Hallo allerseits,
nach eurem eindeutigem Votum habe ich mich also für eine Fahrt nach Evora entschieden und es hat sich wirklich gelohnt.
Wir sind morgens nach dem Frühstück aus Lisboa abgefahren und waren nach ca. 1 1/2 Stunden in Evora.
Strecke : Über die Vasco da Gama die A2 Richtung Setubal, dann die A6 Richtung Espanha und danach die N 114 Richtung Evora
Übrigens gibt es eine Karte von ForWays Alentejo Mapa de Estradas mit einem Stadtplan von Evora, die hat uns gute Dienste geleistet in der Stadt.
Direkt vor der Stadtmauer gibt es genügend kostenlose Parkmöglichkeiten und deshalb haben wir das Auto stehen lassen, um die Hauptstadt des Alentejo zu Fuß zu erkunden.
Anfangs sind wir einfach planlos durch die Gegend gestromert bis wir über den Praca do Giraldo irgendwann am Templo de Diana ankamen.
Von der kleinen Parkanlage davor hat man einen schönen Ausblick.
Dort brauchten wir erst mal eine bica und haben uns mit Hilfe der Karte orientiert und entschlossen, was wir uns ansehen.
Gleich nebenan befindet sich das ehemalige Convento dos Loios, in dem heute eine Pousada untergebracht ist und die dazugehörige Klosterkirche.
Im Inneren der Kirche durfte man leider nicht fotografieren. Schade, denn die Azulejos an den Wänden sind wirklich sehenswert.
Ansonsten gibt es dort viele Grabplatten und zwei Öffnungen im Boden.
Durch diese kann man aufgestapelte Skelettreste erkennen, schon ein bissel gruselig.
Den angrenzenden Palast und das Museum haben wir ausgelassen, deshalb kann ich nicht sagen, ob es sich lohnt, sie zu besichtigen.
Wir sind gleich weiter zur Kathedrale (Sé) :
Sie ist wirklich sehenswert, sowohl von außen als auch von innen beeindruckend.
Danach brauchten wir etwas zu trinken und eine Toilette und fanden beides am Largo das Portas de Mouro, ein schöner Platz mit einem wunderschönem Brunnen.
Die Toilette in dem kleinen restaurante ist für etwas fülligere Personen übrigens kaum zu erreichen. Da muss man sich zwischen Tresen und Wand durchquetschen, um zur Tür zu gelangen.
Und nun endlich wollten wir das Bonbon ansehen, die Knochenkapelle rechts neben der Igreja S. Francisco :
Aber wir hatten nicht mit der Mittagspause gerechnet, also muss der Besuch noch warten, leider.
Am Palácio D. Manuel vorbei und durch den Jardim Público mit seinen großen Bäumen und den vielen Pfauen vorbei schlenderten wir zurück zu unserem Auto.
Wieder auf der N114 raus aus der Stadt in Richtung Montemor machten wir einen Zwischenstop am Pingo Doce und kauften uns alles zusammen, was man für ein Picknick braucht.
Nach etwa 10 km geht es links ab Richtung Guadalupe.
Von da an einfach den Schildern folgen nach Almendres.
Ein eindrucksvoller Platz für ein romantisches Picknick und einen letzten Blick hinunter nach Evora
Es war ein wunderschöner Tag, welcher in einen sehr angenehmen Abend mit super Essen in Santiago do Cacem überging.
Ellen