AW: Wer tötet so (meine) Hühner?
Ja, hab ich, auch wenn es einige Tage dauerte, überhaupt mal einen Nachbarn anzutreffen.
Die beiden, mit denen ich gesprochen hatte, wussten von nichts, hatten auch keinerlei Verluste in ihrem Bestand (lassen die Hühner aber auch nicht frei laufen).
Sie hätten es mir auf jeden Fall gesagt, wenn sie etwas wüssten, wir verstehen uns wirklich sehr gut.
Aber wie immer gibt es ein "aber".
Wenn ich die Schussrichtung richtig interpretiert habe (ich war im Haus, bin mir aber trotzdem sicher), so kam der Schuss aus direkter Nachbarschaftsnähe.
In genau dieser Richtung hält seit einem Jahr jemand Milchschafe und Hühner, hat das Grundstück also recht neu gepachtet.
Mit dem Typ bin ich nicht grün (sagt man doch so, wenn man sich nicht leiden kann, oder?)
Nun wird es etwas kompliziert, denn genau mit dem hatte ich vor ein paar Jahren, bevor er dieses direkte Nachbargrundstück pachtete, Probleme, wegen einer meiner Hunde.
Ja, einer meiner (bis dahin immer freilaufenden) Hunde hatte vor Jahren angefangen zu wildern und auch genau Schafe von diesem Mann, die bis dahin zwar weiter weg weideten, aber nicht weit genug.
Anzeige, Entschädigungen und auch Hund abgeben inclusive haben dazu geführt, dass wir möglichst wenig miteinander zu tun haben wollen.
(Der Mann hatte natürlich Recht, dafür hat er mir ja auch dieses Jahr meine Internetverbindung gekappt...)
Was ich eigentlich sagen will, der Typ fackelt nicht lange bei Räubern.
So langsam bin ich mir immer sicherer, dass er ihn erschossen hat, aber niemals würde er es mir verraten.
Und vor allem schon gar nicht, wenn es ein Räuber war, den man eigentlich nicht so einfach erschiessen darf.
Schliesslich leben wir alle hier in einem Naturschutzpark...
Ich weiss auch nicht, was ich noch machen soll.
Meine bessere Hälfte meint auch, dass der sich nicht für einen Marder auf die Lauer legt.
Seitdem der Schuss fiel, ist alles wie früher.
Keine Spuren mehr, die Hunde schlagen keinen Alarm mehr, ich habe kein Huhn mehr verloren.
Ich bin kurz davor, die Lebendfalle abzubauen.
Ja, hab ich, auch wenn es einige Tage dauerte, überhaupt mal einen Nachbarn anzutreffen.
Die beiden, mit denen ich gesprochen hatte, wussten von nichts, hatten auch keinerlei Verluste in ihrem Bestand (lassen die Hühner aber auch nicht frei laufen).
Sie hätten es mir auf jeden Fall gesagt, wenn sie etwas wüssten, wir verstehen uns wirklich sehr gut.
Aber wie immer gibt es ein "aber".
Wenn ich die Schussrichtung richtig interpretiert habe (ich war im Haus, bin mir aber trotzdem sicher), so kam der Schuss aus direkter Nachbarschaftsnähe.
In genau dieser Richtung hält seit einem Jahr jemand Milchschafe und Hühner, hat das Grundstück also recht neu gepachtet.
Mit dem Typ bin ich nicht grün (sagt man doch so, wenn man sich nicht leiden kann, oder?)
Nun wird es etwas kompliziert, denn genau mit dem hatte ich vor ein paar Jahren, bevor er dieses direkte Nachbargrundstück pachtete, Probleme, wegen einer meiner Hunde.
Ja, einer meiner (bis dahin immer freilaufenden) Hunde hatte vor Jahren angefangen zu wildern und auch genau Schafe von diesem Mann, die bis dahin zwar weiter weg weideten, aber nicht weit genug.
Anzeige, Entschädigungen und auch Hund abgeben inclusive haben dazu geführt, dass wir möglichst wenig miteinander zu tun haben wollen.
(Der Mann hatte natürlich Recht, dafür hat er mir ja auch dieses Jahr meine Internetverbindung gekappt...)
Was ich eigentlich sagen will, der Typ fackelt nicht lange bei Räubern.
So langsam bin ich mir immer sicherer, dass er ihn erschossen hat, aber niemals würde er es mir verraten.
Und vor allem schon gar nicht, wenn es ein Räuber war, den man eigentlich nicht so einfach erschiessen darf.
Schliesslich leben wir alle hier in einem Naturschutzpark...
Ich weiss auch nicht, was ich noch machen soll.
Meine bessere Hälfte meint auch, dass der sich nicht für einen Marder auf die Lauer legt.
Seitdem der Schuss fiel, ist alles wie früher.
Keine Spuren mehr, die Hunde schlagen keinen Alarm mehr, ich habe kein Huhn mehr verloren.
Ich bin kurz davor, die Lebendfalle abzubauen.