Hallo zusammen,
Was beschlossen wurde, kann auch schnell geändert werden, siehe die Klimaziele der Bundesregierung.
Nein, das ist falsch. Es gibt internationale Verträge in Sachen Klimaschutz, vor allem die Klimakonferenz in Paris 2015 mit dem "Pariser Abkommen".
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Dort hat sich die Bundesrepublik durch die Ratifizierung völkerrechtlich verpflichtet, bestimmte Klimaziele einzuhalten. Deshalb ist auch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts so gefällt worden, das die Regierung verpflichtet, die Erreichung dieser Ziele nicht erst nach 2030 den Menschen aufzubürden, sondern bereits jetzt stärker zu beginnen, damit die Gerechtigkeit gewahrt bleibt. Auf legalem Weg kann das nicht "schnell geändert" werden, es sei denn mit Trump-Methoden, indem Deutschland etwa aus dem Pariser Abkommen austritt. Wir können jetzt spekulieren, ob sowas eintritt, allerdings ist es so, dass beispielsweise gerade junge Menschen mehrheitlich sehr eindeutig den Klimawandel als große Gefahr einschätzen:
SPIEGEL-Umfrage: Wie junge Deutsche über die Klimakrise denken
Wenn du also ins Internet gehst und etwas recherchieren willst, dann findest du zahlreiche Veröffentlichungen, in denen faktisch immer das gleiche steht. Wenn es oft genug geschrieben wurde, muss es ja stimmen.
ja, absolut, so ist es
Nur weil es 100 mal veröffentlicht wurde, ist es noch lange nicht richtig.
stimmt!
Genau deswegen ärger ich mich immer in letzter Zeit über die vielen Metastudien, die im Grunde genauso funktionieren.
Nein, das ist etwas völlig anderes! Du wirfst hier nach Belieben Dinge zusammen, die einfach gar nichts miteinander zu tun haben. Was
@solvana meint, ist eine mittlerweile gebräuchliche Art der Contentproduktion. Metastudien hingegen sind wissenschaftlich systematische Auswertungen, mit denen Forschungsergebnisse konsolidiert werden sollen. Und das ist sinnvoll und hat mit Abschreiben null zu tun. Bitte verschaff über solche Dinge doch ein Verständnis, das über Vorurteile hinausgeht.
Aber es soll dann die Aussage des Autors stützen, weil ja Hunderte oder Tausende Studien ausgewertet wurden.
Unsinn. Es geht nicht darum, die Aussage des Autors zu stützen, sondern einen konsolidierten Stand der Forschung abzubilden. Eben herauszufinden, was dutzende oder hunderte Einzelstudien gemein haben. Das ist ein streng wissenschaftlicher Prozess und absolut geeignet, valide Aussagen zu treffen. Wie soll das denn sonst gehen?
Dann gepaart mit einer Cancel Cultur wirds eng, wie Boris Palmer gerade merkt.
Unfug. "Cancel Culture" ist auch so ein rechtspopulistisches Narrativ, das gerade von Leuten gepflegt wird, die ihren verbalen Durchfall gerne über anderen auskübeln:
Wer sich nicht im Griff hat und andere verletzen will, soll sich nicht wundern, dass die sich wehren.
Kai
Solvana , wir fahren mit Wasser.
dazu:
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Ist wie gesagt Unsinn ...
Kai