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ist ja überwiegend für die preisgünstigen "Brot-und-Butter"-Weine aus der Region Lisboa bekannt, betreibt aber auch Weingüter in anderen Anbaugebieten: Algarve, Alentejo, Vinho Verde und dem Douro. 400 ha Gesamtrebfläche ist eine echte Hausnummer. Der überwiegende Teil geht in den Export. Interessant finde ich die rebsortenreinen Weine aus Lissabon, anhand derer man sich einen guten Überblick über die Typizität der verwendeten Rebsorten verschaffen kann. Auch hier sind die Weine erstaunlich günstig zu haben.
Aber auch in der Preisklasse 10 bis 20 EUR kann der Erzeuger punkten.
Ich hatte neulich zwei Weine aus dieser Kategorie im Glas:
- Casa Santos Lima Al-Ria Reserva Tinto 2015. Ein Roter aus der Algarve mit 14 % Vol., aus den Rebsorten Touriga Nacional und Syrah. 12 Monate in französischer und amerikanischer Eiche gereift - teilweise in gebrauchten Fässern. Starker Auftritt in der Nase und am Gaumen. 13,90 EUR/Flasche in Deutschland.
- Casa Santos Lima Opaco Tinto 2012. Ein Rotwein aus Lissabon aus den Rebsorten Sousão und Alicante Bouschet. 16 Monate in Fässern aus neuer französischer und amerikanischer Eiche gereift. Sehr dunkle Farbe, Aromen von schwarzer Johannisbeere. Gut gemachter Wein, dem ich ein gutes Reifepotenzial zutraue. Kostet 20 EUR/Flasche in Deutschland

Im Vergleich kommt der Opaco druckvoller, breiter - aber mich hat der Al-Ria mit einem schönen Trinkfluss und anregenden Aromen überzeugt. Ein Wein der tatsächlich Lust macht, die Algarve als Weinbauregion näher zu entdecken.
Gruß,
Zip