Demokratien mit einer freien Presse wie Portugal sorgen auch dafür, daß Verstöße gegen das Recht an die Öffentlichkeit gelangen und geahndet werden.
Wird man sehen in diesem Fall (mir fällt anderes ein, wo nicht viel passierte: Polizeieinsatz in der Rua do Benformoso, Montenegro ist wieder Ministerpräsident).
Nur ist es eben auch so, dass »die Öffentlichkeit« nicht mehr die von, sagen wir, 2010, 1980 oder 1840 ist, sondern eine mit Scheiße geflutete Zone, soll heißen: sie hat sich so grundlegend verändert, dass ich jetzt kein Glaubensbekenntnis mehr an die Presse als vierte Gewalt (und als Korrektiv staatlicher Gewalt) ablegen würde.