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Tipp Simplesmente Vinho 2026 | Nachlese ...

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Im Jahr 2013 gründete eine Handvoll Winzer die Simplesmente Vinho in Porto als Alternative zur großen, etablierten Weinmesse Essência do Vinho. Die mittlerweile 14. Ausgabe fand an drei Tagen, von Freitag, den 27.02.2026 bis Sonntag, den 01.03.2026, statt.

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Die Simplesmente setzt den Fokus auf kleinere Erzeuger, geht klar in Richtung "Low Intervention" und, ohne jetzt zu viele der einschlägigen Schlagwörter zu strapazieren, "authentische Weine" sind es, die die 128 Aussteller aus Portugal (sowie mit Gästen aus Galizien und einigen anderen spanischen Regionen) einen. Neben Weinen gibt es einen Gastrobereich mit jungen, talentierten Köchen. Kunst und Musik kommen auch nicht zu kurz. Ich war am Samstag und Sonntag vor Ort. Hier ein paar Eindrücke von der geradezu familiären Atmosphäre.

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Beim Fachsimpeln: Junge Weinmacher, die legendären Stoff herstellen: Luís Lopes (Moreish) und Mariana Salvador (Mariana Salvador Vinhos).

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Mein Buddy André Lourenço (Gardunha Sul) mit aufregenden neuen Jahrgängen. Ana Hespanhol von (Grau Baumé).

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Auch hier war die Wiedersehensfreude groß: Gonçalo Carreira (Tanchoeira).

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Frische Weine einmal aus dem Alentejo vom Hamilton Reis (Natus Vini) und einmal vom Douro, von Susana Lopes (Muxagat Vinhos). Kaum zu glauben, wie die Zeit ins Land geht: 2015 habe ich Susana und ihre Familie auf dem Weingut besucht.

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Noch länger (2013) ist es her, dass ich António Lopes Ribeiros Weingut Casa de Mouraz in der Nähe von Tondela (Dão) besucht habe. Erst neulich hatte ich einen 2010er-Jahrgang vom legendären Field Blend "Elfa" geöffnet. Auf der Messe hatte es mir der junge, frische Petnat ("Pito-Nat"), ebenfalls ein Field Blend, angetan.

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Odile Rose Bouchard von Gamine Rose, ihrem eigenen Projekt u.a. mit Weinen vom Dão. Naja, und natürlich ist sie auch das Aushängeschild des Weinguts ihrer Familie, der Quinta do Tedo am Douro.

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Tomás Emídio (Quinta Varzea da Pedra) mit dem supersympathischen João, der im Weinkeller aushilft.

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Luís Patrão und Eduarda Dias vom Bairrada-Weingut Vadio.

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Pedro Cabanita, macht zusammen mit Rodrigo Martins Authentic Wines. David Picard von Adega Belém.

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Auch bei der Quinta do Escudial bleibt die Zeit nicht stehen: Frische Weiße ohne Holzeinsatz sowie "wilde" Blends aus den traditionellen Dão-Rebsorten.

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António Marques da Cruz von der Quinta da Serradinha. Die jüngsten Unwetter in Portugal haben das Weingut schwer getroffen.

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Kunst und Wein – bei APRT3 kommen beide Aspekte zusammen. Hier Guilherme Maia mit dem wild gestalteten Oxydo.

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Hugo Mendes, das sympathische Enfant terrible unter den Weinmachern, mit Spitzenweinen aus der Fernão Pires und seine Tintos aus der Castelão sind auch nicht von schlechten Eltern.

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Anna Jorgensen, die das elterliche Weingut Cortes de Cima auf links gekrempelt hat.

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Inês Tavares de Pina ließ mich einen sehr frischen Palhete von João Tavares de Pina probieren.

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Paul Chevreux von Vizinho Vinhateiro unverkennbar im Erklärmodus. ;-)))

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João Guedes Ferreira und Anna Ortner vom Flora (Food & Wine) aus Viseu tiefenentspannt und mit viel Freude sonntags an den Töpfen im Gastro-Bereich. Es war mir eine große Freude, die beiden wiederzusehen. Samstags habe ich sehr lecker bei Mirna Gomes (Mito) gegessen.

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Noch ohne Label, ein junger, sehr, sehr leckerer Espumante der Quinta de San Michel. Und auch die Brancos zeigten sich als salzige Colares-Rasierklingen, wie man sie vom Önologen Alexandre Guedes kennt.

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Wow, was für eine Tiefe, was für eine Würze beim Malvasia von Baías e Enseadas von Daniel Afonso. Oh, und einen grandiosen Vital von der Serra de Montejunto durfte ich ebenfalls probieren.

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Rodrigo Martins und Ana Leal von Espera Wines. Rodrigo, der King of Castelão, auch seine Brancos und Petnats stehen stabil mit Frische und Trinkzug. Ein ganz großer im Business!

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Marta Timóteo und Scott McLean von Vinhos Desviso: Weine mit ordentlich atlantischer Frische.

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Luís Lopes mit dem legendären Simplesmente-Initiator João Roseira (Quinta do Infantado).
 
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