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" Wie haben sich Wanderer in Portugal zu verhalten"

AW: " Wie haben sich Wanderer in Portugal zu verhalten"

Also ich wandere seit über 20 Jahren in südeuropäischen Ländern rum und habe noch nie eine eingezäunte Schafsherde angetroffen.
Natürlich ist es bei meinen Wanderungen aber hin und wieder mal vorgekommen, das der alte Wanderweg durch eingezäunte landwirtschaftliche Grundstücke führte.
Noch nie mußte ich hier jedoch über einen Zaun klettern und diesen beschädigen. Alle diese Grundstücke ließen sich problemlos queren, weil die Eigentümer, alles alteingesessene Einheimische, diese alten Wanderwege offen hielten, indem sie Gattertörchen in die Zäune eingebaut hatten.
Die Einheimischen kennen diese alten Pfade noch, sind es doch die Pfade, wo nicht nur schon ihre Eltern, Großeltern und Urgroßeltern schon drauf rumliefen, sondern auch alle Anderen Wanderer und Reisende, die von A nach B wollten.
Probleme mit Zäunen und Wanderwegen gibt es dagegen erst seit kurzem. Schuld sind deutsche Landkäufer, die keine Wanderwege durch ihr Grundstück akzeptieren wollen. Spinner, die meinen, das ganze Fluß- oder Seeufer absperren zu müßen, nur weil deren Grundstücke auf 50 m Länge da angrenzen.
Und hier sage ich ganz klar: Stört mich ein solcher Zaun beim Bewanderen des alten Wanderwegs, dann klettere ich da drüber.
Wenn dem Besitzer das nicht passt, kann er ja eine Anzeige machen und wenn er seinen Hund auf mich hetzt, dann stech ich den ab. Ruck Zuck geht das.

LG
M
 
AW: " Wie haben sich Wanderer in Portugal zu verhalten"

Sag mal Guadiana, wie soll das gehen? Angenommen, da kauft sich jemand aus Bayern 5 ha Land im Alentejo. Müssen jetzt sämtliche Wanderkarten und Führer aus dieser Region umgeschrieben und neu herausgegeben werden?
Klär mich mal auf.
Außerdem sind das meist alles Frührentner. Die haben oft schon morgens um 10 h 30 anderthalb Liter Rotwein intus. Die bekommen doch eh gar nicht mehr mit, wer da übers Grundstück stiefelt.

LG
M
 
AW: " Wie haben sich Wanderer in Portugal zu verhalten"

Liebe Forianer,

als lesender Gast bin ich entsetzt über die letzten Äußerungen des Users Maximus. Es wirft ein mehr als schlechtes Licht auf diese Gemeinschaft. Er ist wohl schon desöfteren mit sehr extremen und neben der Reihe liegenden Beiträgen aufgefallen. Das ist auch ein Grund, sich nicht öffentlich hier anzumelden. Aber wahrscheinlich wird dieser Beitrag auch nicht veröffentlicht, wie schon ein oder zwei vorher.

Der Gast
 
AW: " Wie haben sich Wanderer in Portugal zu verhalten"

als lesender Gast bin ich entsetzt über die letzten Äußerungen des Users Maximus.

Tja, ist aber leider traurige Realität. Im Alentejo wird viel gesoffen.
Langeweile und ewiger Sonnenschein sind ua Gründe dafür.
Ich mein,, wer selbst keine Lust auf wandern hat, ist ja ok. Aber deswegen kann man doch anderen das Wandern gönnen und nicht alle Wanderwege dicht machen mit so Ketten und Privadoschildern.

LG
M
 
AW: " Wie haben sich Wanderer in Portugal zu verhalten"

Tja, das problem ist: Für den Alentejo gibts so gut wie keine Wanderführer, soweit ich weiß (kann mich natürlich irren), nur einen englischen, der aber vergriffen ist wenn ich mich recht erinnere. Zur Info. Dort gibts aber jede Menge sehr, sehr alte Wege, leicht erkennbar an der speziellen Pflasterung.
Wenn es ein allgemeines Wegerecht gibt (aber das scheint ja nicht ganz klar zu sein wenn ich das richtig sehe) dann ist die Sperrung derselben wohl nicht o.k. Der böse Deutsche (ja, wir gehen uns ja gerne im Ausland aus dem Weg und mögen uns selbst wohl nicht...) der stur seinem Wanderführer folgt ist doch wohl eher Fikton und Klischee. das Problem ist viel grösser als manch einer hier wahrnehmen will.
Dazu ein interessantes Beispiel aus dem Alto Alentejo: Ins Forummarvao schauen; Archiv Oktober 2011; Stichwort: marvao cercado bic (kann leider keine Links posten dann nicht genügend Beiträge, seltsam, na ja)
Riesige Metallzäune haben insgesamt 500 Hektar Natur abgeriegelt; sieht aus wie ein Lager; mit Privado Schildern und teilweise Kameraüberwachung, Strafandrohung beim Betreten. Laut Einheimischen sind die Angestellten extrem aggressiv wenn man näher kommt. Vermutet wird: Drogengeld waschen, Giftmüll verbuddeln, Erze suchen (Wolfram etc.). Offiziell soll das für Mountainbike sein...Wers glaubt. Wichtige archäologische Stätten kann man so gar nicht mehr besuchen. Die Einheimischen vermuten Korruption in der Verwaltung, sonst wäre so ein Vorhaben nie durchgegangen. Und es geht munter weiter.(Mai 2012)
So wird scheibchenweise die Landschaft geschlossen; wenns hier manchen User scheinbar nicht stört...dann ist halt irgendwann Schluß mit dem freien Wandern.
 
AW: " Wie haben sich Wanderer in Portugal zu verhalten"

als lesender Gast bin ich entsetzt

Der Gast

Ich lach mich schlapp :-))))))
Schon echt spannend, wieviele lesende und alles wissende Gäste respektive Neuanmeldungen mit Insiderkenntnissen hier in der letzten Zeit aufschlagen!

Ehhhhh Maximus, lass mal die Hunde in Ruhe, die können ja nun garnichts für ihre Herren,


Ellen
 
AW: " Wie haben sich Wanderer in Portugal zu verhalten"

Ehhhhh Maximus, lass mal die Hunde in Ruhe, die können ja nun garnichts für ihre Herren,

Keine Sorge, bin der Letzte, der einem Hund was antun würde. Die meisten Hunde in P. lassen sich durch bestimmendes Auftreten abschrecken. Es sei denn, es handelt sich um einen verhaltensgestörten Hund. Solche sind aber äußerst selten an zu treffen.
Bei einem Hund mit über 65 kg Kampfgewicht wäre es ohnehin am besten, auf den nächst besten Baum zu klettern.

LG
M
 
AW: " Wie haben sich Wanderer in Portugal zu verhalten"

Auf Mallorca ist freies wandern inzwischen kaum noch möglich. Fast alle Wanderwege sind durch neue, meist ausländische Eigentümer dicht gemacht worden.
Hier mal ein exemplarischer Fall:



Zum Glück regt sich Widerstand. So sollen alle blockierten Wege laut Inselrat wieder frei zugänglich werden.
Mit unserem Nachbarn, einem Kanadier streiten wir auch gerade vor Gericht um einen alten Weg, der die Grenze zwischen beiden Grundstücken bildet.
Völlige Verschwendung von Lebenszeit und teuer obendrein. Bis jetzt sind uns schon Anwaltskosten von 1500 Euro entstanden.
Zu dem Thema schreib ich dieser Tage mal was ausführlicher.

LG
M

LG
M
 
AW: " Wie haben sich Wanderer in Portugal zu verhalten"

Jung lüd, das thema dieses threads ist doch nicht,
"wie wandere ich erfolgreich auf krawall gebürstet durch die gegend."
oder, "wie steche ich den hund eines anreiners ab und warum klaut dieser mir danach mein gebiss."
Bei letzterem fragt man sich, wie soll da die vorgeschichte aussehen
und wäre nicht therapeutische behandlung angebracht?

Wir sind doch in portugal auf die eine oder andere weise gast.
Rücksichtnahme und ein wenig sensibilität ist nie verkehrt.
Was die allermeisten wanderer ja beherzigen.
Auch ist es immer gut ein paar schöne schlüsselanhänger im gepäck zu haben.
Du wirst nach jahren noch freundig erkannt.
Natürlich gibt es einige rüben, aber die hats nun mal auf allen gebieten.

Mit besagtem wanderführer Algarve im gepäck (siehe beitrag nr.20),
können wir deutsche halt mal auf ein paar kleine schwierigkeiten stossen.
Die sicherlich unter einschaltung des hirns zu meistern sind.
 
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