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Meine Erfahrungen mit dem Residencia-Antrag in Portugal

Algarveurso

Amigo
Teilnehmer
Nachdem ich am 28. November 2010 mit der Fähre von Tenerife nach Portugal/Portimão eingereist war, habe ich am 02.12.2010 erstmals die Nummer de Contribuinte beantragt, da man mir sagte das erste Dokument, versehen mit einem Datum gilt als Einreise-Datum. Anfang Januar 2011 wollte ich dann im Rathaus von Loule, bei einer Seniora J...., die Residencia beantragen. Dies werde Frau teilte mir mit, ich müsste erstmals drei Monate als Tourist hier leben und dann wieder kommen. So geschah es, dass ich am 04.04.2011 bei Seniora J.... erneut erschienen bin um den Antrag zu stellen. Dann wurde mit gesagt, ich müsste mich erst bei der Gemeinde wo ich lebe, in diesem Falle Boliqueime registrieren lassen, dass ich dort dauerhaft wohne. Diese Registrierung bekam ich dann am 05.04.2011 nachdem ich bei zwei Personen aus der unmittelbaren Nachbarschaft mir auf einem Formular bezeugen lies, dass ich schon länger als drei Monate hier lebe. Am 06.04.2011 ging ich erneut zu besagter Dame nach Loule, wo ich dann meinen Kontostand offenlegen musste, nachdem dieser aber nicht den erwünschten Betrag von über 400,- € aufwies, wurde mir mitgeteilt, ich solle den erwünschten Betrag nachweisen, sowie eine Registrierung bei der Seguro Social. Nachdem ich dann am 04.05.2011 erneut erschienen bin, nun waren ja alle verlangten Dokumente besorgt und das Konto hatte auch eine höhere Deckung, teilte mir Seniora J.... mit, ich benötige einen gültigen Reisepass, da Sie meinen Personalausweis nicht zur Antragstellung der Residencia akzeptieren könne. So solle ich ab August wieder kommen, dann könnte ich erneut einen Antrag stellen. Nachdem ich dann am 23.08.2011 mit einem Reisepass bei Seniora J.... erschienen bin, den ich ja extra im Deutschem Honorarkonsulat Faro beantragt und teuer bezahlt habe, wollte Sie diesen nicht akzeptieren, da er doch nur für ein Jahr gültig ist und es würde doch auch ein Personalausweis reichen. Auf den Hinweis, Sie habe doch vorher extra nach einem Reisepass verlangt und den Personalausweis nicht akzeptiert und ohne Residencia, bekäme ich nur einen befristeten Reisepass für ein Jahr, gab Sie dazu keinen Kommentar mehr ab. Nachdem ich Ihr dann wie gewünscht den Personalausweis vorlegte, sagte Sie, ich bekäme immer noch keine Residencia, da ich keinen Block Recibo Verde habe, diesen müsste ich erstmals erwerben. Nachdem dies auch gleich am selben Vormittag geschehen war und wir auch gleich im Anschluss wieder bei Seniora J.... waren, wollte Sie immer noch nicht den Antrag durch gehen lassen, da ja die Recibo Verde, Rechnungs- Blätter und kein Rechnungs-Block ist. Nachdem wir darauf hingewiesen haben, dass es keinen Block mehr gibt, eben nur noch diese Blätter, sagte Sie, das ist neu für Sie, doch könne Sie trotzdem keine Residencia geben, denn ich müsste erstmals drei Monate arbeiten, welche ausgefüllt haben und dann könnte ich wieder kommen. Nachdem meine Begleitung, Herr Wellmann Sie um einen Kugelschreiber gebeten hatte und nach Ihren Namen verlangte und ich das Handy zur Hand nahm und mich äußerte ich werde jetzt das Konsulat anrufen, sagte Seniora J.... einfach, “Stop” Sie bekommen ja was Sie wollen und so gab Sie mir endlich eine für ein Jahr güldige Residencia, “Certificado de Registo de Cidadao da Uniao Europeia”. In einem Jahr am 22.08.2012 solle ich dann wieder kommen und dann auch den Nachweis erbringen, dass ich gearbeitet habe und meine Steuern bezahlt habe. Bei all diesen Zusammenkünften mit dieser Seniora J.... war Sie im Tonfall auch immer sehr laut und unfreundlich.
Zum Glück kann ich auch berichten, dass ich in all den anderen Ämtern immer sehr freundlich und hilfsbereit bedient wurde.


Mit freundlichem Gruß,


[FONT=Arial, sans-serif]Lothar Vroegen[/FONT]
 
AW: “Mein Erlebnis bei der Antragstellung einer Residencia in Portugal”

Ich würde mal sagen, sowas kann Dir in jedem Amt der Welt passieren. Einfach deswegen, weil es tatsächlich keine klaren Regeln gibt und die Leute sich absichern wollen, weil es Regeln gibt, aber die Mitarbeiter schlecht geschult sind oder weil Senhora sexuell frustiert is und eine Kompensationsmöglichkeit sucht :fies:.

Trotzdem fühle ich mit Dir und wünsche es keinem Menschen in der Welt, sowas zu erleben...
 
AW: “Mein Erlebnis bei der Antragstellung einer Residencia in Portugal”

Klingt sehr nach unserer Junta da Fregesia....Jedes Mal wenn ich etwas von denen will, wollen sie mich erst mal wegschicken, am besten zu einem anderen Amt, weil sie sich nicht auskennen:ahh:

So etwas kann einen manchmal echt aufregen. Am besten man druckt sich vorher die Regeln aus dem Internet aus, den mittlerweile gibt es ja eigentlich alles online....

Ich hoffe Du hast nicht mehr allzuviel mit der Dame zu tun... Ansonsten am besten immer einen auf wichtig machen und am besten im Businessoutfit da aufkreuzen. Das wirkt manchmal wunder!

LG
Iris
 
AW: “Mein Erlebnis bei der Antragstellung einer Residencia in Portugal”

Jetzt mal meine Version bei der hiesigen Câmara Municipal:

Dort vorgesprochen zusammen mit einem portugiesen Nachbarn und Freund, an Papieren den Reisepass und den Mietvertrag vorgelegt. Die freundliche Dame (ich begegne ihr hin und wieder in einer Cafeteria) fuellte an ihrem PC den Antrag aus. Was ich lustig fand: auch die Namen meiner Eltern sowie deren Geburtsdatum musste ich angeben, obwohl beide schon lange verstorben sind. Keinerlei Fragen bezueglich Bankguthaben, Steuern usw.

Beanspruchte Zeit: maximal 30 Minuten, Kostenpunkt um die 7 €.

Mein Certificado de Registo de Cidadaõ ist fuenf Jahre gueltig.

Britta
 
AW: “Mein Erlebnis bei der Antragstellung einer Residencia in Portugal”

Hi Britta,

ja, so sollte es ja eigentlich auch sein, oder?
Habe meine Residência Permantente vom SEF in Setubal. Da gab es auch keine Probleme...
Leider gibt es immer noch so ein paar Beamte, die ihre Wissenslücken mit immer neuen Forderungen zu kaschieren versuchen.... das kann schon extrem ärgerlich sein!

LG
Iris
 
AW: “Mein Erlebnis bei der Antragstellung einer Residencia in Portugal”

Iris, ich verstehe halt nicht, dass jeder Beamte in Portugal solche Dinge anders handhabt - wahrscheinlich sogar handhaben darf:o.

Britta
 
AW: “Mein Erlebnis bei der Antragstellung einer Residencia in Portugal”

Hi Britta,
ja, ob darf oder nicht keine Ahnung....

Als meine Mann die notwendigen Papiere benötigte um in Deutschland zu heiraten, hatte ich auch das Gefühl, das das alles reine Willkür ist... Zum Glück hat uns eine Dame aus dem portugiesischen Konsulat in Stuttgart sehr geholfen, sonst hätten wir wohl die Trauung verschieben müssen, weil sie die Dame in Sintra so angestellt hat... Nachdem sie aber dann eine Anruf aus Stuttgart bekam, waren die Papiere dann plötzlich in 5 Tagen fertig statt in 5 Monaten:confused:

LG
Iris
 
AW: “Mein Erlebnis bei der Antragstellung einer Residencia in Portugal”

Einfach mal ganz hoeflich nach dem Beschwerdebuch gefragt, glaub mir dass Beschleunigt die Sache.

Gruss
Caramelo
 
AW: “Mein Erlebnis bei der Antragstellung einer Residencia in Portugal”

Keinerlei Fragen bezueglich Bankguthaben, Steuern usw.
Britta, das Zauberwort heißt "Reformada" - mir ist es ähnlich wie Dir ergangen, ich mußte nur von den finanças ein Bescheinigung beibringen, dass ich in den letzten drei Jahren keine Steuerschulden gemacht hatte - aber wir wollen ja auch kein Geld von Portugal, sondern bringen das unsere hier ins Land! :ahh: :D :D
 
AW: “Mein Erlebnis bei der Antragstellung einer Residencia in Portugal”

Einfach mal ganz hoeflich nach dem Beschwerdebuch gefragt, glaub mir dass Beschleunigt die Sache.

Stimmt.

Die Dame war offenbar inkompetent oder wollte etwas "Macht" ausüben?

Bei mir war alles kein Problem, musste nur u.a. schriftlich versichern, dass ich von meinem eigenen Geld leben kann und fertig.

@ Algarveurso
Du scheinst ja gute Nerven zu haben.
Mich hätte man wohl anbinden müssen, um der Dame nicht ordentlichst meine Meinung zu flöten.
 
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