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Abenteuer Hausprojekt auf den Azoren

Wir haben uns für einen Mix entschieden: einen Teil der Möbel haben wir behalten (waren aber weitestgehend in einen guten Zustand), Elektrogeräte, Installationen, Fliesen (!! :love:) haben wir vor Ort gekauft und ein paar Möbel bei Ikea bestellt. Letzteres hat halt den Vorteil, dass man sich die Sachen zuhause anschauen kann... Ansonsten nutzen wir die 23kg für's Gepäck auf den Hinflug immer gnadenlos aus...:-D
Und gönnt euch gelegentlich ein paar Tage "richtigen" Urlaub, vielleicht ja auf einer der anderen Inseln... ist unser "Rezept", wenn man mal eine Pause vom Überlegen, Organisieren und Werkeln braucht, damit das Hausprojekt Lust bleibt und nicht Frust wird... wir lieben Portugal, wir lieben die Azoren, aber wir brauchen im Urlaub auch mal Erholung...
Alles Gute & nur positive Überraschungen beim Beräumen eures Hauses... (und nicht den falschen Heiligen entsorgen...:-D)​
 
Hallo, ich hab eine kurze Frage bezüglich Ikea Versand. Habe Gartenmöbel bestellt, die auch nach Pico geliefert werden ( NUMERBOX, LDA.) ist die Spedition aber das Lieferdatum ist schon eine Woche her. Was habt ihr für Erfahrungen mit Ikea Lieferungen gemacht?
Für einen Tip wäre ich dankbar
Gruß
Burgel
 
Hi @Burgel1967,
schaut mal, was als Lieferort angegeben ist.Unsere erste Ikea-Bestellung wurde noch ans Haus geliefert, beim zweiten Mal mussten wir die Sachen im Hafen von Ponta Delgada abholen, beim Spediteur, der dort ein Lager hat. Hätten wir auch übersehen, aber unsere Freunde hatten uns da "aufgeklärt"... Viel Glück, das klappt schon!
LG
 
Wir schreiben inzwischen 2024, der Besuch im März, früher im Jahr als sonst, steht an. Das letzte Mal (hoffentlich) im Ferienhaus.
Obwohl wir auch hier wunderbare Zeit verbracht haben. Wir werden es vermissen, vor allem die Ruhe hier unten...
Demnächst werden wir Dorfbewohner sein.

Ich habe mir, zur großen Belustigung meiner Bekannten, eine Ikea- Holzschublade mitgebracht,
da hatte ich mal einige zu günstigem Preis bekommen und glaube, dass die offene Blende praktisch sein wird im Haus.
Geschlossenen Systeme möchte ich der Feuchtigkeit wegen nicht haben.
Naja, das Ding hat in den neuerworbenen großen Koffer gepasst, diese Kapazität werden wir künftig auch sehr strapazieren...

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Der erste Blick ins neue Zuhause: die Türen sitzen.

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Leider wurde die Badezimmertür verkehrtherum montiert, oben haben wir jetzt eine offene Kante...:klatsch:
Der Missstand wird mit dem guten alten Gaffa-Tape vorläufig gemindert.
Das Bad selbst sieht doch wirklich schön aus. Große Dusche, wie wir es wollten. Gut, nun ist eben alles bis zur Decke gefliest, können wir mit leben.

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Waschmaschine und Kühlschrank hatten wir ja schon letztes Mal besorgt. Die Wandfliesen gefallen uns auch sehr. Gute Wahl.

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Der Warmwasserboiler ist ebenfalls montiert. Danke nochmal an @lotteluna für den Tipp!

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Nicht so schön ist dieser feuchte Fleck am Schlafzimmerfenster, das müssen wir beobachten. Ob die alten Fenster drinbleiben, haben wir noch nicht entschieden, das wird sich zeigen. Sie sind halt nicht dicht, dafür ist eine permanente Belüftung gewährleistet.
Während unsrer kurzen Ferienaufenthalte stört uns das nicht, aber für später sieht es dann wohl anders aus.

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Die nächsten Tage verbringen wir mit Möbelsuche, ein Sofa sowie eine Matratze finden sich schnell. Und werden auch zügig geliefert.

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Ein Waschbecken muss noch her, mein Favorit war angeblich nur Ausstellungsstück im Küchenstudio, man konnte mir keinen Preis nennen...
wir waren dort im Vorzeigeladen der Insel, um uns schonmal zu Arbeitsplatten zu informieren.

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Am nächsten Morgen kommt auch D. mit Musterstücken vorbei, sie arbeitet bei Woodlar und wie sich herausstellt, war sie vor Jahren unsre Vermieterin eines Ferienhäuschens, in dem sich der Wunsch nach einem Eigenheim hier im Ort verfestigt hat...so klein ist eben die Inselwelt.

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Ja, es gibt schöne Sachen, aber wir wollen NUR die Arbeitsplatte mit einer offenen Unterkonstruktion, keine ganze Küche kaufen.
Da stoßen wir auf komplettes Unverständnis. Keine Schränke, keine Schubladen? Ja, wo ich denn mein Besteck unterbringen wolle???
Der Gag ist, umgekehrt wie in Deutschland ist Vollholz richtig teuer, das muss importiert werden,
die einheimischen Sorten sind nicht geeignet. Günstigste Variante dagegen schwerer Granit...Wir werden weiter suchen.

Ich entscheide mich dann für ein günstiges Waschbecken im Fachladen für Badkeramik.

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Wir schauen im reichhaltigen Fundus unsrer aufgehobenen Alt-Einrichtungen, die im Keller ihr vorläufiges Dasein fristen.
Dieses Schränkchen ist hübsch, es wird gereinigt und möbelpoliert, als Unterschrank im Bad will es mir dann aber doch nicht passen.

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Nunja, es ist eine erste Ablage- und Staumöglichkeit und wandert in eine Raumecke.
Sowie auch zwei Stühle und ein kleiner runder Tisch.
 
Zuletzt bearbeitet:
Ein neugieriger Blick in die Abwasserlösung für die Küche bringt Verblüffendes zu Tage:
ein Rohr führt zu einer Wartungsklappe, wenn man die öffnet, endet es dort...im Nichts.
Unter der Terrasse befindet sich ja ein großer Lavafels, der auch beide Kellerräume "trennt" sozusagen.
Und das Brauchwasser verschwindet dann dort im porösen Gestein...mh...

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Was uns gerade noch dringend fehlt, ist ein Esstisch, sowas wäre schon gut. Würde auch prima zu den vorhandenen Stühlen passen.
Und darf nicht zu groß sein und am Besten ausziehbar, vielleicht gibt es ja auch mal Besuch, den es unterzubringen und zu bewirten gilt.
Kommt auf jeden Fall auf die Merkliste.

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Und ein ganz einfaches Regal wird noch besorgt, bisher liegen unsre Sachen alle irgendwo auf Stühlen oder dem Boden...

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Praktisch, dass wir diesmal wieder den Handwerkerwagen zur Miete bekommen haben.

Einen Tag schippern wir noch zum Anwalt nach Faial, die neue Registrierung muss gemacht werden.
Der Nachbar hat noch nix eingetragen, ok.
Er wollte uns ja das Grundstück gegen die alleinige Nutzung der kleinen Einfahrt abschwatzen, :nofun: weil er Baupläne für Ferienhäuser hat. Na klar.

So geht es pouco a pouco weiter...

Und im Herbst ziehen wir dann ein. :hurra.gif: Vier Jahre haben wir darauf gewartet. Aber:

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Und dann ist es soweit...September 2024.
Wieder mit pickepacke vollen Koffern kommen wir an. Erstmal einkaufen, wir decken uns mit Lebensmitteln ein
und diesmal müssen es auch so ganz banale Sachen wie Tassen, Gläser und Teller sein. Vorbei mit dem Luxus des Ferienhauses.
Schranktür auf und einfach rausnehmen is nich mehr...
Besteck hab ich aus Deutschland mitgebracht, für irgendwas müssen ja die ganzen Erbstücke aus den Familienhaushaltsauflösungen gut gewesen sein.

Da steht es, UNSER neues Zweit-Zuhause.

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Und, wie ja schon gestern Abend in der mail, die mich im Hotel in Lissabon erreichte, angekündigt:

Mein Paket wurde ausgeliefert, sprich, es steht unten vor der Treppe, umrankt von Unkraut :hurra.gif:.

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Das war der erste Versuch, etwas zu schicken. Meine Granitverbundspüle ist da! Ich hatte auf der Insel vergeblich versucht, so etwas zu bekommen,
auch Bestellen war nicht vorgesehen. Die Leute hier würden ihr einen Vogel zeigen, sagt die Baumarktverkäuferin. 200 Euro und mehr für eine Spüle...
Im Woodlar habe ich es gar nicht erst wieder probiert, das ginge sicher nur mit Komplettküche.
Da auch unser Platz in der Arbeitsfläche sehr begrenzt ist, habe ich lange gesucht und ein passendes Exemplar ausgesucht.
Ich bin sehr froh, dass alles heil und zeitgenau eingetroffen ist!

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Das kleine Barschränkchen wird zum Küchenregal. Auf die Matratze wandern Kissen und Bettdecke, auch importiert.

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Bei vielen Dingen weiß ich halt eben (noch) nicht, ob sie hier verfügbar sind und zu welchen Preisen.
Und bei Manchem habe ich doch so meine ganz besonderen Vorstellungen, ist ja schließlich das erste Mal, dass ich ein EIGENES Zuhause einrichten darf.
Auch der Kühlschrank ist wohl bestückt, zumindest mit dem Wichtigsten. Das Wochenende kann kommen.

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Die Dusche ist zur Zeit der einzige Ort mit fließendem Wasser, das muss jetzt irgendwie gehen. Duschen, Waschen, Zähne putzen, aber auch Geschirr spülen kann nur hier erfolgen.
Ich werde mir in den nächsten Tagen Gartenschuhe aus Plastik zulegen, um für die Nasszellenaktion richtig ausgerüstet zu sein...

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Insgesamt habe wir so ein bisschen ein Déjà-vu...
In den 80ern, während der Ausbildung.
Die ersten eigenen, natürlich noch gemieteten 4 Wände.
Keine richtigen Möbel, aus Sperrmüll und Obstkisten improvisiert.

Nur Internet gab es damals noch keines.
Dafür sorgt heute in modernen Zeiten selbst hier im Chaos ein Zauberkästchen von MEO.

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Die nächsten Tage gehen wieder ins Land mit Einkäufen aller Art, in Möbel-und Einrichtungsläden,
manchmal auch mehrmals in 24 Stunden der Baumarktbesuch...es fehlt eben buchstäblich an fast allem.
Material für einen Waschtisch Marke Eigenbau muss zurechtgestutzt werden mit neuerworbenem Werkzeug, diesmal haben wir nur einen "professionellen" Mietwagen, unser Handwerker hat kürzlich eine Autovermietung gegründet...

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Und was zuhause in Deutschland mal schnell aus dem Keller geholt würde, gewählt aus einem reichlichen Fundus, der über Jahre gewachsen ist:
hier muss jede Schraube, jeder Winkel und vor allem Werkzeug erst erworben werden. Manchmal reichen die angebotenen Teile nicht, von der Brauchbarkeit bis hin zur Menge. Und es kommt auch nicht so schnell Nachschub, wenn überhaupt. Großes Talent zum Improvisieren ist gefragt.
Und merke: wenn Du was findest, was passt oder Dir gefällt, nimm es mit. Was weg ist, ist (meist für immer) weg.

So füllt sich dennoch langsam die Bude.

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Meine Magnetregale- und Haken (bei der Sicherheitskontrolle am Flughafen besonders genau begutachtet) erweisen sich als goldrichtig,
sie halten bombenfest am Kühlschrank, die wichtigsten Kochutensilien und Zutaten können dort Platz finden.
Ich bin froh, oft wird über mich, meine Ideen und deren Umsetzung ja der Kopf geschüttelt, aber so Einiges macht eben doch Sinn.

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Eine Kochplatte- für mich ganz luxuriös und neu- Induktion! findet auf dem Schränkchen Platz.

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Leider mussten wir sie nach dem Wochenende direkt umtauschen, eine Platte funktionierte nicht.
Ich muss auch sehr geschickt mit der Einstellung spielen, wir haben noch den niedrigsten Stromtarif, da fliegt schon öfter mal die Sicherung raus.
Viele kleine Steine auf dem mühseligen Weg...
Ich mache mich ans Aufarbeiten der Stühle aus der ursprünglichen Einrichtung des Hauses, die sind noch super in Schuss.

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Der kleine Beistelltisch ist wunderschön, wenn auch mit ein paar Gebrauchsspuren, dafür halt vintage und mit viel Geschichte.
Und so nützlich! Wieder eine Ablagemöglichkeit mehr. Es ist schon unglaublich, wie sowas fehlen kann...

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Der Bau des Waschtischs schreitet voran, auch hier ist ein mehrmaliger Einkauf im Baumarkt vonnöten. Mal fehlt dies, passt das nicht...ich hatte ja einen Siphon mitgebracht, aber irgendwie verpeilt, dass wir einen Bodenabfluß haben...also wieder eine Lösung aus vorhandenen Mitteln zaubern.

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Für die Arbeitsplatte fehlt ein entsprechendes Loch, wir besitzen keine Oberfräse,
gut, dass die wunderbar ausgerüsteten Bekannten in Piedade eine haben. Da wird dann halt mal ein Sonntagsausflug an den Inselzipfel gemacht.

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Und wie in alten Zeiten, man nutzt, was man hat:

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Ein wichtiges Teil trifft ein: der Esstisch!

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Eine minimalistische Garderobe im Schlafzimmer, für Schränke ist in dem kleinen Raum eh kein Platz. So hängen die Klamotten wenigsten luftig.

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und auch neben der Tür was zu Aufhängen:

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Da findet sich sicher irgendwann was Schickeres, aber vorläufig haben wir mal eine Lösung.

Das Untergestell ist fertig und gestrichen und lackiert: muss allerdings immer wieder zwischentrocknen, das dauert...

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Ein kompatible Regallösung finden wir noch, die Ikea-Pressspan-Modelle wollen wir hier in diesem Klima nicht.

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Und dann: das Bett ist da!!! Nicht mehr auf dem Boden schlafen ist schon schön...

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Der Waschtisch steht...was für ein upgrade- ich kann im Becken spülen!
Und der stylische 70er Jahre Spiegel kommt auch zum Einsatz und bringt so einen Farbtupfer ins Grau.

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Meine Erstausstattung an Geschirr konnte ich glücklicherweise noch auf ein vollständiges Service für 6 Personen aufstocken.
Genau das war im Supermarkt zu haben, vier der 12 Teller hatte ich ja letzte Woche schon erworben.
Nun besitze ich den Rest. Aus die Maus.

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Da wir auch nur eins der zwei im Möbelhaus ausgestellten Regale genommen haben,
schnell noch das zweite dazu besorgen. Auch diese Modelle sind damit ausverkauft.

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Im Schlafzimmer hängen wir den Verdunklungsvorhang auf (natürlich mitgebracht), auch gut gegen die Hitze.
So heftig wie diesen Herbst haben wir sie tatsächlich noch nie erlebt und sind heilfroh,
dass wir noch rechtzeitig an den Einbau einer Klimaanlage gedacht haben.
Den Vorhang muss ich nur noch auf Länge kürzen, wir wussten nicht genau, wie hoch er hängen wird.
Ich war so glücklich, im Chinaladen eine geeignete lange und stabile Vorhangstange für schmales Geld erwerben zu können.
Ein Moskitonetz kommt noch auf die Liste, nächstes Mal unbedingt mitbringen.
Ich hatte zwar schon eine Fensternetzlösung mit Magneten besorgt, die hat aber zugunsten anderer Dinge den Koffer wieder verlassen müssen.
Es wird schon wohnlicher...

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Der Lösung für die Küchenarbeitsplatte sind wir noch nicht wirklich näher gekommen.
Im Möbelhaus bekamen wir noch den Tipp, mal beim Steinsägewerk in Prainha nachzufragen.

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Auf dem Hinweg fragte ich mich noch, was wohl aus H., unserm allerersten Vermieter für 2 Urlaube hier im Ort geworden ist.
Wir sollten es bald erfahren: er hat diesen Betrieb hier übernommen und uns auch nach über 10 Jahren wiedererkannt...
So gestaltet sich die Beratung und auch der Preis als angenehm, wir geben die Platte in Auftrag.

Das hochsommerliche Wetter schlägt um, wir haben den heftigen Azorenregen.
Das macht sich wieder an den Türen bemerkbar, trotz Abflussrillen bzw Röhrchen drückt das Wasser einfach drunter durch.
Ist suboptimal...schade, die alten Fenster und Türen haben natürlich den ursprünglichen Charme des Hauses gewahrt,
aber es sieht so aus, als ob sie praktikableren Lösungen weichen müssen.

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Als Lagermöglichkeit haben wir uns übergangsweise für günstige, stabile Kunststoffregale entschieden,
die später mal sicher auch gut im Kellerraum einsetzbar sind.

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Als Deckenlampen die fast geschenkten Papierleuchten in verschiedenen Farben, die ihren Dienst aber prima tun, bis wir was Besseres finden.

So, die "Küche" muss nochmal umziehen, wir werden ein Gespräch mit dem Gatten von D. führen,
der Schreiner ist und uns die Küchenunterkonstruktion bauen soll, nachdem wir anderweitig nicht fündig geworden sind.

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Wir zeigen Bilder und zeichnen auch einen Plan, mit Übersetzungshilfe seiner Frau hoffen wir, dass der Handwerker versteht, was wir möchten.
Er misst alles aus, fragt nach und ändert ein wenig ab.
Wir sind sehr gespannt, ob das funktioniert. Die Stellfüßchen für die Stempel schicken wir von Deutschland aus,
wir wissen nicht, ob es hier so etwas gibt...sicher ist sicher.
Und hoffen, dass alles bis zum Frühjahr fertig ist und dann auch die Platte montiert werden kann.
Man muss eben Vertrauen haben.
 
Dann ist es soweit, der erste Besuch kann empfangen werden, wir haben einen Tisch zum dran sitzen
und fühlen uns wieder ein kleines bisschen mehr zuhause.

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Für dieses Mal haben wir Einiges erledigt, wenn auch so Manches nicht zufriedenstellend gelöst werden konnte.
Es hatte, um ehrlich zu sein, auch mehr was von Hausen als von Wohnen. Und von Urlaubserholung spüren wir auch nicht wirklich was.
Am Dach sind drei Ziegel verrutscht, das müssen wir noch melden, da muss sich jemand kümmern.

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Die Ikea- Schublade ist zum Werkzeugkasten geworden, wir fotografieren alle Sachen, die im Haus sind.
Zur Doku und man verliert ja auch leicht den Überblick...

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Und nun müssen wir alles herrichten.
Anders als im Ferienhaus: niemand räumt für uns auf und putzt uns hinterher.
Alles soll ordentlich verlassen werden. Zur Sicherheit stellen wir auch die noch auf:

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Wir werden erst in ein paar Monaten wiederkommen, es war anstrengend, entnervend, spannend, natürlich auch schön,
aber ein ganz kleines bisschen freuen wir uns jetzt auf den "Luxus" im deutschen Heim.
 
Und nun müssen wir alles herrichten.
Anders als im Ferienhaus: niemand räumt für uns auf und putzt uns hinterher.
Alles soll ordentlich verlassen werden. Zur Sicherheit stellen wir auch die noch auf:

Ob das vernünftig ist?
In jedem Insektengift befinden sich Giftstoffe. Siehe auch den letzten Vorfall in der Türkei.
Eine Vierköpfige Familie starb daran, das die Dosis zu hoch war und kurz vor der Übernachtung das Zimmer behandelt wurde.

Nehme lieber erst solche natürlichen Mittel:
 
@wpau : Auf den Inseln musst du was gegen die Viecher unternehmen, wenn du nicht ernsthafte Probleme bekommen willst. Und wenn man nicht permanent vor Ort ist, wirst du kaum die Wege und Verstecke aufspüren, da helfen halt nur Fallen. Dieses Jahr scheint das Problem (auch wetterbedingt?) wohl schlimmer als sonst zu sein, so zumindest haben wir es selbst erlebt und von Bekannten gehört. Auch unser Haus hat genügend Ritzen und undichte Stellen, da hat man immer wieder ungebetenen Besuch. Ansonsten hilft halt nur Lebensmittel gut verschließen und Müll täglich aus dem Haus bringen... Und ja, zimperlich darf man auf den Inseln in dieser Beziehung nicht sein (und frag jetzt bloß nicht, wie es mir mit den Viechern geht...:panik3:)
 
Der Türkeifall lag doch etwas anders als das, was wir mit den 2 in Abwesenheit ausgelegten Fallen "anrichten".

aus dem "Tagesspiegel"
In vielen Hotels in diesem Teil der Istanbuler Altstadt gebe es Bettwanzen, sagte die Biologin Emel Öykü Kanbuk Kayikci vom Reinigungsunternehmen Planet Cevre Sagligi der Zeitung „Hürriyet“.
Die Hotelbesitzer würden zur Bekämpfung billige Firmen ohne die notwendigen Zulassungen anheuern, um ihre Preise niedrig zu halten. Bei der Desinfektion würden dann schwarz eingekaufte Pestizide aus der Landwirtschaft eingesetzt. Manche davon könnten tödlich sein.

Es handelt sich bei unsern Dosen um einen Stoff, der in Deutschland, Österreich und der Schweiz meist zur Behandlung von Topf- und Zierpflanzen gedacht, aber auch im Gemüsebau, beispielsweise an Gurke, Tomate und Salaten und zur Bekämpfung von Blattläusen an zugelassen ist.
Nicht optimal, aber wirklich nötig, wie @lotteluna schon schrieb.
Die Fallen legen wir nur dann, wenn wir fahren. Der Wirkstoff zersetzt sich auch nach einiger Zeit.
Wobei ich tatsächlich in manchen Ferienunterkünften schon dachte:
"Was ist besser? Mal eine Kakerlake und Ameisen oder keine??? Wer weiß, was die da so sprühen..."

Im letzten Herbst hatten wir tatsächlich KEINE Kakerlake (eine tote bei Ankunft) und auch sonst wenig Insekten im Haus,
was echt ungewöhnlich, aber angenehm war.
Der Sommer war allerdings sehr heiß und trocken.
Mit zunehmender Feuchtigkeit kamen während unseres Aufenthalts auch wieder die üblichen Verdächtigen ins Haus,
wie zB die Hundert-und Tausendfüßler, deren Biss übrigens schmerzhaft ist...

Normalerweise sind in vielen Mitteln Pyrethrine drin, ein Pflanzenextrakt, der wohl schädlich für Insekten, nicht aber für Menschen ist.
Wiki:
...sind in all diesen Ländern aus Pyrethrumextrakt gewonnene Pyrethrine zugelassen. Ihre Verwendung ist auch im zulässig.
Im häuslichen Bereich wird Pyrethrum verwendet
*in sogenannten und gegen Fliegen und Mücken
*als gegen Schaben, Ameisen usw.
*als Mittel gegen und Tierflöhe, Flohhalsband bei Hunden
*als Mittel gegen („Goldgeist forte“)
Wir haben jetzt auch ein Produkt dieser Art gekauft, was mit Wasser verdünnt außen an und ums Haus gesprüht wird, das machen die Einheimischen.
Ist noch auszuprobieren.
Vielleicht hat ja auch jemand hier im Forum noch gute Tipps?!
 
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