ich vermutete Dich irgendwo in Frankreich. Jedoch dann bekam der schöne Miki ein Paket aus Lüttlich mit stinkendem Inhalt, was in der oldenburger Szene seine Runde machte, ja und da konnte ich mir ja denken wo Du bist."

Dirk und ich kannten uns aus einschlägigen Lokalen, er war bi und stand durchaus auch auf reifere Frauen. Chantal nahm immer gerne mal jemanden mit zu sich nach Hause, da sie mit ihrem Mann eine offene Beziehung führte und auch er zu allen Seiten offen war. Aber wie gesagt, ich kannte ihn bis zu diesem Tag noch nicht.
 
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"Aber warum bist du gekommen?" - fragte ich Dirk -"Und hast Du mit meinen Eltern gesprochen, und denen vielleicht sogar gesagt, wo ich mich befinden könnte?" "Mit Deinen Eltern habe ich gesprochen wie Du es ja wolltest, aber zu diesem Zeitpunkt hatte ich ja noch keinen Anhaltspunkt, wo Du stecken könntest. Weiterhin dachte ich mir, bis Februar ist es ja noch ein wenig hin, und ich habe mal wieder Lust an Frankreich, wie Du weist bin ich dort ja auch schon öfter unterwegs gewesen. Ja und Belgien kenne ich noch nicht, und ich dachte mir, na dann mach Dich mal auf die Suche nach Deinem Kumpel André, vielleicht hat der ja Lust, dass wir eine Weile gemainsam durch die Gegend ziehen." -antowrtete Dirk. "Und wie hast Du mich gerade hier im Viertel gefunden, die meisten einschlägigen Lokale der Stadt befinden sich nicht unbedingt hier.· - bermerkte ich. "Ja das war Zufall. Als von dem Paket aus Lüttich hörte, machte ich mich sofort auf den Weg, aber kam dann vorgestern Abend nur noch bis Köln und habe versucht, dort eine Übernachtungsmöglichkeit zu finden, und wurde am Hauptbahnhof von einem Typen angesprochen, der mich mit in sein Hotel nahm, und im Gespräch erzählte er mir von dem Club hier in Liège und das er auch schon mit Dir das Vergnügen hatte."

Ist die Welt doch klein dachte ich mir, und musste es auch immer wieder feststellen.
 
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Dirk und ich gingen in meine Stammtrattoria um etwas zu essen, und wie jeden Tag um die Mittagszeit fanden sich dort auch die meisten meiner neuen Freunde ein. Also wir ankamen, gab es dort richitg Radau, die Inhaber Luisa, eine Italienerin aus Bari, und Rudi ihr Gatte, ein deutschsprachiger Belgier hatten sich mal wieder so richtig in den Haaren, was bei denen keine Seltenheit war. Es ging darum, das ihr erst 14jähirger Sohn Robert, die Nacht zuvor volltrunken von der Polizei aufgegriffen wurde. Luisa war im Geschäft und Rudi sollte eigentlich zu Hause sein, um den zu achten, denn er was ja bekannt für heimliche Ausflüge. Aber Rudi ist nochmal kurz aus dem Haus, da in Chantals kleinem Erotikkino mal wieder ein Gang-Bang-Abend stattfand, und mit einer Dame, die Rudi wohl ganz gut gefiel. Naja Luisa kam wohl dahinter und es gab mal wieder Krach. Peppi zog Luisa zudem noch damit auf, ihr zu sagen, dass sie nicht aus Bari sondern aus Brindisi stamme, das sich dort wohl die grösste phsychatrische Klink ganz Italiens befinden sollte, ja und es gab nichts besseres um Luisa auf die Palme zu bringen.
 
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