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Meine Azoren-Reiseberichte

Dann müssen wir aber los.

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Ein kurzer Schlenker vorbei am Haus der Kanadier.

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Und dann heißt es : "Auf Wiedersehen, São Mateus!"

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Hier ist man noch fleißig in den Weinbergen.

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Und hier unser nächstes Reiseziel schon in Sicht.

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Auch der Pico lugt unter den Wolken hervor.

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Das Auto sollen wir ja am Hafen lassen, mit Schlüssel drin. Geld überweisen. Wir haben wieder den Familienrabatt bekommen.
Es sieht allerdings schlecht mit Parkplätzen aus, so werde ich mit Koffern ausgesetzt und A. geht auf die Suche.

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Weil es so lange dauert, hab ich schon Angst, er hat es sich anders überlegt und ist wieder zum Haus zurück gefahren, als er angelaufen kommt.
Das Auto steht jetzt bei J. daheim vor der Tür, das war ja auch nicht so weit weg und alles ist gut.
Neu: wir müssen wie während der Coronazeit unsern Ausweis zeigen beim Ticketkauf.
Die Preise sind gut angestiegen, für einen kleinen Spontantrip hin und zurück wäre das schon heftig.
8 Euro steht da, ich weiß nicht, was mein Schatz immer mit 5,80 Euro meint. Es wird sich später klären.
Und da kommt auch schon die Fähre.

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Das T-Shirt gefällt mir ja...wird tatsächlich nicht der einzige Wal sein, den wir auf der Überfahrt zu sehen bekommen...

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Der Blick nach hinten...wunderschön.

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Nur die Vorfreude auf die Freunde drüben kann uns trösten.

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Man kann zur Linken auch noch São Jorge entdecken. Leider fehlt uns momentan die Zeit, um auch dieser Insel mal wieder einen Besuch abzustatten.

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Vorbei geht die Fahrt an den "ilheus", erst die Ilhéu em Pé, die "stehende", dann folgt die Ilhéu Deitado, die "liegende":


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Und auch die lassen wir rasch hinter uns.

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Und da!!! Ein weiterer Wal :hurra.gif:. Wie schön, wenn sich auch Erwachsene noch wie die Kinder freuen können.

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Dann sind wir an der Küste Faials angelangt, oben auf den Felsen thront der alte Leuchtturm.

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Beim Blick auf die Schiffsplanken sind wir ja wirklich froh, dass wir es geschafft haben...

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Noch ein Herz-Schmerz-Blick zurück...

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Dann laufen wir in den Hafen ein.

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Kaum sind wir angekommen, hat sich’s zugezogen und es regnet!
Vom Pico nichts mehr zu sehen...verrücktes Azorenwetter...

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Auch der kleine Spatz sitzt lieber im Trockenen!

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Eine laaange Schlange bei den Autovermietungen.
Ein Herr vor uns scheint tatsächlich einen Flug morgen früh zu haben?! Naja, wir sind jedenfalls umgebucht.
Und erfragen eine Verlängerung der Miete, da wir ja noch den ganzen folgenden Tag auf der Insel verbringen werden.
Happige 85 Euro wollen sie dafür...naja, aber sonst haben wir ja nicht viel von der zusätzlichen Zeit
und ein Taxi zum Flughafen müssten wir ja auch bezahlen.

Hier gilt wieder das übliche Prozedere: alles kontrollieren und dokumentieren. Nix mehr mit locker.

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Ok also. Wir gucken mal, ob das "Casinha azul" schon bezugsfertig ist, R. hatte noch einen Gast.

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Ja, alles gut, wir kennen uns ja auch aus hier.
Oh, die von uns damals gekaufte Kaffeemaschine, ein lieb gewordenes Erinnerungsstück an den ersten Aufenthalt, ist nicht mehr existent.

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Wir wollen ja eh hier im Worten mal gucken, was die so an Abzugshauben haben, da findet sich vielleicht noch was.
Erstmal ein schnelles Frühstück, wir haben ja noch nix gegessen. Halt ohne Kaffee...

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Ich packe auch die Schwimmtasche ins Auto, das Wetter lädt nicht dazu ein, aber wer weiß.
Bis zum Leuchtturm wollen wir heute, und morgen haben wir ja auch noch ein bisschen Zeit.

Los geht's durch Hortas Straßen.

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Erstmal eine Kaffeemaschine...

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...wir werden zu günstigem Preis fündig.

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Und der "Continente" hier: riesig! Auch das Angebot deutlich größer als in Madalena.
Jetzt verstehen wir auch, warum wir oft schwer beladene Menschen auf der Fähre zurück nach Pico sehen...
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Neues Kassensystem, ob nun besser?

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Dann geht's raus aus der Stadt.
 
Unterwegs sehen wir: das ist eine richtige Stadt hier. Große Bauprojekte für Wohnanlagen, eine Umgehungsstraße entsteht...vorbei mit gemütlich.


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Und auch hier: Wahlhelfer unterwegs.

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Das Wetter hat sich leider nicht verbessert, wir fahren durch Nebel, Nebel, Nebel.

Der schönste Imperio der Insel, das Haus nebendran leider auch bald nur noch ein Steinhaufen.

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Auch dieses hier zieht immer mein Augenmerk auf sich, leider ebenfalls die Frage: Wie lange noch?

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Immer wieder langsame Fahrzeuge und Fußtrüppchen auf der Fahrbahn. Bei dem Wetter auch doppelt gefährlich.

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"Wie Sie sehen, sehen Sie- Nichts"- oder jedenfalls nicht viel.

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Hier im Kunsthandwerklädchen viel Andrang, eine Beschäftigung drinnen ist heute gefragt.

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Nein, ich habe nicht den Farbfilm vergessen!

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Einzig die Mauerbildchen an der Schule bringen ein paar Farbtupfer ins Grau.

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Auch an der Ponta dos Capelinhos ein ungewohntes Bild.

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Statt in der Sonne leuchtende Lavafelder oder auch mal Sandstürmen heute Nebelschwaden.
Dennoch ist der Parkplatz voll.

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Heute gehen wir mal wieder rein in das kultige Gebäude, hat was von StarTrek oder eigentlich eher Raumschiff Orion...

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Diese Nieten auf dem Boden zeichnen übrigens den Inselumriss nach.

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Wir entscheiden uns für einen Galão im space-igen Besucherzentrum, auch hier natürlich moderne Preise inzwischen.
Die Möbel sind allerdings noch die alten.

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Es war einmal...2014- damals für 80 cent...

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Frederico Machado, verstorben im Jahr 2000, war Hochschulprofessor und Ingenieur, emeritierter Professor an der Universität Aveiro, der sich in der vulkanologischen Forschung der Azoren und der Tektonik der Azoren-Gibraltar-Bruchzone auszeichnete.
Er unterrichtete unter anderem Einführung in höhere Mathematik, Topographie und Geodäsie, Seismologie, Vulkanologie und Geophysik.


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Dann geht's wieder zur Oberfläche.

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Hier im neuen kleinen Museum waren wir ja auch noch nicht.

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Noch ein Blick auf die verschütteten Häuserreste.

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Wir machen uns auf den Rückweg, wollen noch an den Piscinas naturais do Varadouro anhalten.

Wofür man Mietwagen eben so braucht...

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Und wieder...Wahlwerbung.

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Hier kommt mir direkt das Hesse-Gedicht in den Sinn:
Seltsam, im Nebel zu wandern!
Einsam ist jeder Busch und Stein,
Kein Baum sieht den andern,
Jeder ist allein.

Voll von Freunden war mir die Welt,
Als noch mein Leben licht war;
Nun, da der Nebel fällt,
Ist keiner mehr sichtbar.
...© Suhrkamp Verlag

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Im Dunst der Morro de Castelo Branco:

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Mal wieder etwas Buntes:

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Parkplatz mit Aussicht

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Was liegt denn da? Komplett tiefenentspannt, aber am Leben.

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Auch hier wieder überall Kleinigkeiten, die den Auslöser lohnen.

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Hier fand mein erstes Schwimmerlebnis auf den Azoren statt:

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Aber ich habe heute keine Lust zum Schnorcheln, bleibe lieber trocken und gucke die Fische von Land aus.

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Dann müssen wir aber los, heute Abend haben wir ja noch was vor...
 
Und was gibt es hier wieder Neues? Ah, die alte Fabrik wird umgebaut, schade, das war doch noch so ein Lost-Place auf meiner To-See-Liste...zu spät!
Ein experimentelles Forschungs- und Entwicklungszentrum soll entstehen.
Mit einer Investition von etwa 22 Millionen Euro wird das Projekt durch den Recovery and Resilience Plan (PRR) finanziert,
was einen entscheidenden Schritt zur Stärkung der strategischen Rolle der Azoren bei der Erforschung und Förderung der Meeresnachhaltigkeit darstellt.
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Und hier noch eins der alten knuffigen Häuschen zum Verkauf, nach Preisen mag ich gar nicht gucken.

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R. hatte ja damals wirklich Glück, noch eines in dieser Top- Lage zu ergattern. Gerne wohnen wir auch hier in ihrem "Casinha Pim".

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Hier gibt es die Hoffnung auf einen guten Fang:

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Der sonst so bunte Hafen, eher farblos, auch kein schickes Bergpanorama im Hintergrund heute. Wenn man nicht wüsste, dass er da ist...

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So, im Leihhaus die Kaffeemaschine aufbauen, 'ne schnelle Dusche und weiter geht's.

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Unterwegs wieder viel zu Gucken. Dieses Foto aus der Serie: "Was kann man alles benutzen, um die Fenster aufzuhalten?"

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Hier möchte man nicht wissen, wie das normale Volk wohnt...

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Ob es jetzt hier auch nach Ewigkeiten mal vorangeht?

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Natürlich inzwischen auch Elektro-Ladeplätze.

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Und ein Herz für Straßenkatzen.

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Die schicken Pflasterarbeiten begeistern immer wieder.

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Und dieses unscheinbare Lokal ist ja vielleicht auch noch ganz interessant, zumindest wohl authentisch.

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Dann stehen wir vor R's Tür. Klingel gibt es ja nicht.
Auf mehrmaliges energisches Klopfen keine Reaktion, also Anruf. Ja, es ist jemand daheim, das Licht geht an und die Türe auf.
Wir begrüßen uns herzlich, bewundern die Fortschritte des Dachausbaus.
Die Küche und das dahinter angelegte Bad sind toll geworden, die Arbeitsplatte aus alten Schultischen, die auf den Müll sollten- wunderschön gefertigt.

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Und überall spürbar die Kreativität der Kunstlehrerin, die uns schon ganz zu Anfang in der Ferienwohnung begeisterte.
Die Tischplatte beklebt mit Ausschnitten aus einer Satirezeitschrift.

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Deko im Bad: ein Filmplakat.

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Entre Ilhas – Eine Reise durch den Azoren-Archipel bietet eine immersive Reise ins Herz der Azoren und in die Erinnerungen ihrer Bewohner.
Diese Reise entführt uns in eine Zeit, in der das Leben an diesem abgelegenen Ort von Booten bestimmt wurde. Die einzige Möglichkeit, die Insel zu verlassen und zurückzukehren, war an Bord dieser Schiffe. Diese Erzählung erforscht, wie das Leben in dieser Atlantik-Enklave war, als das Meer die einzige zugängliche Route war und die Pfeife des Bootes als einziges Zeitmesser diente, das die Präsenz einer unsichtbaren Welt symbolisierte.
 
Dann noch schnell die Neuigkeiten austauschen, wir haben uns ja auch ein ganzes Jahr nicht getroffen, letztes Mal war die Zeit einfach zu knapp.
Der Sohnemann, inzwischen 18, studiert jetzt in Porto...so verfliegen die Jahre.
Dann meldet sich J., sie ist mit dem Auto da, wir müssen nicht laufen.
Am "Cantinho" angekommen: es ist offen, aber Party gibt es nicht!

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Wir bekommen aber glücklicherweise einen Platz, ein deutsches Paar sitzt noch am andern Tisch-Ende.
Und wundert sich vielleicht über unser Sprachengemisch deutsch-englisch-portugiesisch...
Nun offenbart sich auch das Geheimnis der unterschiedlichen Fährpreise...

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F. freut sich, dass wir da sind.

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Wir nehmen einen Weißwein von Graciosa,

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Brotauswahl mit geräucherter Butter und Pilzcreme,

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Ceviche, Linguiça, Inhame,

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Fischsuppe und für R. vegan.

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Als Nachtisch noch eine Kokos-Panna Cotta mit Ananas, für mich einen Aguardente wie gewöhnlich, diesmal ein edleres Tröpfchen.

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M. stößt noch dazu. Und dann nach Geschenkeüberreichung stoßen wir mit Lajido auf das Jubiläum an und machen eine Privatparty.

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Das junge Paar hatte einfach ein so bewegtes Jahr, sie machen alles wieder zu zweit, das Projekt mit Mittagstisch im Mercado ist beendet.
Und sie haben jetzt auch ein Haus erworben, was noch im Werden ist.
Sie berichten und ja, wir kennen das. Alle hier sind wir da mit der Problematik vertraut.
Noch keine Küche, kein Wohnzimmer etcetc.
Lustig ist, dass M., unsre Stamm-Kneipenbesitzerin, eine Schulkameradin von J. ist und aus einer Gastronomenfamilie stammt.
Das Restaurant neben R.s Haus gehört der Schwester und auch das "Parisiana" ist in Hand von Verwandtschaft.
Ja, sehr klein und überschaubar hier alles, selbst zwischen zwei Inseln.
Wir bekommen sogar noch ein Fläschchen der "Adega do Vulcao" mit auf den Weg, erfahren, dass die Weinproben auf Pico stattfinden,
die Weinberge aber auch hier auf Faial liegen.
Beim herzlichen Abschied werden wir aufgefordert, nächstes Mal dran zu erinnern, eine Geburtstagsparty für die Weinstube zu machen.

Da hängt noch schickes Portrait des Hausherrn:

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J. setzt uns noch vorm Häuschen ab, ein Feierabendbier zum Abschluss und für heute ist's wahrlich genug des Guten, wir sind ziemlich platt.
 
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