Jetzt wird's spannend.
Eigentlich wollte ich ja heute endlich mal M. persönlich kennenlernen,
mit der ich schon länger emails austausche.
Leider hat sie mir mitgeteilt, dass sie gerade in "Selbstquarantäne" ist.
Hoffentlich klappt's dann zu anderer Gelegenheit.
Aber bei den letzten Reisevorbereitungen ging mir dann durch den Kopf,
dass wir doch ein Forenmitglied haben,
bei dem als Wohnort Ponta Delgada eingetragen ist.
Na, da fragte ich doch mal kurz an und tatsächlich, er mag uns treffen.
Ein schneller Anruf und so warten wir nun auf das "blind date".
Bis dahin wird alles geknippst, was sich nicht wehrt.
Es gibt aber auch genug zu gucken hier am Hafen.
Und auch menschlich sind sehr unterschiedliche Welten zu beobachten.
Das ist wieder so was Spezielles, was wir in Deutschland nicht finden würden.
Müll auf Rädern.
Tja, zur Zeit ist dieses verlockende Angebot...locked down.
Hier wird schwer gebaggert.
Und dann hupt es kurz und unser Begleiter für die nächsten Stunden erscheint.
Wir verstehen uns gleich ganz gut, passt.
Ich hatte am Telefon schon erwähnt, dass Einkehren heute wohl nicht möglich sein würde.
Wir dackeln trotzdem mal los, Richtung Marina.
Da, wo sonst Cafés und Aussengastronomie eine freundliche, lockere Stimmung verbreiten, herrscht heute eine tiefe Ruhe.
Wir setzen uns trotzdem und lassen die Blicke schweifen.
Außer ein paar Hardcore- Schwimmern ist tatsächlich nicht viel Action zu beobachten.
Na, wir haben ja uns.
Bei einem Kaffee hätte es sich natürlich noch netter geplaudert, aber auch so finden wir viele Gesprächsthemen.
Und lassen uns ein bisschen über's Inselleben auf der "Großen" erzählen.