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Meine Zeit in Portugal

Fortsetzung, Teil XXI

Station Lousa und zurück am Douro entlang


Am nächsten Morgen bin ich so gegen 8.00Uhr runter in den Frühstücksraum, wo auch schon Ricardo und Francesco waren. Luis und Daniele waren tatsächlich schon unterwegs, weil die einen weiteren Weg (westlich von Mirandela, nach Vale de Mira an der spanischen Grenze) fahren mußten.
Ricardo und Francesco haben eine Station in Bragança (im Norden), die auch nicht grad ums Eck ist. Beide Teams müssen also früh raus.
Der Chef und ich sind nach halb neun Richtung Lousa (südlich von Mirandela) losgefahren. Wieder mal ins Outback von Portugal.
Damit wir die Station auch rechtzeitig finden, hat der Antonio mit den PT-Leuten einen Treffpunkt ausgemacht, von dem aus wir ihnen dann einfach hinterherfahren. Ich glaub, anders hätten wir die Station nicht so schnell gfunden... immer bergauf, bergab, lauter Serpentinen.
Gott sei Dank waren diese zwei von PT vernünftige Fahrer, die sind wenigstens nicht mit 90 durch die kleinen Ortschaften... sondern nur mit 70 oder so. Irgendwie sind wir dann aber doch gegen 11.30uhr heil droben angekommen :)

Nachdem der Filter von mir ausgetauscht wurde und die ersten Einstellungen gemacht waren, hab ich mir wieder die Gegend um die Station anschauen können.
Schön ruhig dort, weil TOTE HOSE, Landkreis NIXLOS. Aber ne Station hinbauen...

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Ein Blick ins Dorf

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Auf der inken Seite vor der Station

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Schöne Gegend da

Die PT-Leuts haben erzählt, als die Station gebaut werden sollte, mußte die Polizei mit anrücken, weil die Leute aus dem Dorf "Sowas" nicht dastehen haben wollten...
Naja, jetzt steht halt die Antenne doch dort:

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Es gab dann wieder ein verspätetes Mittagessen in einem "Geheimtip-Lokal". Dorthin sind wir entlang dem Douro gefahren, an dem wo man auch hinschaut, Wein angebaut wird.
Die Einheimischen hier in den Dörfen bezeichnen den Wein eigentlich auch als "Dourowein".

Nach dem Mittagessen sind wir weitergefahren. Gleich kurz nach dem Lokal blieben die PT-ler extra stehen, um uns dies zu zeigen:
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Muß ja ein Ereignis gewesen sein, wenn da extra ein Schild angefertigt wrude :)

Nach etwa einer Stunde anstrengender Berg- und Talfahrt machten wir in einem Cafe Pause. Die Straße war nur einspurig und die PT-ler fahren doch recht schnell...
Wie sich rausgestellt hat, waren wir in dem Dorf, wo einer der zwei PT-Leute aufgewachsen ist.
Und dort in dem "Cafe" hat uns die Wirtin natürlich Dourowein angeboten. Da wollten wir nicht nein sagen...
Ich fiel ja fast vom Stuhl, wie ich gsehn hab, daß die den Wein aus ner Coca-Cola-Flasche in die Gläser einschenkt... ;)
ABER DER WAR GUUUUUT!!!!! Coca-cola-dourowein... schmeckt fast wie Likör *hicks

Die Strecke zurück war einfach nur ein Traum! wir sind paarmal stehengeblieben, um Fotos zu machen.

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(noch mehr Bilder sind in meinem Album )

Gefühlte Stunden später waren wir endlich zurück in der Zivilisation und auf der Autobahn aufm Weg nach Hause. Zwischendrin haben wir nämlich mal umdrehen müssen, weil der Antonio wegen einer Umleitung nimmer gwußt hat, in welche Richtung wir müssen.
Wir sind bestimmt 3x an der selben Kreuzung rausgekommen, immer aus ner anderen Richtung...
Des hat uns etwa 1 Std gekostet :)
Aber kurz nach 22.30uhr waren wir dann in Aveiro. Mein Kommentar war nur: "Home sweet Home"



Fortsetzung folgt...
 
Zwischendrin haben wir nämlich mal umdrehen müssen, weil der Antonio wegen einer Umleitung nimmer gwußt hat, in welche Richtung wir müssen.
Wir sind bestimmt 3x an der selben Kreuzung rausgekommen, immer aus ner anderen Richtung...
Des hat uns etwa 1 Std gekostet
Schon fast beruhigend, zu wissen, dass es den Tugas (einmal in der Pampa angekommen) auch nicht besser ergeht als mir. ;)

Gruß,
Zip
 
Sorry Ellen, nun endlich, nicht nur für dich allein, sondern auch für die anderen geduldigen Mitleser/innen:

(Ich hatte Besuch und konnte nicht weiterschreiben)


Fortsetzung, Teil XXII

Weitere Geschichten


Anfang Juni bin ich mit Ricardo und Francesco zur Station in Valongo mitgefahren.

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Der Weg zur Station

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Die Station

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Die Antenne

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Leider ein recht nebliger Ausblick

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Die Station ist gleich in der Nähe von Porto, wir waren also nicht lange unterwegs. Spät mittags waren wir mit den PT-Leuten beim Essen in einem schönen Lokal.
Beim Durchlesen der Speisekarte wußte ich nicht so recht, was ich nehmen soll. Ricardo wollte behilflich sein und hat übersetzt, was ich aber garnicht mehr gebraucht hätte. "Peixes" sind Fische, "Vitela" ist Kalbfleisch und "Carne" ist Rind.
Erst hab ich mich für ein Rindersteak entschieden, was auch Ricardo nehmen wollte. Weil ich aber dann Francescos Bestellung mitbekommen hab, "Lulas grelhadas" - gegrillten Tintenfisch, wollte ich das auch ganz spontan und habs dem Ricardo eigentlich mitgeteilt...
Als das Essen kam, schaute mein Tintenfisch genauso aus wie Ricardos Steak... und mein Gesichtsaudruck dementsprechend ;)
Ricardo hat es anscheinend nicht registriert, daß ich doch noch was anderes haben wollte. Hat mir aber eigentlich nix ausgemacht, weil geschmeckt hats mir wie immer trotzdem. Ricardo aber hat sich fast nicht mehr eingekriegt, weil er sich jedesmal bei mir entschuldigt hat, wenn er mal von seinem Teller aufgesehen hat.
Er hat erst aufgehört, wie ich von ihm verlangt hab, er solle doch bitte einen Kniefall vor mir machen, damit sein "desculpe" ehrlicher ankommt... ;)
Das Gleiche ist mir mit ihm auch nochmal später auf Madeira "passiert". Da wollte ich anstatt gegrilltem Fisch doch lieber Fleisch, bekam aber dann doch Fisch. (Aber auch der war wie immer sehr appetitlich ;) )

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der gegrillte Fisch... lecker ;)



Wo ist eine Wäscherei/Münzwaschsalon?
Weil ich ja ins Hotel umgezogen bin, hatte ich nun ja nicht mehr die Waschmaschine der Nachbarin aus dem ersten Appartement zur Verfügung. Ist ja kein Problem, geh ich halt in einen Waschsalon. Bei mir zu Hause in Bayern haben wir sowas im Ort; ich kenn zwar die aktuellen Preise nicht, aber man kann da eine große Trommel voll waschen und trocknen für wenig Geld.
Hmpf! Sowas haben die in Portugal anscheinend nicht... Erst hab ich mal in meinem Mini-Wörterbuch nachgschaut, was "Wäscherei" auf portugiesisch heißt.
"Lavandaria" , aha. Und wo gibts also eine Lavandaria?
Hab erstmal Katja, die Sekretärin gefragt, quasi von Frau zu Frau. Die sollte sowas ja wissen. Dachte ich. Leider konnte sie mir nicht weiterhelfen. Auch Dina aus der Kantine wußte keine Lavandaria. Vielleicht irgendwo in Aveiro?
Also hab ich auch den Luis und Ricardo gefragt. Die meinten, evtl im Glicinias (Jumbo-Shoppingcenter) könnte eine sein. Sicher waren die aber nicht.
Als nächstes suchte ich paar Tage später natürlich in google. Tatsächlich wurden da gleich mehrere Ergebnisse in meiner Umgebung angezeigt. Hab mir dann einfach mal auf gut Glück ein Buga-Bike ausgeliehen (gibts in Aveiro ja gratis) und bin durch Aveiro geradelt, wollt schauen, wo die alle sind und wie die Preise in etwa sind.
Tja, und das war ganz schön happig, was ich da gelesen hab. Die günstigste (nennt sich "5sec" und ist gleich beim Museum hinterm Forum) verlangte 2,80€ pro T-Shirt! Ein wenig mehr und ich hätte mich lieber neu eingekleidet... Ich weiß, man kann ja auch im Hotel seine Wäsche waschen lassen. Aber die waren ja noch teurer.
Ich war ja ursprünglich nur auf max. 3 Wochen Aufenthalt eingerichtet und nicht auf mehr als 2 Monate. Aber was nimmt man nicht alles in Kauf, wenns dort sooooooo schön ist? :)
Nach kurzer Rücksprache mit meiner Firma und Bestätigung der Kostenübernahme hab ich dann eben meine Wäsche dorthin gebracht.


Fortsetzung folgt...
 
AW: Meine Zeit in Portugal

Hallo Petra,
Es macht richtig Spass, deine Geschichte zu verfolgen! Ich warte ja noch auf den Teil, wo du dich vielleicht verliebst??? ;-)

Gaby


Also da kann ich mich nur anschließen !!! Ich hatte zwar jetzt erst die Zeit mal alles durchzulesen aber ich muß schon sagen ...echt toll !

Ja und was das verlieben angeht...ich tippe mal auf den Prof. Antonio...:bussi:
Weitere Wetten werden gerne angenommen :D

upps...vergaß... es sind wunderschöne Bilder...
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Meine Zeit in Portugal

Nein, der Antonio war es nicht ;)
der ist glücklich verheiratet und wird demnächst zum 2.mal Vater.

die Auflösung kommt aber noch, wenn auch recht spät...
also abwarten :)
 
AW: Meine Zeit in Portugal

Also, ich tippe mal auf Luis.
Und, wie ich die Portugiesen so kenne, muessen wir bis an den Tag vor deiner Abreise warten.....
Zumindest bei mir war das so ;-)
LG
Gaby
 
AW: Meine Zeit in Portugal

Nein, der Luis war es auch nicht. Es war keiner der Kollegen, mit denen ich zusammen gearbeitet hab ;) um gleich mal jegliche weiter Spekulationen abzufangen.

Obwohl, der Luis... ja, da müßt ich nochmal 20 Jahre jünger sein!
Der wär vielleicht eher DER ideale Schwiegersohn, wenn meine Grazien ned scho vergeben wären:D
 
Fortsetzung, Teil XXIII


am 16.06. nach Surrinha
und Übersichtskarte, wo die Stationen alle sind

Die Fahrt nach Surrinha war genauso aufregend und sehenswert wie zu den anderen Stationen. Manchmal hab ich mich tatsächlich gefragt, ob ich wirklich zum Arbeiten hier bin ;)
Den Weg Richtung Viseu kannte ich ja schon... Von dort aus gehts nach Norden Richtung Vila Real und dann irgendwann mal nach Osten....
Wie tags zuvor auch schon haben wir uns irgendwo mit den PT-Leuten getroffen, damit wir auch an der Station ankommen und nicht irgendwo rumschwrirren.

Gegen 11uhr waren wir endlich dort; ein einsames Stationshaus auf einem hohen Hügel.

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auf dem Weg zur Station

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auf der Rückseite der Station

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die Antenne darf nicht fehlen

Später auf dem Weg zum Mittagessen (gegen 14uhr) war ich der Meinung, der Teufel is hinter den PT-Leuten her. Die sind gefahren wie die Henker!!! Mit 80 durch kleine Ortschaften, sodaß es sogar dem Antonio zu schnell wurde.
Also mußten die PT-leute halt paarmal an bestimmten kreuzungen paar Minuten auf uns warten.

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das gabs mittag

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links der PT-Mensch, rechts Antonio
Vielleicht kennt ja irgendjemand dieses Lokal... echt urig!




Nach dem Essen bin ich weitergefahren, weil der Antonio 1 ou 2 Gläser Wein hatte. Ich hab sogar OHNE Umweg heimgefunden*
;)



Ich hab mir irgendwann Mitte Mai mal die Arbeit gemacht und wollte auf einer Landkarte alle Stationen markieren, von denen ich die Filter eingestellt hab. Ich wollt gerne wissen, wo meine Kollegen überall hinfahren. Weil ich die Station von Surrinha nicht über google finden konnte, hab ich einfach mal nach "dvb-t portugal" gesucht. Daß das hier "TDT" genannt wird, wußte ich bis dahin nicht. Aber ich hab eben bei der Suche diese Seite gefunden, auf der ALLE Stationen gekennzeichnet sind, mitsamt Namen und GPS-Daten ;)
Bis auf die Stationen auf den Azoren hab ich ca 115 davon eingestellt. Wen's interessiert, hier nachschauen:


Mit der Station in Surrinha waren also die Stationen aufm Festland fertig eingestellt.
Wie des Ganze dann in Madeira ausschaut...? Schaumamoi, aber erst kommt Spanien dran!


Fortsetzung folgt...
 
Zuletzt bearbeitet:
Fortsetzung, Teil XXIV

Spanien II

Wie ich in dem Beitrag schon geschrieben hab, mußte ich ja noch nach Spanien.
Unser spanische Vertriebler hat mich nochmal angerufen und gfragt, ob ich seine eMail erhalten hab.
-Nein, hab ich nicht, weil ich mit auf Station gefahren bin und den Laptop ned dabei hab. Um was es denn geht?
-Er schickt mir nur paar Infos für Vigo/Domayo.
-Ich bin mir aber ned so sicher, daß ich das machen kann.
-Sicher kannst du das.
So? Sicher? Freile, yes you can... jaja :)

Als ich diese Mail abgerufen hab, dachte ich mir: Was will der von mir??
Da waren nur Konstruktionszeichnungen von der Station, mit denen ich nicht viel anfangen konnte, weil die Station mittlerweile 2x umgebaut wurde und das Teil nicht mehr so aussieht, wie auf diesen Zeichnungen. Also bat ich unseren Ingenieur, er solle mir doch seine Protokolle und sonstiges nützliches schicken, die er bei der letzten Umstimmaktion angefertigt hat. Vielleicht würde ich da mehr erkennen.
Ich habe mir dann paar Anleitungen und Listen geschrieben, damit ich nix überseh oder vergesse. Eine meiner selbsterstellten Anleitungen schickte ich sogar unserem Ingenieur, ob das alles so passt oder ob ich da noch Fehler drin hätte.
Aber tatsächlich hat er nur 2 kleine Fehler entdeckt (die man aber vernachlässigen hätte können). Außerdem hat er mir zu der Anleitung gratuliert, weil ich auch nebenbei 3 Fehler aus SEINER Dokumentation gefunden und ausgebessert hab. YES YOU CAN! :)
Noch dazu hat er mir versichert, sollte IRGENDETWAS schieflaufen, Anruf genügt und er würde mir telefonisch weiterhelfen. Auch wenns mitten in der Nacht ist.

Mittlerweile war auch ausgemacht, daß ein Mechaniker unserer Firma geschickt wird, dann bin ich dort schonmal nicht allein. Ich bräuchte dann wirklich nur die Filter und die Weiche umstellen. Ums Aus- und einbauen brauch ich mir also keine Sorgen machen.

Am Montag, 20.06., wurde ich von meinem Kollegen Hans und Germán Gomez, einem anderen Vertriebler aus Spanien, in Aveiro abgeholt.
Wir mußten erst ins Büro, um mein Werkzeug und meinen Meßplatz ins Auto zu packen. Dort waren auch noch der Luis und Ricardo, die mir beide aufmunternd die besten Wünsche mit auf den Weg gegeben haben. Ich hab recht lachen müssen, wie der Hans, so beinand wie er als gestandenes bayrisches Mannsbild nunmal is, den Meßplatz (ca 40kg) ALLEIN rausgetragen hat...
Sie wollten ihm helfen, aber er hat nur gsagt: "Bassd scho"
Ein Bild für Götter, wie die gschaut ham ;)

Etwa gegen 20.15uhr (in Spanien 21.15uhr) sind wir in dem Hotel in Domaio angekommen. Nachdem wir die Zimmerschlüssel bekommen haben, hat sich der Gomez auch schon verabschiedet. "Wir treffen uns dann um 1.30uhr (spanischer Zeit) in der Lobby." Also noch gut 4 Std. Und weg war er...
Der Hans und ich waren noch nicht so müde und sind in der Ortschaft bißl rumgelaufen. Viel zu sehen gabs jetzt nicht.

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der Ausblick aus meinem Hotelzimmer

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dort oben sieht man die Antennen der Station

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der Hafen in Vigo/Domayo

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mein Kollege Hans

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und meine Wenigkeit

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an der Uferpromenade

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Wir haben uns dann noch was zu trinken gegönnt und uns dabei total verratscht. Gegen 0.15uhr (sp.Zeit) sind wir zurück ins Hotel, um wenigstens noch ein bißchen auszuruhen.

An Schlaf war dabei nicht zu denken. Ich bin die ganze Zeit die bevorstehende Aktion im Kopf durchgegangen, damit ich ja nix vergeß und alles sauber abläuft.
Da der Sender um 2.30uhr abgeschaltet wird und um 6.30uhr wieder laufen soll, bleibt mir also ein enges Zeitfenster, um die 2 Filter und anschließend die Weiche ein- und nachzustellen und auch noch zu protokollieren.
Ich lieg da also auf dem Bett und lach nochmal so vor mich hin, wg dem Gschau vom Luis&Ricardo, ich seh mich direkt im Büro, wie ich mein Werkzeug in der schwarzen Werkzeugtasche verstau und hör auch den Luis nochmal fragen, ob ich den 32er-Ringschlüssel von ihnen mitnehmen will? Dabei dreh ich mich nochmal um und will Ihnen raus folgen, wie mein Blick auf etwas großes silbernes fällt......

JA SCHEIßDRECK ZEFIXHALLELUJA GREIZSAKRAMENTNUMMOI !!!! WIE GIBZN DES??????? (wer eine Übersetzung hierfür braucht, die kann bei Bedarf nachgereicht werden)
Um 0.45uhr fällt mir auf, daß ich vergessen hab, aus der Alu-Transportkiste, wo normalerweise der Meßplatz+Werkzeug sicher verstaut wird, die Meßübergänge (die ich zum Anschließen der Meßkabel am Filter dringend brauche!) rauszunehmen und einzupacken!!! Sorry, Senor Ingenieur, aber jetz muß ich dich doch mitten in der Nacht anrufen. Ich wollt ja nicht...
Der Markus (Ingenieur) hat anscheinend mitm Handy aufm Kopfkissen im Bett gelegen, weil es eigentlich nur 1 oder 2x geklingelt hat und er dann schon dran war.
Wie ich ihm des Problem erklärt hab (es ist eigentlich nicht möglich, irgendwas zu messen, wenn ich keine Übergänge dabei hab. Wo soll ich denn sonst meine Kabel anschließen??), hat er mich erstmal beruhigt und gesagt, die Konkurrenzfirma, die dort auch eine Weiche betreibt, wird ja auch da sein, weil auch die ihre Weiche (die in der Reihenfolge nach unserer Weiche kommt) nachstellen muß. Und die müssen ja auch irgendwelche Übergänge zum Anschließen haben. Also erstmal mit den Nerven runterfahren und abwarten.
Wie kann ich denn da ruhig bleiben, wenn ich dann Schuld bin, daß wir da jetzt improvisieren müssen? Und wenn die auch keine Meßübergänge haben? Oder selber brauchen??? Oder oder oder...

Um 1.30uhr sind wir schließlich auf den Berg zur Station gefahrn. Die Strecke war alles andere als Bandscheibenfreundlich. Der Gomez ist jetzt ned unbedingt gerast, aber er hätt den tiefen Schlaglöchern auch langsamer ausweichen können. Nach etwa 35-40min sind wir dort angekommen.

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mal etwas andere Antennen als in Portugal

Wir haben also erst unser Equipment reingebracht und uns einen Überblick über die Anlage verschafft, wie man am schnellsten und ohne großen Ausbau die Filter einstellen kann.

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Não problema

Der Gomez hat inzwischen tatsächlich 4 Meßübergänge dahergebracht, und so hab ich mich also in aller Ruhe an die Arbeit gmacht.
Pünktlich um 2.30uhr wurde abgestellt. ticktack, die Zeit läuft... aber da war ich wirklich ganz tranquilo, weil in meinem Element

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voll konzentriert; dort rot eingekreist ist einer der Meßübergänge zu sehen

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nicht mehr lange, dann ist es geschafft

Hab alles soweit hinbekommen, bis auf ein paar Messungen, die ich nicht gemacht hab, weil wir sonst noch mehr hätten zerlegen müssen. Aber das hätte dann noch länger gedauert. Nach einer (wirklich) kurzen Rücksprache mitn Markus haben wir also ohne diesen Messungen weitergemacht.
Und genau 5 Minuten, bevor die Zeit abgelaufen ist, hat der Hans die letzte Schraube an der Rohrleitung festgeschraubt. Absolut perfektes Timing!!
Jetzt muß des ganze Ding nur noch laufen...
Macht es auch!

Wir haben um 7.00Uhr unsere Sachen wieder eingepackt und sind zurück ins Hotel, noch ein wenig schlafen, bevor wir uns wieder auf den Weg nach Aveiro machten.
Es hat auch niemand mehr angerufen, daß wir nochmal rauffahren müssen, weil da was nicht funktioniert.

Mein Resumee: Yes i can!!

Weitere Bilder sind in meinem


Fortsetzung folgt...
 
Zuletzt bearbeitet:
Fortsetzung, Teil XXV

Vorbereitung Madeira...
und Filterkurs fürn Spanier

Nachdem wir am späten Nachmittag aus Spanien wieder in Aveiro angekommen sind, wurde erstmal mein Meßgerät und sämtliches Werkzeug zurück in die Firma gebracht. Danach waren wir bei einem sehr frühen Abendessen in einem Lokal hinterm Fischmarkt (lecker lecker ;) ). Danach mußte Gérman, der spanische Vertriebler, meinen Kollgen Hans nach Lissabon zum Flughafen bringen und danach wieder zurückkommen. Es wurde nämlich ausgemacht, daß ich ihm in zwei Tagen einen Kurs zum Einstellen der Filter geben soll....
Wie sich herausstellte, machte der seine Sache sogar recht gut.

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Gérman Gomes

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Das war mein Arbeitsplatz...


Am Donnerstag Abend verabschiedete sich Gérman dann wieder Richtung Madrid.
Ich hatte also dann am Wochenende Zeit, meinen Werkzeugkoffer für die Reise nach Madeira herzurichten, hab mir sogar eine Liste geschrieben, damit ich nicht wieder was vergesse.


Luis & Ricardo sind dann bereits am Samstag mit dem ganzen Equipment Richtung Süden gefahren, weil die dann am Sonntag mit der Fähre zur Insel fahren.

Am Montag (27.06.) sind wir gegen 17uhr nach Porto losgefahren. Durch den vielen Verkehr waren wir aber erst um 18.30uhr am Flughafen. Der Paolo aus Italien (von der anderen beteiligten Firma, der war auch schonmal da) ist bereits mittags gelandet und hat den ganzen Tag auf uns gewartet. :)
Wir haben gleich unser Gepäck aufgegeben und danach sind wir zum "Abendessen", was sich als teurer Flughafen-Snack entpuppte. Das Leihauto musste Antonio auch noch zurückbringen.
Pünktlich um 22uhr saßen wir also am Terminal und um 22.30uhr im Flieger.
Der Flug war wie jeder andere auch, nur bei der Landung wars bißl wackelig. Erst beim direkten Anflug auf Funchal hat man die Lichter der Stadt sehen können. Die Landebahn is ja DIREKT NEBEN DEM MEER!!! Das wußte ich bis dahin aber noch nicht.
Um 1.00Uhr nachts hatten wir unsere Koffer und Luis & Ricardo warteten auch schon auf uns.
Endlich um 1.30uhr waren wir dann im Hotel "Alto Lido". Ich hatte ein Zimmer im 13.Stock und die Aussicht ist wirklich seeeeehr schön :)

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frühmorgens um 6.00Uhr, der Ausblick nach links aus meinem Zimmer im 13. Stock

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der Blick nach rechts aus meinem Zimmer

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und nochmal eine Stunde später

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absolut schöööööööööön ;)


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Von meinem Zimmer aus rechts nach oben zu sehen: die Station "Pico da Cruz"


Am nächsten Morgen treffen uns also dann zum frühstücken, danach müssen wir die Autos mit unserem Zeug fertig machen und dann schaumamoi, wo's hingeht...


Fortsetzung folgt...
 
AW: Meine Zeit in Portugal

Hallo Petra,

ich weiß ja, dass Du im September wieder - dieses Mal urlaubsmäßig - nach Portugal reisen wolltest. Aber hast Du nicht vergessen, uns die Geschichte Deines Arbeitsaufenthalts bis zum Ende zu erzählen? ;)
 
Hallo Paul und alle anderen:
Ja du hast Recht, ich fliege Ende September für paar Tage (28.09. - 04.10.) nach Portugal. Da ich aber in der Arbeit derzeit ziemlich eingespannt war und nebenbei auch noch für 9 Tage Besuch hier hatte, mußte ich die Fertigstellung meines Berichts erstmal verschieben. Viel kommt da ja nicht mehr nach, weil es eh schon um die letzte der 9 Wochen geht; nämlich der Woche auf Madeira und schließlich die Heimreise nach Bayern. Nun aber:


Fortsetzung, Teil XXVI

Die Station "Pico Arco da Calheta"


Am Dienstag, unserem ersten Arbeitstag auf Madeira, trafen wir uns also alle zum gemeinsamen Frühstück.
Nein, nicht alle, der Antonio war wie immer etwa 30 Min zu spät.
Außerdem kam auch noch ein neuer Kollege aus Spanien zu uns, Ricardo Marco aus Madrid.
Wir sind dann alle zusammen zur Station "Pico da Cruz" gefahren, die man vom Hotelzimmer aus (auf den Fotos vom letzten Beitrag) schon sehen konnte und bei der Luis und Paolo ihren Einsatz hatten.

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bei der Station "Pico da Cruz"

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bei der Station "Pico da Cruz

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Luis

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links, der mit Sonnenbrille ist Ricardo I
rechts, der mit der roten Hose ist Ricardo II (der Spanier)


Dort bekamen auch die beiden Ricardos die Anfahrtsbeschreibung zur Station "Pico do Galo", die nur etwa 20km weiter westlich liegt.

Und gegen Mittag irgendwann schließlich fuhren Antonio und ich zur Station "Pico Arco da Calheta", wo wir nach etwa 2 Std ankamen. Wieder mal hatten wir einen Mitarbeiter von PT, der als Lotse (nicht weniger rasant als viele seiner Kollegen) vorausgefahren ist.
So hats dort ausgesehen:
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Natürlich darf ein Blick auf die Antenne nicht fehlen

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wilde Schönheit

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das war hinter der Station


Nachdem alles zum Arbeiten vorbereitet war, meinte der Chef: "Jetzt gehen wir erstmal Mittagessen." Naja, sollte ich da etwa widersprechen? ;)

Wir fuhren also nochmal diese holprige Strecke den Berg runter und fanden uns in einem netten kleinen Lokal wieder. Frisch gestärkt ging es wieder zurück.
Bei der Auffahrt zur Station habe ich aber ein paar hundert Meter vor der Station kapituliert und bin lachend ausgestiegen. Mein Kommentar war nur: "Ich geh zu Fuß weiter. Ich will ja lebend dort oben ankommen!".
Mir war es einfach viel zu wacklig in dem ALFA, der Antonio mußte paarmal rangieren (eigentlich ließ er das Auto einfach rückwärts wieder runterrollen) , weil die Spurrinnen so tief waren, daß er eigentlich mehr durch das hohe Gras auf dem Seitenstreifen gefahren ist.
Auf dem Foto kommt das garnicht mal so schlimm rüber als es in echt gewesen ist.
Ich hätt nur laut lachen können, als mir der Antonio zuschreit:"Warte Petra, ich komm mit dir mit!" Der PT-Mensch ist nämlich mit seinem Geländewagen schon paar Minuten vor uns droben gewesen und kam zu Fuß wieder zu uns runter. Er hat dem Antonio dann angeboten, er würde das Auto sicher raufbringen und der Chef könnte mit mir zu Fuß gehen.

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Hier sieht man die Spurrinnen kaum (aber es gibt sie :) )

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so sieht die kleine Weiche aus, fast wie ein Schubladen aus einem Schrank


Nach knappen 2 Stunden war ich mit meiner Arbeit fertig, Antonio hatte auch schon etwas vorgearbeitet und beendete die Abstimmung nach weiteren 2 Stunden. Somit konnten wir gegen 19.00 Uhr zurück nach Funchal ins Hotel fahren.
Bei der Heimfahrt haben wir mitbekommen, daß in einer Ortschaft (ich weiß den Namen leider nicht mehr) alles für ein großes Fest vorbereitet wurde. Keine Ahnung, was da gefeiert wurde, aber es war mit sehr vielen Blumen und Lichtern geschmückt und zog sich über mehrere Straßen. Dieses Fest besuchten wir dann gemeinsam am nächsten Abend.


Fortsetzung folgt...
 
AW: Meine Zeit in Portugal

Hallo schaumamoi,
sogemoi kennst du die Antenas do Marão. Weißt du als Experte, was es mit der riesigen Delle (Bildausschnitt) auf sich hat? Hat man diese „Schüssel“ -weiß leider nicht den Fachausdruck dafür- so montiert, oder ist da im nachhinein etwas passiert?

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AW: Meine Zeit in Portugal

Hallo Herbert,

also so montiert wurde das wohl eher nicht.
Es sieht eher danach aus, also wenn da evtl irgendjemand raufgeklettert ist und es mit irgendwas eingeschlagen hat, einem großen Stein etwa.
Oder es ist (nachts?) evtl irgendein großer Vogel dagegen geflogen...

Diese Abdeckungen dienen ja nur meist als Wetterschutz, um die dahinterliegenden Komponenten zu verdecken. Das Material ist ziemlich leicht, etwa so was wie bei einem Tischtennisball, denk ich mal, vielleicht etwas dicker. Und da kann das schonmal leicht eingedrückt werden.

Solange es aber beim Sender oder während des Betriebs zu keinen Störungen kommt, wird also niemand was merken und niemand wird diese Hülle austauschen.
 
Fortsetzung, Teil XXVII

Die letzten gemeinsamen Tage mit meinen Kollegen


Fürn Mittwoch hatte ich die zwei Filter einzustellen, die Luis und Ricardo von den Stationen mitgebracht haben. Danach hatte ich frei und konnte mir ein wenig von Funchal anschauen.
Bin aber eigentlich nur mal eine sehr große Runde ums Hotel gelaufen, was aber auch fast 4 Stunden gedauert hat ;)

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einfach mal über eine Mauer fotografiert


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ein kleiner, aber feiner Park


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Den Nachmittag verbrachte ich am Hotelpool in der SONNE
Etwa um 19.00Uhr traf ich meine Kollegen in der Hotellobby beim Billardspielen. Der Chef kam nach einer Stunde oder so auch dazu und somit konnten wir uns auf den Weg zu diesem Fest machen. Wir waren etwa eine Stunde unterwegs dorthin, wie gesagt, wo genau das war, weiß ich nicht.
Auch sind die Fotos mitm Handy nichts geworden :(

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das wollte ich euch nicht vorenthalten


Irgendwann nach Mitternacht sind wir zurück zum Hotel, mussten wir ja am nächsten Tag wieder raus.

Am Donnerstag fuhr Antonio allein zu der Station auf kleinen Insel Porto Santo.
Luis, Paolo und Ich brachten die beiden Ricardos zur Station "Pico Arco da São Jorge" im Norden der Insel. Und wir drei hatten sozusagen frei.

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Ricardo I


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links der Luis, rechts der Paolo


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toll, was da alles wächst...


Da Paolos Flug um etwa 16.00Uhr startete, hatten wir ein paar Stunden Zeit. Ursprünglich wollten wir (nach Antonios Anweisung) zu irgendeinem Park fahren, wo man bißl rumlaufen könnte.
Diesen Park haben wir nie gesehen :) irgendwo müssen wir wohl falsch abgebogen sein, denn wir sind am "Pico do Arieiro" rausgekommen, einem 1800m hohen Berg.
Die Aussicht von dort oben war phantastisch!!!

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auf 1800m...


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so weit oben und doch so nette Blümchen


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der Nebel kommt...


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Nachdem wir Paolo zum Flughafen gebracht haben, fuhren Luis und ich zum ausgemachten Treffpunkt, wo wir die beiden Ricardos wieder abholten.
Wieder zurück am Hotel beschlossen Luis, Ricardo I (der Erste) und ich, doch noch bis zum Abendessen ans Meer runterzulaufen. War schön dort, aber ich schaffte es bei den Steinen nicht bis ins Wasser...

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Irgendwann bei einem Eis fragte mich dann Luis, ob ich am Sonntag mit dem Bus oder mit dem Zug von Aveiro nach Lissabon zum Flughafen fahren werde.
Ich: "Wie bitte???"
Luis: "Naja, Ricardo und ich sind erst gegen Abend in Aveiro und Antonio muß mit seiner Frau weg. Also ist ja keiner da, der dich hinbringen kann. Aber mit dem Zug ist das ja alles kein Problem. Oder?"
Ich: "Ned wirklich... oder??" (Wie war das gleich wieder mit "yes you can??)
Es war dann tatsächlich so, daß mich niemand zum Flughafen hinbringen konnte.

Ich hab erstmal unseren Ingenieur zu Hause angerufen und gefragt, was jetzt denn am besten zu tun wäre. Weil ich war nicht unbedingt scharf drauf, mit dem Zug zu fahren. Ok, wär bestimmt schön gewesen... das mach ich vielleicht mal, wenn ich im Urlaub dort bin.
Markus meinte aber dann, ich könnte einen Leihwagen mieten, die Firma übernimmt die Kosten. Na also, dann halt so.

Wir hatten dann noch einigen Spaß, weil ich die beiden quasi "nötigte", zu versuchen, meinen Nachnamen richtig auszusprechen. Das hat auch der Antonio die letzten Wochen immer wieder probiert, aber nie hinbekommen. Is halt für nen Portugiesen eine blöde Kombination, wenn der Nachname mit einem H beginnt und dann gleich noch mit einem Ö weitergeht.
Ich versprach dann, wer's schafft, den lade ich zum Abendessen ein. Nach paar Minuten hatte es auch der Luis einigermaßen drauf. Und somit waren die beiden von mir eingeladen.

Wir machten uns dann wieder auf zum Hotel, wo wir dem Ricardo II Bescheid gaben, daß wir uns um 21.00Uhr treffen, um irgendwohin zum Essen fahren und danach evtl noch auf ein Bierchen gehen. Ja, und da auch der Ricardo II meinen Namen so betont aussprechen konnte, bezahlte ich eben die ganze Rechnung (Die Einladung wäre so oder so von mir gekommen; war dies doch unser letztes Zusammensein ☺ ) Im Hotel waren wir dann so gegen 2.00Uhr früh...


Mehr Bilder wie immer in meinem meinem Album


Fortsetzung folgt (--> FINALE!!)
 
AW: Meine Zeit in Portugal

...
Diesen Park haben wir nie gesehen :) irgendwo müssen wir wohl falsch abgebogen sein, denn wir sind am "Pico do Arieiro" rausgekommen, einem 1800m hohen Berg.
Die Aussicht von dort oben war phantastisch!!!

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auf 1800m....
Hast Du ein riesiger Glück gehabt, dass Du so eine traumhafte Aussicht genießen durftest, ohne dass Wolken - in welcher Konsistenz auch immer - Dich behindert haben! NEID! ;)

...
Fortsetzung folgt (--> FINALE!!)
Ich bin (bzw. wir sind) sehr gespannt! ;)
 
AW: Meine Zeit in Portugal

Ja, das Wetter dort war grandios!! Je weiter wir raufgefahren sind, umso weniger Nebel war um uns rum. Und oben war es nicht zu toppen!! Siehe Fotos in dem Album...
 

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