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News Sorgt die Wohnungsnot in Portugal für einen Rechtsruck?

Genauso könnte man den aktuellen Goldpreis als Wucher empfinden....aber ihr ahnt schon was ich sagen will: Den Preis regelt die Nachfrage.
Angebot und Nachfrage - JA, aber den Goldpreis als Beispiel zu nennen - eher NEIN.
Der Goldpreis mMn ist eher ein Indiz für die Sicherheitslage in der Welt: unsichere Zeiten -> hoher Goldpreis ... schaut gerne mal die letzten 20 Jahre an.
Das ist aber auch ein ganz anderes Thema und, in diesem Fall, an diesem vorbei.
 
Angebot und Nachfrage - JA, aber den Goldpreis als Beispiel zu nennen - eher NEIN.
Der Goldpreis mMn ist eher ein Indiz für die Sicherheitslage in der Welt: unsichere Zeiten -> hoher Goldpreis ... schaut gerne mal die letzten 20 Jahre an.
Das ist aber auch ein ganz anderes Thema und, in diesem Fall, an diesem vorbei.

Außerdem noch einmal der Hinweis, dass die Nachfrage am Wohnungsmarkt nicht Verzicht üben kann zur Regulierung. Es MUSS gewohnt werden, das ist ein wesentlicher Punkt zu Gunsten der Anbieter.
 
Der Goldpreis mMn ist eher ein Indiz für die Sicherheitslage in der Welt: unsichere Zeiten -> hoher Goldpreis ... schaut gerne mal die letzten 20 Jahre an.
Das ist aber auch ein ganz anderes Thema und, in diesem Fall, an diesem vorbei.
Ich schrieb "Angst vor Inflation" und du von "unsicheren Zeiten".
Wir meinen was Änliches, oder?
Eben deshalb investierten viele in Wohnraum (->Preis steigt dadurch) oder in Gold (->Preis steigt dadurch)
Ich denke schon, dass man hier eine gemeinsame Ursache erkennen kann.

Der Unterschied ist, dass Gold vom Normalbürger nicht benötigt wird, Wohnungen aber schon.
Das die Wohnungspreise bezogen auf das Einkommen in Portugal unsozial oder ungerecht sind, bestreitet niemand.

Gruß Matthias
 
„Mangel an Qualität?“ Finde ich amüsant. Also etwas ausführlicher:

Wenn verschiedene Märkte verschiedene Inflation erfahren, dann folgt daraus, dass die offizielle Inflation, d.h. der Verbraucherpreisindex, nicht zur Bewertung der angemessenen Preisentwicklung bei Immobilien taugt. Dabei kann man die Bildung des Verbraucherpreisindexes selbst durchaus auch deutlich kritisieren.

Sowohl USD als auch EUR zeichnen sich durch hemmungslose Verschuldung der Staaten aus. Es fließt also erheblich mehr Geld in den Markt, als das wirtschaftliche Wachstum begründet. Das verwässert den Wert der Währungen, aber nicht in allen Märkten gleichmäßig. Weltweit sieht man z.B. erheblich steigende Preise bei Immobilien. Neben diesen globalen Einflüssen gibt es in jedem Land noch lokale Gründe.

Ausländische Investoren sind ein beliebtes Feindbild, aber man sieht schon anhand der Zahlen, dass in Portugal Ausländer tendenziell überdurchschnittlich teure Immobilien kaufen und dass die absolute Mehrheit der Käufer weiter Portugiesen sind. Die Diskussion um das goldene Visum dient der Ablenkung. Hier ein paar Fakten:



Warum ist Wohnraum so teuer? Warum Energie? Warum Lebensmittel? Medizin? Aktien? Autos? Man kann die Liste lange fortsetzen. Weil das Geld weniger wert ist. Der Wert des S&P 500 korreliert, wie zu erwarten, stark mit der Quote der Verschuldung in Bezug auf das BIP.

Die Verschuldung wächst weiter und entsprechend die Wohnraumkrise. Portugal hat seine Staatsquote unter der Aufsicht des IWF deutlich gesenkt und danach sofort wieder heftig erhöht. So lange Liquidität billig war, hielten sich die Zinsen im Rahmen, aber das Ende war absehbar.

Nun misstraut der Markt dem Schuldenexzess und will eine deutliche Risikoprämie für langfristige Verpflichtungen sehen. Die Staaten verschulden sich entsprechend mehr in kurzfristigen Anleihen, was das Vertrauen nicht erhöht, und diverse Zentralbanken erhöhen ihren Anteil an Gold, um das Risiko von langfristigen Anleihen zu senken. Der Goldpreis geht durch die Decke und die Käuferstruktur ist kein Geheimnis.

Die Menschen interessieren bei alldem niemand. Hypotheken sind teuer, Wohnraum ist teuer, also spaltet die Politik durch Präsentation eines Schuldigen. Ausländer, Vermögende, jede Minderheit ist dafür willkommen. Die USA sind ein Paradebeispiel dafür. Portugal als grundsätzlich erheblich liberaleres Land ist damit nicht vergleichbar und doch wird der Ton auch dort rauer.

In Wahrheit ist es einfach eine Währungspolitik, die Privatvermögen in die Taschen von Großinvestoren umverteilt, indem die Währung entwertet und der Aktien- und vor allem der Anleihenmarkt angetrieben wird. Seit einiger Zeit läuft deren Inflation in andere Märkte hinein.

Ich habe keine Zahlen für Portugal, aber für die USA ist das gut dokumentiert und die sind keine Ausnahme:



Das Wirtschaftswachstum findet schon länger ohne die Beteiligung der meisten Menschen statt. Die Sache ist nicht kompliziert und gut in den Daten zu sehen. Lange Zeit konnte man diesem Raubbau an der Zukunft durch Wachstum teilweise entgehen. Die Demographie setzt dem nun ein Ende. Es will nur keiner sehen, also wird fleißig argumentiert, statt mal auf Daten zu schauen.
 
@GutiHaz, das ist . Hohe Grundstückspreise, hohe Baukosten, hohe Wohnungs- und Hauspreise und als Folge davon hohe Mieten sind das Ergebnis von Angebot und Nachfrage. Dein freudscher Versprecher zu den gierigen VerMietern ist gut gelungen. Weder Vermieter noch Mieter sind per se »gierig«. Es hilft doch niemandem, wenn Du eine sachliche Diskussion mit polarisierenden Stammtisch-Parolen aufpeitschen willst.

Beide, Mieter und Vermieter, sind auf ihren eigenen Vorteil bedacht. Das ist keine Gier, sondern das Prinzip einer sozialen Marktwirtschaft. Ja, beide. Gierig oder asozial könnte man Vermieter nennen, die Wohnungen verkommen lassen, Mieter hinausekeln usw. Gierig oder asozial könnte man aber bspw. auch Mietnomaden nennen, die einen Vermieter, der eine Wohnung für seine Altersvorsorge vermietet und auf die Einnahmen angewiesen ist, um seinen verdienten Mietzins prellen.

Du verstehst? Eine sachliche und konstruktive Diskussion geht anders.

Es tut mir leid, dass Du in Deinem T2 bleiben musst, weil Du zu wenig Geld hast, in guter Lissabon-Lage ein T3 oder gar T4 zu kaufen.

Wenn meine kleinen (!) Kinder zu mir kommen, um mal wieder ein iPhone 16 Pro Max einzufordern, dann antworte ich immer. "...und ich hätte gerne einen Porsche". Dann lachen wir und ich habe wieder für 14 Tage meine Ruhe.


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Ich wünsche Dir aber schon, dass Du zu Deinem T3 kommst. Dann freut sich garantiert eine portugiesische Familie noch mehr. Ich rede von denen, die Dich als Vermieter eines T2 bekommen. Ich denke, in guter Lage in Lissabon wären 500,00 € ein fairer Preis, der beweisen würde, dass Du kein gieriger Vermieter bist. Top!
 
Moin,
die Frage wäre doch eher ob die jahrelange linke Politik, bzw. ihre Folgen, nicht eher für einen Rechtsruck sorgen.
Was bedeutet den "Rechts"?
Ist es negativ zu beurteilen, wenn Menschen konservativ sind in ihrem Denken und Handeln? Wenn man der der Meinung ist dass arbeiten und sich um seinen Lebensunterhalt selbst zu sorgen, die Normalität ist?
Warum sind viele in Portugal....wegen der Portugiesen und ihrer Kultur, oder weil sie es toll finden wenn zehntausende von Nepalesen und Indern in das Land strömen um teils zu arbeiten, aber auch um nur so zu tun als ob sie arbeiten würden um dann, nach geraumer Zeit, in die EU einzuwandern?
Wir haben unser Haus im Alentejo verkauft weil es nicht mehr Portugal war in Sao Teotonio oder Milfontes.
Die portugiesischen Kneipen, Cafés, Bäckereien usw sind inzwischen in der Hand der Einwanderer. Da gibt es Cafés mit zwei Tischen drinnen und zwei draußen in denen "offiziell" 65 Menschen angestellt sind. Es gäbe noch mehr zu erzählen
So, nun meine Frage.... was ist so schlimm daran dass der die das Portugiese sich um sein Land, seine Kultur und seine Identität sorgt?
beste Grüße aus dem nassen Norden
 
Ich komme leider schon wieder nicht über die ersten Sätze hinaus, @Michael Haardt. Liegt es an mir?

Du sagst also nochmals, dass sich die Preise von Äpfeln, Birnen und Immobilien unterschiedlich entwickeln. Hat jemand etwas anderes behauptet?

Weiterhin verstehe ich nicht, weshalb Währungen wie USD und EUR sich durch hemmungslose Verschuldung der Staaten auszeichnen sollen. Willst Du einfach sagen, dass viele Volkswirtschaften (USA und EU-Raum) überschuldet sind?

Welches Geld fließt in welchen Markt, und wie rechnet man aus, wie viel eigentlich begründet wäre? Das verwässert dann die Währung, aber nicht überall gleich? Als Beispiel nennst Du steigende Immobilienpreise.

Ich weiß nicht, wie es anderen geht. Auf mich macht das den Eindruck eines poetisch, mehrdeutigen Beitrags, in den jeder hineininterpretieren darf, was er mag. Vermutlich bin ich einfach zu blöde und verstehe von Deiner Argumentationskette nicht einmal einzelne Sätze, geschweige denn einen Zusammenhang zwischen den Sätzen.

Ich bleibe und bin immer noch bei meinem Thema eines Zusammenhangs zwischen Rechtsruck und Wohnungsnot.

News - Sorgt die Wohnungsnot in Portugal für einen Rechtsruck?

Ein weiterer starker Grund für den weltweiten Trend zur Demokratieabkehr (habe ich es irgendwo hier gelesen?) ist das offenbar kurze gesellschaftliche Gedächtnis. Im Osten gibt es viele, die sich die Stasi-Zeiten zurückwünschen, und anderswo haben Menschen vergessen, was uns unsere Eltern, Großeltern oder Urgroßeltern über frühere »Großreiche« erzählt haben. Für Portugal und die Brasilianer ist es der Estado Novo (pt: Salazar/Caetano. bras: Vargas), für die Italiener Mussolini und für die Spanier ihr geliebter Franco. Ja, zackzack, da gab es noch Recht und Ordnung ... und Wohnungen!
 
Die portugiesischen Kneipen, Cafés, Bäckereien usw sind inzwischen in der Hand der Einwanderer.
Warum ist das so? Welche Gründe dafür gibt es?
Haben sie den Portugiesen diese weggenommen oder hat sich vielleicht kein Portugiese gefunden, der weitermachen wollte?
Da wird sich ja in Deutschland auch viel beschwert, aber kein Deutscher will mehr die einen oder anderen Arbeiten machen.
Also würden diese Stellen verwaisen. Wäre das eine wünschenswerte Alternative?
 
… Was bedeutet den "Rechts"? …

Ich kann deinen Post sehr gut nachvollziehen. Früher war das einmal einfach. In Deutschland waren die Sozen links und rechts gab es die CDU/CSU. Dann gab es noch Liberale, die sich stark für die Freiheit der Bürger eingesetzt haben. Wenn ich mich richtig entsinne, dann gab es an den Rändern die NPD (klare Nazis) und die KPD (marxistisch-leninistische Partei, eindeutige Russlandkommunisten). Schon damals wurden weit rechts stehende Politiker als Nazis beschimpft. Eigentlich war das schon immer so und ist immer noch so.

Man sollte davon ablassen und Meinungen Andersdenkender wieder zulassen.

Ich lese aus deinem Post heraus, dass du eher konservativ bist und eher rechts stehst. Das ist vollkommen legitim und respektabel. Würdest du dich über drei Pakistanis ärgern, die dir dreimal im Jahr über den Weg laufen, dann würde ich dir widersprechen. Der Hinweis, dass du selbst Ausländer bist, sollte eigentlich reichen. Aber im Fall São Teotónio verstehe ich dich sehr gut. Ich kenne die Ecke seit 1976. Damals war ich im Sommer sechs Wochen in Odeceixe und habe in dieser Zeit nur vier weitere Ausländer getroffen, und zwar alles deutsche Touristen. Der Weg nach Azenha do Mar war die übliche Steppe. Heute haben Firmen wie Frupor (ein Norweger, macht auch anständigen Wein, Vicentino) die gesamte Hochebene mit Plantagen unter Plastikplanen verbaut. Die Erntearbeiter kommen überwiegend aus Südasien, also Nepal, Sri Lanka, Bangladesch etc. Das dürften teilweise 10.000 oder 20.000 sein. Das ist weit mehr als die lokale Bevölkerung. Und obendrauf kommen dann noch unzählige Touristen im Sommer.

Man kann es den Leuten ja nicht verübeln, dass einige versuchen, aus dieser Erntehelfer-Hamsterrad-Maschine auszubrechen und kleine Läden öffnen.

Diese Ecke hat es übrigens extrem hart getroffen. Anfang der Achtzigerjahre sind Punks und Junkies über die unbedarfte Dorfjugend hergefallen. Das waren die Vorboten der alternativen Szene, die dann nachgezogen ist. Die Junkies haben übrigens in Odeceixe, einem winzigen Dorf, tote Einheimische hinterlassen! Das war alles ein extremer Kulturschock, der den Menschen dort innerhalb von zwei oder drei Jahren aufgepfropft wurde. Wir kennen alle die Standardentwicklung. Nach den Alternativen kommen die Kulturreisenden und dann übernimmt der Massentourismus. Letzterer hat sich dort zum Glück nicht in Form von Hotelburgen manifestiert, sondern ist erst mit den Internet-„Geheimtipps“ entstanden. Später kamen dann auch noch die noch fremderen Erntehelfer hinzu.

Ich verstehe vollständig deinen Ärger über die Veränderung. Und ja, die Politik sollte so etwas nicht zulassen. Zu viel ist zu viel. Die Menschen in der Gegend sind traditionell eher Kommunisten und arm, haben und konnten sich vermutlich also auch nicht wirklich wehren. Oder sie waren einfach extrem tolerant und haben alles mit sich machen lassen.

Was aber viele falsch machen, und du auch (!), ist, den Ärger auf die Erntehelfer zu projizieren. Auch du trittst wieder die Schwächsten. Das sind einfach Leute, die sich wie jeder Mensch eine bessere Zukunft erarbeiten wollen. Das sind ja keine Penner und Schmarotzer. Die arbeiten sich das Kreuz krumm und viele schicken ihr Geld zur Familie in die Heimat, anstatt es zu versaufen. Deine angeblichen Cafés mit 65 Mitarbeiten sind reine Fantasie oder eine kriminelle Ausnahme.

Mir sind es auch zu viele. Entschieden zu viele. Den wenigen Portugiesen, die dort noch leben, sind es auch zu viele. Entschieden zu viele. Dennoch sind es überwiegend ganz normale Menschen, mit ihren Stärken und Schwächen und Eigenheiten und keine kriminellen Schmarotzer.

Kürzlich habe ich an anderer Stelle weiter oben gelesen, die Regierungen würden die Bevölkerungsgruppen gegeneinander ausspielen und gegeneinander aufhetzen. Diese Behauptung empfinde ich als Blödsinn, dennoch möchte ich das hier nochmals aufgreifen. Anscheinend braucht man dazu die Regierung gar nicht. Das könnt ihr, die Bevölkerung, trefflich auch alleine machen. Dazu braucht ihr keine Regierung, sondern höchsten ein paar Einflüsterer, oder sollte ich Einschreier sagen?
 
Nun ja, @Michael Haardt, das ist ja ein seltsamer Post, bei dem ich bereits die ersten drei Sätze nicht nachvollziehen kann.
hi,
das empfinde ich eigentlich gar nicht- aber zum haardt-post vllt spaeter mehr.
deine einlassungen halte ich auch fuer ein wenig seltsam (stil), deshalb habe ich die ganze chose noch einmal hier hin kopiert; die danach folgende analyse stammt von meiner frau.

Es gibt Inflation und Deflation. Kontrollierte, mäßige Inflation wird in jeder modernen Marktwirtschaft angestrebt. Daneben gibt es den Begriff Reallohn. Also das Nominaleinkommen um die jeweilige Inflations- oder Deflationsrate bereinigt.

Nehmen wir das letzte Vierteljahrhundert. Die Reallöhne waren Schwankungen unterworfen. Finanzkrise und danach ging es eher nach unten. Eine weitere Zäsur waren die überraschenden Hochinflationsjahre 2022/2023 mit hohen Zinsen und sinkenden Reallöhnen. Dazwischen ging es tendenziell mit Reallöhnen bergauf. Generell sind die Reallöhne heute höher als vor 25 Jahren und deutlich höher als vor 10 Jahren.


Ja, die Preise für Benzin, Äpfel, Birnen, Kneipe, Kleider und die Autowerkstatt entwickeln sich unterschiedlich. Was willst Du uns damit Neues sagen?


Das ist völlig Banane. Regierungen spalten Einwohner nicht in Gruppen, und wer hetzt diese Gruppen gegeneinander auf?

Nach diesen ersten einleitenden Sätzen habe ich mangels Qualität aufgegeben, weiterzulesen.

Bitte nimm meine Kritik nicht persönlich. Ich kenne Dich nicht (Du bist sicher ein klasse Kerl) und halte mich ausschließlich an den Text. Ich sage dann gerne: Don’t blame me, blame you. Oder: Hänge nicht den Überbringer der schlechten Nachricht.

"Es gibt Inflation und Deflation. Kontrollierte, mäßige Inflation wird in jeder modernen Marktwirtschaft angestrebt."
Korrekt.
Dies ist eine präzise Definition. Eine geringe, stabile Inflation (z.B. 2% im Euroraum) gilt als optimal, da sie Investitionen anregt und Deflation (die große Gefahr) verhindert.

"Daneben gibt es den Begriff Reallohn. Also das Nominaleinkommen um die jeweilige Inflations- oder Deflationsrate bereinigt."
Korrekt.
Die Definition des Reallohns ist fundamental richtig: Er misst die tatsächliche Kaufkraft des Geldes.

"Nehmen wir das letzte Vierteljahrhundert. Die Reallöhne waren Schwankungen unterworfen."
Korrekt.
Völlig richtig. Die Lohnentwicklung ist zyklisch und reagiert auf Wirtschaftskrisen (Finanzkrise 2008), Konjunktur (Boom-Jahre) und Schocks (Energiekrise 2022/23).

"Finanzkrise und danach ging es eher nach unten."
Teilweise richtig/Verallgemeinernd.
Nach der Finanzkrise (ca. 2008–2010) gab es tatsächlich Reallohnverluste oder Stagnation. Dies lag an langsamer Erholung und der Austeritätspolitik in vielen europäischen Ländern.

"Eine weitere Zäsur waren die überraschenden Hochinflationsjahre 2022/2023 mit hohen Zinsen und sinkenden Reallöhnen."
Korrekt.
Die Energie- und Inflationskrise 2022/2023 führte zu einem massiven Einbruch der Reallöhne in Deutschland und dem Euroraum, da die Nominallöhne (Gehaltserhöhungen) die Preissteigerungen nicht ausgleichen konnten.

"Dazwischen ging es tendenziell mit Reallöhnen bergauf."
Sehr stark verallgemeinernd.
In den Jahren nach ca. 2014 bis 2021 gab es Phasen des Reallohnwachstums. Diese Aussage ignoriert jedoch die lange Phase der Stagnation nach den Reformen der frühen 2000er Jahre (Agenda 2010), in denen die Löhne vielerorts kaum stiegen.

"Generell sind die Reallöhne heute höher als vor 25 Jahren und deutlich höher als vor 10 Jahren."
Potenziell irreführend.
Hier liegt die Hauptverwirrung. Diese Aussage ist nur mit starken Einschränkungen haltbar und hängt stark von der gewählten Basis ab: 10 Jahre: Da die Reallöhne 2014 noch unter dem Niveau vor der Finanzkrise lagen, kann die Aussage aktuell (2025) stimmen, nachdem die Verluste von 2022/23 teilweise wieder aufgeholt wurden. 25 Jahre: Vor 25 Jahren (im Jahr 2000) waren die Reallöhne in Deutschland relativ hoch. Vergleicht man das Jahr 2000 mit dem Jahr 2023, waren die Reallöhne in Deutschland kaum höher oder sogar niedriger, je nach Statistik. Die Wachstumsraten waren über diesen Zeitraum extrem gering.

Fazit:
Der Text beginnt mit klaren Definitionen und beschreibt korrekt die jüngsten Krisen (2008 und 2022/23). Eine Verwirrung entsteht durch die abschließende Aussage:

Die Behauptung, die Reallöhne seien heute generell höher als vor 25 Jahren, verschleiert die Tatsache, dass Deutschland und der Euroraum im Vergleich zu anderen Industrieländern (wie den USA) eine extrem schwache Reallohnentwicklung über das ganze Vierteljahrhundert hinweg hatten. Viele Arbeitnehmer haben in den letzten 25 Jahren kaum eine Steigerung ihrer Kaufkraft erlebt.

Die Aussage ist somit ein "cherry-picking" von Zeitpunkten, um ein optimistischeres Bild zu zeichnen, als es die Gesamtbilanz des letzten Vierteljahrhunderts zulässt.

es dominiert in deinem post eine rhetorik, die nicht allein der informationsvermittlung dient- eine mischung aus korrekten oekonomischen definitionen und einer selektiven, vereinfachten darstellung der historischen lohnentwicklung. bei der frage, ob dahinter eine absicht steckt bin ich z.zt. noch etwas unsicher.

(ich haette auch schreiben koennen, eine potenziell irrefuehrende, incl bewusster datenverzerrung, eine sehr stark verallgemeinernde)

bitte nimm meinen kommentar/analyse nicht persoenlich. ich kenne dich nicht (du bist sicher ein funny dude und vllt sogar ein guter familenvater) und halte mich ausschließlich an deinen text. achja, manchmal sage ich auch gerne was auf english: 'fool me twice, shame on ... shame on me. fool me ... and you can't get fooled again ;)

greez
henry
 
Keine Sorge @HenryHill. Wer mir fundiert widerspricht, steigt in meiner Achtung.

Zu den Vereinfachungen und Verallgemeinerungen stehe ich. Ich wollte keinen noch längeren und noch ermüdenderen Beitrag schreiben.

Was mich aber echt ärgert und empört, ist, dass Du mich erwischt hast. Tatsächlich habe ich Zeiträume genommen, die meine Aussagen unterstreichen und meine Thesen streicheln. Gut, dass zumindest einer Kontra gibt. Aber...

... ganz so unredlich war ich doch nicht. Die Kernaussage hält, zumindest laut meinen Quellen. Ich bin ja kein unredlicher Politiker und muss auch keine Wähler täuschen. Hier die Charts. DE und PT liegen fast gleichauf. PT hat es in der Finanzkrise stark gebeutelt, aber hatte auch eine starke Erholung danach.

Vieles der gefühlten Teuerung und Verschlechterung der Kaufkraft ist Einbildung und unwahr, es sei denn, man zweifelt die Statistiken an.

Man könnte nun natürlich von der Verallgemeinerung zu Details gehen. Dass man Äpfel, Birnen und Immobilien auseinanderhalten sollte, haben wir bereits gelernt. Aber ich sag’s Dir ganz ehrlich. Das ist mir jetzt doch zu ermüdend. Ich kann nur bei flachen Posts meine Finger nicht ruhig halten. Sonst schon.

Hau rein,
Dom
 

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Interessant, denn der OECD-Bericht liest sich etwas anders:


"In Deutschland sind die Nominallöhne zwischen Q1 2024 und Q1 2025 um 2,7 % gestiegen. Auch wenn die Reallöhne in diesem Zeitraum um 0,4 % zugelegt haben, liegen sie immer noch 0,2 % unter dem Niveau von Q1 2021."

Ich vermute verschiedene Berechnungsverfahren von Destatis und OECD, was oft der Fall ist.

Ich sprach es oben schon an, aber wenn das zu flach war, im Detail: In der Tat gibt es deutliche Schwächen der deutschen Berechnung: Immobilien gehen als Investitionsgüter in Deutschland nicht in den Verbraucherpreisindex ein, was zu einer systematischen Verfälschung der Kosten führt. Ärmere Bevölkerungsgruppen haben einen geringeren Anteil an zyklischen Konsumgütern und mehr an Lebensmitteln und Energie. Die Verteilung der Ausgaben wird nur alle paar Jahre aktualisiert, zuletzt 2020, soweit ich weiß. Der Bewertungsansatz von Produkten führt zu rechnerischen Preissenkungen, wenn ein Nachfolgeprodukt technisch besser ist, unabhängig davon, ob das Vorgängerprodukt noch erhältlich ist. Wenn junge Menschen weiter bei den Eltern wohnen, weil sie sich keine Wohnung leisten können, dann sieht das im Index günstig aus.

Wer zur Hochzeit der Anleihenzinsen investieren konnte, profitiert sehr von der Verschuldung Deutschlands. Der Anleihenmarkt ist größer als der Aktienmarkt! Wer das im Rahmen einer Vermögensverwaltungsgesellschaft tun kann, kommt dabei günstiger als ein Privater weg. Der einkommensschwächere Teil hat davon wenig, auch wenn der Durchschnitt erfreulich aussieht, der den Deutschen steigende Vermögen ausweist.

Alles nur gefühlt und eingebildet? Durchschnitte sind ohne die Angabe einer Standardabweichung und der Verteilung leicht irreführend und davon wird gerne Gebrauch gemacht, um eine bestimmte Aussage zu bekommen. Ich sehe mir solche Dinge auch im Detail an und halte mich andererseits an makroökonomische Daten, wie Geldmengen, Staatsschulden, Nettokreditaufnahme von Staat und Unternehmen usw. Dort lassen sich globale Trends und Ursachen erkennen und die Daten sind weniger vorverarbeitet. Die FED liefert in dem Bereich enorm viel.

Ich gebe zu bedenken, was mit einem System passiert, welches mit endlichen Resourcen Inflation braucht, um Konsum zu stimulieren, damit es Wachstum gibt. Wer das unreflektiert übernimmt, der glaubt auch, dass die Steuerung des kurzfristigen Zins durch die Zentralbank ausreicht, um den Geldmarkt zu steuern, weil es so gelehrt wird, obwohl das eigentlich noch nie richtig funktioniert hat. Es wird zwangsläufig passieren, dass die Kreditaufnahme der Staaten die der Wirtschaft übertrifft. Ab dann wird das Gedeihen der Wirtschaft von den erzielbaren Steuern und der Verschuldung dominiert, was Anreize setzt, beides zu erhöhen. Exakt das ist in den USA bereits passiert und Europa arbeitet daran. Die Häuserkrise ist Ausdruck eines tiefer liegenden strukturellen Problems. Die Vergleiche der Inflationswelle und der Energiesituation mit den 70ern sind unzutreffend, auch 2008 war etwas Anderes. Was eher passt, sind die 1940er Jahre, wo die Wirtschaft auch fiskalisch dominiert war. Das geht mit der entsprechenden gesellschaftlichen Ausrichtung einher.

Das soll mein letztes Wort dazu gewesen sein. Als ich vor Jahren die Inflation in den Daten kommen sah, wurde das als Fake News bezeichnet. Nun also mangelnde Qualität und flache Posts. Mich amüsiert das immer noch.
 
@Michael Haardt mit flachen Post, habe ich nicht dicht gemeint. Du bist am anderen Ende. Zu komplex, zu hoch für mich. Wenn jemand gefühlt hunderte von Thesen in 30 Zeilen einbringt, dann weiß ich gar nicht, mit was ich anfangen soll. Du redest von einem hochkomplexen Thema, bei dem sich Wissenschaftler nicht einmal einig sind, die ihr ganzes Leben darauf verwenden, brauchbare Analysen zu erstellen. Da werden umfangreiche Dokumente und Arbeiten erstellt, die 100 oder 1000 Seiten lang sind. Du fasst das auf 30 Zeilen zusammen und postet es in einem Portugalforum.
 
Warum ist das so? Welche Gründe dafür gibt es?
Haben sie den Portugiesen diese weggenommen oder hat sich vielleicht kein Portugiese gefunden, der weitermachen wollte?
Da wird sich ja in Deutschland auch viel beschwert, aber kein Deutscher will mehr die einen oder anderen Arbeiten machen.
Also würden diese Stellen verwaisen. Wäre das eine wünschenswerte Alternative?

Kann ich nicht so feststellen. Einwanderer versuchen sich oft mit Kebab , aber nicht mit portugiesischen Cafes oder portug.Restaurants , dafuer zu viele Lebensmittelläden Barbershops und von Indern und Pakistanis
 
Ich gebe zu bedenken, was mit einem System passiert, welches mit endlichen Resourcen Inflation braucht, um Konsum zu stimulieren, damit es Wachstum gibt.
Die Antwort ist Wirtschaftskrisen und Kriege? Kommt mir bekannt vor aus Politkunde 8. Klasse in der DDR.
Hab ich damals nicht so ganz verstanden.

Das "wir" mitregieren, aber nicht aus dem Land rausdürfen und die "drüben" ausgebeutet werden, aber tolle Autos fahren, verstand ich allerdings noch weniger :-D
 
Grade einen Bericht im Radio gehört....Amsterdam Nord hat ähnliche Probleme mit den teuren Mieten und der "Vertreibung der Ureinwohner"
Da will man mit dem Bau von bezahlbaren Sozialwohnungen gegensteuern.

Soweit so gut und eigentlich keine neue Idee.

Ist nur die Frage, wenn die ganze Umgebung schon an die zahlkräftigen Hipster angeglichen ist, ob der Geringverdiener in einer solchen Gegend leben will. Einfach weil er kein Geld für teure Restaurants, Cocktails und den oft zitierten Latte Macchiato hat....
Für den Kultur eine verrauchte Eckkneipe ist.
Und nicht ein "Underground-Minimal Drum n Bass Electro"-Konzert.

Gruß Matthias
 
Grade einen Bericht im Radio gehört....Amsterdam Nord hat ähnliche Probleme mit den teuren Mieten und der "Vertreibung der Ureinwohner"
Da will man mit dem Bau von bezahlbaren Sozialwohnungen gegensteuern.

Soweit so gut und eigentlich keine neue Idee.

Ist nur die Frage, wenn die ganze Umgebung schon an die zahlkräftigen Hipster angeglichen ist, ob der Geringverdiener in einer solchen Gegend leben will. Einfach weil er kein Geld für teure Restaurants, Cocktails und den oft zitierten Latte Macchiato hat....
Für den Kultur eine verrauchte Eckkneipe ist.
Und nicht ein "Underground-Minimal Drum n Bass Electro"-Konzert.

Gruß Matthias
Wenn deine Sorge das Bezahlen der nächsten Miete ist, dann werden unpassende Konzerte und Kneipen in der Gegend keine Rolle spielen.
„Bessere“ Schulen und weniger Gewalt in direkten Umfeld hingegen schon, von daher denke ich, dass sozialer Wohnungsbau eine der besseren Ideen für die Problematk ist.
 
Vielleicht hilft die Durchmischung, @Mat1. Es wäre doch nett, wenn alle nebeneinander ohne Neid und sich schief angucken, ihre Tüte rauchen könnten. Vielleicht baut die Regierung neben Sozialwohnungen auch noch Sozial-Gewerberäume, Sozial-Kneipen usw. Ich schreibe es immer mal wieder. Ich halte nichts von Klein-Klein. Man muss Ursachen und Wirkung erkennen und dann Stellschrauben, die sich möglichst selbst regulieren, einbauen. Und man muss Veränderung zulassen.

Mal etwas fantasiert:

In größeren Städten oder zumindest in der Nähe zu wohnen, ist ein Megatrend, und der ist noch immer voll im Gang. Ohne ein Prophet zu sein, kann man wohl sagen: Das wird noch Jahrzehnte so weitergehen. Sozialwohnungen in der HafenCity oder an der Spree kennen wir ja. Welche Glückspilze, die eine solche Wohnung bekommen haben. Immer mehr wollen in einer schönen Stadt wohnen (oder Urlaub machen). Daher ist der Wohnraum knapp und wird auch knapp bleiben. Das aktuelle Gleichgewicht bedeutet, dass sich Normalverdiener solche Wohnungen nicht mehr leisten können. Sie sind den Reichen und den Kurzurlaubern vorbehalten.

Man kann versuchen, dagegenzuhalten (Auflagen, Steuern, Sozialwohnungen, Förderung …). Das ist kompliziert und teuer und wird die Welle nicht aufhalten, wird den Trend nicht umkehren. Oder man hinterfragt das Problem und reitet die Welle. Es gibt kein Grundrecht auf eine nette, günstige Wohnung in einer Toplage. Ich kann mir leider auch kein Strandhaus in Cavoeiro oder Malibu leisten. Vielleicht verabschiedet man sich einfach von diesem Anspruchsdenken und versucht ein neues Städtekonzept. Man kann um eine gefragte Stadt herum lebenswerte Stadtteile (Kiez/Bairro) schaffen. Dann können sich die Reichen und Touristen in den Altstädten selbst angucken und der Rest lebt entspannt etwas außerhalb, mit einer guten Öfi-Anbindung für Pendler, die in der Innenstadt arbeiten oder einfach mal hinwollen.

Da gibt es Tausende Konzepte und Ideen. Aber eines wird einfach nicht funktionieren. Den Status quo zu verteidigen, obwohl der Tsunami schon da ist.

Nimm einmal Almada in Portugal. Ein schrecklicher Vorort. Da will man echt nicht hin. Oder die Wohnblockbunker-Vororte nördlich von Lisboa. Horror, für meinen Geschmack. Aber muss das so sein? Ist es gottgegeben, dass es in der Innenstadt nette Penthäuser und Altbauten gibt und anderswo nur Betonklötze? Weshalb schafft man nicht moderne Strukturen mit öffentlichen Bereichen, kleine, bewohnbare und vielleicht sogar nachhaltige Bairros mit trockenresistenter Begrünung und Platz für dezentrale, kleine Einkaufszentren, Parkbänke und sogar lokale Märkte? Mal einen Holzspielplatz mit Grün drumherum oder mitten darauf, statt die Gummimatten-Plastik-Spielplätze? Ja, das kann (muss nicht immer) etwas mehr kosten. Menschen, die nett wohnen und zumindest von dieser Seite her zufrieden sind, können für eine Gesellschaft insgesamt einen großen Return of Invest darstellen. Und darum geht es ja allen.

Dummerweise träume ich manchmal von einer besseren Welt, obwohl ich ja die Bibel kenne und weiß, dass wir aus dem Paradies vertrieben wurden, und zwar aus eigener Schuld!
 
Was ihr beiden schreibt, kann ich nur "unterschreiben"...das würde ich mir auch alles wünschen.
Das wäre ein enormes Plus an Lebensqualität. Ich setze mal noch autofreie Innenstädte hinzu.
Nur...wie realistisch ist das?
Ich fürchte, gemacht wird das, was schnelles Geld bringt....bezahlt von solventen Bewohnern.

Aber es bleibt das Entdecken kleiner Oasen abseits vom Tourismus und Gentrifizierung....die gibt es überall.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ist es gottgegeben, dass es in der Innenstadt nette Penthäuser und Altbauten gibt und anderswo nur Betonklötze? Weshalb schafft man nicht moderne Strukturen mit öffentlichen Bereichen, kleine, bewohnbare und vielleicht sogar nachhaltige Bairros mit trockenresistenter Begrünung und Platz für dezentrale, kleine Einkaufszentren, Parkbänke und sogar lokale Märkte?

Kurz und assoziativ: Weiß nicht, man muss die Städte ja nicht zum Dorf machen, wonach es aussieht, wenn man Altbauten als Modell nimmt oder sich zur sehr an den provinziellen Bedürfnissen der Landflüchtlinge orientiert, ob nun hier um die Ecke in Berlin oder in Lissabon. Und es gibt ja Vorbilder für »sozialen« Wohnungsbau, den findet man in den 70er Jahren in (West-)Deutschland/(West-)Berlin (hoch, mit lokaler Infrastruktur und durchaus grün, also eigentlich der Gegensatz zur endlosen Schlaf(vor)stadt) und in Lissabon post WK II: z.B. Bairro de Alvalade, Bairro das Estacas, orientiert an Corbusier/Charta von Athen → Dass diese Viertel in Lissabon nicht die gebührende Aufmerksamkeit bekommen, finde ich mindestens genau so falsch wie den Verfall (durch Touristifizierung) der historischen Altstadt.
 
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