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" Wie haben sich Wanderer in Portugal zu verhalten"

guadiana

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Teilnehmer
->
Ich folge der kleinen Landstraße und pflücke mir unterwegs eine Avocado und eine Zitrone.
->

Die leute die dort gärten haben verkaufen ihre ware meist in vila real auf dem markt.
Vor vielen jahren wollten dort zwei damen, welche kein deutsch können von meiner frau unbedingt einen deutschen satz lernen.
Den satz können sie seither ziemlich akzentfrei rufen.

OLA, OLA, WIR MÖCHTEN UNSERE SACHEN SELBER ERNTEN.
 
Sollte man so "einnehmend" wandern?

Gegen späten Nachmittag taucht vor mir auf einer Böschung ein Wohnhaus auf.
Mit einiger Anstrengung gelingt es mir aber, diesen Barranco zu durchklettern.
Ich übersteige den Zaun und überquere jetzt das Gelände eines Reiterhofs/Ruraltourismusanlage. Außer einem Hund, ein paar Sträußen und einem Pony scheint keiner zuhause zu sein.
->

Ich bin darüber entsetzt.
So ein eindringen in anderer leute privatsphäre ist für mich erschreckend.
Da wird einfach der barranco durchklettert und ein zaun überstiegen und der hund wird mit steinen beschmissen.
Hier kommt noch verschärfend hinzu, das anwesen ist bewohnt, (sonst wäre da kein hund und andere tiere).
Was geht da im kopf eines solchen wandertouristen vor? (grossmannsdenken?)

Aus erfahrung schätzt man, dass 5-10% "wanderer" sogenannte schrebergartenkriminelle sind.
Wenn sich bei denen die möglichkeit ergibt, wird auch gerne mal geklaut.
Wenn sie erwischt werden, heisst es, sie wollten eigentlich nur ein "andenken" mit nehmen.
Den einheimischen graust es vor solcher art von touristen.
Nur leider kannst du nicht in die köpfe der "wanderer" schauen und darunter leiden natürlich die 90% ehrlichen.
Aber wer einen zaun zu einem anwesen übersteigt, zu welcher kategorie ist der vorab zu zählen?
 
AW: Den Rio Guadiana hochwandern

.....so ohne jegliche information über das gebiet, in dem man rumstiefelt?

Na so einige Informationen hatte ich aber doch schon vorher. Außerdem war ich mit Trekkingsandalen unterwegs. Von rumstiefeln kann also keine Rede sein.

Der bahnhof castro marim ist lediglich im gleichnamigen bezirk.
Wenn man nach castro marim möchte, fährt man bis zur station vila real.

Kann man machen oder aber, man kann auch am Bahnhof Castro Marim aussteigen.

Beim bahnhof castro marim haben allerdings schon viele nach dem aussteigen dumm in die gegend geschaut.

Also ich habe am Bahnhof nicht dumm in die Gegend geschaut. Ganz im Gegenteil, es hat mir Freude bereitet, die kleine Landstrasse entlang nach C M zu wandern. Landschaftlich sehr schön und nur wenig befahren.

Die leute die dort gärten haben verkaufen ihre ware meist in vila real auf dem markt.
OLA, OLA, WIR MÖCHTEN UNSERE SACHEN SELBER ERNTEN.

Das können die Leute dort ja auch gerne tun, ihre Früchte auf dem Markt verkaufen. In dem Fall mit der Avocado war es aber so, das alle schon über reif waren und die Hälfte schon auf dem Boden lag.
Ich habe also niemanden geschädigt.

Ich bin darüber entsetzt.
So ein eindringen in anderer leute privatsphäre ist für mich erschreckend.
Da wird einfach der barranco durchklettert und ein zaun überstiegen und der hund wird mit steinen beschmissen.
Hier kommt noch verschärfend hinzu, das anwesen ist bewohnt, (sonst wäre da kein hund und andere tiere).
Was geht da im kopf eines solchen wandertouristen vor? (grossmannsdenken?)

Ich glaub, du bist selbst noch nie gewandert. Sonst wärste auch nicht so entsetzt.
Ich habe auf der ganzen Strecke 4 Privatgrund überquert. Zu Letzt kurz vor Mertola einen Bauernhof. Der Bauer war super nett und hat sich mit mir noch unterhalten. Der hatte überhaupt kein Problem damit, das ich sein Anwesen betrat.
Davor der Gemüsegarten war auch kein Problem, weil der Pfad da durch führt. Man muß nur die Gatter wieder schließen, dann hat da auch niemand etwas gegen, das man da durchläuft..



Aus erfahrung schätzt man, dass 5-10% "wanderer" sogenannte schrebergartenkriminelle sind.
Wenn sich bei denen die möglichkeit ergibt, wird auch gerne mal geklaut.
Wenn sie erwischt werden, heisst es, sie wollten eigentlich nur ein "andenken" mit nehmen.
Den einheimischen graust es vor solcher art von touristen.
Nur leider kannst du nicht in die köpfe der "wanderer" schauen und darunter leiden natürlich die 90% ehrlichen.
Aber wer einen zaun zu einem anwesen übersteigt, zu welcher kategorie ist der vorab zu zählen?
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
AW: Den Rio Guadiana hochwandern

.....so ohne jegliche information über das gebiet, in dem man rumstiefelt?

Na so einige Informationen hatte ich aber doch schon vorher. Außerdem war ich mit Trekkingsandalen unterwegs. Von rumstiefeln kann also keine Rede sein.

Der bahnhof castro marim ist lediglich im gleichnamigen bezirk.
Wenn man nach castro marim möchte, fährt man bis zur station vila real.

Kann man machen oder aber, man kann auch am Bahnhof Castro Marim aussteigen.

Beim bahnhof castro marim haben allerdings schon viele nach dem aussteigen dumm in die gegend geschaut.

Also ich habe am Bahnhof nicht dumm in die Gegend geschaut. Ganz im Gegenteil, es hat mir Freude bereitet, die kleine Landstrasse entlang nach C M zu wandern. Landschaftlich sehr schön und nur wenig befahren.

Die leute die dort gärten haben verkaufen ihre ware meist in vila real auf dem markt.
OLA, OLA, WIR MÖCHTEN UNSERE SACHEN SELBER ERNTEN.

Das können die Leute dort ja auch gerne tun, ihre Früchte auf dem Markt verkaufen. In dem Fall mit der Avocado war es aber so, das alle schon über reif waren und die Hälfte schon auf dem Boden lag.
Ich habe also niemanden geschädigt.

Ich bin darüber entsetzt.
So ein eindringen in anderer leute privatsphäre ist für mich erschreckend.
Da wird einfach der barranco durchklettert und ein zaun überstiegen und der hund wird mit steinen beschmissen.
Hier kommt noch verschärfend hinzu, das anwesen ist bewohnt, (sonst wäre da kein hund und andere tiere).
Was geht da im kopf eines solchen wandertouristen vor? (grossmannsdenken?)

Ich glaub, du bist selbst noch nie gewandert. Sonst wärste auch nicht so entsetzt.
Ich habe auf der ganzen Strecke 4 Privatgrund überquert. Zu Letzt kurz vor Mertola einen Bauernhof. Der Bauer war super nett und hat sich mit mir noch unterhalten. Der hatte überhaupt kein Problem damit, das ich sein Anwesen betrat.
Davor der Gemüsegarten war auch kein Problem, weil der Pfad da durch führt. Man muß nur die Gatter wieder schließen, dann hat da auch niemand etwas gegen, das man da durchläuft.
Bevor ich den Zaun vom Reiterhof überstiegen hatte, hatte ich erst mal laut hallo gerufen. Wenn jemand da gewesen wäre, hätte dieser sicher nichts dagegen gehabt, das Grundstück zu überqueren, da es keine Möglichkeit gab, dieses zu umgehen.
Und das 4. Grundstück war das kurz vor Odeleite mit den vielen Privadoschildern. Und das ist eine Unveschämtheit, was sich diese deutschen Eigentümer da erlauben.
Da am Ufer läuft ein jahrhunderte alter Wanderpfad entlang und dann kommen da so Ausländer, kaufen ein großes Grundstück und meinen, diesen
sperren zu müßen. das geht aber nicht, weil es sowas wie altes Durchgangsrecht gibt.
Auf Mallorca zum Beispiel ist das ganz schlimm. da ist es mittlerweile nicht mehr möglich, auf alten Pfaden durchgehend zu wandern. Alles haben diese deutschen abgesperrt.
ich halte mich nicht dadran und wenn die einen Hund auf mich hetzen, gibts Ärger.


Aus erfahrung schätzt man, dass 5-10% "wanderer" sogenannte schrebergartenkriminelle sind.
Wenn sich bei denen die möglichkeit ergibt, wird auch gerne mal geklaut.
Wenn sie erwischt werden, heisst es, sie wollten eigentlich nur ein "andenken" mit nehmen.

Na, zu dieser Gruppe gehöre ich nun mit Sicherheit nicht.
Mir gehen so Deutsche auf den Sack, die meinen, der Rio Guadiana sei in deren Privatbesitz.
Alle Portugiesen, die unterwegs getroffen hab, waren super freundlich und hilfsbereit mir gegen über.
So war es für mich eine sehr schöne Wanderung, die ich demnächst von Mertola aus weiter flußaufwärts fortsetzten werde:)

LG
M
 
Zuletzt bearbeitet:
Feingefühl beim Wandern ist zu empfehlen

Welcher mensch würde in deutschland oder holland
bei einem auf dem lande einzeln stehenden unbekanntem haus oder anwesen
über den zaun klettern und dann über deren hof oder terrasse latschen?
Und dabei erst einmal die lage peilen und nachschauen was es auf dem anwesen so alles gibt?..........

Kein halbwegs normaler mensch würde so etwas in D oder H tuen.

So sollte man sich dann aber auch bitteschön im ausland verhalten, was die meisten ja auch machen.
Leider hats aber auch immer wieder welche, die meinen im ausland zählen die allgemeinen
menschlichen regeln nicht.
Warum das so ist, ob aus unbedarftheit, uninformiert sein oder herrenmenschen allüren,
ich weiss es nicht.

Mein wunsch ist, dass jeder "wanderer" auch in portugal,
etwas mehr zurückhaltend und mit ein wenig überlegung durch die gegend stiefelt.
 
AW: Den Rio Guadiana hochwandern

Ich finde, ab Posting#32 wirds O T
Eventuell könnte man ab da abtrennen und einen neuen Thread aufmachen, wie zB " Wie haben sich Wanderer zu verhalten"
Dann würde ich auch gerne weiter diskutieren.

LG
M
 
AW: Feingefühl beim Wandern ist zu empfehlen

die meinen im ausland zählen die allgemeinen
menschlichen regeln nicht.

Wie immer gibt's gar keine allgemeinen menschlichen Regeln, und was in Holland/Deutschland vielleicht unüblich ist, ist woanders dann üblich und sehr schön:
 
AW: Feingefühl beim Wandern ist zu empfehlen

Welcher mensch würde in deutschland oder holland
bei einem auf dem lande einzeln stehenden unbekanntem haus oder anwesen
über den zaun klettern und dann über deren hof oder terrasse latschen?
Und dabei erst einmal die lage peilen und nachschauen was es auf dem anwesen so alles gibt?..........

Kein halbwegs normaler mensch würde so etwas in D oder H tuen.

Das irrst du dich aber gewaltig. Der Eigentümer ist in Deutschland sogar dazu verpflichtet den der Öffentlichkeit zugänglich zu machen, solange der nicht über einen besonders geschützten Hofraum führt.
Und ich habe nirgendwo gelesen, dass Maximus über "deren Terrasse gelatscht" ist.

Wir wohnen auch ziemlich ländlich mit jeder Menge Wanderwegen und die führen zwangsläufig über irgendwelche privaten Grundstücke. Fast alle Bauern halten diese Wege offen oder haben Tore/Gatter die man wieder verschließen kann. Es gibt auch einige wenige Querköpfe, die z.B. ein Anwesen kaufen und dann meinen sie können alles verschließen. Diese Leute haben mit fast allen Nachbarn und Wanderern streit Streit und landen oft vor Gericht, wo sie verlieren.

edit: Ich bin auch für´s Abtrennen!
 
Zuletzt bearbeitet:
AW: Feingefühl beim Wandern ist zu empfehlen

herrenmenschen allüren,

Na, diese Allüren haben wohl eher die, die sich Land kaufen und die Wanderwege am Ufer dicht machen. So muß der uninformierte Wanderer dann in unwegsamen Gestrüpp kilometerlang deren Grundstück umstolpern, obwohl das nur auf 80 Meter Länge ans Ufer grenzt:confused:
Außerdem ist mir das jetzt sowieso alles egal, weil die nächste Etappe 100 km lang durch absolute Wildnis führt, wo definitiv niemand ein Grundstück hat. So kann ich da auch keinen belästigen.
Auch sagt mir mein Unterbewußtsein, daß es zwecklos ist, mit jemandem zu diskutieren, der Wanderer in Anführungzeichen schreibt und für den wandern = rumstiefeln ist.

LG
M
 
Ja richtig, Maximus! Zieh dir diesen "Schuh" bloß nicht an!
Auch in Kanada zB darfst du auf Wanderitten durch irgendwelche Koppeln und Claims einfach die Gatter benutzen und sie hinter dir wieder schließen .... das ist einfach so üblich.

Und was ist mit dem Jakobsweg durch Frankreich und Spanien querbeet?
Die Grundeigentümer sehen das gaaaanz entspannt....

Hast sehr schön berichtet und dir nichts zuschulden kommen lassen!

beijinhos da Bomboka
 
AW: Feingefühl beim Wandern ist zu empfehlen

Das irrst du dich aber gewaltig. Der Eigentümer ist in Deutschland sogar dazu verpflichtet den der Öffentlichkeit zugänglich zu machen,

Heima, irgendwie ist es mir richtig peinlich darauf zu antworten, weil es so blind ist.
Du brauchst doch bevor du losschreibst einfach mal nur in ruhe zu lesen.

Maximus schreibt:<<<<<Mit einiger Anstrengung gelingt es mir aber, diesen Barranco zu durchklettern.
Ich übersteige den Zaun und überquere jetzt das Gelände eines Reiterhofs/Ruraltourismusanlage. >>>>>>>

Wo bitteschön ist da dein wanderweg?
 
Ich kenne auch in D eine Menge Beispiele, wo Eigentümer (meistens ziemlich neue) mit allen Mitteln versuchen, das allgemeine Wegerecht zu brechen.

Also alles richtig gemacht, M.

Grüße
can
 
AW: " Wie haben sich Wanderer in Portugal zu verhalten"

@Maximus,
ich antworte dir hier, um deinen thread nicht zu schreddern.

...
Niemand hat das Recht, einfach alte Wanderwege am Flußufer zu versperren.
Sollte jemand auf die Idee kommen, seinen Hund auf mich zu hetzen, kann ich auch
url]
reagieren, als Steinchen zu werfen:)

Ich habe nichts dagegen, wenn Wanderer Wanderwege benutzen.
Was für mich ein "no go" ist, wenn jemand über Zäune klettert und einfach auf Grundstücke eindringt.
Derjenige muss sich notfalls auch damit abfinden, dass der dazugehörende Hund angreifen könnte.
Ist in meiner Nachbarschaft schon zwei Menschen passiert, die eine Abkürzung nehmen wollten.
Deshalb kann ich nur davon abraten, auf Grundstücke unbefugt einzudringen, es könnte auch nach hinten losgehen...

...
Och Sivi, du wohnst doch gar nicht am Flußufer und solange nicht grade ein alter Schmuggeler oder Eselspfad dein Grundstück quert, biste da vor Wanderen wie mir sicher:)
...
Stimmt, über mein Grundstück führt nur ein Zulauf zum Caia, was aber auch kein Freibrief bedeutet ;-)

Hier wird man jedenfalls schnell verdächtigt, etwas im Schilde zu führen, wenn man einfach auf Grundstücke eindringt.

Wie schon erwähnt habe ich nichts gegen Wanderer, wenn sie auf den Wegen bleiben.
Wer aber Querfeldein geht, der setzt sich manchmal auch einem Risiko aus.

Viel Spass bei deiner nächsten Tour.

Sivi
 
AW: " Wie haben sich Wanderer in Portugal zu verhalten"

Eine empfehlung für tageswanderungen.

In vielen ortschaften gibt es hinweiskarten auf die verschiedenen wanderwege in der betreffenden gegend.
Solche karten sind in einem grossen dicken rotbraunen rohrrahmen befestigt. (rund 2,5m hoch, 1,30m breit, rohre vom rahmen haben 10cm durchmesser, stehen oft auf dem dorfplatz).
Wenn du mal eine dieser kontstruktionen gesehen hast, erkennst du sie danach auf 400m entfernung.
Idr. gibt es da auf der karte verschiedene vorschläge mit verschieden langen wanderwegen.

Die wanderwege selbst sind gut markiert und da von ortskundigen ausgewiesen, haben sie u.a. folgende vorteile:
Ganzjährig zu bewandern, ohne böse überraschungen.
Du läufst nicht bei jemanden privat über seinen hof, wo du hunde und besitzer störst.
Die finden das zum kotzen (auch wenn letzterer scheinbar freundlich "bom dia" sagt).
Kein zaun versperrt deinen weg, bei dem du vielleicht meinst das recht zu haben, ihn nun unbedingt überklettern zu müssen.
Du stiefelst auch nicht über ein gelände auf dem monate vorher einige wochen lang schafe gelagert haben und nun sehnsüchtig 2000 zecken auf dein leckeres blut warten.

Was zu trinken sollte man immer reichlich mitnehmen.
Aber auf keinen fall (ausgenommen in der regenzeit) unterwegs ein grillfeuerchen entzünden.
 
AW: " Wie haben sich Wanderer in Portugal zu verhalten"

Ist schon richtig, es gibt so einige Wanderwege; allzuviele sinds aber nicht...Wenn man z.B. im Alentejo die Antas oder Menhire besichtigen will muß man oft über Zäune klettern. Die Antas und Menhire werden aber vom örtlichen Tourismusbüro als Sehenswürdigkeit angepriesen. Da denke ich mal die Leute sehens nicht so eng wenn man sich seinen Weg bahnt.
Oft sind auch mal alte Fußwege durch neu errichtete Tore gesperrt, da müßte aber, meine ich doch noch ein altes Wegerrecht existieren.

Was mich interessiert. Wie ist das Wegerecht in Portugal geregelt? habe nichts im Netz gefunden, nur das man das Wegerecht beim Kauf eines Grundstücks beachten sollte.

Im Übrigen kann ich Maximus Beobachtung das ausländische Hausbesitzer aus dem Norden gerne mal den Weg sperren nur teilen... habe das Schild eines Engländers gesehen auf dem sinngemäß geschreiben stand. "Der Weg ist nun gesperrt da sich hier zuviele Fahrzeuge hinverirren". War ein alter, verlassener Fußweg... So macht man sich in Portugal beliebt.

sever
 
AW: " Wie haben sich Wanderer in Portugal zu verhalten"

Ganz schlimm ist die Situation auch am Santa Clara Stausee. Du kommst da praktisch nirgendwo mehr ans Ufer ran.
Jeder Weg, der dorthin führt ist mittlerweile mit einer Kette versperrt und mit Privadoschildern versehen. Echt traurig, was sich da für Leute breit gemacht haben.

LG
M
 
AW: " Wie haben sich Wanderer in Portugal zu verhalten"

Oft sind auch mal alte Fußwege durch neu errichtete Tore gesperrt, da müßte aber, meine ich doch noch ein altes Wegerrecht existieren.

Was mich interessiert. Wie ist das Wegerecht in Portugal geregelt? habe nichts im Netz gefunden, nur das man das Wegerecht beim Kauf eines Grundstücks beachten sollte.

Natürlich existiert dort, wo ein alter Weg eingezeichnet ist, Durchgangsrecht. Wenn dich so ein Neueigentümer dran hindern will, diesen zu benutzen, kannst du die GNR rufen. Die zeigen dem dann, was Sache ist.
Es gibt sogar Pflückrechte. DH wenn jemand Jahre lang auf einem Grundstück zB Johannesbrot oder Mandeln usw gepflückt hat und der alte Eigentümer war damit einverstanden, dann hat der neue Eigentümer nicht das Recht, diesem das weitere Pflücken zu untersagen.

LG
M
 
Manche deutsche Wanderer sind halt anders

Diese wanderwege (siehe beitrag nr. 16) sind bei allen sehr beliebt, ausser bei uns deutschen.......
Wir nämlich lieben es mit einem wanderführer buch zu wandern.
Das wäre eigentlich ok.......
Wenn, ja wenn, der von uns bevorzugte deutsche wanderführer up to date wäre.
Dieser wurde zu einer zeit verfasst und nie berichtigt, in der viele der heutigen wanderer noch gar nicht geboren waren.
Böse zungen behaupten der verfasser hätte die meisten strecken damals eh mit einem cross-motorrad im herbst querfeldein abgefahren, ohne weitere nähere kenntnisse.

Nun hat sich aber auch in portugal in den letzten 30 jahren am land viel verändert.
Mittlerweile ist das vieh meist eingezäunt.
Somit ist ärger vorprogrammiert.

Da die jahreszahl der neu gedruckten nicht redigierten wanderführer-ausgabe natürlich vorne vermerkt ist, geht der käufer des buches fälschlicherweise davon aus, dass er wandermässig auf dem neusten stand ist.

Nun steht der deutsche wanderer mit seinem wanderführer vor einem schafszaun......
wo doch laut buch nichts ist.
Die meisten sind vernünftig, besonders wenn sie mit ihrem wanderführer den zweiten oder dritten tag durch die Algarve unterwegs sind und somit schon ein paar aha erlebnisse hatten.
Sie gehen dann einen anderen weg, man hat ja zeit.

Wenn du diesen thread hier gelesen hast, weißt du aber, dass es auch, sagen wir mal, andere deutsche experten gibt.
Die klettern tatsächlich über den zaun, meinen sie können in portugal machen was sie wollen..
Nach dem überklettern des zaunes behalten sie seltsamerweise die ganze zeit den wanderführer in der hand. Ein portugiesischer freund deutet das so,
der wanderführer ist bei ausgeschaltetem hirn praktisch die carte blanche.

So ein portugiesischer schafszaun verträgt druck von der seite, aber nicht von oben.
Dann ist der zaun, vorher 1m hoch an der stelle nur noch 70cm hoch.
Ein lamm springt locker über einen 80cm und ein schaf über einen 70cm zaun.
Wenn der schäfer glück hat, ist dann nur die halbe herde weg und er braucht nirgendswo regress zu zahlen. Der liebt diese deutschen wanderer.

Wenn solche wander-experten mal zur rede gestellt werden, was sagen sie dann.........?
Einen satz den wir hier und im orginalthread schon häufig gelesen haben..........richtig.
Sie wären hier auf einem jahrhunderte alten wanderweg und hätten das recht....bla, bla , bla.
 
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