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E-Autos oder die Zukunft der Mobilität


ausgerechnet den 85jährigen Jean Pütz als Zeugen zu nehmen, der in der WELT, die auch oft tendenziös berichtet, für Verbrenner spricht, ändert natürlich alles ... nicht.

@Trofense es ist sinnlos und führt nicht weiter, dass Du Deine Abneigung, die Du ja haben darfst, immer und immer wieder mit überholten und pseudowissenschaflichen Quellen belegen willst. Finde Dich damit ab, dass die Verbrenner derzeit kein Weg sind, die Probleme in Sachen Klimawandel zu lösen. Es kann sein, dass vielleicht irgendwann mal künstliche Treibstoffe und technische Konzepte eine Lösung sein können, aber nach allem was man weiß, nicht in den nächsten zehn oder 20 Jahren. Und dafür brauchen wir aber jetzt Lösungen, die heute verfügbar sind.

Dass Du in Deiner Unwissenheit anderen irgendwelche Kuschelkurse unterstellst, nur weil Du die Augen vor der Realität verschließt, hilft nicht weiter.

Kai
und, dass die anderen Staaten das anders machen, ist traurig, hilft aber bei der Rettung der Welt nicht weiter ...
 
Hallo Kai
Es gibt genügend Staaten bei denen das Ende des Verbrenners, den wir kennen, beschlossene Sache ist.
Vor allem in den absatzstarken Ländern.
Es ist ein langanhaltender Prozess und es soll auch keiner ein neuwertiges Auto auf den Schrott bringen und sich ein E-Auto holen.
Für die Energiewende sind in der Zukunft die Speicher, von den in erster Linie parkenden Autos, ein wichtiger Ansatz. Dezentrale Energiespeicher können dann für die Netzstabilität sorgen. Das ist deutlich günstiger wie tausende Kilometer Stromleitungen ziehen.
Dafür brauchen die Autos nur ein paar zusätzliche Hilfsmittel. Beim Sion wäre das schon, wenn er denn kommt, serienmäßig verbaut.
Zukünftige VW sollen es auch bekommen.
 
Schwachsinn ist halt Hybride und E-SUVs zu fördern und das als die Lösung auszuloben.

Der Anteil a der privaten PKws am Co2-Ausstoss liegt nur bei 6 % in Deutschland , also auch übertrieben den Verbrenner zu verteufeln.
Dazu hat Deutschland am gesamten Co2-Ausstoss einen Anteil von 2 % , da sieht man was hier selbst mit 100 % E-Autos bewegt wird !

Uns wird mit seichten Argumenten nur Geld aus der Tasche gezogen , ohne große Wirkung für die Umwelt.:klatsch:

Andere Bereiche haben einen viel größeren Anteil am Co2 , zB. Massentierhaltung , Heizen usw., da passiert nicht viel,
da wirkt die Lobby der Landwirte.

Klima macht sich halt gut im Wahlkampf,
ohne echte Durchleuchtung und Prio nach
Ausstossanteil .Da passt halt fuer die Massevernebelung des Wahlvolkes der Verbrenner gut.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Dazu hat Deutschland am gesamten Co2-Ausstoss einen Anteil von 2 % , da sieht man was hier selbst mit 100 % E-Autos bewegt wird !
Dazu:

Zitat: "Pro Kopf gerechnet ist der deutsche CO2-Ausstoß sehr hoch - deshalb muss er auch besonders stark sinken"
Schaut man nicht auf den prozentualen Anteil von Staaten am weltweiten CO2-Ausstoß, sondern auf die Pro-Kopf-Emissionen seiner Bürger, dann wird die deutsche Pflicht zu ambitioniertem Klimaschutz schlagartig deutlich: Im weltweiten Durchschnitt stößt jeder Erdenbürger pro Jahr rund fünf Tonnen Kohlendioxid aus – in Deutschland jedoch sind es pro Kopf der Bevölkerung 9,7 Tonnen. Zum Vergleich: Die Pro-Kopf-Emissionen in Deutschland sind damit etwa 30 Mal höher als in Ländern wie Kenia oder Nepal."

Also wir haben pro Kopf doppelt so viel, wie der weltweite Durchschnitt ...

Uns wird mit seichten Argumenten nur Geld aus der Tasche gezogen , ohne große Wirkung für die Umwelt
Und wer tut das und warum? Deutschland hat sich völkerrechtlich verbindlich gesetzlich mit Verfassungsrang zu bestimmten Einsparungen verpflichtet - die es kaum noch einhalten kann. Dazu müssen jetzt nach Lage der Dinge, weil man das Problem immer weiter vor sich hergeschoben hat, immer gravierendere Maßnahmen passieren. Es muss nach allen Möglichkeiten der Einsparung gesucht werden, weil man sonst eben auch Verfassungsbruch begehen würde. Man muss da keine Verschwörung konstruieren, sondern sich nur die Zahlen anschauen. Meine Prognose: Es wird vieles noch deutlich krasser werden, ich bin gespannt, wie die letztlich sich finanziell für uns alle auswirkt ...

Die ungehemmte "Party", die wir alle auf Kosten unserer Lebens(um)welt seit vielen Jahrzehnten feiern, geht zu Ende. So oder so.

Nur kein Klimaschutz wird am Ende noch viel, viel teurer werden ...

Kai
 
2% hört sich nicht viel an, aber wenn man die Landflächen der Erde zugrunde legt, dann ist Deutschland gerade mal 0, 24% davon.
Dazu kommt, daß die deutsche Industrie besonders die Co2 intensiven Produktionen schon seit vielen Jahren in Länder mit weniger strengen Umweltauflagen verlagert.

Man könnte ja ein pro Kopf Co2 Wert festlegen. Wer mehr Co2 wie der Durchschnitt produziert muss einzahlen, wer weniger verbraucht bekommt Geld.
Die ärmsten Menschen der Erde, wie z. B. im Kongo, würden schlagartig sehr reich werden. Den Deutschen würde das Geld aus den Taschen gezogen.
Ich glaube, dann sagt keiner mehr das es doch nur 2% sind.
 
Hallo @Trofense
hast Du meinen Beitrag gelesen????
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Dazu:

Zitat: "Pro Kopf gerechnet ist der deutsche CO2-Ausstoß sehr hoch - deshalb muss er auch besonders stark sinken"
Schaut man nicht auf den prozentualen Anteil von Staaten am weltweiten CO2-Ausstoß, sondern auf die Pro-Kopf-Emissionen seiner Bürger, dann wird die deutsche Pflicht zu ambitioniertem Klimaschutz schlagartig deutlich: Im weltweiten Durchschnitt stößt jeder Erdenbürger pro Jahr rund fünf Tonnen Kohlendioxid aus – in Deutschland jedoch sind es pro Kopf der Bevölkerung 9,7 Tonnen. Zum Vergleich: Die Pro-Kopf-Emissionen in Deutschland sind damit etwa 30 Mal höher als in Ländern wie Kenia oder Nepal."

Also wir haben pro Kopf doppelt so viel, wie der weltweite Durchschnitt ...
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Wir erzeugen pro Kopf doppelt so viel CO2, wie der weltweite Durchschnitt und 30 Mal so viel, wie Menschen im Kongo. Willst Du denen sagen, dass die sparen und ihre Emissionen reduzieren sollen? Auch in Japan, China und Indien liegt der Pro-Kopf-Verbrauch unter dem bei uns. Und weltweit sind wir nach CO2 auf Platz 6:

Diese Debatte ist unsinnig, denn wir sind so weit vorne und unsere ach so wichtige Autoindustrie ist so bestimmend (und hat die Entwicklungen verschlafen und stattdessen sich mit Betrügereien beschäftigt), dass wir Zeichen setzen müssen.

Kai
Immer und immer dasselbe, lies doch einfach die Beiträge, dann muss man nicht alles ständig wiederholen: Kein noch so toller eFuel ist heute oder in wenigstens halbwegs ausreichender Zeit reif für den Massenmarkt. Wir brauchen aber Lösungen in den nächsten 20 Jahren und nicht in 30 oder 50 ...

Kai
Dazu kommt, daß die deutsche Industrie besonders die Co2 intensiven Produktionen schon seit vielen Jahren in Länder mit weniger strengen Umweltauflagen verlagert.
und das kommt noch dazu, denn das, was in China CO2-intensiv produziert wird, wird zu großen Teilen bei uns konsumiert ...
 
Trotzdem finde ich es nicht gut, bei der Autoindustrie den Übeltäter für den (angeblich höheren) klimaschädlichen CO2-Verbrauch zu finden.
Schließlich gibt es andere Industriegruppen, die noch viel klimaschädlicher sind, wie z. B. die Chemieindustrie. :mad: Hat man ja in Leverkusen gesehen.

Warum dann immer wieder die kleinen, armen Autofahrer als Klimakiller abstempeln?! :klatsch: Die Batterien von E-Autos sind ja auch nicht umweltfreundlich.
Und warum z. B. die Jobs in der Atomindustrie abschaffen, wenn es in anderen Ländern immer noch Atomkraft gibt? Fakt ist: Das "kleine" Deutschland kann ja nicht alleine den Klimawandel auf der ganzen Welt bekämpfen. :nofun: Es gibt so viele Länder, denen ist Klimaschutz einfach egal.
 
@bunny
Das Auto ist nur ein Sektor von vielen.
Aber der betrifft die Menschen direkt und sorgt so für die Diskussionen.
Auch die Chemieindustrie muss umrüsten.
Ich persönlich vermute sogar, dass die Braunkohlekraftwerksbetreiber freiwillig vor 2030 schließen werden.
Nach neuesten Berechnungen werden sie wahrscheinlich ab 2024 ein dickes Minusgeschäft werden. Die Milliardensubventionen, die man besser in die regenaritven Energien gesteckt hätte, fließen bald nicht mehr.
Alleine in Deutschland sind mehr als 70.000 direkte Arbeitsplätze in der Solarbranche durch falsche politische Entscheidungen verloren gegangen. Der asiatische Raum hat sich gefreut und dadurch quasi eine Monopolstellung erreicht.
Dagegen sind die Verluste in den Braunkohlerevieren, die ja sowieso kommen, relativ gering.
Aber die Lobby war groß. Laschets Papa war ja Bergman.
 
Warum dann immer wieder die kleinen, armen Autofahrer als Klimakiller abstempeln?!
Weil es die "kleinen, armen Autofahrer" nicht gibt und weil es nicht hilft, wenn jeder nur mit dem Finger immer auf die anderen zeigt. Es ist für alle letztlich viel, viel teurer in 20-30 Jahren jetzt nicht zu handeln und sich in Debatten zu verstricken, wer mehr "Schuld" hat. Der Klimawandel ist da, und er wird sehr, sehr teuer und immer noch teurer, wenn wir nichts unternehmen.

Und zum Autofahrer: Jemand, der mit einem Diesel mit 7 Litern/100 Kilometer 20.000 pro Jahr fährt, erzeugt alleine damit rund 6,5 Tonnen CO2! Nur mit dem Auto erzeugt derjenige mehr CO2 als der weltweite Durchschnitt pro Kopf beträgt. Da ist er noch nicht geflogen, hat nicht geheizt und nie seinen Fernseher angeschaltet. Wenn wir uns nicht klarmachen, dass das eigene Auto, in dem man meistens alleine sitzt, ein klimatischer Irrsinns-Luxus ist, den sich weder die meisten Menschen noch die Welt (länger) leisten können, dann sind wir mit Recht verloren. Unsere massenhafte individuelle Mobilität wird entweder aufhören, oder wir, die Menschen, werden aufhören zu existieren.

Fakt ist: Das "kleine" Deutschland kann ja nicht alleine den Klimawandel auf der ganzen Welt bekämpfen.
Und deshalb machen wir lieber nichts? Weil wir nicht verhindern können, dass es Taschendiebe gibt, schaffen wir die Polizei ab?

Kai
 
deshalb machen wir lieber nichts? Weil wir nicht verhindern können, dass es Taschendiebe gibt, schaffen wir die Polizei ab?
So war das nicht gemeint.
Es kann doch nicht, sein, dass wir mit mehr Anstrengung den Klimawandel bekämpfen. Entweder machen alle mit oder gar nicht.
Klar kostet das viel Geld für ärmere Länder, aber auch die ärmeren Ländern können in einigen Punkten was dagegen tun, z. B. in dem man den Müll besser trennt oder in dem man den Müll in die Tonne wirft statt in den Fluss oder was weiß ich. Ich habe leider vor kurzem in Ägypten jemanden gesehen, wie er eine Dose in den Kanal geworfen hatte...
 
So war das nicht gemeint.
Doch, das ist genau so gemeint, denn Du schreibst:
Entweder machen alle mit oder gar nicht.
Es wird niemals so sein, dass alle von heute auf morgen mitmachen. Genauso, wie es niemals so sein wird, dass es plötzlich keine Taschendiebe mehr gibt. Aber bei den Taschendieben würden alle sagen: Auch wenn wir nicht jeden Taschendiebstahl verhindern können, wollen wir doch versuchen, so viele wie wir eben können zu verhindern und schaffen die Polizei nicht ab. Niemand sagt: Wenn wir nicht alle Taschendiebe auf einmal abschaffen können, dann lassen wir es lieber ganz sein.

Klar kostet das viel Geld für ärmere Länder, aber auch die ärmeren Ländern können in einigen Punkten was dagegen tun,

Nein, es wird vor allem uns viel Geld kosten, weil wir viel, viel, viel mehr CO2 erzeugen, als die armen Länder.

Kai
 
E-Autos (oder Alternativen) hin oder her, es würde mMn schon viel bringen, wenn die Fahrzeuge aus den Innenstädten raus wären. Zum einen würde die Luftqualität - besonders die in Höhe der Passanten, Fahrrad- und Mopedfahrer und der Anwohner - deutlich verbessern und zum anderen würden dadurch auch viel mehr Privatpersonen das Fahrzeug eher stehen lassen.


Wir werden sehen.
.
 
Unsere massenhafte individuelle Mobilität wird entweder aufhören, oder wir, die Menschen, werden aufhören zu existieren.
Wie soll es gehen?
Mittelalter? Pferde?

wenn die Fahrzeuge aus den Innenstädten raus wären.
Ich hab es in China erlebt, so viele Fahrzeuge gab es nicht in der Stadt, was nutzte es, die Sonne kam nie durch den Smog, den die Fabriken außerhalb der Städte produziert haben.

Frage an alle, wie soll es REALISTISCH gehen?
Wie soll in Zukunft produziert werden und wie soll man mobil sein?
Und bitte, realistisch bleiben, nicht mit Lastenfahrrädern kommen.
Ich fahre ganz sicher keine 14km zum Supermarkt mit dem Lastenfahrrad.

Also bitte, Antworten.

Achso, ich vergass zu erwähnen, wofür CO2 so alles im produzierenden Gewerbe gebraucht wird.
Da hat ja GB gerade Erfahrung mit gesammelt.
CO2 wird unter anderem für Vakuumverpackungen bei Fleisch oder für Bier benötigt. Schon warnen Branchenvertreter vor einem gewaltigen Rückstau bei Schlachtungen. Das Gas spiele eine zentrale Rolle im Herstellungsprozess und sei unersetzlich, betonte der Verband der Fleischproduzenten BMPA. Nach BMPA-Angaben könnten manche Schlachtbetriebe in weniger als 14 Tagen keine Vorräte mehr haben.
Wegen des CO2-Mangels könnten Operationen abgesagt werden, teilte der Gesundheitsdienst NHS mit. Damit würde der enorme Rückstau in den Kliniken noch vergrößert.

Großbritannien: Britische Gaskrise eskaliert – Firmen vor Pleite - WELT
 
Hallo Ozzy,
Wie soll es gehen?
Mittelalter? Pferde?

oder Unbewohnbarkeit der Erde, weil man nicht mit dem Lastenfahrrad fahren will? Sorry, aber beantworte Du mir bitte die Frage, wie denn die übergroße Mehrheit der Menschheit es schafft, ohne Auto zu überleben? Die meisten Menschen haben kein Auto! Wie haben die Menschen das früher geschafft, ohne Auto zu überleben?

Ich hab es in China erlebt, so viele Fahrzeuge gab es nicht in der Stadt, was nutzte es, die Sonne kam nie durch den Smog, den die Fabriken außerhalb der Städte produziert haben.

Tja, siehst Du, noch ein Grund mehr.

Frage an alle, wie soll es REALISTISCH gehen?
Wie soll in Zukunft produziert werden und wie soll man mobil sein?

Man wird deutlich weniger mobil sein müssen, weil sich die Menschheit die Mobilität in keiner Weise leisten kann. Nicht was das CO2 betrifft, nicht was Mikroplastik betrifft, nicht was andere Ressourcen betrifft. Derzeit gibt es 1,2 Milliarden Autos auf der Welt, äußerst extrem ungleich verteilt. Wir sehen jetzt schon die immensen Probleme aus sagen wir 60-70 Jahren wirklicher Massenmotorisierung. Wenn in allen Ländern dieser Welt eine so hohe Autodichte wäre, wie in Europa, wäre der Kollaps morgen da. Wie willst Du denn Menschen erklären, deren Heimat durch den Klimawandel unbewohnbar wird, dass Du weiter ohne Beschränkungen alleine in Deinem Auto fahren willst. Ich verspreche Dir: das geht so oder so schief, es ist nicht zu rechtfertigen.

Und bitte, realistisch bleiben, nicht mit Lastenfahrrädern kommen.
Ich fahre ganz sicher keine 14km zum Supermarkt mit dem Lastenfahrrad.

Frag doch mal ein paar alte Menschen, gerne auch in Portugal, wie die das früher gemacht haben ... Da gab es eben Läden. Man konnte auch in kleineren Orten das wichtigste bekommen. Jetzt machen alle diese Läden dicht, in Deutschland ist das in den 70er Jahren passiert, und plötzlich müssen alle fahren. Was für ein Irrsinn. In einem Dorf bei Hamburg, in dem ich gewohnt habe, gab es in den 60er Jahren dutzende Läden, einen Wochenmarkt, Kneipen - bei 3000 Einwohnern. Heute gibt es dort noch einen Bäcker und einen Penny und einen Friseur und so ... keine Kneipe, keinen Milchladen, keinen Schlachter, keinen Gemüsehöker.


Also bitte, Antworten.

Es wird darauf hinauslaufen, dass Mobilität irgendwie teuer werden muss, weil sonst die verbindlichen Klimaziele unerreichbar sind. Bislang wird Mobilität zum Schleuderpreis verhökert, damit muss Schluss sein. China ist nur so billig, weil in die Produkte und den Transport über die Weltmeere eben keine CO2-Kosten eingepreist sind. Wir werden nach und nach dazu kommen müssen, dass alles unter dem Gesichtspunkt der Klimaneutralität zu betrachten ist. Das Auto als Verkehrsmittel sieht da eben übel aus. Wir brauchen wieder mehr Dezentralität, kürzere Wege, mehr öffentlichen Verkehr, vollere Autos. Man wird viel, viel mehr Wege mit anderen Verkehrsmitteln zurücklegen müssen, vor allem auch mit dem Fahrrad, was längst begonnen hat, weil es nicht anders gehen wird. Wir haben es 20 oder mehr Jahre verschlafen, jetzt wird es wirklich kritisch.

Denn alle Prognosen der Klimaforscher sind bislang eingetreten - mit einer kleinen Einschränkung. Der Klimawandel kommt früher, schneller und damit auch härter als gedacht. Was wir heute nicht sparen, zahlen unsere Kinder in 50 Jahren bitter zehnfach drauf.

Es gibt jetzt überall schon Familien, ich habe gerade vor zwei Wochen eine kennengelern, die versorgen sich auf hohem Niveau weitgehend selber und haben kein Auto. Auch keinen Traktor, Feldbau wird mit Lastenpferden betrieben. Machen die seit 20 Jahren oder so ... geht alles.


Achso, ich vergass zu erwähnen, wofür CO2 so alles im produzierenden Gewerbe gebraucht wird.

Das ist echt was ganz anderes ...

Kai
 
Aber wir werden morgen sehen, wer der Sieger ist
Die meisten Politiker machen Euch etwas vor, das ist ja das Problem. Es wird weitere Klagen vor dem Bundesverfassungsgericht geben, wenn die Politik nicht die völkerrechtlich verbindlich eingegangen Klimaziele umsetzt. Und dann begeht jeder Politiker, der sich daran nicht hält Verfassungsbruch. Das ist keine Kleinigkeit.

Du musst begreifen: es kann niemand mehr anders handeln, es sei denn nach Trump-Methode, indem man aus dem internationalen Verträgen austritt. Dafür sehe ich derzeit den politischen Willen nicht,außerbei den AfD-Nazis.

Du denkst, es ist eine Frage der Politik. Es ist jetzt fast nur noch eine rechtliche Frage. Wenn die Politik sich weiterhin weigert, wird das Verfassungsgericht die Gesetze vorschreiben.

Kai
 
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Strommangel in Deutschland ist bei Emobil und Stromheizung schon Programm
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Kann alles passieren.
Das zeigt aber nur, wie wichtig die regenerativen Energien sind.
Wer an vergangene Ölkrisen denkt und auch jetzt an die Abhängigkeit von Gas, dem sollte klar sein das fossile Brennstoffe uns abhängig machen.

Einzig regenerative Energien machen ein so bevölkerungsreiches, aber flächenmäßig relativ kleines Land ohne echte Bodenschätze wie Deutschland, einigermaßen unabhängig.
 
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