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Meine Azoren-Reiseberichte

07. April 25 Montag Tag 11

Ui, heute müssen wir mal früh aus den Federn, Frühstück fällt aus, schnell noch duschen, dann geht’s schon nach Monte, wo wir F. einladen.
Wir machen uns ja auf die Suche nach der Fensterfirma in Prainha. Einigermaßen gutes Wetter sogar, die Sonne lässt sich mal wieder blicken.

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Da nutzt man die Regenpause, es werden "Reste" heiß entsorgt...

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Hochbetrieb in Madalena an der Engstelle, die Bauarbeiten für die Umgehung sorgen tatsächlich öfter mal für Verkehrschaos.

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Diesen alten Herrn haben wir im aktuellen Aufenthalt auch noch nicht abgelichtet.

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Radio Pico:

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Noch ein paar Impressionen von der Fahrt, es geht entlang der Küste:

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Ein eigentümliches Licht liegt heute morgen auf Weinbergen und Hängen.

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gelbe Blütenpracht auf den Wiesen leuchtet in der Sonne

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Wir durchfahren São Roque, die Jugendherberge (Pousada de Juventude) befindet sich im Kloster São Pedro de Alcântara aus dem 17. Jahrhundert.

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Dann wird es wieder ländlicher.

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Da, das muss es sein. Wir steigen aus und befinden auch diese Inselecke für wirklich hübsch.

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So, Spannung. Man hatte uns schon mitgeteilt, das im Betrieb nur Portugiesisch gesprochen wird.
Wir radebrechen, die junge Dame kann aber doch ein paar Brocken Englisch. Schreibt sich alles auf, malt Bildchen dazu.
Welche Farbe? Mh, Bordeaux scheint nicht im Angebot, das dunkle Rot ist aber auch ganz schön. F. entscheidet sich im Namen seiner Gattin für Grün.

Wir zeigen Fotos und geben die ungefähren Maße. Dann noch die email- Adressen und wir sind gespannt auf den Kostenvoranschlag,
wir haben ja so gar keine Vorstellung von den zu erwartenden Beträgen.

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Die Szenerie erinnert mich gerade sehr an Irland. Ich liebe diese wandernden Sonnenflecken.

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Wir machen noch einen Abstecher zum Steinmetz, wo wir schon hier in der Ecke sind.

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Eins meiner Lieblingshäuschen hier auf der Insel- so schön, aber wer weiß, wie lange es noch steht...nur genutzt als Lagerraum.

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Wir beschließen, im Städtchen zu Mittag zu essen und davor noch eine kleine Gärtnerei aufzusuchen.

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Wir kommen noch an H's Büro seiner Autovermietung vorbei, damals vor Jahren hätten wir ja nicht dran gedacht, dass wir bei ihm mal die Steinplatte für unsre Küche kaufen würden...

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Ein bisschen suchen wir, hier ist halt nicht alles so ausgeschildert, wie wir das von Deutschland kennen.
Der Pflanzenhändler liegt versteckt in einem Gässchen.

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Aber wir sind richtig und entdecken viele hübsche Gewächse, einige wandern dann auch ins Körbchen und den Kofferraum.

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Für uns hat es leider noch keinen Zweck, an die Gartengestaltung zu denken, bei maximal 2-3 Wochen Aufenthalt brauchen wir da noch nicht mit anzufangen. Unser Grundstück darf zur Zeit noch von D. bewirtschaftet werden, sie pflanzt immer Mais oder Kartoffeln an.
 
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So, nun brauchen wir aber Nahrung. Im Clube Naval gibt es ein günstiges Mittagsbuffet.

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In einem plötzlich einsetzenden Regenguss eilen wir gesättigt zum Auto.

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Dann geht's wieder heim. Schon sind wir wieder in Madalena.

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Frühlingshaft ist das Wetter wieder umgeschlagen, hoch peitscht der Wind die Brandung an die Felsen.

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Noch ein schneller Abstecher im Mini Markt, D. "Hallo" sagen und das Lunch-Date für morgen bestätigen.
Es wandert noch ein Karton Biernachschub mit und ein Holzlöffel, ich beschließe, den bei Abreise ins Gefrierfach zu lagern, da kann er auch nicht schimmeln.
Wir haben leider das Leitungssuchgerät in Deutschland vergessen, daher können wir die Vorhangstangen nicht montieren...
na, die Vorhänge und das Zubehör sind aber wenigstens schon mal hier angelangt.

Im anderen Zuhause liegt auch gut der Lampenschirm fürs Bad.

Na, dann eben beim nächsten Mal...hilft ja nix. Außerdem scheint die Toilette wieder richtig zu spülen, Zeichen und Wunder…

Es bleibt noch Zeit für einen Kaffee und zum Schreiben, ich hänge ja wieder ein bisschen nach mit meinem Bericht.

Nachher wollen die Jungs ja vorbeikommen und sich unser Heim mal angucken.

Also noch ein bisschen Ordnung machen und schon ist es soweit. Wir lotsen sie per Händi her.

Ein wenig Zeit haben wir zum Quatschen und dann taucht wieder die Frage auf: wo gehen wir heute essen?
Das "Atmosfera" soll gut sein, italienisch-portugiesische Küche. Nein, kennen wir noch nicht. Also los.
Wieder Richtung Stadt.
Das Restaurant liegt in einem Park mit kleinen Ferienunterkünften in Holzhüttenform, etwas versteckt am Ortsrand.


Es regnet immer noch...

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Hier hat sich auch noch ein Nachtclub versteckt!!!

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Dann haben wir die Location gefunden.
In die Anlage sind wir schonmal zum Gucken reingefahren. Schön gestaltet.

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Als wir das Lokal betreten, es sind noch zwei Tische besetzt,
auf unsre Aussage: nein, wir haben nicht reserviert, die Antwort:
dann geht es erst nach Acht, weil die Küche nicht auf weitere Gäste vorbereitet ist...äh...

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Dann sagen aber noch Leute ab und wir können die Bestellung aufgeben.
Vorspeise sieht sehr lecker aus, dicker Schinkenspeck mit geschmolzenem Käse zum Tunken und Karotten- Ingwer- Suppe.


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Ich bekomme dann das Risotto mit Lulas, für die Andern eine Spaghetti- Bolognese und eine mit Pesto, sowie Fettuccine mit Pilzen.

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Der Service sehr freundlich, aber die Teller kamen etwas verzögert an. Zeit sollte man also mitbringen.
Der Hauswein wurde als genehm beurteilt, wir blieben beim Bier. Auch ein Nachtisch durfte noch folgen.

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Fazit: lecker, aber etwas höherpreisig. Und bei Licht sicher auch eine tolle Aussicht.

Und dann machen wir uns doch auf den Heimweg, wir waren ja heute viel unterwegs und sind entsprechend müde.

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08. April 25 Dienstag Tag 12


Auch heute verheißt der Blick aus dem Fenster nix Gutes...

Frühstücken brauchen wir heute wieder nicht, sind ja gleich zum Lunch mit D. verabredet. Mal gespannt, ob’s klappt, was serviert zu bekommen.
Leider weiß man ja grade nicht so richtig, wo man dran ist und wo die Reise fürs Lokal hingehen soll bzw wird.

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Für die Kühe gibt's jedenfalls schonmal was zu Futtern...

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Hier noch eine Idee für nicht funktionstüchtige Toiletten...Galgenhumor...

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Im "O Galeão" ein einsamer Gast.
D. kommt gerade angefahren. Es steht auch tatsächlich Buffetzubehör da, es gibt aber nur Fisch.

Und solche Tierchen jetzt auch auf der Theke!

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Wir sind nicht wirklich begeistert, S. bietet uns aber Omelette an. Ja, das ist doch auch immer lecker gewesen, nehmen wir.
Ihr Service könnte auch ein bisschen professioneller sein, aber naja.
Lediglich beim Bezahlen kriegen wir große Augen...14 Euro pro Mahlzeit sind mehr als happig!
Das war wahrscheinlich auch das letzte Eiergericht dort.
D. bekommt noch das Ostergeschenk und einen deutschen Asterix fürs Töchterchen, die fleißig und mit guten Noten unsere Sprache lernt.

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Wir verabschieden uns- bis zum nächsten Mal. Herbst wird es werden, bis wir uns wiedersehen...
 
Dann fahren wir nochmal rüber nach Lajes, unterwegs große Räumarbeiten am Park. Da scheint doch einiges den Stürmen zum Opfer gefallen zu sein.

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Wir gabeln noch zwei junge Leute auf, vom Festland hier im Urlaub, leider zu Fuß unterwegs und schon arg nass.
Sie freuen sich sehr, dass wir sie ein Stück mitnehmen können

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Ich habe beschlossen, im Supermarkt das Angebot fürs Rührgerät mit Zubehör zu nutzen, der Preis ist echt gut
und in Deutschland wäre es sogar teurer, abgesehen davon müsste es ja in den Koffer...was man hat, hat man.
Ein paar weitere Dinge wandern in den Carinho, Mitbringsel für uns und Freunde.

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Dann noch schnell gegenüber reinschauen, vielleicht gibt’s noch einen Häuschen-Briefkasten, aber leider Fehlanzeige.
Ich hätte ja gedacht, dass dieser Laden auf jeden Fall so ein traditionelles Modell führt...

Und es regnet weiter...

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Auf dem Rückweg sehen wir C.s Auto bei S. stehen, da fahren wir doch gleich nochmal gucken!
Und ja, er ist da, wir werden mit großem Hallo begrüßt, es gibt Bier und Kuchen.
L. ist nicht dabei, sie nimmt grade an einem Kurs in Lajes teil.
Auch S. ist schon wieder auf dem Sprung, die Ferien-Häuser müssen versorgt werden.

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Haushund Romeo.

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Wir brechen aber dann auch bald auf, schade, aber die nächste Verabredung wartet.
 
Da lässt sich doch tatsächlich noch ganz kurz ein bisschen Blau blicken!!!

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I. und M. wollen gleich noch vorbeikommen, und dann suchen wir uns noch ein Restaurant für heute Abend.

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Entschieden wird, es soll das "Atlantico" sein.
Wir sind natürlich einverstanden, man sitzt schön, das Essen ist super und preiswert und nett behandelt wird man auch.

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Draußen sitzen ist heute leider nicht möglich...

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Es gibt Lulas fritas, ich kriege Fish and Chips ohne Chips, em vez de gibt es Reis.

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Desweiteren Hähnchenflügel und natürlich Bier, Rotwein und was Süßes hinterher.

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Ein schöner Abend wieder, wir fahren noch auf Wunsch von I. unten an Ms Haus vorbei, es brennt Licht, alles sieht friedlich aus.
Ein, zwei Aua-Vögel kreuzen unsern Weg...

Leider so gar nicht im Schneckentempo, sondern viel zu schnell vergeht die Zeit...

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Auf der Couch zum Abschluss noch einen Schluck Wein und dann heißt es auch schon wieder „boa noite“.

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09. April 25 Mittwoch Tag 13

Und da ist er also, unser letzter ganzer Tag auf der Insel…

morgens:
aha, Check-In möglich, aber die verlinkte SATA-Webseite ist mal echt grottig, es scheint wie auch für die Hinflüge, nach Lis keine Platzwahl mehr zu geben, wieder sind wir ganz weit hinten eingeteilt und ich soll keinen Fensterplatz haben.
Das ist mir gar nicht recht, einmal wegen der Aussicht und zum Schlafen brauch ich was, wo ich mich anlehnen kann.
Sitzplatzwechsel soll 38,- Euro kosten!!! Mein Schatz sagt, er zahlt mir das...
nach langem Hin-und Her nehme ich an, aber die Check-In- Prozedur ist nicht abschließbar, weil es keine Bezahlmöglichkeit gibt,
es erfolgt immer eine Warnung, man soll sich mit einem agent in Verbindung setzen...das nervt doch unendlich!!!
Ich mache noch einen Versuch und gehe einfach über die TAP- Seite rein.
Und aha, nun ist der Preis 23,- Euro und ich kann über einen zugeschickten link per Karte zahlen.
Geht doch. Ich kann das ja gar nicht leiden, das Buchen und Flugmanagen ist zum Teil sehr nervig.
In den letzten Jahren hat sich der Service- von den Verbindungen mal ganz abgesehen- sehr verschlechtert, auch SATA bietet ja seit Anfang des Jahres keine Verpflegung mehr inclusive. Und natürlich keine schönen Papp-Kästchen mehr…
aber es ist vollbracht, die Reise morgen kann kommen.

So, heute haben wir keine auswärtigen Erledigungen oder Verabredungen, wir müssen ja die Wohnung herrichten für das nächste halbe Jahr Abwesenheit. Dazu gehört auch Waschen und den Trockner ausprobieren. Noch ein paar letzte Fotos...

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Der Witz: wir haben heute strahlenden Sonnenschein, der Wind weht und ich hänge die erste Waschladung draußen auf.
Draußen düsen auch Walbeobachtungsboote vorbei, ich gucke schon ziemlich neidisch…

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So, die Handtücher will ich aber in den Trockner schmeißen. Nach einer statt wie programmiert anderthalb Stunden zeigt das Display: end.
Mh...ich habe ja null Erfahrung mit so einem Gerät, habe heute morgen eifrig die Bedienungsanleitung studiert.
Die Wäsche ist auch noch etwas klamm, na, kein Problem, es wird einfach alles noch draußen ausgebreitet.

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Die letzte Waschmaschinenladung ist auch fertig. Aber: alle 2 Minuten fliegt die Sicherung raus.
Da müssen wir dringend nächstes Mal den EDA- Vertrag ändern, das geht ja gar nicht.
Ich bin froh, dass ich nicht den Backofen ausprobiert und einen Kuchenteig angerührt habe…

Draußen wackelt grade ein Kleinkind rum, wird von der Mama geknipst. Das könnte doch...und ja, tatsächlich, es ist schon das Enkelchen von I.,
die Tochter ist wohl vom Festland aus wieder zurückgezogen, jetzt, wo der Vater verstorben ist, freut sich ihre Mutter sicher.
Und der Nachwuchs ist ja auch eine schöne Beschäftigung.

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Wir flitzen runter, sagen Hallo und übergeben das Ostergeschenk. Kurze Zeit später ruft jemand draußen und klopft: die Nachbarin bringt als Dankeschön eine Flasche Tangerina noch aus M.s Produktion, ja, seine Likörchen und Schnäpse waren berühmt...ein Copo voll zum Testen hat sie noch dabei, wir sollen probieren. Es fließen auch ein paar Tränchen, wir prosten ihm im Himmel zu...
schnell schnappt sie sich ein Gefäß vom Tisch, leer das mitgebrachte Glas dort rein und verabschiedet sich. Bis September dann...

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A. nimmt noch ein paar gärtnerische Veränderungen vor, mal sehen, ob das bis zum Herbst so funktioniert.

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Auch das Kartoffelfeld hinter dem Haus sieht toll aus...

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Wir räumen ein bisschen weiter auf,
dann gehe ich nochmals auf die Straße, der Berg ist so schön, den haben wir ja den ganzen Aufenthalt kaum gesehen.

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Noch ein paar Schneespuren vom Winter...

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Und da erscheint noch erscheint A. mit Hund, die Schwester von I.

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Auch wir unterhalten uns ein wenig, die ersten Sätze gehen noch geradebrecht auf Portugiesisch, dann wechseln wir aber doch zum Englisch.
Ja, das Wetter war so schlecht wie die letzten zig Jahre nicht im Winter, die ganzen Gartenarbeiten haben sich verzögert.
Und wenn wir mal Geräte und/oder Hilfe brauchen, ihr Mann ist Gasinstallateur gewesen, kein Problem, wir sollen nicht zu schüchtern zum Fragen sein. Ein bisschen wird noch über die Handwerker vor Ort geschimpft...und wieder ein Adeus.

Bei der Nachbarin genießt eine der vielen Katzen die Sonnenstrahlen.

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Es ist alles so friedlich und schön, vielleicht wäre uns heute doch das trübe Wetter der letzten Tage lieber gewesen,
um uns den Abschied nicht noch schwerer zu machen...

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Das Abendessen ist heut schnell gekocht, die letzten Kartoffeln und Eier zum aufgetauten Eintopf. Lecker.

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Einen schönen Sonnenuntergang dürfen wir noch erleben.

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Dann geht es zur letzten Nacht ins Bettchen.
 
Jetzt muss ich mich hier aber mal sputen, bevor es schon wieder auf Reisen geht!
Noch schnell den Abschluss des letzten Frühjahrsaufenthalts...



10. April 25 Donnerstag Tag 14

Gefühlt noch in der Nacht müssen wir aus den Federn.

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"Der frühe Vogel..." und so.

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Auch heute morgen noch schnell einchecken: für Lis-Lux. Wieder ganz hinten!!! ...aber wenigstens am Fenster.

Nun heißt es Zusammenpacken, für einen Kaffee reicht die Zeit noch.

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Draußen geht die Sonne auf, es verspricht ein schöner Tag zu werden.

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Doch mitten durch die Strahlen ein feiner Sprühregen.
Und ein tolles Abschiedsgeschenk: dieser Regenbogen ist echt grandios!

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Ich mache mal noch ein paar Fotos der Wohnung, das vergisst man so leicht…

Dann ist alles verstaut, wir sind gut in der Zeit.

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Traumhaftes Wetter, als wir aufbrechen, der Berg zeigt sich uns auch noch.
Ein bisschen fies ist das ja schon und macht den Abschied besonders schwer...der Regenbogen begleitet uns noch ein Stück des Weges.

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Es fängt doch wieder an zu regnen. Und vor uns noch ein gemächlich dahinzockelnder Pickup mit Wassertank...gut, dass wir rechtzeitig losgefahren sind. Inzwischen sind wir in eine Schlechtwetterzone geraten, hier regnet es reichlich.

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In Madalena noch ein Zustandsfoto der Großbaustelle, mal gespannt, wie es nächstes Mal hier aussieht.
Auch der neue "Pingo Doce" steht in den Startlöchern.

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Ein schneller Tankstop und dann verlassen wir das Städtchen, es geht an der Küste entlang zum Flughafen.

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Fahrtimpressionen, das Herz schmerzt...

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Nur das Gesicht im Lavastein lächelt...


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Da kommt eine wirklich große Reisegruppe an- Amerikaner oder Kanadier. Und unsere Gepäckstücke wirken plötzlich winzig...

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Auch diese Anzeige sehr witzig- inzwischen sind die Koffer auf dem Heimweg kaum gefüllt, der Handgepäckstrolley passt in den großen.

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Gummistiefel gar keine sooo schlechte Idee zur Zeit!

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Bezahlt ist der Mietwagen diesmal schon, nur noch auf dem Parkplatz abstellen, Schlüssel bleibt- azorenüblich- im Auto.

Für uns ist noch Zeit für Kaffee und Küchlein, sehr lecker!


Die Flughafenspatzen natürlich immer aufmerksam!

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Die Crew macht auch noch Pause. Dann geht's zum Security- Check.

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Es klappt alles, wow ...es geht los...

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...und eine halbe Stunde später landen wir auf Terceira...

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...wo wir mit dem Bus! die hundert Meter zum Gebäude gekarrt werden.

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Wir haben noch reichlich Aufenthalt, also Kaffee - auch wenn die Alkoholauswahl interessant erscheint...

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...und Bolo frango.

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Dann steht auch der große Flieger bereit, es ist auch reichlich Andrang vorhanden.

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Wieder geht’s per Bus rüber, regnet ja auch...und tschüss, Azoren- für diesmal.

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Der Flug wird fast komplett verschlafen, es geht schon runter zum Landeanflug auf Lissabon.

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Das Wetter: warm, aber regnerisch.
Es geht alles gut,

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Gepäck ist da und es findet sich schnell ein Taxi zur Unterkunft,

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diesmal wohnen wir in der Almirante Rei bei der Metrostation Intendente.

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Oh, Mist, kein Aufzug...gut, dass die Koffer deutlich leichter sind als auf dem Hinweg.

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Der Frühstücksraum und namensgebender Garten sehr hübsch, auch das Zimmer an sich,
leider haben wir nur eine Einpersonen- Bettdecke ohne Bezug...naja.

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Schnell ein bisschen frischmachen...

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und auf zum Essen.

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Da soll es ja ein ganz nettes Restaurant mit guten Bewertungen in der Nähe geben.
Und für uns natürlich attraktiv: zwei Craftbeer- Kneipen in Minutengehweite, eine davon "Dois Corvos".
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Vorher aber noch schnell einkaufen, ok, Lidl bietet sich an.

Mein Begleiter ist grad furchtbar genervt, weil ich überall Dinge entdecke und
natürlich fotografiere, er hat jetzt Hunger und wird dann etwas ---schwierig.

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Meine Laune sinkt weiter, die war eh nicht die beste, es fällt immer schwerer, die Insel zu verlassen.
Wir hatten uns grade mit den Unzulänglichkeiten arrangiert, die kleinen Fortschritte gemacht und uns akklimatisiert, als wir schon wieder abreisen mussten. Und die Freunde dürfen alle noch bleiben...

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Wir nehmen ein schnelles Bierchen im Sputnik, da waren wir auch schon mal drin, erinnern wir uns.

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Naja, ich bin jedenfalls eh schon mies drauf, dass das angebliche Restaurant dann aus einem Haus mit verriegelten Türen und Fenstern besteht,
ist nur ein weiteres Steinchen im Puzzle...da drüben gibt’s noch was, die scheinen auch Essen anzubieten, sieht auch ganz schön aus,
aber als wir uns setzen wollen: nein, hier ist alles reserviert.
Also weiter, schräg gegen über ein indisches? Lokal, mir ist jetzt auch egal wo, Hauptsache Essen.
Es läuft portugiesische Musik, es gibt auch entsprechende Gerichte.
Für mich Polvo lagereiro und einmal Frango Piri-Piri.
Ein großes Bier? Ja. Es kommt- eine Literflasche! Und das Essen ist ganz ok, besser, als gedacht.

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Und hier scheint ja sowas wie eine Party- Meile zu sein!

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Wir machen uns dann noch auf zum "Dois Corvos".

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Ja, da gibt es ganz schön Auswahl. Wir probieren uns durch.
Dann treffen wir doch endlich auf Deutsche, das war in diesem Urlaub ja, bis auf unsre Bekannten, gar nicht der Fall.
Kann sehr angenehm sein.
 
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