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Auswandern nach Portugal: Ein Monte bei Odemira und viele Fragen

AW: auswandern nach Portugal: Ein Monte bei Odemira und viele Fragen

Peço desculpa !
Fast alle Haushalten in Portugal haben Baixa Tensão ((Niederspannung). Da unserer neue Monte zu weit entfernt war von dem letztem existierendem Pfosten, hat die EDP ein Projekt ausgearbeitet für Media Tensão (Mittelspannung) um eine sichere Sromversorgung zu garantieren. Die Kosten für 1 KWh war zwar etwas niedriger als bei Niederspannung aber dafür mussten wir eine Grundgebühr von etwa 85 Euro bezahlen.
Der Markt für Mittelspannung und Hochspannung wurde vor 2 Jahren bereits liberalisiert und so sind wir auf die Suche gegangen nach eine preiswertere Alternative zur EDP. Selbstverständlich haben wir EDP auch um ein Angebot gebeten. Anbieter sind u.a. Endesa, Iberdrola oder Fenosa, alle aus Spanien. Es gab auch ein deutscher Anbieter aber der lieferte nur Hochspannung.
Endesa und Iberdrola haben erst gar nicht geantwortet. EDP senkte zwar die Tarife aber wolle nur ein 6 Monatsvertrag geben. Fenosa war schnell und preiswert. Zwischenzeitlich wurden zwar auch die Tarife erhöht aber wir liegen immer noch mehr als 20% unter den früheren Kosten. Zur Info Fenosa bietet noch keine Niederspannungtarife an.

Ich hoffe du bist jetzt in Bezug auf Mittelspannung/ Meia Tensão aufgeklärt.
Bei Fragen in Bezug auf Tesão wendest du dich bitte an deiner Frau.

Johan
ich dachte immer dieses Spannung waere nur fuer Fabriken Industrie.

heisst dass du zahlst monatl. diese 85.--Grundgebuehr plus dass was Du an Strom verbrauchst? Hast Du auch Bio-Tarif?
Gruss Caramelo
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Ich stelle mich vor - oder so ähnlich...

Da bist du leider Falschmeldungen aufgesessen. Das Land hat seine Sparziele ganz und gar nicht erreicht, sondern ist höher verschuldet denn je. Statt der oberflächlichen Jubelarien bei SPIEGEL-ONLINE (und anderen Mainstream-Medien), solltest du lieber die Portugal-Berichte und Analysen bei HEISE ONLINE lesen.



Wenn du das Spiel mit Zeitbomben magst, nur zu... die portugiesischen Banken haben, als die Euribor-Zinssätze runtergingen, die Spreads für Kredite sehr stark angehoben. Und als Neukunde wirst du sicher mit dem Maximal-Spread begrüßt werden, der zur Zeit bei 5% liegt (das ist das Zehnfache meines Spreads!!!). Wenn du jetzt also einen Kredit mit hohem Spread aufnimmst und dann die Euribor-Zinssätze wieder steigen sollten (was mittelfristig zu erwarten ist), dann wird dein Kredit ruckzuck unbezahlbar werden. Momentan kann man deshalb von neuen Krediten in Portugal nur nachdrücklichst abraten!

Diesen Finanzierungskram habe ich noch nie verstanden. Spread kenne ich nur auf dem Brot :fies: Aber an sich ist es schon seltsam, dass man so einen Vertrag abschließt, ohne genau zu wissen, was man in Zukunft bezahlen muss. Die Zinsen sollten fest sein, damit man genau planen kann. Andernfalls kauft man die Katze im Sack.
 
AW: auswandern nach Portugal: Ein Monte bei Odemira und viele Fragen

ich dachte immer dieses Spannung waere nur fuer Fabriken Industrie.

heisst dass du zahlst monatl. diese 85.--Grundgebuehr plus dass was Du an Strom verbrauchst? Hast Du auch Bio-Tarif?
Gruss Caramelo

Sie ist eigentlich für die kleinen - und mittleren Unternehmen gedacht wie zB Schreinereien. Durch unsere Lage (am Cú de Judas wie du weisst) wurde das Projekt auf Basis von Média Tensão ausgearbeitet.
Am Tag der Vertragsunterschreibung mit der EDP für die Stromlieferung wurde uns mitgeteilt, dass ein Monte wie unserer jetzt auch an das Niedrigspannung-Netz angeschlossen werden könnte und sie (die EDP) dann den Anschluss an das Netz bezahlt hätte. Wir hätten dadurch 20.000 Euro sparen können.
Du kannst dir vorstellen, dass unsere Meinung über die EDP seitdem -sagen wir es mal nett- nicht die Beste ist. Auf meine Frage, warum man uns über diese Änderung nicht informiert hat bekam ich die Antwort. Naja, sie waren ja schon dabei die Pfosten zu ihrem Monte aufzustellen.
Wir bezahlten anfangs an die EDP eine Grundgebühr von 85 Euro. Nach der Wechsel zahlen wir weniger als die Hälfte. Bio-Tarif gibt es nicht.
Aus dem monatlichen Übersicht, die wir von unserem Lieferanten bekommen geht hervor, dass etwa 5% aus Nuklear-Energie kommt 33% aus Wasser- und Windenergie, 25 % aus Kohlen und 25 % aus Gas Natural.
Johan
 
AW: Ich stelle mich vor - oder so ähnlich...

Ich kenne jedenfalls auch Leute mit Solaranlage in Portugal, da lief eben immer der Generator, was sich auf die Dauer eben auch bemerkbar macht. Aber die hatten auch keinen Speicher ...

Kai

Ich habe das mit dem Generator im Dauerbetrieb mal durchgerechnet. Das favorisierte Modell, das auch die Waschmaschine in Gang halten kann, braucht 12 l in 16 Std. Bei einem Dieselpreis von 1,40 € sind das täglich (24 Std.) 25,20 € und monatlich 756 € - nur für Strom aus Diesel. Das kann's irgendwie nicht sein! Ich werde also bei Gelegenheit Kai's link zum Generator näher durchstöbern, ob es was besseres gibt.

Die Leute, die ich dort mit Solarpaneel kenne, freuen sich über ihre Unahängigkeit von Stromlieferanten und sind heilfroh, das man sie nicht zwangsangeschlossen hat. Vielleicht ist das auch einfach Einstellungsache?
 
AW: auswandern nach Portugal: Ein Monte bei Odemira und viele Fragen

die solarwirdschaft ist immer eine reine einstellungs sache . wenn du genug platz und auch das richtige kleingeld hast kanste dir ne anlage hinzimmern die halt dementschprechent dein haus versorgt .dazu giebt es auch stromsteicher in jedlicher form (ja sehr teuer ) gugst du hier>>>> ibc solar
 
AW: Ich stelle mich vor - oder so ähnlich...

An eurer Stelle würde ich auch erst Mal was mieten. Ich selber wohne zZ auch zur Miete auf einem Monte. Hab 6000 m2 Grund, ein frisch renoviertes Haus mit reichlich Platz drinnen und noch Lager und Werkstattschuppen .
Dafür zahl ich 450,- im Monat und leb, dank kulanter Vermieter, wie ein Eigentümer auf meinem Monte.

Danke für die Info, das gibt wieder Auftrieb! Haben jetzt aus dem Bekanntenkreis einen Kontakt vermittelt bekommen - eine Quinta zwischen dem Sternengebirge und der span. Grenze. Da sind Leute seit 12 Jahren als Selbstversorger niedergelasssen. Mal sehen, ob und wie das mit den jeweiligen Vorstellungen zusammenpaßt.

Haben aber auch schon mal 2 Mietgesuch-Inserate geschaltet, die erscheinen aber erst im Februar.
 
AW: Ich stelle mich vor - oder so ähnlich...

Ich habe das mit dem Generator im Dauerbetrieb mal durchgerechnet. Das favorisierte Modell, das auch die Waschmaschine in Gang halten kann, braucht 12 l in 16 Std. Bei einem Dieselpreis von 1,40 € sind das täglich (24 Std.) 25,20 € und monatlich 756 € - nur für Strom aus Diesel. Das kann's irgendwie nicht sein! Ich werde also bei Gelegenheit Kai's link zum Generator näher durchstöbern, ob es was besseres gibt.

Die Leute, die ich dort mit Solarpaneel kenne, freuen sich über ihre Unahängigkeit von Stromlieferanten und sind heilfroh, das man sie nicht zwangsangeschlossen hat. Vielleicht ist das auch einfach Einstellungsache?

Hi,

ich sag ja, dass das ein Problem werden kann. Definitiv ist es so, dass der Generator nicht laufen muss, wenn die Sonne scheint. Man kann eine Solaranlage so dimensionieren, dass die wichtigsten Verbraucher wie Kühlschrank etc. genug bekommen. Aber wenn das Sonnenlicht nicht reicht, braucht man eine Lösung. Entweder Akku oder Generator, zur Sicherheit beides. Und Solarthermie am besten dazu, Wärmepumpe ist gut für den Winter, aber man muss Fussbodenheizung einbauen und die Geräte sind teuer und brauchen Strom.

Und wenn ich "zwangsangeschlossen" höre ... naja ... klar kann man seine Ansprüche ermäßigen, wenn man will. Ich finde Strom zu haben eine gut Sache, alleine wegen PC und so.

Kai
 
AW: auswandern nach Portugal: Ein Monte bei Odemira und viele Fragen

Die Frage nach dem Strom habe ich mir auch jahrelang gestellt und irgendwie habe ich keine für mich gültige Lösung gefunden. Ich habe mir lange überlegt, ob ich aus Wasser, Wind und Sonne was auf die Beine stelle. Ich überlege immer noch, irgendwie ist alles nicht wirklich rentabel und der herkömmliche Strom immer noch am billigsten und am zuverlässigsten.

In welcher Region möchtest du dich niederlassen?
 
AW: auswandern nach Portugal: Ein Monte bei Odemira und viele Fragen

Zitat von kailew

Ich kenne jedenfalls auch Leute mit Solaranlage in Portugal, da lief eben immer der Generator, was sich auf die Dauer eben auch bemerkbar macht. Aber die hatten auch keinen Speicher ...

Kai



​
Zitat von Olivenhain-er

Ich habe das mit dem Generator im Dauerbetrieb mal durchgerechnet. Das favorisierte Modell, das auch die Waschmaschine in Gang halten kann, braucht 12 l in 16 Std. Bei einem Dieselpreis von 1,40 € sind das täglich (24 Std.) 25,20 € und monatlich 756 € - nur für Strom aus Diesel. Das kann's irgendwie nicht sein! Ich werde also bei Gelegenheit Kai's link zum Generator näher durchstöbern, ob es was besseres gibt.



Kai, Dein Generator ist ein Schluckspecht! 12 l in 12 Stunden, das sind 33,60 € täglich und 1.008 € monatlich - im Dauerbetrieb, bei einem Diesel- bzw. Salatölpreis von 1,40€/l.
Aber ein Dauerbetrieb ist ohnehin nicht geplant - die Sonne schickt keine Rechnung...

Zitat von kailew

Und wenn ich "zwangsangeschlossen" höre ... naja ... klar kann man seine Ansprüche ermäßigen, wenn man will. Ich finde Strom zu haben eine gut Sache, alleine wegen PC und so.



Hmm, eigentlich geht es gar nicht um Strom ja/nein, sondern darum, wo dieser Strom herkommen soll. Für Waschmaschine, PC und Drucker etc., klar doch - brauch ich auch.
Wenn man in Portugal in mehr oder weniger Alleinlage auf dem Land wohnt/wohnen will, hier und da mal ein Haus, dann ist da oft ganz einfach keine Stromleitung weit und breit (man kann natürlich auch Glück haben, das in der Nähe eine Leitung besteht). Bei fehlender Stromtrasse muss man sich so eine auf eigene Kosten bauen lassen und jeden Masten bezahlen. Das soll recht teuer sein, Preis unbekannt. Im Forum las ich, das Spechte die Holzmasten gerne durchlöchern - was dann später noch weitere Kosten verursachen dürfte. Deshalb sind in Portugal wohl die Betonmasten üblich.

Freunde berichteten, das eine Zeit lang auch etliche leerstehende, verfallene Montes mit Masten/Leitungen ausgestattet wurden. Sie selber aber glücklicherweise nicht, man wollte unabhängig bleiben. Immerhin kann man die Strompreise nicht beeinflussen, nur den Verbrauch - und ein gewisses Minnimum hat man halt schon. Und in Deutschland ist Strom ziemlich teuer geworden, allerdings gibt es hier auch jedemenge elektrischen Firlefanz (der nicht wirklich nötig wäre).
 
AW: auswandern nach Portugal: Ein Monte bei Odemira und viele Fragen

Kai, Dein Generator ist ein Schluckspecht! 12 l in 12 Stunden, das sind 33,60 € täglich und 1.008 € monatlich - im Dauerbetrieb, bei einem Diesel- bzw. Salatölpreis von 1,40€/l.
Aber ein Dauerbetrieb ist ohnehin nicht geplant - die Sonne schickt keine Rechnung...

das war jetzt auch nicht als Beispiel für einen besonders guten Generator gedacht, sondern allgemein als Hinweis, wie man es eben macht, um die sonnelosen Zeiten - und die wird es geben - zu überbrücken.

Ich hier in Deutschland habe mich nach mehrfachem Durchrechnen gegen eine Akkulösung entschieden, weil diese nichts bringt, selbst wenn man das Geld hat. Der Akku ist so teuer, dass der nicht zugekaufte Strom das nicht ausgleicht. Nun kommt es eben darauf an, was

a) dieser Strom kostet, aber da sieht es in Portugal sicher besser aus und
b) was man eigentlich will.

Will man Versorgungssicherheit um jeden Preis, also dass man wichtige Dinge immer mit Strom versorgen kann, was für mich entscheidend wäre, dann braucht man

a) eine Leitung oder
b) einen entsprechenden Generator oder
c) einen ausreichend großen Akku

Wenn die Leitung aus Kostengründen wegfällt, dann muss man einen Generator hinstellen, der immer dann läuft, wenn die Sonne nicht scheint. Wie lange das im Detail ist usw. müsste man sich mal genau ausrechnen lassen, um zu wissen, welche Kosten dabei entstehen.

Auch die Akku-Variante mit dem hinreichend großen Akku müsste man sich wirklich berechnen lassen, ob dieser den Bedarf auch sicher decken kann im Winter oder bei Regenwetter. Ich bin mir da nicht sicher! Und ich denke nach wie vor, dass das erhebliche Kosten verursacht.

Ich würde mich bei diesen ganzen Berechnungen mich weder auf ungefähre Auskünfte stützen noch auf die Lösungen von Nachbarn, die unter Umständen ganz andere Gewohnheiten haben als ihr. Wie gesagt, ich kannte Leute mit einer Photovoltaik, die immer zwischendurch den Generator angeschaltet haben - mit Gestöhne wegen der Kosten - um auch abends Strom zu haben. Dann knatterte das Ding da vor sich hin.

Ich glaube: Wenn man wirklich Versorgungssicherheit will, braucht man den Generator und muss die Kosten akzeptieren. Und dann muss man auch berechnen, ab wann sich eventuell eine Stromleitung eben doch lohnen würde. Wenn einem Versorgungssicherheit nicht so wichtig ist, man sicher ist, nicht immer Strom zu brauchen - und da sollte man sich wirklich ganz sicher sein - dann nimmt man die Photovoltaik und sitzt abends bei Kerzenlicht. Das machen auch welche, und es ist völlig in Ordnung, aber beispielsweise ich würde es nicht so wollen. Eine Lösung mit absoluter Versorgungssicherheit für den von Dir genannten Preis kann ich mir angesichts der Kosten, die ich aus Deutschland kenne, nicht vorstellen. Denn in Portugal scheint die Sonne sicher länger und mehr als hier - die Nächte sind aber genauso dunkel und nicht weniger lang.

Ich würde da in mich gehen und mir überlegen, wie ich leben will. Und dann würde ich mir einen Solarfachmann vor Ort suchen Beispiel: , der das für mich genauestens berechnet.

Es sei denn übrigens, ihr wisst schon genau, dass ihr es bei Kerzenlicht super findet und eben nachts kein Computer, kein TV und kein Kühlschrank laufen. Dann braucht ihr nur die Photovoltaik und könnt Euch den Rest sparen ... ;)

Kai
 
AW: auswandern nach Portugal: Ein Monte bei Odemira und viele Fragen

achja, und für das warme Wasser ist natürlich eine Solarthermie ideal, die haben da ja sehr viele, um Gas zu sparen. Das kann man vermutlich auch sehr gut autonom betreiben

Kai
 
AW: auswandern nach Portugal: Ein Monte bei Odemira und viele Fragen

Hallo,

das ist ja reichlich viel was Ihr da geschrieben habt. Ich verkaufe mein Haus und Grundstück hier im Naturpark und will eventuell aber in der Nähe von Tamera (ca. 5 Kilometer) ein bezugsfertiges Haus mit 4,7 ha Land kaufen. Ich will dort aber selber gar nicht leben, sondern das Ganze langfristig mit Vorkaufsrecht vermieten.

Das Haus hat ein neues Dach, Wasser- und Stromanschluss und liegt am Rande eines Dorfes. Das Grundstück wird begrenzt von einem Bach der das ganze Jahr Wasser führt. Direkt anschließend ist eine große Fläche die landwirtschaftlich genutzt werden kann und der Rest des Grundstück ist mit Korkeichen bewachsen.

Wieso mußtet Ihr Euch eine Steuernummer kaufen, die bekommt man bein Finanzamt in Odemira umsonst.

Mit den Deutsch/Portugiesischen Rechtsanwälten würde ich etwas vorsichtig sein. Es gibt da besonders einen mit dem nicht nur ich schlechte Erfahrungen gemacht habe. Ich komme auch aus Norddeutschland.............!

Bei weiteren Fragen bitte ich zu antworten.


Liebe Grüße,

Alentejaner
 
AW: auswandern nach Portugal: Ein Monte bei Odemira und viele Fragen

Nicht nur dort, ich glaube sogar im ganzen Land - meine habe ich in Portimão auch umsonst bekommen.
Aber vielleicht werden wir noch aufgeklärt - ich gebe jedenfalls die Hoffnung darauf nicht auf! :p
Ja natürlich bekommt man die in jedem Finanzamt schnell und unbürokratisch umsonst. Ich hatte auf einen Forenbeitrag geantwortet in dem Jemand schrieb dass er sich auch schon eine Steuernummer gekauft habe.
 
AW: auswandern nach Portugal: Ein Monte bei Odemira und viele Fragen

Hallo,

Wieso mußtet Ihr Euch eine Steuernummer kaufen, die bekommt man bein Finanzamt in Odemira umsonst.

Alentejaner


Wieso? Keine Ahnung. Wir mußten jedenfalls pro Person 6,80 € zahlen. Das war am 15.04.2011. Vielleicht war das vorher ja umsonst? Wir haben allerdings auch gestaunt. Aber was will man machen?

Oder gibts irgendwie verschiedene Steuernummern? Es scheint einen Unterschied zu geben, ob man in Portugal bereits lebt oder eben noch in Deutschland. Vielleicht kennt ihr euch da besser aus?
 
AW: auswandern nach Portugal: Ein Monte bei Odemira und viele Fragen

Freunde von mir haben sich Anfang Januar eine Steuernummer besorgt und die war umsonst.
 
AW: auswandern nach Portugal: Ein Monte bei Odemira und viele Fragen

Ja natürlich bekommt man die in jedem Finanzamt schnell und unbürokratisch umsonst. Ich hatte auf einen Forenbeitrag geantwortet in dem Jemand schrieb dass er sich auch schon eine Steuernummer gekauft habe.
Da habe ich mich wohl ein wenig mißverständlich geäußert.
Natürlich hatte ich mich - mit Dir - auf das erste Posting bezogen.
Aber um noch einmal etwas dazu zu sagen - ich habe sehr oft festgestellt, dass viel Dinge in den einzelnen Distrikten so verschieden gehandhabt werden, dass man fast glauben könnte, mal lebt in verschiedenen Ländern.
 
AW: auswandern nach Portugal: Ein Monte bei Odemira und viele Fragen

Ich verkaufe mein Haus und Grundstück hier im Naturpark und will eventuell aber in der Nähe von Tamera (ca. 5 Kilometer) ein bezugsfertiges Haus mit 4,7 ha Land kaufen. Ich will dort aber selber gar nicht leben, sondern das Ganze langfristig mit Vorkaufsrecht vermieten.

Das Haus hat ein neues Dach, Wasser- und Stromanschluss und liegt am Rande eines Dorfes. Das Grundstück wird begrenzt von einem Bach der das ganze Jahr Wasser führt. Direkt anschließend ist eine große Fläche die landwirtschaftlich genutzt werden kann und der Rest des Grundstück ist mit Korkeichen bewachsen.

Hallo Alentejaner,
Deine Beschreibung zum Haus klingt ziemlich interessant - das wäre evtl. was für uns! Deine Kaufabsicht hört sich allerdings noch etwas ungewiss an, was mich mit der Antwort zögern ließ (so läßt sich schlecht planen). Wovon hängt denn der Kauf ab und wann weißt Du, ob Du kaufen wirst? Und wieviel an Miete hast Du Dir vorgestellt? Genaueres müßte dann vor Ort, bei einer Hausbesichtigung besprochen werden - oder in Norddeutschland bei einem persönlichen Treffen.

Mit den Deutsch/Portugiesischen Rechtsanwälten würde ich etwas vorsichtig sein. Es gibt da besonders einen mit dem nicht nur ich schlechte Erfahrungen gemacht habe. Ich komme auch aus Norddeutschland.............!

Dieser Beruf hat wohl besonders viele schwarze Schafe? Ich habe mir einen von der Schutzgemeinschaft für Auslandsgrundbesitz empfehlen lassen (ich bin da Mitglied und die arbeiten mit dem schon jahrelang gut zusammen). Bisher bin ich mit seiner Arbeit ganz zufrieden und er hat mir viele gute Tipps gegeben.

Ist Dein besagter Anwalt auch aus Norddeutschland? Manche Erfahrungen will ich dann doch nicht selber machen...
 
AW: Ich stelle mich vor - oder so ähnlich...

Im Nachbartal ist jemand, der hat uns seine Fotovoltaik-Anlage vorgeführt. Er arbeitet bei einer solchen Firma, ist mit seiner Anlage dieser Firma sehr zufrieden und versicherte mir, diese Anlage koste 3.000 - 4.000 €. Insgesamt, nicht zusätzlich!.

Also, ob der nette Mensch dir wirklich objektive Informationen gibt :fies: was soll er denn anderes sagen, wenn er bei der Firma arbeitet?

Und für eine Fotovoltaik-Anlage mit Batterien für einen normalen Haushalt muß man wohl mindestens 15.000 Eu veranschlagen (für etwa 12-15 kw pro Tag), wenn man Kühlschrank und vor allem Wasserpumpe betreiben will.
Waschmaschine an das Warmwasser von der Solarwarmwasseranlage anhängen hilft sehr viel Energie zu sparen, aber entweder muss man dann daneben stehen bleiben um die Temperatur entsprechend zu regeln :mad: oder einen automatischen Thermostatvorsatz kaufen (etwa 250 EU).

Aber alles in allem, allein der ursprüngliche Gedanke, auf Kredit hier was zu kaufen, also mit Schulden auszuwandern, ist im Grunde schon ein Warnhinweis, das dies ziemlich schwer werden wird für euch im Ausland...
 
AW: Ich stelle mich vor - oder so ähnlich...

...auf Kredit hier was zu kaufen, also mit Schulden auszuwandern, ist im Grunde schon ein Warnhinweis, das dies ziemlich schwer werden wird für euch im Ausland...

RobAlentejo, dein Satzt ist das Quintessenz dieses Threads.

Sich verschulden für ein Traum, führt zwangsweise zum Alptraum.
 
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