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Meine Azoren-Reiseberichte

Es gibt noch ein paar musikalische Einlagen.

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Diese Damen haben einen Logenplatz.

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Das Tageslicht schwindet und die künstliche Beleuchtung schaltet sich ein.

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Nun wird's skurril. Die Brote werden aus den dekorativen Körben rausgenommen, in Transportboxen gepackt und auf die mit Teppich ausgelegten Ladeflächen der Wagen gelegt.

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Die ersten Tüten sind schon ergattert.

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Dann fahren die Autos nach unten auf die Straße.
Die übrigens jetzt wieder für den Durchgangsverkehr offen ist ?!
Auch etwas seltsam, wo doch die Massen nun zur Brotverteilung strömen...
die gesegneten "rosquilhas" werden traditionell als Symbol der sozialen Solidarität
an die Dorfbewohner gegeben.

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101 an die Brote fertig los.jpg


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Und die nächste Ladung wird herbeigekarrt.

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Und ich finde, ich habe auch eins verdient.:-D

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Ganz schön anstrengend, so eine festa.

Ein Video (nicht von mir!) gibt's übrigens auch dazu:
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Jetzt brauchen wir unbedingt eine Stärkung.
Dafür geben wir dem neuen Grillrestaurant noch eine Chance,
im April war das ja noch geschlossen, als wir essen wollten.

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Heute ist es richtig gut besucht. Scheint beliebt zu sein.
Ein bisschen laut, die Atmosphäre einer großen Halle eben.
Das Essen war ganz ok, die Bedienung sehr nett und aufmerksam,


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leider gab es Probleme mit der Zapfanlage und deshalb nur noch nicht ganz kalte Mini- Bierchen.
Der Kellner entschuldigt sich mehrmals, wir kriegen wenigstens gekühlte Gläser.

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Aber auch damit können wir heute leben.
Ein ausgefüllter Tag geht zu Ende.

Etwas zerschlagen fühlen wir uns, so wie die Kirchentür.
Was da wohl für eine Geschichte dahinter stecken mag?

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Das werden wir jetzt nicht mehr rausfinden.
Heut gibt's für uns nur noch das Gute- Nacht- Gebet...
 
Was für ein Tag... Danke für die tollen Impressionen!

So eine richtige festa "fehlt" uns ja noch. Wir haben bisher nur Pfingsten "am Rande" mitbekommen, also mit Wimpel geschmückte Straßen und diese nervige Böllerei...

Ist das übrigens ein spezielles Brot? Lasst es euch schmecken....:-D
 
Ja, die Böller haben uns morgens schon sozusagen aus dem Bett gejagt :-D.
Das Brot ist süß, ein bisschen wie unser Kranzkuchen, und es sind kleine Zitronatstückchen drin verbacken, aber sehr spärlich. Schmeckt gut mit der salzigen Butter. Ich hab aber erstmal die Hälfte eingefroren, es war schon riesig. Manche haben übrigens ganze Türme davon eingesackt...
 
Ein Video (nicht von mir!) gibt's übrigens auch dazu:
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Ich hab's mir eben angeguckt und mich tatsächlich kurz darin entdeckt :-D.


Tag 4, 22. September 2021

In der Nacht hat es ein wenig geregnet, aber wie das so ist, nach und nach hellt es sich auf.

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Wir können zum Frühstück draußen sitzen.
Hier nochmal mein Fang von gestern.

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Das Wetter bessert sich.

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Und wird schön.

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Heute geht's dann mal nach Lajes, wir wollen auf jeden Fall wieder mindestens eine Waltour mitmachen.
Im April hat es leider nicht geklappt, zum Einen war das Wetter zu schlecht
und auch nicht genug Touristen vorhanden.
Ganz anders heute. Wir haben kaum einen Parkplatz gefunden.

Wir haben ja Urlaub, also gehen wir vorher noch auf eine kleine Entdeckungsreise in den
Parque Florestal e Recreio do Mistério de S. João.
Da haben wir letztes Mal die Porzellanrehe ausgesetzt. Den Rest des Parkes kennen wir noch gar nicht.
Also los.

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Unterwegs werden die Wahlfähnchen nach dem Wind gedreht.

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Da wohl kürzlich einige Gelder geflossen sind und die Politiker sich natürlich in gutem Licht zeigen wollten, wurden noch diverse Bauvorhaben zur Verschönerung und Bereicherung der Dörfer getätigt.
Der neue Rastplatz

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und auch der Picknickplatz hier sind inzwischen fertig gestellt.

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Dann sind wir am ersten Ziel des Tages.

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Wir stellen den Wagen auf dem Parkplatz ab und werden schon von kräftigem Kieferduft umfangen.

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Überhaupt, die Botanik hier ist verzückend. Und das bei strahlend blauen Himmel.
(die Porzellanfigur ist allerdings verschwunden).

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Ganz verzückt hat mich dieses Pflänzchen,
erinnert es mich doch an die Zimmerpflanzen aus Kindheitstagen.

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Wir schlendern entspannt die Wege entlang.
Alleine mit uns und der Natur, wenn diese auch angenehm umgestaltet wurde.
Hier gibt es einen Sportplatz mit tollen Zuschauerrängen, fast wie im alten Rom...

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Durch die Bäume schimmert Lajes.

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Es ist natürlich eine hübsche Grillhütte vorhanden,
außerdem ein kleines Buschlabyrinth, noch leicht zu bewältigen.

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Zum Abschluß noch ein Hinweis auf den Lavastrom, der die "Mistérios" gestaltete.

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*Der Weg "Mistérios do Sul do Pico" beginnt im Parque florestal de São João und führt an den beiden Mysterien (São João und Silveira) vorbei. Historisch gesehen wurde der Name auf die Lavafelder angewandt, die durch Vulkanausbrüche entstanden sind und die Inseln geformt haben.
Die ersten Bewohner hatten keine Ahnung, wie sie entstanden waren,
und nannten sie deshalb Mysterien der Natur.
Auf der Insel Pico bilden die "Mysterien" von Prainha (1562), São João und Santa Luzia (1718) und Silveira (1720) ausgedehnte Streifen von Regolithböden, die mit Büschen und einigen Bäumen bewachsen sind.
 
So kommen wir sicher nach Lajes und werden mit großem "Hallo" und natürlich Neveta begrüßt...
C. bearbeitet gerade noch ein paar Walknochen (alte, natürlich).
Ein Blick in die Werkstatt:

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Wir buchen dann auch direkt für Freitag morgen.
Da haben wir zwar um 20 Uhr schon die Einladung zum Grillen bei S. und L.,
aber am Wochenende soll das Wetter schlechter werden.


Einkaufen müssen wir auch noch, ich will ja abends kochen.


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Also ab nach Hause.

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Dann machen wir es uns daheim gemütlich bzw ich mich auf in die Küche.

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Es gibt wieder "Jardineira", das hat sich letztes Mal als außerordentlich lecker und ergiebig rausgestellt.
Prima konnte ich auch ein paar geerbte Zutaten verwenden.
Zwischenzeitlich haben wir doch tatsächlich Fluglärm zu bemängeln...
mindestens 2 Maschinen "düsen" über unser friedliches Domizil hinweg.
Aber wie wir heute erfahren haben, sind die Flüge ja großzügig aufgestockt worden.
Über 60jährige bekamen auch Sonderkonditionen für Azorenurlaube (nur für Portugiesen...).

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Sonst alles friedlich. Wie wir es mögen.

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Auch das Essen braucht seine Zeit.

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Der Kochwein- für mich.

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...und für den Eintopf.

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Und es ist sooo lecker!
Auch heute sind wir komplett zufrieden mit uns und der Azorenwelt.
Und gehen entspannt zur Ruhe.
 
Tag 5, 23. September 2021

Ein wunderschöner Morgen.

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Alleine vor die Tür zu treten und diese reine Luft atmen zu dürfen. Ein großes Geschenk.

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Und dazu dieser Ausblick.

Und dann noch die vielen entzückenden Kleinigkeiten:

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Heute fahren wir dann mal zum Haus.
Der Herr Nachbar steht schon draußen und hält ein Schwätzchen.
Er muß zweimal gucken, wir haben ja wieder ein anderes Auto.
Er fragt, wieviel Wochen wir bleiben...
Auf dem Feld steht zur Zeit grade Mais.

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Die neue Mauer ist schick, leuchtet weiß in der Sonne.
Tja, vorbei mit der malerischen Bruchsteineinfassung. Times they are a changin.

Das Häuschen steht noch, der Garten ist in halbwegs gutem Zustand,
dank der Nutzung durch D.- und ihr Mann ist auch nochmal schnell mit dem Freischneider rund gegangen.

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Das Bäumchen trägt Obst, leider noch nicht alles reif.

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Wir sind gespannt, ob unsre Baumarktkiste dicht gehalten hat
und die Trockenmittelkissen was gebracht haben.
Ja, alles super. Werkzeug, Wanderschuhe, diverse Kosmetikartikel. TipTop.
Die offene Tasche mit dem Schnorchelzeugs allerdings nicht so.
Das muß ich nochmal gut säubern.
Die Flaschen, die beim letzten Mal "Übergepäck" gewesen wären,
haben glücklicherweise auch der Azorenwitterung standgehalten. Keine Verluste.
 
So können wir uns beruhigt auf ins Hochland machen, bei dem Wetter ein Muß.

Ein paar Fahrtimpressionen:

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Diese Sprache ist ja manchmal putzig:

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Das ist neu, sehr liebevoll gestaltet:

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Weiter Richtung Seen:

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Wir haben unser Frühstück eingepackt und wollen irgendwo draußen picknicken.

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Am Lagoa do Caiado finden wir dann eine Ecke, ein bisschen feucht, aber schön.
Auch wenn's hier schonmal einsamer war.

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Fliegenfischen scheint in zu sein.

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22 hier soll es sein.jpg

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Wunderbare Aussichten...

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... auf Sao Jorge.

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Kurzer Spaziergang zum Lagoa seca, der wirklich Niedrigwasser hat und jadegrün in der Sonne leuchtet.

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das tolle blau bemalte haus mit den meeresmotiven,habe ich bei der Entstehung im August beobachten können.bei jeder fahrt nach lajes war der Hausbesitzer mit seiner kleinen Tochter am haus und hat in liebevoller Kleinarbeit alles mit dem Pinsel gemalt und das Mädchen hat auch geduldig mitgeholfen.sie lagen sogar auf dem Bauch um die wellen unten am haus zu pinseln.
 
wir waren Anfang August am Lagoa do Paul,sind total enttäuscht weiter gefahren,da der See total trocken war.Es waren sehr viele Kühe da und wir haben uns noch gefragt,ob die den ganzen See leergeschlabbert haben.
Da in der Gegend viele Bäume und Büsche gebrannt haben(man sah noch viele verkohlte stümpfe) hat man das Wasser vielleicht zum löschen verwendet?jedenfalls sehr schön zu sehen, dass die Natur das Gleichgewicht wieder hergestellt hat.
 
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Und es gibt bei jedem Blick (mindetens) ein Motiv.

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Dramatisch allerdings immer mal wieder diese Umzäunung. Da wären Holzbretter mehr als angebracht.
Für die Tiere echt gefährlich. Der Stier hat sich mit der Nasenring- Kette in den Maschen verfangen.
Ich habe mich allerdings auch nicht getraut, näher ran zu gehen. Treu die Kuh, die ihm zur Seite blieb...

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Dann geht's weiter.
Vorbei am toten Nadelwald.

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In letzter Zeit werden immer mehr Zäune gezogen.

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Hier werden wiedermal Drohnen angesetzt.

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Und ja!!! Unser kleiner Japaner steht noch dort:

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Dann wird noch ein trockenes Brötchen an die Raubenten des Capitao verfüttert.

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Auch hier wieder Angler. Scheint tatsächlich der neueste Trend zu sein...

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tja, Jungs, ohne Brot, nix los...

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