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Meine Azoren-Reiseberichte

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Hier bricht auch schon das übliche Verkehrschaos aus.

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Erst dachten wir, es ist weniger los als im vergangenen Jahr, aber es füllt sich nach und nach.

Die Prozession beginnt,

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der Heilige wird gelüftet.

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Ui, und hier mit Keule- oder etwa ein Vorläufer des Baseball- Schlägers?

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Nun ist Brotzeit!
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Aber auch der Popcorn- Stand erfreut sich immer großer Beliebtheit:

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Auch wir denken an unser leibliches Wohl: auf zum Bierstand! Hier werden erstmal die Betreiber und wir von ihnen herzlich begrüßt.

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An Land hält sich das Wetter, dort hinten schüttet es grade wieder.

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Eindrucksvolle Wolkenbilder.

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Dieses Fest im August ist uns bisher immer entgangen, das zweitgrößte auf den Azoren, wie man sagt!

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D. ist wie immer bei den fleißigen Helfern, die haben heute mal richtig viel zu tun in der Küche. Hier grade mal ein kleines Päuschen.

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Dann ist der Umzug beendet, die Truppe trifft wieder an der Kirche ein. Und von überall werden Brotkörbe gebracht.


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Natürlich gibt es auch Musik, viele Vereine marschieren mit.

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Viel schicke Garderobe wird ausgeführt, es darf aber auch mal das Band-Shirt sein.

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Die guten Favas!

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Und im Abendlicht schaut auch der Pico nochmal vorbei:

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Wir treffen F., den Handwerker, er freut sich sehr, uns zu sehen, wir geben uns gegenseitig ein paar Bierchen aus
und lernen den Ausdruck „peqeninhas bastinhas“.

Er bietet noch seine Dienste an, falls wir jemanden am Haus brauchen und vielleicht treffen wir uns mal in seiner Adega zum Grillen.

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Es wird voll auf den Straßen, alle erwarten nun die Brotverteilung.
Schwer beladene Autos machen sich auf den Weg durchs Dorf, alle sollen schließlich was bekommen.

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Die Festbeleuchtung strahlt.

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Die Musik sorgt für noch mehr gute Stimmung.

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Dann, endlich: die Rosquilhas! Mein Schatz will noch eins und noch eins...gut, dass ich sie einfrieren kann.

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Ein Blick hinter die Theke, auch der Getränkeumsatz kann sich sehen lassen.

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Wir nehmen noch ein Portiönchen von den Bohnen und noch ein, zwei Bierchen.

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Überall strömen brotbepackte Menschen...

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Man kann die Ladefläche auch als Taxi nutzen.

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Und dann ist es doch Zeit für den Heimweg, wir treffen noch auf die Nachbarin.
Dann noch ein mini auf der Terrasse, Fotos runterladen und Reisebericht schreiben. Und ab ins Bett.
Puh, für heute reicht’s jetzt wirklich, morgen haben wir noch weitere Installationen vor, aber vielleicht gibt es ja auch ein paar Stunden Urlaub.

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Sonntag, der 22.09.24, Tag 12

Ein bisschen länger schlafen, ist ja Sonntag...

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Draußen heute eher grau.

Meine "Küche" bisher...

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Die Steinkatze guckt heute mal woanders hin, vielleicht hat sie eine Maus entdeckt.

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So, den Spiegel im Bad aufhängen. Auch ein Fundstück aus dem Hausfundus, natürlich erstmal besser als nix.
Ich dachte daran, den Rahmen kreativ zu verändern, aber gerade wirkt er doch sehr retro und bringt ein bisschen Farbe ins Grau.

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Und auch den Vorhang anbringen, der im Schlafzimmer vor Licht und Hitze schützen soll. Sonst wird das ja nie was.
Und es ist auch schön geworden, ich muss nur noch den Stoff kürzen.

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Dann machen wir uns auf den Weg nach Lajes, wir wollen ja endlich dem Boss Hallo sagen.
Ein paar Regentropfen fallen, apropos: Wasser auffüllen nicht vergessen.

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Ein paar Kilometer weiter sieht es dann schon wieder ein bisschen freundlicher aus.

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Wir schauen noch nach dem Restaurant, was ich entdeckt habe, irgendwo in Hafennähe São João muss es sein.
Jaaa, aber es ist leider geschlossen und zu verkaufen...wär ja auch zu schön gewesen.

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Im Shop in Lajes teilt eine uns Fremde mit, dass C. heute nicht da ist, er muss zum Flughafen. Schade.
Wir kaufen 2 Postkarten und traben zum Auto.
Da hupt es hinter uns, der Boss hält kurz und fragt, ob wir noch länger da sind, wir versprechen, noch einmal wiederzukommen.
 
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Wir beschließen, in Madalena was zu essen.
Vorbei an der Großbaustelle, es gibt eine Umgehungsstraße. Sieht eher nach Autobahn aus...

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Wir laufen durch die Gassen, sind aber völlig frustriert, weil alles zu hat. Mit anderen ebenso enttäuschten Touristen...

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Und landen endlich bei O Luis, das hatte uns schon mal vor einiger Zeit "gerettet". Es ist aber kein Chinarestaurant mehr, sondern ein richtig tolles Lokal.

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Das Essen ist vorzüglich, ich kriege endlich meine Lulas, in Sahnesoße und A. ein tolles Steak, dann auch noch Nachtisch und ich einen leckeren Orangenschnaps, wenn auch natürlich wieder nicht den eigentlich bestellten Aguardente…

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Dann kommen wir am Cafe Concerto vorbei, da ist sogar offen und wir nehmen noch ein Bier.

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Daheim gibt’s als Absacker einen Gin Tonic und dann reicht’s auch...

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...uuund: bei Verdunklung schläft es sich tatsächlich auch besser.
 
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Montag, der 23.09.24, Tag 13

Der Morgen ist wunderschön.

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Wir sind früh unterwegs, weil es ja heute nach Faial geht.
Die Mädels haben Zeit für einen Lunch im Mercado.

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Ich bin allerdings gar nicht fit heute morgen, kein Wunder nach dem Urlaubstag gestern…
Wir finden erst keinen Parkplatz und müssen das Auto beim Sol Y Mar stehenlassen.

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Eine angenehme Überfahrt erwartet uns.

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und wie im Flug landen wir schon in Horta an.

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Da wir noch Zeit haben, kaufen wir auf der Post 3 Briefmarken, vielleicht schreiben wir ja wirklich irgendwann mal wieder eine Karte...
Wir sind grade noch rechtzeitig, danach wird dort für die Mittagspause geschlossen.

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Langsam schlendern wir zur Markthalle.
Am verfallenden Hotel nix Neues...so pittoresk, aber es tut einem schon leid um das tolle alte Gebäude.
Das Nachbarhaus will wohl auch keiner, die Agentur verlangt auch einen Mondpreis.

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Das ist interessant: es gibt eine Inselzeitung! Aber wo...

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Eine kleine Runde noch durch den Park, dann wird es Zeit fürs Treffen.

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Im Mercado stellen wir fest, dass Franz scheinbar Montags Ruhetag hat.

Es gibt ja glücklicherweise Alternativen.

R. taucht auf, oh Wunder nicht in Winterstiefeln!
Dann kommt auch J., wir essen Kürbissuppe und Bacalhau in Sahnesoße.

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Ein Missverständnis, wir wollten eigentlich nur die Suppe, aber naja.
Viel zu viel...2 Flaschen Wasser sind auch kaum genug, es ist wieder sooo heiß.

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Noch einen Kaffee, wir quatschen, gucken Hausbilder und tauschen Neuigkeiten aus.
Ein schrecklicher Schicksalsschlag: Freundin, Geschäftspartnerin und Namensvetterin von J. ist vor 4 Wochen an Krebs gestorben,
2 Monate nach der Diagnose...unfassbar…im Frühjahr hat sie noch unsre Hausangelegenheiten erledigt.

R. bringt uns netterweise zur Fähre, die aber leider eine Viertelstunde vorher schon abgelegt hat. Wir haben einfach die Zeit vergessen.
So dackeln wir durch die Stadt Richtung Eisdiele. Bei den Temperaturen wär das jetzt was...

Die Promenade ist immer noch in der Umgestaltungsphase.

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Der Hafen malerisch wie immer, heute allerdings ohne Hintergrundsberg.

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Langweilig wird es hier unterwegs nie, es gibt so viel zu sehen und immer tolle Fotomotive zu entdecken.

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Sehr enttäuscht stehen wir (mal wieder!) vor der Montags geschlossenen Eisdiele...müssen wir uns echt mal merken.

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So schleppen wir uns dann in der Hitze noch wenigstens bis zum Porto Pim, wo wir schonmal da sind.

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Manchmal findet man auch noch was:

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Ein Blick durch verfallene Tore:

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Es ist so unglaublich heiß und ich bin so müde, es macht heute nicht wirklich Spaß...

Die Mauerkunst packe ich mal hier hin:


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Wir machen uns dann auch alsbald auf den Rückweg...

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"personalisiertes" Verbotsschild:

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Ein kurioses Ding hier auf der Insel- braucht es Insektenhotels???

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Und ein weiteres Kleinod meiner Sammlung: "mit was kann man alles die Fenster aufhalten"

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Dieses Auto bzw die Innenausstattung war noch 2 Fotos wert!

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Kleine Küchenkunde:

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Dann sind wir wieder am Terminal, es ist so viel Betrieb, dass wir draußen auf dem Schiff keinen Sitzplatz kriegen.
Wir müssen drinnen hocken, die Sitze sind bequem und wir schaukeln nach Pico zurück, das Brummen der Motoren schläfert uns ein.

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Und Klopapier scheint immer noch eine begehrte Ware zu sein, dass man es allerdings von der Nachbarinsel besorgen muss...

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Auf großem Fuß möchten doch alle mal gern leben...

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Nicht auf dem aktuellsten Stand das Plakat hier:

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Da wir eh am Supermarkt parken, noch schnell Brötchen besorgen, die lokalen Erdbeeren verkneife ich mir-

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und hier, das Wort habe ich grade gelernt:

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Hilft angeblich gegen den bösen Blick.

Bei Homa noch eins der Angebotsregale einpacken, dann geht’s endlich nach Hause.
Im Regen!

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Ich wollte eigentlich erst Morgen waschen, stelle aber fest, dass ich keine Unterwäsche mehr habe, durch das viele Schwitzen ist schon alles in der Wäsche. Also Maschine an, es ist windig draußen und der Regen doch ausgeblieben bis auf die paar Tropfen auf dem Heimweg.
So kann der Ständer wenigstens ein bisschen draußen stehen.
Ich bruzzle schnell das Fleisch, was ich im Kühlschrank finde, es wird ein Bifana draus, A. hat noch ein Hüngerchen...

Ich verzichte und sortiere Fotos und bereite die Infos für den Steinmetz morgen vor, dann geht’s ab ins Bett.
Noch die Berichte der letzten zwei Tage tippen, dann darf ich endlich die Augen zumachen.
 
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Dienstag, den 24.09.24, Tag 14

Heute ist noch so Einiges angesagt. Das Wetter ist so lala...

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aber es ist ja für uns auch eher ein "Werk"tag.
Nach dem Frühstück geht es über den Berg „hinten rum“ nach Santa Luzia, das zweite Regal kaufen.
Vorbei am Ananasfeld

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bergauf. Hier sieht's grau aus...

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und wird auch nicht besser, je weiter wir kommen.

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Oben aber wieder ein bisschen blauer Himmel

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und nur ein paar Tropfen an der Scheibe erinnern an den Regen.
Azoren halt.

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Gegenüber ist São Jorge zu sehen

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eine späte kleine Hortensienblüte

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und das Kraftwerk, wo immer noch fleißig gebaut wird.

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Und jetzt der Knaller!!! Eine Ampel! Rot natürlich...

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Schon leuchten die Farben wieder in der Sonne.

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Am Möbelladen kommen wir auf den Punkt nach der Mittagspause an, das Mädel schließt grade auf.
Sie kennt uns schon uns fragt uns, wie’s geht...
ein netter junger Mann wuchtet das Möbelstück ins Auto

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und dann fahren wir weiter zum Pedra do Pico, dem Steinmetzbetrieb, wegen der Arbeitsplatte.

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Ein kurzer Stop in Sao Roque auf einen , wir bezahlen 2 Euro. Für beide Gläser...

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Wie jedes Mal auch die Verfalldokumentation vom Lokal gegenüber.

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Ich muss mal die vielen, vielen Bilder hintereinanderstellen, sieht dann sicher so ein bisschen wie Zeitraffer aus...

Hier in São Roque wird auch renoviert, da war mal der Ableger vom bekannten Hype- Restaurant "O_Ancoradouro" in Madalena drin.
Einmal haben wir es ausprobiert, aber wir sind da ja eher bodenständig unterwegs...dann war wohl auch lange Zeit geschlossen,
mal sehen, was sich da jetzt entwickelt.

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Im Auto reden wir noch von alten Zeiten, fragen uns, was H. wohl so macht inzwischen, der damals unser erster Vermieter hier war.

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Ein bisschen sieht man hier noch die Spuren des trockenen heißen Sommers, sogar das Trinkwasser war rationiert hier in der Ecke, so hat man uns erzählt.

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Dann haben wir das Werk gefunden.

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Wo geht’s rein? Ah, hier.

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Kurze Wartepause, es sind noch andere Kunden da.
Ein junger Mann kommt rein, ich denke noch: ach, erinnert auch an H., halt so portugiesisch eben. Da wir ja grade noch drüber geredet haben.
Wir fragen, ob er Englisch spricht, yes, toll. Sehr professionell verläuft das Beratungsgespräch.
Dann fragt er, ob wir früher schon mal auf Pico waren.
Wir bejahen und erzählen, dass wir damals vor 10 und dann nochmal 2 Jahre später in Prainha gewohnt haben.
Wo denn da...öh, der Gastgeber war H. Seine Antwort: "That’s me“.
Er hat dann mal den Betrieb aufgekauft. Wie witzig und verrückt ist das denn...
Wir haben unsern Plan, Kostenvoranschlag und alles muss nur noch mit dem Schreiner geklärt werden, dann könnten wir nächstes Mal eine Küche haben.
Und eine neue Geschichte dazu.
 
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