Hallo liebe Gemeinde!
Nachdem ich viele Fragen gestellt habe und stets geduldige und sehr informative Antworten bekommen habe, ist es an der Zeit etwas zurück zu geben. Deshalb nun für euch der Reisebericht von Porto Santo.
Am 10.09. startete die Reise ab Wiesbaden, wir fuhren gegen 24Uhr los in Richtung Düsseldorf. Ganz gemütlich über die a3 mit einer Pause erreichten wir gegen 3:15Uhr den Parkplatz P24. Von hier aus fuhr uns ein Shuttle zum Flughafen. Wir checkten ohne Probleme ein und waren zügig im Flugzeug. Der Flug dauerte etwa 3:15 und ging eigentlich sehr schnell rum. Leider hat man aus der Luft nicht viel gesehen da es bewölkt war aber wir sahen vom Flugzeug aus bereits Porto das Salemas, eine schöne Bucht auf Porto Santo.
Die Landung war unspektakulär, sowie der erste Eindruck. Es war Bewölkt und relativ Warm, gefühlt 25 Grad. Wir wurden von einem Bus abgeholt und in unser Hotel gebracht, wo etwa 80% der Leute aus dem Bus rausgelassen wurden. Unsere Koffer wurden uns auf unser Appartment gebracht und wir bekamen eine Zimmerkarte für den Zutritt. Wir mussten vom Haupthotel aus ein paar Treppen nach oben laufen zu einem weiteren, viel kleineren Haus mit etwa 48 Appartments.
Das Appartment lag im 3. Stock und war absolut schön. Alles ist Hell und sauber gewesen, ein Safe für all iklu Kunden war kostenlos nutzbar, schöner großer Kühlschrank, kleine Küchenzeile. Wir packten die Koffer aus, als wir fertig waren gingen wir auf die Dachterasse und staunten nicht schlecht, der Himmel war Blau und ohne Wolke, die sonne schien jetzt waren gefühlt 30 Grad. Wir zogen uns um und gingen sofort zum Strand. (Typisch für Porto Santo unserer Erfahrung nach, morgens oft bewölkt und manchmal dauert es keine 30 Minuten dann ist alles Blau) Sobald die Sonne Scheint, beginnt die Insel zu wirken. Karibik-Feeling. Der erste Eindruck vom Flughafen aus der Welt geschaffen. Das Wasser glänzt in schönem hellen Blau über Türkis bis Dunkelblau, man kann aus großer Distanz durch das wasser auf den Boden schauen. Der Strand leuchtet Goldfarben, die karge aber sehr abwechslungsreiche Landschaft wirkt unentdeckt.
Am Strand angelangt wunderten wir uns als wir nur etwa 10 anderen Leute sahen, der Pool dagegen war voll, was niemand von uns so richtig verstand. Der Sand war sehr warm und fein, das Wasser war keineswegs kalt, wir sind von Portugal (Algarve) anderes gewohnt. Es herrschte leichter Wellengang, ganz angenehm aber fürs Tauchen an dem Tag nicht geeignet.
Die nächsten 3 Tage war Entspannung und Pool angesagt. Das wetter war relativ stabil, leicht bewölkt dann wieder Blau, aber immer warm! Herrliches Klima, ich würde wirklich behaupten das angenehmste aller Länden in denen ich war.
Dann stand eine Jeep-Tour an. Mit Rita Ferreira einer Reiseleiterin. Wir fuhren zu diversen Aussichtspunkten, dem Mini-Zoo (sehr süß), einem ehemaligen kleinen Bauernhof im Norden mit Wein und Keksprobe (beides Porto Santo eigengewächse) und besichtigsten die Dünen, sowie die Felsformation vom Pico Ana Ferreira (sehenswert).
So hatten wir einen tollen Eindruck von der Insel bekommen und erkundeten 2 Tage lang auf eigene Faust mit dem Quad die Insel, fuhren zu einsamen Buchten und auf Berge und sparten uns das Wandern, um an die Tollen aussichtspunkte zu gelangen. Die Menschen auf Porto Santo sind sehr herzlich und dankbar für alles. Wir gaben immer großzügig Trinkgeld was einige sehr in Verlegenheit brachte. Mir taten manche Leute dort wirklich leid, obwohl sie nichts haben, waren sie bereits alles zu geben.
Die Innenstadt ist Vila Baleira, wer hier allerdings eine Fußgängerzone sucht, sucht lange. Hier gibt es wenig Geschäfte dafür aber ein paar ganz schöne. Der beste Supermarkt ist Pingo Doce, das wussten wir auch schon zu Zeiten an der Algarve. Alles sehr frisch, günstig (die Produkte aus dem Inland, sowie Fisch und Fleisch). Wer im Urlaub unbedingt Nutella kaufen muss oder sein lieblingsshampoo, der wird es anders sehen. Wir sind jedoch dort hingeflogen um einheimische Sachen zu probieren, wie zum Beispiel den Poncha (ursprünglich aus Madeira) leckerer Drink, besteht glaube ich aus Zuckerrohrschnaps, Honig und Orange, es gibt ihn auch mit Maracuja, schmeckte uns besser. Auch zu empfehlen Bolo do Caco (Süßkartoffelbrot mit knoblauchbutter).
Es gibt ein paar sehr schöne Cafe's die absolut preiswert sind (0,80-0,90cent pro Cafe oder auch 2,50€ für ein Thunfisch Sandwich). Auch hier nichts von Inselaufschlag zu spüren, ganz im Gegenteil. Auf dem Aussichtspunkt Portela mit Blick über ganz Porto Santo aßen wir 2 Eis und tranken 2 Maracuja Fanta für weniger als 6€.
Es lohnt sich absolut auf Porto Santo essen zu gehen. Wir suchten uns 2 Restaurants aus, die wir vorher in Deutschland schon über das Internet gesehen hatten und die uns sehr gut gefallen haben. Einmal das Panorama (Ausblick über die ganze Insel) und einmal das Pe Na Agua. Beide boten uns den Service an, dass wir abgeholt und heimgebracht wurden, kostenlos versteht sich (zumindest auf Porto Santo).
Das Pe Na Agua ist direkt am Strand, mittags sehr schön für günstige Snacks und auch abends sehr ansprechend für große Mahlzeiten. Wir aßen jeweils eine Hauptspeise und tranken jeder 3 Daqiris für weniger als 50€. Das Panorama (etwas gehobener) besuchten wir auch. Ebenfalls kostenlose Abholung und wir wurden auch kostenlos wieder zurück gebracht. Vorspeise, Hauptspeise, Nachtisch und 4 Getränke 48€.
Madeira:
Natürlich darf auch Madeira nicht vergessen werden. Wir starteten Donnerstags um 19Uhr von Porto Santo aus nach Madeira. Am Hafen angekommen ins Taxi und ab in die Pension. Die Pension liegt zentral in Funchal, unser Zimmer hatte einen TV und war vollkommen ok für eine Nacht. Die Pension ist hellhöhrig und sicher nichts für 14 Tage, aber für eine Nacht perfekt. Auch hier waren alle sehr freundlich, wir bekamen ein üppiges Frühstück und zahlten für 2 Personen 35€, 5€ trinkgeld hab ich natürlich, ehrensache. Wir starteten schon gegen 08Uhr unseren Tagesausflug, da wir ja am selben Abend um 19Uhr wieder abreisen mussten, wieder mit der Porto Santo Line. Wir liefen planlos ins Zentrum und schauten in ein Schaufenster. Plötzlich wurden wir von einer höflichen Dame angesprochen die zum Glück deutsch konnte, sie verkaufte Tickets für die Hop on Hop off Busse und Touren. Bei ihr bekamen wir viele wichtige informationen und wir kauften Tickets für die Hop on Hop off Busse. 15€ pro Nase den ganzen tag gültig mit shuttle zum Cabo Girao, da wo wir unbedingt hin wollten. Wir mussten dazu ins Zentrum und auf den "Yellow Bus" warten. Von dort aus ging es ein paar Ortschaften weiter zu einer Haltestelle von der wir mit einem anderen Bus abgeholt wurden. Dann ging es den ganzen berg hinauf, enge Straßen entlang durch Bananenplantagen. Man hatte zu jeder Zeit einen Hammer-Ausblick auf den großen und weiten Atlantik.
Madeira ist ein toller Kontrast zu Porto Santo. Madeira großflächig, Grün, mit großer Hauptstadt und Tourismus, Porto Santo klein, eher gold oder ockerfarben, abwechslungsreich und kein Tourismus. Es gibt kein Pro und Kontra für mich. Beide sind auf ihre Art toll. Porto Santo bietet mehr Ruhe und vor allem einen Traumstrand den es in Europa sicher nicht nochmal in der Form gibt (wenig leute, sauberes wasser, warmes wasser, keine Algen oder Steine, kein Plastikmüll), Madeira bietet urwaldähnliche Natur, Früchte an jeder Ecke, Wunderbare Aussichten. Zurück zum Cabo Girao. Wir kamen nach ein paar Minuten Fahrt an. Es gibt ein Cafe und 2 Souvenir-Shops. Uns Interessierte aber nur die Aussicht. Wir konnten auf einer Glasplattform stehen und unter uns 580Meter in die Tiefe schauen. Sowas kann man nicht beschreiben, man muss es gesehen haben. Wir fuhren zurück nach Funchal ins Madeira-Forum, aßen lecker, kauften uns Kleidung und fuhren von dort aus richtung Seilbahn in Funchal. Die wollten wir auch mal benutzt haben, hoch zu den Botanischen Gärten. Oben angekommen, wieder ein super Ausblick, wir tranken Kaffee und aßen ein Eis, eher wir zu den Korbschlitten liefen. Vorweg: Der Preis ist Wucher. 30€ für 2 Personen für etwa 10 Minuten Fahrt. Aber ganz ehrlich, wie oft hat man die Gelegenheit...also taten wir es. Und wir bereuen es auch nicht. Tolle Erfahrung! Irgendwann endete die fahrt und wir liefen 6 Km zurück bergab nach Funchal und machten uns auf den Weg zur Fähre und heim. Nein nicht Deutschland, heim auf unsere Trauminsel.
Ein paar Empfehlungen zum Abschluss:
-All Inklusive, nur wenn der Preis unschlagbar ist. Man kann gut und günstig auf Porto Santo essen.
-Panorama ist ein Muss, Pe Na Agua ein geheimtipp.
-Jeep-Tour zur besseren Orientierung, aber auch wegen dem Preis. 25€ inklusive Zoo eintritt, wein und Keksprobe.
-Quad Mieten und insel erkunden!
-Porto das Salemas wunderbare Bucht mit steinen uns sand und bei ebbe schönen Naturpools.
-Zimbralinho sehr schöne Bucht zum Tauchen und alleine sein. Steinbuch, also Wasserschuhe mitnehmen.
-Serra de Fora kleine Sandstrandbucht im Norden, sehr verlassen, sehr schön und ruhig.
-Falls es bewölkt ist, nicht die Stimmung vermiesen lassen in 80% der Fälle zieht es auf, wir hatten nur 2 mal regen für jeweils 1 Stunde etwa.
-Wir fanden 14 Tage absolut super, immer abwechselnd Strandtag und Erlebnistag. Wem das zu lange erscheint für eine so kleine Insel empfehle ich 7 Tage Madeira- 7 Tage Porto Santo.
Ein paar abschließende Worte. Wir sind grade dabei den Urlaub für nächstes Jahr zu Buchen. Es standen Lissabon und Sardinien auf der Liste. Meine Frau hat sich durchgesetzt, es wird erstmal wieder Porto Santo für eine Woche. Eine Woche, weil wir jetzt die Insel kennen und mehr auf Entspannung aus sind. Wer Porto Santo als einzig großen Sandkasten bezeichnet, war nie dort. Wer auf Tourismus und Großstadt steht ist hier falsch. Wer auf große Werbeplakate mit essen in 5 Sprachen steht ebenfalls. Hier gibt es portugiesisch und auch mal nen Italiener oder Marrokaner. Aber es ist alles sehr ursprünglich und das hat uns sehr gefallen. Und das Klima, wir waren selbst an bewölkten Tagen im meer ohne zu frieren. Und nicht zuletzt die freundlichen Menschen, die immer freundlich waren und uns sogar zugewunken haben als wir nur mit dem Quad an ihnen vorbei gefahren sind...
P.S. Bilder werde ich nachliefern, bin grade auf der Arbeit und habe alle Bilder auf dem Rechner zu Hause. Besonderen Dank nochmal an Iris für den Tipp auf Madeira und TorOhm für alle Tipps, kenne niemanden der die Insel besser kennt, als er.
Grüße
Nachdem ich viele Fragen gestellt habe und stets geduldige und sehr informative Antworten bekommen habe, ist es an der Zeit etwas zurück zu geben. Deshalb nun für euch der Reisebericht von Porto Santo.
Am 10.09. startete die Reise ab Wiesbaden, wir fuhren gegen 24Uhr los in Richtung Düsseldorf. Ganz gemütlich über die a3 mit einer Pause erreichten wir gegen 3:15Uhr den Parkplatz P24. Von hier aus fuhr uns ein Shuttle zum Flughafen. Wir checkten ohne Probleme ein und waren zügig im Flugzeug. Der Flug dauerte etwa 3:15 und ging eigentlich sehr schnell rum. Leider hat man aus der Luft nicht viel gesehen da es bewölkt war aber wir sahen vom Flugzeug aus bereits Porto das Salemas, eine schöne Bucht auf Porto Santo.
Die Landung war unspektakulär, sowie der erste Eindruck. Es war Bewölkt und relativ Warm, gefühlt 25 Grad. Wir wurden von einem Bus abgeholt und in unser Hotel gebracht, wo etwa 80% der Leute aus dem Bus rausgelassen wurden. Unsere Koffer wurden uns auf unser Appartment gebracht und wir bekamen eine Zimmerkarte für den Zutritt. Wir mussten vom Haupthotel aus ein paar Treppen nach oben laufen zu einem weiteren, viel kleineren Haus mit etwa 48 Appartments.
Das Appartment lag im 3. Stock und war absolut schön. Alles ist Hell und sauber gewesen, ein Safe für all iklu Kunden war kostenlos nutzbar, schöner großer Kühlschrank, kleine Küchenzeile. Wir packten die Koffer aus, als wir fertig waren gingen wir auf die Dachterasse und staunten nicht schlecht, der Himmel war Blau und ohne Wolke, die sonne schien jetzt waren gefühlt 30 Grad. Wir zogen uns um und gingen sofort zum Strand. (Typisch für Porto Santo unserer Erfahrung nach, morgens oft bewölkt und manchmal dauert es keine 30 Minuten dann ist alles Blau) Sobald die Sonne Scheint, beginnt die Insel zu wirken. Karibik-Feeling. Der erste Eindruck vom Flughafen aus der Welt geschaffen. Das Wasser glänzt in schönem hellen Blau über Türkis bis Dunkelblau, man kann aus großer Distanz durch das wasser auf den Boden schauen. Der Strand leuchtet Goldfarben, die karge aber sehr abwechslungsreiche Landschaft wirkt unentdeckt.
Am Strand angelangt wunderten wir uns als wir nur etwa 10 anderen Leute sahen, der Pool dagegen war voll, was niemand von uns so richtig verstand. Der Sand war sehr warm und fein, das Wasser war keineswegs kalt, wir sind von Portugal (Algarve) anderes gewohnt. Es herrschte leichter Wellengang, ganz angenehm aber fürs Tauchen an dem Tag nicht geeignet.
Die nächsten 3 Tage war Entspannung und Pool angesagt. Das wetter war relativ stabil, leicht bewölkt dann wieder Blau, aber immer warm! Herrliches Klima, ich würde wirklich behaupten das angenehmste aller Länden in denen ich war.
Dann stand eine Jeep-Tour an. Mit Rita Ferreira einer Reiseleiterin. Wir fuhren zu diversen Aussichtspunkten, dem Mini-Zoo (sehr süß), einem ehemaligen kleinen Bauernhof im Norden mit Wein und Keksprobe (beides Porto Santo eigengewächse) und besichtigsten die Dünen, sowie die Felsformation vom Pico Ana Ferreira (sehenswert).
So hatten wir einen tollen Eindruck von der Insel bekommen und erkundeten 2 Tage lang auf eigene Faust mit dem Quad die Insel, fuhren zu einsamen Buchten und auf Berge und sparten uns das Wandern, um an die Tollen aussichtspunkte zu gelangen. Die Menschen auf Porto Santo sind sehr herzlich und dankbar für alles. Wir gaben immer großzügig Trinkgeld was einige sehr in Verlegenheit brachte. Mir taten manche Leute dort wirklich leid, obwohl sie nichts haben, waren sie bereits alles zu geben.
Die Innenstadt ist Vila Baleira, wer hier allerdings eine Fußgängerzone sucht, sucht lange. Hier gibt es wenig Geschäfte dafür aber ein paar ganz schöne. Der beste Supermarkt ist Pingo Doce, das wussten wir auch schon zu Zeiten an der Algarve. Alles sehr frisch, günstig (die Produkte aus dem Inland, sowie Fisch und Fleisch). Wer im Urlaub unbedingt Nutella kaufen muss oder sein lieblingsshampoo, der wird es anders sehen. Wir sind jedoch dort hingeflogen um einheimische Sachen zu probieren, wie zum Beispiel den Poncha (ursprünglich aus Madeira) leckerer Drink, besteht glaube ich aus Zuckerrohrschnaps, Honig und Orange, es gibt ihn auch mit Maracuja, schmeckte uns besser. Auch zu empfehlen Bolo do Caco (Süßkartoffelbrot mit knoblauchbutter).
Es gibt ein paar sehr schöne Cafe's die absolut preiswert sind (0,80-0,90cent pro Cafe oder auch 2,50€ für ein Thunfisch Sandwich). Auch hier nichts von Inselaufschlag zu spüren, ganz im Gegenteil. Auf dem Aussichtspunkt Portela mit Blick über ganz Porto Santo aßen wir 2 Eis und tranken 2 Maracuja Fanta für weniger als 6€.
Es lohnt sich absolut auf Porto Santo essen zu gehen. Wir suchten uns 2 Restaurants aus, die wir vorher in Deutschland schon über das Internet gesehen hatten und die uns sehr gut gefallen haben. Einmal das Panorama (Ausblick über die ganze Insel) und einmal das Pe Na Agua. Beide boten uns den Service an, dass wir abgeholt und heimgebracht wurden, kostenlos versteht sich (zumindest auf Porto Santo).
Das Pe Na Agua ist direkt am Strand, mittags sehr schön für günstige Snacks und auch abends sehr ansprechend für große Mahlzeiten. Wir aßen jeweils eine Hauptspeise und tranken jeder 3 Daqiris für weniger als 50€. Das Panorama (etwas gehobener) besuchten wir auch. Ebenfalls kostenlose Abholung und wir wurden auch kostenlos wieder zurück gebracht. Vorspeise, Hauptspeise, Nachtisch und 4 Getränke 48€.
Madeira:
Natürlich darf auch Madeira nicht vergessen werden. Wir starteten Donnerstags um 19Uhr von Porto Santo aus nach Madeira. Am Hafen angekommen ins Taxi und ab in die Pension. Die Pension liegt zentral in Funchal, unser Zimmer hatte einen TV und war vollkommen ok für eine Nacht. Die Pension ist hellhöhrig und sicher nichts für 14 Tage, aber für eine Nacht perfekt. Auch hier waren alle sehr freundlich, wir bekamen ein üppiges Frühstück und zahlten für 2 Personen 35€, 5€ trinkgeld hab ich natürlich, ehrensache. Wir starteten schon gegen 08Uhr unseren Tagesausflug, da wir ja am selben Abend um 19Uhr wieder abreisen mussten, wieder mit der Porto Santo Line. Wir liefen planlos ins Zentrum und schauten in ein Schaufenster. Plötzlich wurden wir von einer höflichen Dame angesprochen die zum Glück deutsch konnte, sie verkaufte Tickets für die Hop on Hop off Busse und Touren. Bei ihr bekamen wir viele wichtige informationen und wir kauften Tickets für die Hop on Hop off Busse. 15€ pro Nase den ganzen tag gültig mit shuttle zum Cabo Girao, da wo wir unbedingt hin wollten. Wir mussten dazu ins Zentrum und auf den "Yellow Bus" warten. Von dort aus ging es ein paar Ortschaften weiter zu einer Haltestelle von der wir mit einem anderen Bus abgeholt wurden. Dann ging es den ganzen berg hinauf, enge Straßen entlang durch Bananenplantagen. Man hatte zu jeder Zeit einen Hammer-Ausblick auf den großen und weiten Atlantik.
Madeira ist ein toller Kontrast zu Porto Santo. Madeira großflächig, Grün, mit großer Hauptstadt und Tourismus, Porto Santo klein, eher gold oder ockerfarben, abwechslungsreich und kein Tourismus. Es gibt kein Pro und Kontra für mich. Beide sind auf ihre Art toll. Porto Santo bietet mehr Ruhe und vor allem einen Traumstrand den es in Europa sicher nicht nochmal in der Form gibt (wenig leute, sauberes wasser, warmes wasser, keine Algen oder Steine, kein Plastikmüll), Madeira bietet urwaldähnliche Natur, Früchte an jeder Ecke, Wunderbare Aussichten. Zurück zum Cabo Girao. Wir kamen nach ein paar Minuten Fahrt an. Es gibt ein Cafe und 2 Souvenir-Shops. Uns Interessierte aber nur die Aussicht. Wir konnten auf einer Glasplattform stehen und unter uns 580Meter in die Tiefe schauen. Sowas kann man nicht beschreiben, man muss es gesehen haben. Wir fuhren zurück nach Funchal ins Madeira-Forum, aßen lecker, kauften uns Kleidung und fuhren von dort aus richtung Seilbahn in Funchal. Die wollten wir auch mal benutzt haben, hoch zu den Botanischen Gärten. Oben angekommen, wieder ein super Ausblick, wir tranken Kaffee und aßen ein Eis, eher wir zu den Korbschlitten liefen. Vorweg: Der Preis ist Wucher. 30€ für 2 Personen für etwa 10 Minuten Fahrt. Aber ganz ehrlich, wie oft hat man die Gelegenheit...also taten wir es. Und wir bereuen es auch nicht. Tolle Erfahrung! Irgendwann endete die fahrt und wir liefen 6 Km zurück bergab nach Funchal und machten uns auf den Weg zur Fähre und heim. Nein nicht Deutschland, heim auf unsere Trauminsel.
Ein paar Empfehlungen zum Abschluss:
-All Inklusive, nur wenn der Preis unschlagbar ist. Man kann gut und günstig auf Porto Santo essen.
-Panorama ist ein Muss, Pe Na Agua ein geheimtipp.
-Jeep-Tour zur besseren Orientierung, aber auch wegen dem Preis. 25€ inklusive Zoo eintritt, wein und Keksprobe.
-Quad Mieten und insel erkunden!
-Porto das Salemas wunderbare Bucht mit steinen uns sand und bei ebbe schönen Naturpools.
-Zimbralinho sehr schöne Bucht zum Tauchen und alleine sein. Steinbuch, also Wasserschuhe mitnehmen.
-Serra de Fora kleine Sandstrandbucht im Norden, sehr verlassen, sehr schön und ruhig.
-Falls es bewölkt ist, nicht die Stimmung vermiesen lassen in 80% der Fälle zieht es auf, wir hatten nur 2 mal regen für jeweils 1 Stunde etwa.
-Wir fanden 14 Tage absolut super, immer abwechselnd Strandtag und Erlebnistag. Wem das zu lange erscheint für eine so kleine Insel empfehle ich 7 Tage Madeira- 7 Tage Porto Santo.
Ein paar abschließende Worte. Wir sind grade dabei den Urlaub für nächstes Jahr zu Buchen. Es standen Lissabon und Sardinien auf der Liste. Meine Frau hat sich durchgesetzt, es wird erstmal wieder Porto Santo für eine Woche. Eine Woche, weil wir jetzt die Insel kennen und mehr auf Entspannung aus sind. Wer Porto Santo als einzig großen Sandkasten bezeichnet, war nie dort. Wer auf Tourismus und Großstadt steht ist hier falsch. Wer auf große Werbeplakate mit essen in 5 Sprachen steht ebenfalls. Hier gibt es portugiesisch und auch mal nen Italiener oder Marrokaner. Aber es ist alles sehr ursprünglich und das hat uns sehr gefallen. Und das Klima, wir waren selbst an bewölkten Tagen im meer ohne zu frieren. Und nicht zuletzt die freundlichen Menschen, die immer freundlich waren und uns sogar zugewunken haben als wir nur mit dem Quad an ihnen vorbei gefahren sind...
P.S. Bilder werde ich nachliefern, bin grade auf der Arbeit und habe alle Bilder auf dem Rechner zu Hause. Besonderen Dank nochmal an Iris für den Tipp auf Madeira und TorOhm für alle Tipps, kenne niemanden der die Insel besser kennt, als er.
Grüße