AW: Lissabon und die Silberküste 2012
Dienstag 29.Mai: Belém und Castelo S. Jorge
Mit der Straßenbahn fahren wir in den Stadtteil Belem, wo die kulturhistorisch bedeutsamsten Gebäude Lissabon stehen. Zuerst erreichen wir den Torre de Belém, einst Teil der Lissabon Verteidigungsanlagen, heute mit seinen manuelinischen Verzierungen Unesco-Weltkulturerbe. Als wir angekommen, stehen schon einige Busse da. Während ich noch nach dem besten Kameraausschnitt suche, laufen die Kinder an das Ufer des Tejo und spielen „wir-hüpfen-vor den-Wellen-zurück“. Mehrmals werden wir Japanerinnen gefragt, ob sie unsere Mädels fotografieren dürfen. Geduldig posieren die Kids – komisch, wenn wir solche Fotos machen wollen, meckern sie immer.
Danach spazieren wir zum Entdeckerdenkmal. Mit diesem Bauwerk in Form einer Karavelle feiert die Seefahrernation Portugal sich und ihre Größen, wie z.B. Heinrich den Seefahrer.
Durch eine Unterführung geht es weiter zur Mosterio dos Jeróimos. Die Fassade des Hieronymus-Klosters an sich ist schon beeindruckend, beim Betrachten des Südportals bleibt einem fast die Spucke weg.
Nun betreten wir eine der schönsten Kirchen, die ich kenne.
Gleich rechts neben dem Eingang befindet sich das Grabmal Vasco da Gamas
Besonders beeindruckend ist auch die einem Palmenwand nachempfundene Decke.
Aber auch der Rest der Kirche ist sehenswert. Jetzt indes wollen wir in den berühmten Kreuzgang. Aber angesichts der langen Schlange und der Aussicht auf eine lange Wartezeit in der Sonne verzichten wir auf den Besuch.
Deshalb an dieser Stelle der Vollständigkeit halber ein paar Aufnahmen von meinem Besuch 2007:
Wir verdrücken uns in den kleinen Park gegenüber, finden in der Nähe des thailändischen Pavillons einen Cache und brechen dann auf, um ein Muss-do eines jeden Lissabon-Besuchs zu unternehmen, nämlich die Fahrt mit einer der historischen Straßenbahnlinien 12 oder 28.
Wir entscheiden uns für die 28, die uns durch die engen Altstadtgassen der Grace hinauf zum Burghügel bringt. Am Miradouro Santa Luzia treffen sich die Straßenbahnlinien...
... warum wird beim Ausblick von meinem Lissaboner Aussichtspunkt schnell deutlich.
Wir laufen noch einige Meter hoch zum Castelo Sao Jorge. Beim Betreten der Burg passieren wie linkerhand die recht kitschige Statue des Namengebers. Zwischen ein paar Bäumen finden wir Schatten, machen ein kleines Picknick und bestaunen die Aussicht.
Leonie und Amelie machen sich die derweil für die Verteidigung der Stadt bereit.
Auch paar der Umrundung der Burgmauer der inneren Festung gibt es noch schöne Ausblicke.
Anschließend laufen wir den Burgberg hinunter in die Baixa, fahren zurück ins Hotel und waschen den Schweiß des Tages im Pool ab. Abends laufen wir noch einmal zum Parque Eduardo, wo wir unsere Lissabon-Tage in einem Restaurant ausklingen lassen.
Morgen übernehmen wir unseren
Mietwagen und fahren ins rund 100 Kilometer nördlich direkt an der Küste gelegene Sao Martinho do Porto, natürlich nicht ohne den einen oder anderen Abstecher zu machen.
Harald