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Wollen Portugiesen mancherorts Zuwanderer nicht mehr dulden?

Dieses Thema im Forum "Auswandern nach Portugal" wurde erstellt von Cignale, 7 Oktober 2022.

Schlagworte:
  1. Cignale

    Cignale Admirador Teilnehmer Stammgast

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    Heute habe ich im Facebook in der Gruppe "Deutsch in Mittelportugal" davon gelesen, dass mancherorts, wo genau im Lande wurde nicht gesagt, Zugeereiste aus dem Ausland zunhemend unerwünscht sein sollen und die Einheimischen nichts unversucht lassen, diese zu vertreiben, indem sie ihnen das Leben schwer machen. Konkret ging es dort um ein ein Beispiel mit ständiger Beschallung mit lauter Musik und keinerlei Reaktion von Seiten der Polizei. Es war auch davon die Rede, das auch schon mal irgendwo Eier geflogen sein sollen, um Ausländern unmißverständlich klarzumachen, dass sie verschwinden sollen.

    Ich habe einige Zeit meines Lebens an verschiedenen Orten in Portugal verbracht, und hatte bei meinen Jobs auch fast ausschließlich portugiesische Arbeitskollegen. Ich bin von meinen Wurzeln her Deutsch-Spanisch, und ein guter Freund von mir ist Spanier, welcher die meiste Zeit seines Lebens in Portugal verbrachte, sogar dort geboren wurde und aufwuchs. "Nem bom vento, nem bom casamento." Ver kennt dieses Sprichwort nicht? Aber weder mein langjähriger Freund aus Spanien, weder ich und auch andere Freunde u. a. eibefalls Deutsch-Spanier sowie ich, und andere Zugereiste (Deutsche, Belgier und Franzosen) haben so etwas nie erzählt. Ich war ein wenig überrascht, als ich das gelesen hatte.

    Ich war vor vielen Jahren mal zu einem Vorstellungsgegespräch und Probearbeiten auf Madeira, und habe davon Abstand genommmen, da ich dort wirklich das Gefühl hatte, man sein aus Zugereister nicht gerade willkommen, egal ob Ausländer oder Portugiese vom Festland.

    Hat schon einmal von Euch solche Erfahrungen in Portugal gemacht? Ich selber noch nie und viele Zugereiste, die ich kenne und an den verschiedensten Orten in Portugal leben, haben ebenfalls noch nie von solchen Aktionen seitens der einhiemischen Portugiesen berichtet.

    Viele Grüße
    H.-E.
     
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  3. H.Bothur

    H.Bothur Sponsor Sponsor Teilnehmer Stammgast

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    An der Algarve habe ich das noch nicht erlebt, allerdings lebt die Algarve auch von den Zugereisten. Was es aber, gerade bei Behörden und Leuten die nichts mit Touristen zu tun haben, durchaus gibt ist das die Leute eben kein Englisch sprechen und/oder erwarten das du Portugiesisch lernst. Aber das ist auch OK.

    Hans
     
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  4. Farbenzeit

    Farbenzeit Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Prinzipiell sind auch auf den Azoren da keine Vorbehalte zu finden.
    Allerdings gibt es da durchaus auch weniger beliebte (Deutsche), die versuchen,
    den Portugiesen die Welt zu erklären...
    Also wie überall, wie man sich gibt, so wird man auch empfangen bzw behandelt.
     
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  5. Dom Estêvão

    Dom Estêvão Entusiasta Teilnehmer Stammgast

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    Unwahrscheinlich. Einzelfall? Verfolgungswahn? ... Wir werden es wohl nie erfahren.
     
  6. Sir Iocra

    Sir Iocra Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    @Cignale
    Sage mal bis du der André bzw. Ribatejo Alemão, der bis 2016 hier im Forum aktiv war?
    Johan
     
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  7. Rolf Brügge

    Rolf Brügge Admirador Teilnehmer Stammgast

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    Den Verdacht hatte ich auch schon:)
     
    Zuletzt bearbeitet: 8 Oktober 2022
    Ozzy gefällt das.
  8. Roemer

    Roemer Apaixonado Teilnehmer Stammgast

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    FB ist keine seriöse Infoquelle.
     
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  9. Cignale

    Cignale Admirador Teilnehmer Stammgast

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    Nein, da muss ich enttäuschen, dass bin ich nicht. Allerdings würde ich besagten Teilnehmer gerne ausfindig machen. Aber das war hier doch nun wirklich nicht das Thema. Nun ich bin zufällig auf dieses Profil gestoßen, als ich recherchierte ob es hier Teilnehmer mit Bezug in diese Gegend Portugals, also Ribatejo gibt, weil ich auch dort meine Verbindungen hatte und sogar mal gelebt hatte, nachdem ich dieser Region in der Mitte Portugals anfangs nur wenig Beachtung geschenkt hatte. Und beim Lesen stellte ich fest, dass es bei besagtem Ribatejano und mir, zumindest was Wohnorte angeht, so ein paar Übereinstimmungen geben muss. Aber in Andorra bin ich beispielsweise niemals gewesen.

    Saludos
    H.-E.
    --- Folge-Nachricht angehängt, 8 Oktober 2022 ---
    Wie kommt Ihr darauf? Stimmt ich bin an diesem Profil interessiert, weil ich mir die Frage stelle, ob ich besager Person schon einmal übe den Weg gelaufen sein könnte. Wie ich gesehen habe, hast Du diese Geschichte wohl auch gerne gelesen und auch so manche, was zumindest deine Kommentrare vermuten lassen. Gut ich habe hier an anderer Stelle mit einem Portugal-Roman angefangen, und mus zugeben, dass ich genau durch diese Story, aber auch durch irgendwelche Reisebekanntschaften dazu inspiriert wurde.
    Saludos
    H.-E.
    --- Folge-Nachricht angehängt, 8 Oktober 2022 ---
    Das war ein persönlicher Post, wo jemand um Rat fragte, weil er oder sie Ärger mit Nachbarn hatte. Und eine weitere Person reagierte darauf und teilte mit so etwas auch schon mitbekommen zu haben. Also, obwohl ich das wie andere hier auch für einen Ausnahmefall halte, gehe aber nicht davon aus, dass die Leute sich das ausgedacht haben, aus welchem Grund denn auch????

    Saludos
    H.-E.
     
    Zuletzt bearbeitet: 8 Oktober 2022
    Sir Iocra gefällt das.
  10. Rolf Brügge

    Rolf Brügge Admirador Teilnehmer Stammgast

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    --- Folge-Nachricht angehängt, 8 Oktober 2022 ---

    Wie kommt Ihr darauf? Stimmt ich bin an diesem Profil interessiert, weil ich mir die Frage stelle, ob ich besager Person schon einmal übe den Weg gelaufen sein könnte. Wie ich gesehen habe, hast Du diese Geschichte wohl auch gerne gelesen und auch so manche, was zumindest deine Kommentrare vermuten lassen. Gut ich habe hier an anderer Stelle mit einem Portugal-Roman angefangen, und mus zugeben, dass ich genau durch diese Story, aber auch durch irgendwelche Reisebekanntschaften dazu inspiriert wurde.
    Saludos
    H.-E.
    --- Folge-Nachricht angehängt, 8 Oktober 2022 ---


    Hallo Cignale,
    Sollte ich Dir mit meinem Verdacht zu nahe getreten sein, tut mir das leid Sorry.
    Ich fand die Schilderungen von André von Mal zu Mal interessanter, egal ob nun erdacht oder Tatsache.
    Mir tat es damals sehr leid, dass er einfach weg war.
    Deine Art und Weise des Ausdrucks und die Schilderung Deiner Erlebnisse ähneln nun mal André.
    Daher meine Annahme.
    Ich war ja nicht der Einzigste;)

    Schöne Grüße

    Rolf Brügge
     
  11. Cignale

    Cignale Admirador Teilnehmer Stammgast

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    Also Rolf, es gibt keinen Grund sich zu entschuldigen. Ich kann Deine und die Gedankengänge des einen oder Anderen hier, ja irgendwie nachvollziehen. Ich glaube, an anderer Stelle hatte ich schon einmal erwähnt, dass ich auf Reisen in Portugal und Spanien vornehmlich, aber auch durchaus auch schon in Südfrankreich, immer das Glück hatte, auf irgendwelche meist förmlich gestandete meist Deutsche traf, welche mir ihre Geschichten erzählten, und ich oftmals nicht sicher war ob es stimmte oder nicht. Und ich sage mal so, was den André angeht, entweder hat er denselben Magneten in der Tasche wie ich und traf solche Leute und benutzete deren Geschichten in leicht abgewandelter Form, oder er war selber einer davon.

    Und beim Durchforsten der Beiträge vom Ribatejano musste ich auch feststellen, dass es verblüffenderweise noch so einige Paralleen angeht, zumindest was bestimmte Orte in Portugal und Spanien angeht, und auch er scheint ebenso wie seine Wurzeln im norddeutschen Raum zu haben. Und ich frage mich, ob ich ihm schon einmal begenet bin.

    Gruss
    H.-E-
     
    Zuletzt bearbeitet: 8 Oktober 2022
  12. Roemer

    Roemer Apaixonado Teilnehmer Stammgast

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    Und so wird aus einem Einzelfall auf "die" Portugiesen (s. Überschrift) geschlossen.
     
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  13. Cignale

    Cignale Admirador Teilnehmer Stammgast

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    Es lag mir bestimmt fern einen Einzelfall zu verallgemeinern, aber wenn es so ausgelegt wird, na gut. Vielleicht hätte ich diese Überschrift etwas anders formulieren können oder sollen. Nun wie auch immer, ich habe ja wohl in meinen Kommentaren wohl klar meine Verwunderung über diesen Sachverhalt zum Ausdruck gebracht hatte, da ich mir so etwas nicht wirklich in Portugal vorstellen konnte. Lediglich hatte mich mal interessiert, ob der eine oder andere vielleicht dennoch mal solche Erfahrungen gemacht hat oder nicht.

    Es wird meinerseits selbstverständlich keiner Anmerkung zu diesem sensiblen Thema geben, da ich nicht Gefahr laufen möchte, dass man mir Diskriminierung oder rassistische Beweggründe unterstellt. Man muss ja heutzutage mehr als vorsichtig sein, wenn es alleine um den Gebrauch von Bezeichnungen, die auf eine Nationalität oder Bevölkerungsgruppe deuten lässt. Da kann man schon mal schnell ins Fettnäpfchen treten, obwohl einem eine derartige Gesinnung mehr als fern liegt. Ich möchte mich nochmals für diesen unpassenden Beitrag in aller Form entschuldigen und würde vorschlagen, seitens der Moderatoren dieses Thema zu schließen.

    Trotz des unpassenden Themas welches bei allen Teilnehmer*innen dieses, allem Anschein nach wohl einen Sturm der Empörung ausgelöst haben mag, was nun wirklich nicht meine Absicht war. Möchte ich mir dennoch eine kleine, vielleicht etwas unverschämte Frage erlauben, und zwar wie würdet Ihr damit umgehen, wenn der nicht zu erwartende Einzelfall, nicht nur ein Albtraum sondern eines Tage mal zur Realität werden würde? Was man natürlich ausschließen kann.

    Mit freundlichen Grüßen
    H.-E.
     
    Zuletzt bearbeitet: 9 Oktober 2022
  14. veterana

    veterana Amigo Teilnehmer

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    Ein Sturm der Empörung? Sicher nicht von meiner Familie! Seit weit mehr als 30 Jahren leben und arbeiten wir in Portugal, immer im ländlichen Bereich, und haben jegliche Form von Rassismus und Nationalismus am eigenen Leib erfahren, einschließlich meiner Kinder, die immer portugiesische Schulen besucht haben. "Vai para tua terra", "Portugal para os Portugueses" etc. sind die Anfänge, danach ging es mit Morddrohungen und zielgerichteten Schüssen (während der Jagdsaison) weiter. Dazwischen gab es gut montierte Versuche, Geld zu erpressen, indem angeblich unser Hund jemand gebissen haben sollte, Steine den Berg hinuntergerollt und jemand angeblich am Fuß getroffen hatten oder Ernteausfall durch von unserem Grundstück kommende Wildkaninchen vorgebracht wurde. Bei einigen Vorwürfen hat es gereicht, um eine offizielle Anzeige zu bitten, die nie kam, bei anderen standen wir jahrelang vor Gericht, bis schließlich klar war, dass es sich lediglich um einen weiteren Versuch handelte, Geld von "angeblich reichen Deutschen" abzuzapfen.
    Unterstützung durch die GNR gibt es auch erst, seit die Polizisten alle zwei Jahre die Dienststelle wechseln müssen, denn vorher gab es diese "Buddy"-Clubs, mit denen Angriffe durch die bei der GNR arbeitenden Freunde und ehemaligen Schulkollegen einfach abgewehrt wurden.
    Ja, leider gibt es in Portugal ein großes Rassismus- und Nationalismusproblem, dass leider nicht bekämpft, sondern negiert wird. Mit zunehmender Armut wird auch dieses Problem weiter wachsen, zumal niemand zugeben will, dass das Problem existiert.
     
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  15. TiS

    TiS Amigo Teilnehmer

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    Uh. @veterana das klingt sehr krass. Ich hoffe aktuell geht es bei euch besser.

    Ich selbst bin erst seit Anfang des Jahres hier in der Gegend unterwegs. Den ein oder anderen Spruch habe ich mitbekommen, aber nichts, was ich unter großes Rassismusproblem verbuchen wurde. Die meisten Menschen, die ich hier treffe sind neugierig und freundlich zugewandt.

    "Torreira Downtown" ist ein paar km entfernt und sehr touristisch, dort habe ich meist Portugiesen und Franzosen/Emigranten gesehen. Als Deutsche sind wir klar in der Minderheit. Im Sommer hatte ich eine Deutsche in der Pasteleria vor mir. Die hat die Bäckereifachverkäuferin auf Portugiesisch so rund gemacht, in D hätte sie noch nichtmal mehr die Krümel aus der Brotschneidemaschine für den Rest des Jahres bekommen. Da wundert es mich nicht, wenn ich als Alemão hin und wieder mit Vorurteilen zu kämpfen hab.

    Anderes Beispiel: Bei dem ersten Versuch eines Hauskaufs sagt mir die Maklerin, dass sie lieber an Portugiesen verkaufen würde. Aber es sei ja kein anderer Käufer da. Da würde sie auch an uns verkaufen. Fall noch ein Portugiese kommen würde ... Dann müsste ich das verstehen, dass ... Ich dachte, ich höre nicht richtig. Den Kauf musst ich dann kurz vor dem Vorvertrag stoppen. Ihr Partner ist verbal schier ausgerastet (und jetzt das gleich Bild wie bei veterana) und hat eine beachtliche Liste an Forderungen erhoben, die ich bitte zahlen sollte, auch wenn noch kein Vertrag zustande gekommen war. Das Haus ist übrigens immer noch nicht verkauft und den Makler habe ich gerade aus dem Auto gesehen. Portugal ist klein.
     
  16. bunny

    bunny Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Ich denke, Ausländerfeindlichkeit und Rassismus gibt es überall auf der Welt, leider… denkt doch mal an die Vorurteile von Schwarzen in den USA. Auch in Portugal sind Schwarze in manchen Gegenden nicht willkommen.
     
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  17. Dom Estêvão

    Dom Estêvão Entusiasta Teilnehmer Stammgast

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    Seltsam, dass mir, der mit Gott und der Welt in ganz Portugal redet, ungefragt mit Leuten auf der Straße Späßchen mache, Deutsche, Engländer, Afrikaner, Brasilianer kennt, die in PT verstreut wohnen, noch nie auch nur annähert etwas ähnliche begegnet ist und mir auch noch niemand solche Erlebnisse geschildert hat.
     
  18. Maximus

    Maximus Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Auch ich habe in all den Jahren, die ich in Portugal lebe, nur mir freundlich gesonnene Einheimische getroffen. Nie bin ich fremdenfeindlich behandelt worden und kenne auch niemanden in meinem Freundes und Bekanntenkreis, dem etwas Vergleichbares wie Veterana widerfahren wäre.
    Letztens erst hatte ich eine Kundin aus Österreich, die sich ein Grundstück mit einem renovierungsbedürftigem Häuschen mitten in einem kleinen Dorf gekauft hatte. Sie wurde supernett in die Dorfgemeinschaft aufgenommen.
    Wenn mir einer mit so einem Spruch wie „ Portugal den Portugiesen“ kommen würde, würde ich dem antworten „und Deutschland den Deutschen und solange über 200 000 Portugiesen in meinem Land leben, kann ich ja wohl in seinem Land wohnen.
    Aber wie gesagt, sowas habe ich noch nie erlebt.
    Allerdings kann man sich grade auf dem Land als Neuzuzügler auch schnell bei den Einheimischen unbeliebt machen. Das hat aber nichts mit deren Fremdenfeindlichkeit zu tun sondern eher mit dem Verhalten der neu Hingezogenen.
    Da wird da Hektarweise Land neu eingezäunt und überall Privadoschilder hingestellt und der Hirte mit seinen Ziegen kommt da nicht mehr durch, wo er seit Generationen durchgekommen ist und
    Langjährige Pflückrechte beschnitten werden usw usw

    LG
    M
     
  19. Duisburger

    Duisburger Entusiasta Teilnehmer Stammgast

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    Ich denke die Menschen, die Chega in Portugal gegründet haben und einige die sie wählen sind grundsätzlich fremdenfeindlich, ich bin da bei @bunny . Auch wenn ich und glücklicherweise wohl auch viele andere diese Erfahrung noch nicht machen mussten, so sollte man nicht der Illusion hingeben, dass dies nicht existieren würde. Offensichtlich deutlich seltener als in Deutschland, das ist sehr erfreulich.

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  20. Bicyclerepairman

    Bicyclerepairman Admirador Teilnehmer Stammgast

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    Wir zum Glück auch nicht. Mag aber daran liegen das meine Ehefrau gebürtige Brasilianerin ist, bzw. deren Familienteile die sich dort "um uns" herum ( Aires/ Aguas de Moura ) mit angesiedelt haben ebenso aus diesem Land kommen und auch sich ziemlich gut integriert haben bzw. von Ihren Nachbarn aufgenommen wurden. Wenn ich da nochmal die nachbarschaftliche Hilfe während deren Coronaerkrankung rekapituliere, und dabei waren sie mal eben erst einen Monat dort einzogen. Soetwas hätte man hier in Norddeutschland kaum erleben dürfen.....
     
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  21. sibylle 49

    sibylle 49 Entusiasta Teilnehmer Stammgast

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    Auch ich habe in Portugal keine Fremdenfeindlichkeit erlebt oder selbst zu spüren bekommen, aber in vielen Situationen große Hilfsbereitschaft. Hier im Alentejo sind die Menschen manchmal etwas verschlossener, zurückhaltender a b e r immer hilfsbereit und tolerant und wenn erstmal Bekanntschaft geschlossen ist, dann spürt man nichts mehr von Zurückhaltung und Verschlossenheit.
    Sehr negativ sind mir Deutsche und oft auch Schweizer aufgefallen, die alles meinen besser zu wissen und zu können, Vorschläge machen, wie man schneller, optimaler arbeiten könne und in ihrer Sprache negativ über die Portugiesen reden (viele ältere Portugiesen hier können etwas Deutsch), in ihrem Auftreten zeigen: Hier kommt jemand, der es besser weiß als du.... Also: Diskriminierung durch die "Fremden", keine Augenhöhe.

    Ich möchte mich dafür bedanken, dass ich hier gelernt habe, mehr Ruhe und auch Gelassenheit zu entwickeln, abzuwarten und nicht überschnell zu handeln.
    --- Folge-Nachricht angehängt, 10 Oktober 2022 ---
    Du meinst wahrscheinlich die Vorurteile gegenüber Schwarzen (Rassismus)?
     
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