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E-Autos oder die Zukunft der Mobilität

@4711 Wieso soll ich etwas drauf rechnen? Für was?

..dann lass es wenn du es nicht verstehen willst. ( das Tankvolumen nimmt bei einem Benziner oder Diesel jedenfalls nicht ab . Anders beim E )

Und wie gesagt , klimatechnisch ist E ein Blödsinn.
Was könnte man nur mit der E-Mobilförderung alles Sinnvolleres für das Klima machen.

Wer heute elektrisch aus der Steckdose tankt, der tankt nur 38 % emissionsfreien Strom.
Eine ehrliche Rechnung zeigt, Elektroautos reichen nicht für klimaneutrale Mobilität.
Einige E-Mobile, etwa der 2 1/2 Tonnen schwere Tesla, bringen sogar noch mehr Gewicht auf die Straße als ihre ebenfalls immer massiger werdenden fossilen Brüder. Auch für Elektroautos gelten auch Naturgesetze: Je schwerer sie sind, desto mehr Energie ist notwendig...


zum Thema Kälte: Lt Auto Motor Sport
Im Winter haben Elektroautos mit Reichweiten-Verlusten zu kämpfen und die Ladezeit der Akkus verlängert sich.
18,5 Prozent Reichweiten-Verlust
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Wem der Tesla zu teuer ist... passt auch besser in die Parklücke
Gott, ist der aber häßlich... Jedem das seine. Ist Geschmackssache. ;)
In meiner Garage hab ich keine Steckdose. Die nächste Ladestation wäre in 2 km (ich wohne in der Stadt). Und wenn es ein paar Stunden dauert, bis das Auto vollgeladen ist, was macht man denn da? Lange im Auto warten möchte ich nicht, schon gar nicht im Winter... Ich behalte meinen Verbrenner, bis die E-Autos richtig ausgereift sind.
 
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Evtl wäre dies was für die Stadt

 
Ich kann nur aus Erfahrung sprechen und kann leider auf keinen Test verweisen. Die Leistung beim Verbrenner nimmt ebenfalls ab. Das Tankvolumen nicht, das ist korrekt. Wenn ich über ein Fahrzeug Laufleistung von 500TKM diskutiere, sind wir m. E. falsch unterwegs. Das Fahrzeug ist sehr sparsam, deshalb lohnt es sich für Menschen, die nicht rasen möchten. Jeder darf das Auto fahren, dass er möchte. Jedoch sollte man die Zahlen, hier zum Beispiel meine Erfahrungswerte, nicht verneinen. Der Reichweitenverlust spielt gar keine Rolle, da genügend da ist. Bei 78 kw/h wären 18% -> 15kw/h. Das sind die von mir beschriebenen 3-4 kw/h pro 100km mehr. Also 1/2 Liter Diesel mehr. Ganz ehrlich, da führen wir eine komische Diskussion. Mein Diesel hat im Winter einen deutlichen Mehrverbrauch von 1-2 Liter mit Winterreifen, Kälte usw..

Das hat auch nichts mit verstehen wollen zu tun, sondern nur von akzeptieren anderer Meinungen.
 
Hallo @Nummer4711,
Ich freue mich über deine Beiträge, die wie andere (z.b. @solvana) sachliche und unaufgeregt formulierte Infos bieten . Sie hauen nicht (wie wiederum andere) immer wieder, mit Scheuklappen für andere Meinungen, in dieselbe (Negativ)Kerbe.

Dass man manchmal das Gefühl hat, die andere Seite höre bewusst nicht hin und wiederhole sich nur immer wieder, kommt leider vor.
Weiterhin gute Fahrt
Iris
 
@irisb

Ja, das ist wohl leider so.
Da werden Zahlen hervorgeholt die schon lange widerlegt sind oder sich deutlich verändert haben. Z. B. der Anteil der erneuerbaren Energien.
Wenn sich die deutsche Industrie dem Fortschritt bei neuen Technologien genauso verschließen würde wie verschiedene Diskussionsteilnehmer hier, dann wäre es mit dem deutschen Exportland bald schlecht bestellt.

Nur zum Verständniss, ich habe nichts gegen die alte Verbrennertechnologie.
Wir haben selbst noch einen über 30 Jahre alten Toyota Landcruiser den wir hoffentlich noch lange fahren können.

Aber ich bin auch realistisch und sehe die Zeichen der Zeit und befürworte die notwendigen Veränderungen, damit unsere blaue Kugel auch für unsere Enkel noch lebenswert ist und sie einen gewissen Wohlstand genießen können.
Der Jugend von heute ist z.B. das eigene Auto sowieso nicht mehr so wichtig. Auch da ist so einiges im Umbruch. Die Absatzzahlen wie früher wird es eh nicht mehr auf Dauer geben.
Ein Grund für VW bidirectionales Laden in Serie anzubieten und sich um das Energiemanagement zu kümmern. Ein riesiges Geschäftsfeld für die Zukunft.
 
Alles dazu wissen !
Zweifelhafte Oekobilanz... E mobilitaet



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Iris und Solvana ist auch was für euch:-D
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das Einsteigermodell KR E-5000 Sport kostet aktuell 12.950 Euro, das Topmodell KR E-5000 L&C ist für 14.950 Euro zu ordern.

Ist ein Spaß, oder?
Das ist aber wirklich viel zu teuer für diesen Spaßroller.
 
John Ruskin: "Es gibt nichts Gutes, das nicht irgendjemand ein bisschen schlechter und ein bisschen billiger anbieten könnte." ... und ganz ehrlich, gerade bei dem ganzen China-Kram bin ich mir sicher das es eher massiv schelchter und billiger ist !

Hans
 
Hallo @Nummer4711,
Ich freue mich über deine Beiträge, die wie andere (z.b. @solvana) sachliche und unaufgeregt formulierte Infos bieten . Sie hauen nicht (wie wiederum andere) immer wieder, mit Scheuklappen für andere Meinungen, in dieselbe (Negativ)Kerbe.

Dass man manchmal das Gefühl hat, die andere Seite höre bewusst nicht hin und wiederhole sich nur immer wieder, kommt leider vor.
Weiterhin gute Fahrt
Iris
Vielen Dank Iris, für Deinen Kommentar! Manchmal muss man neue Themen erst "erfahren" bevor man sich selbst eine Meinung bilden kann. Deshalb bin ich nach einigen Jahrzenten Verbrenner, natürlich sehr zögerlich, umgestiegen. Ich kann nur empfehlen, dass man es ausprobiert. Es macht richtig Spaß!
 
@Trofense

Naturlich läuft es noch nicht optimal und es muss noch viel getan werden.
Wenn es nach dir geht also erst mal weiter so, obwohl unterm Strich ja auch nach dem von dir aufgeführten Bericht, die E Autos jetzt schon sauberer sind.
Also weiter so und parallel eine neue Industrie entwickeln, sowie die dazu passende Infrastruktur aufbauen und wenn dann die Energie zu 100% aus Erneuerbaren ist, wird erst umgestellt?
Ich war mein ganzes Arbeitsleben selbständig und kann dir sagen, dass das nicht klappen wird.

Was für einen Vorschlag hättest du denn für die Zukunft.
Öl ist ein Auslaufmodell.
Syntetische Kraftstoffe sind ein Irrweg und Wasserstoff macht aktuell und auch langfristig im KFZ absolut keinen Sinn.
Was ist also deine Lösung?
 
@solvana
Ponys :-D

gerade bei dem ganzen China-Kram bin ich mir sicher das es eher massiv schelchter und billiger ist !
Mein E-Roller ist ein China-Kracher. Eine Kopie von was italienischem, bei dem alle Blechverkleidungen aus Plastik gemacht wurden. Selbst der Fake-Tankstutzen ist vercromtes Plastik.
Im Grunde nur ein Metallrohrrahmen, um den Plastikteile, Akkus und eine Steuereinheit gebaut wurden.
Einmal ist er mir umgefallen, dabei sind Plastikteile gebrochen. Ersatz gibt es nicht.
Hier im port. Klima hat das vercromte Plastik sehr gelitten und blättert ab.
Um mal zum Baumarkt zu fahren oder an den Strand ist es OK.
Aber einen echten Unfall damit möchte ich mir nicht vorstellen.
Das Ding wird sich in alle Teile auflösen.
Und das wird bei diesen Fahrzeugen immer so sein.
China kann auch qualitativ hochwertig herstellen.
Aber dann zu Preisen, die man mittlerweile auch wieder in Europa schaffen kann.
Nicht umsonst gibt es den Ausdruck "Chinaschrott".
Die machen das schon sehr schlau...
 
@ Solvana
Nein, nach dem HRbericht sind E Autos ja
nun nicht sauberer und auch nicht Lösung des Problems...
Stichwort Verkehrswende

Schau das Mal richtig an.
Und der Strom reicht garnicht dafür aus !

Wenn ein Eauto 8 Jahre fahren muss um dann erst in die grüne Zone fahren kann (gegenüber Diesel).. dann dazu die Kinderarbeit beim Rohstoffabbau für Batterien..

Augen zu und durch ????
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Die Strommenge ist das geringste Problem.
Das sehe ich sehr entspannt.
Kinderarbeit bei der Kobaltgewinnung gibt es, allerdings bezweifle ich das der so geschürfte Kobalt in den Akkus der KFZ Industrie verarbeitet wird.
Der wird eher in anderen Bereichen verarbeitet. Kobalt wird nicht nur in Akkus verarbeitet.
Viele Akkus kommen inzwischen auch ohne Kobalt aus.
8 Jahre ist in dem Bericht der ungünstigste dargestellte Fall. Das sind im Bericht 130000 km. Auch wenn 40 km pro Tag nur 116800 km ergeben.
Bei den Kleinwagen geben Sie im ungünstigsten Fall 60000 km an.
Im Mix von Kleinwagen und SUV also nach 95000 km.
So ein Auto erreicht in seinem Leben aber eher mindestens die doppelte Laufleistung.
Die Annahme war der aktuelle Energiemix. Da sich der Energiemix aber in den nächsten Jahren deutlich zu Gunsten der erneuerbaren Energien verändern wird, wird die Bilanz deutlich besser ausfallen.
Ich kann nicht erkennen warum die Bilanz bei E Autos schlechter sein soll.

Eine bessere Lösung, wie du sie dir vorstellst, fehlt jedoch noch immer.
 
@solvana

Der Beitrag sagt auch , wir brauchen eine Verkehrswende , weniger Individualverkehr !

Die E-Autos werden noch einige Jahrzente im Energiemix fahren, die Rechnung im Beitrag mit 8 Jahren oder 130.000 km stimmt also .
Der Energiemix wird sich in Europa nicht groß ändern , evtl. mehr in Richtung Atomstrom verschieben.
Atom gilt als klimaneutral, wir gehen also in eine strahlende Zukunft.

Keiner will ein Windrad vor der Tür oder eine neue Stromleitung. Die ersten subeventionierten Windanlagen werden gerade abgebaut
und nicht ersetzt = Rückschritt. Es wird eine Stromversorgungslücke geben durch E-Heizungen und E-Autos , sowie Industrie.
Energieversorgung: Bundesrechnungshof warnt vor Stromlücke - WELT

Die E-Autos retten nicht unser Weltklima und schon garnicht das `kleine Deutschland` Also könnte man das Thema mehr durchdachter angehen.

Wenn man ernsthaft was für das Klima machen möchte , hätte unsere Regierung erst einmal VW dazu verdonnern müssen , die Mogel VWs kostenlos nachzurüsten.
Eine allgemeines Geschwindingskeitsbegrenzung auf den Autobahnen bringt auch sofort was. Ist alles nicht im Focus, nur schön die Autoindustrie mit Subventionen
beim E -Auto anschieben. Warum ein Tesla in Deutschland auch noch Geld vom Staat bekommt ist unverständlich.

Für das Klima könnte jeder beim persönlichen Komsunverhalten was tun.
Es achten aber nur wenige darauf.
..Konsum- und Freizeitverhalten sich mit über 40 % in deiner CO2-Bilanz niederschlägt. Das sind rund 4,5 Tonnen CO2 im Jahr.

Günste Bus und Bahntickets würden in den Ballungsräumen helfen ( Beispiel Straßburg )
Straßburger ÖPNV-Modell entlastet Umwelt und Verkehrschaos in der Innenstadt
– Revival der Straßenbahnen erübrigt Fahrverbote
– Ticket für Park-and-Ride-Plätze ist gleichzeitig Fahrschein für die Tram
– Wirtschaft beteiligt sich an Kosten


Auch bei der Ernährung könnte man n / frau was tun : Der Posten Ernährung macht ungefähr ein Sechstel (16 %) unseres persönlichen CO2-Abdrucks aus.
Warum gibt es keine Co2-Steuer auf die riesen Fleischproduktionen in Europa ? Die haben halt eine gute Lobby und die Bevölkerung wird mit Billigfleisch ruhig gehalten?

Das Theater um den Klimaschutz ist nicht rund und orientiert sich mal wieder nur an Interessen der Industrie- und Landwitschafts-Lobby.
Der Allgemeinheit wird noch die Inflation angeheizt ( Co2 Steuer ) , wo schon viele in der Coronakrise ums Überleben kämpfen und Geld fehlt.

Unglaublich
 
@Trofense ,
ich glaube nicht, dass dir hier jemand, der sich Gedanken um die Umweltbelastung macht, widerspricht, wenn es um den Wunsch nach weniger Individualverkehr geht.
Da rennst du offene Türen ein.
Dass sich grundsätzlich etwas ändern muss, der ÖPV attraktiver wird, kann auch ich nur unterstützen.
Auch beim Thema Ernährung etc. sind sicher viele bei dir

Nur wie es mit der (KFZ?-)Technik weiter geht, das ist das Thema über das hier widersprüchlich (und hoffentlich sachlich) diskutiert wird.
 
@Trofense ,


Nur wie es mit der (KFZ?-)Technik weiter geht, das ist das Thema über das hier widersprüchlich (und hoffentlich sachlich) diskutiert wird.

So wie bisher, bis das der letzte Tropfen Öl aus dem Erdmantel verfeuert oder in Plastik umgewandelt worden ist. Solange wird’s noch Verbrenner geben.
Elektroautos wird es parallel dazu auch geben, weil es für diese Fahrzeuge eine Nachfrage gibt und die Hersteller mit diesen Fahrzeugen ihren Flottenverbrauch senken können.
Hier in Silves ist grade eine neue Tankstelle gebaut worden. Nächste Woche soll sie eröffnet werden. Nagelneue Zapfsäulen für alle Spritsorten gibts, außer Ladesäulen. Die beanspruchen zu viel Platz für Dauerlader.
Man ja nicht stundenlang an der Tanke einen Platz blockieren, nur um seine Autobatterie zu laden.

LG
M
 
Danke Iris

So ähnlich hätte ich es wohl jetzt auch formuliert.

Thema Strom für die Mobilität
Aktuell wird eine Stromtrassen nach Norwegen fertiggestellt, die uns im Bedarfsfall saubere Wasserkraft in der Größenordnung des aktuell größten deutschen Atommeilers liefert.
Atomstrom spielt in Zukunft nur eine untergeordnete Rolle, da er zu teuer ist. Das bemerken aktuell auch die Franzosen sehr deutlich und schwenken auf Erneuerbare um.

Rom wurde ja auch nicht an einem Tag erbaut und die erneuerbaren Energien werden immer mehr ausgebaut werden, da auch die Stromkonzerne jetzt nicht mehr dagegen sind. Schließlich ist es das Geschäftsfeld in dem auch in Zukunft Geld verdient werden kann.

Der Individualverkehr wird wahrscheinlich eh immer weiter zurück gehen.
Trotzdem besteht er und muss zukunftsträchtig gelöst werden.
Dazu werden auch in Zukunft Rohstoffe abgebaut und verarbeitet werden. Das ist nun mal so.
Durch das sensible Thema Emobilität wird es aber auch nachhaltiger.
Kobalt z. B. wurde schon immer abgebaut. Es wird z. B. zur Entschwefelung von Diesel gebraucht und ist dann leider unwiederbringlich verloren. Jeder Verbrennermotor braucht für die Härtung des Stahls von Pleuel, Kurbelwelle oder Ventilen Kobalt.
Hat nie jemanden interessiert wie der abgebaut wird. Aber jetzt auf einmal für die E Autos schon, obwohl nur 8% des abgebauten Kobalts aktuell für E Autoakkus verbraucht wird. Tendenz eher sinkend, da den Herstellern zu teuer. Die Autohersteller kaufen übrigens bei den großen Minen an. Da laufen keine Kinder rum.
Das benötigte Lithium wird in erster Linie in Australien im Tagebau abgebaut. Da verdampft kein Wasser wie in der Atacama Wüste. Nur zur Info: Da ist es vor allem Salzwasser was verdampft und kein Trinkwasser.
Auch wird dabei kein Trinkwasser vergiftet wie beim Fracking für Öl.

Lithium wird aber nicht nur für Akkus gebraucht. Ohne Lithium gäbe es auch keine Aluminium Produkte.
Das gute daran ist jedoch, es kann und wird recycelt werden. Aber dafür müssen erst mal die entsprechenden Mengen anfallen. Vorher gehen die Akkus nämlich noch in ihr zweites Leben als Standspeicher.
Das muss ja auch in die Bilanz mit eingerechnet werden.

Auch bleibe ich dabei, dass im schlechtesten Fall nach 130.000km eine bessere Bilanz zu haben, besser ist wie gar keine.
Öl als Energielieferant hat zu so viel Leid auf der Welt in den letzten 100 Jahren geführt und tut es immer noch. Kriege, Umweltverschmutzung usw..
Ganz nebenbei ist verbrannt auch erst mal weg.
Deswegen sind erneuerbare Energien aktuell für mich der einzige Weg in die richtige Richtung. Damit wird Strom produziert und der ist nach heutigem Stand der Technik neben dem Direktverbrauch nur sinnvoll in Akkus zu speichern.
Haben wir ihn mal im Überfluss, was ja noch dauern wird, auch in Wasserstoff.
 
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