AW: Der Hund in Portugal
Übrigens hab ich mal so einem Serra de Monchiquebauer einen jungen dt. Schäferhund geschenkt.
Das kam so, ich war abends in einer Kneipe und der Schäferhund ( war mir von jemandem veerbt worden) saß in meinem Auto. Bin dann in ein Gespräch mit einem Bauern gekommen, dessen LKW mit Kühen auch vor der Kneipe stand.
Der hat mir von seiner
Arbeit mit seiner Kuhherde erzählt und darauf hin hab ich ihm den Hund geschenkt. Zuerst wollte er mir ja nicht glauben, aber dann war er begeistert. Kurz, der Hund wurde von meinem Auto raus in das Führerhaus von dem LKW umgeladen.
Danach haben wir den Deal auf seine Kosten begossen. Allerdings hab ich ihm klargemacht, daß er sich auf unangemeldete Besuche meinerseits gefasst machen müßte. Dh wenn er nicht sorgsam mit dem Hund umgeht oder ihn ankettet, würde ich ihn wieder mitnehmen. Klar, kein Problem,deinem Hund wird es bei mir bestens ergehen, ich nehm ihn jeden Tag mit auf die
Arbeit, meinte er.
Alle anderen, die das mitbekommen hatten, fanden das totale Scheiße, die meinten, der wäre ein Hundeschänder. Hatte jedenfalls keinen guten Ruf als Hundehalter. Viele seiner Hunde sind ja auch an der Kette, die bewachen den Hof, wenn er auf der Weide ist.
Jedenfalls gehts dem Schäferhund prächtig. Jedesmal, wenn ich ihn seh, ist er total schlammverschmiert, ausgepowwert und glücklich mit seiner
Arbeit als Kuhtreiber. Genauso muß ein Schäferhund leben. Bei mir hätte er es nicht so gut gehabt, weil ich keine Aufgabe für ihn gehabt hätte.
Am meisten aufgeregt, daß ich dem Bauer den Hund geschenkt hatte, hat sich so ein dicker Diabetesossi. Wieso sagste mir nicht vorher bescheid, ich hätt den auch genommen. Aber was will der mit so einem Hund?
Jedenfalls hab ich den Schäferhund in beste Hände abgegeben.
LG
M