Was sagt eigentlich der "Dritte" zu der Geschichte. Schließlich wohnt der Nachbar auf dem gleichen Grundstück und steht zumindest bei mir im Verdacht sich mal großvolumiger als üblich bedient zu haben
Der Dritte ist ein alter, sehr rüstiger Nachbar der 200 Meter weiter wohnt und NICHT auf diesem Grunstück und die Funktion eines Grundstückspflegers hat und dafür auf den 2 riesigen Feldern neben dem Haus sein Gemüse anbauen darf
Weil die Vermieterin 35 km weiter wohnt passt er auf Grundstück auf und darf anbauen und den Strom vom Haus benutzen um die Felder mit seiner Pumpe zu bewässern die in einem Fluss am Grundstücksrand liegt.
Beim Einzug hatte sie mich gefragt ob es in Ordnung ist, da es nur einen Stromzähler gibt, wenn wir seinen geringen Verbrauch im Sommer mittragen und da habe ich mündlich zugestimmt.
Bis jetzt war auch kaum eine erhöhte Rechnung im Sommer zu verzeichnen vielleicht 6 Euro mehr.
Das er aber einen Wasseranschluss in seiner alten und kleinen Scheune hat war mir neu.
Allerdings habe ich auch noch nie gesehen das er dort viel Wasser verbraucht hat, hätte er es laufen gelassen wäre es an der Tür durch die unteren Rillen im Türrahmen herausgelaufen oder es wäre grün vor der Tür, den der schlichte Hahn liegt im inneren neben der Tür.
Und ich habe gesagt gutes, nicht freundschaftliches Verhältnis.
Man quatscht etwas über Gott und die Welt, gibt Küschen zum Kommen und Gehen und kann miteinander Reden, dafür muss man sich nicht die Zunge mit Wein lösen und man muss auch nicht miteinander Kaffee trinken.
Zudem bezahlen wir seit dem Einzug regelmässig unsere Miete und unsere Strom/ Wasser Rechnung und es gab keine Probleme.
Warum wir allerdings ein eigenes Haus suchen ist, das sie unregelmäßigen Abständen kam alle 3 Monate ca. um nach den rechten zu schauen.
Natürlich gab Sie etwas anderes vor, jedesmal wollte sie etwas aus einer kleinen Garage rausholen und zu sich nach Haus bringen.
Sie blieb kurz, redete mit den Grundstückspfleger wenn dieser da war oder mit mir und fuhr wieder los.
Ich weiss von anderen das dies auch ein normales Verhalten ist, da sie uns nicht kannte und wir estrangeiro sind.
Sie hat das Haus schonmal an Landsleute vermietet und war sehr unglücklich da diese sehr dreckig in ihren Augen waren.
Daher ist sie eher als eine vorsichtige, ängstliche Stadtportugiesin zu bezeichnen (in meinen Augen etwas schwierig, aber das ist Ansichtssache).
Was mir etwas merkwürdig vorkam und was ich nicht mitmachen werde ist die Bemerkung im Januar 2019 (also nur ein mündlicher Hinweis) das sie die Miete ab nächstem Jahr (ab Januar 2020) anheben möchte um sound soviel Prozent, da es so üblich wäre in einem Mietverhältnis.
Es ginge nur um einige Euro aber jedes Jahr würde sie nun die Miete um ein paar Prozente anheben.
Ist das normal?
Beim Einzug hatte sie nicht davon erklärt und in ihrem Mietvertrag steht auch nichts davon.
Und sie kam erst 1 Jahr und 2 Monate später damit.