... Es kann doch auch kein grossen Problem darstellen, dass z.B. am Buffet oder in Situationen wo sich die Menschen naeher kommen weiter die Maskenregeln gelten. Da sind doch immer nur kurze Zeitraeume. ...
Ja, da wäre ich auch dafür. Heute war ich in einem größeren Café was "snacken". Man hat sich drinnen seine Sachen bestellt, bezahlt und mitgenommen. Wie vor dem 1. Oktober standen alle brav draußen in einer kleinen Schlange (natürlich maskiert). Drinnen waren nie mehr als 3 bis 4 Personen. So kann man gut leben und fühlt sich sicher.
...Hat ja nichts mit "unentspanntem Leben" zu tun, wenn man bestimmt Orte meidet, das ist wieder so ein typischen Totschlagargument. ...
Ganz so krass habe ich es nicht gemeint. Regeln können nie für jeden individuell gemacht werden. Man muss mit Kompromissen leben. Ich persönlich fände Maskenpflicht, wie sie bisher war, auch besser. Aber es ist nun mal anders entschieden worden. Ich kenne auch keine Hotels, in denen man ab Oktober nicht auch ohne Maske gut Abstand halten könnte. Vielleicht ist das nicht überall so. Einem Gedränge am Frühstücksbuffet (und anderswo) würde ich auch aus dem Weg gehen. Als Langschläfer habe ich ein ganz anderes Problem. Am Buffet ist eh niemand mehr und es liegen nur noch Reste da
Ich meinte eher, dass man schon in Hotels seinen Urlaub genießen kann und auch sollte. Macht man sich Sorgen, dann sollte man eben ein bisschen "drum herum" arbeiten und dann geht es auch. Wegen ein paar fehlenden Masken am Frühstücksbuffet würde ich nicht auf einen Urlaub verzichten, sondern lieber nach einer anderen Lösung suchen (früher/später essen, kurz warten, ohne Frühstück buchen etc.).
Problematische Orte meiden (Busse, volle Kneipen, Party oder auch Schlangen an Frühstücksbuffets) ist gut! Auf einen Urlaub verzichten ist schlecht. Der ist ja oft sehr gesund und heilsam für Leib und Seele. Das meine ich mit Abwägen bzw. ausbalancieren.
Übrigens: FFP2-Masken oder sogar FFP3 sind auch ein gutes Mittel, wenn man sich selbst schützen will/muss. Die werden erfolgreich in Krankenhäusern verwendet. Und nutzt man sie nur kurz, dann ist die schlechte Luftdurchlässigkeit bei FFP3 auch kein Problem.
Ich glaube einfach, wir können nun erst einmal alle aufatmen und sollten die Zeit für schöne Dinge nutzen, auf die wir viele Monate verzichtet haben. Die paar Einschränkungen wie Abstand halten, Masken nutzen und bestimmte Situationen und Orte meiden, finde ich nicht schlimm. Wir müssen endlich raus aus dem Corona-Sorgen-Modus, ohne dabei leichtsinnig zu werden.