Holzfaserdämmung in Portugal und Galicien – warum wird darüber so wenig gesprochen?
Vor ein paar Tagen habe ich mich mit meinem schottischen Freund Clifford unterhalten. Clifford ist Builder, Handwerker durch und durch und seit Jahren mein Partner bei Bauprojekten.
Irgendwann kamen wir auf ein Thema, das wahrscheinlich jeder kennt, der schon einmal gebaut hat: Handwerker, Lieferanten oder andere Beteiligte, die etwas fest zusagen und dann einfach nicht auftauchen.
Clifford hat in rund 40 Jahren internationaler Arbeit offenbar mehr Stunden damit verbracht, auf Leute zu warten, die nicht gekommen sind, als ihm lieb ist. Und seiner Meinung nach wird es eher schlimmer als besser.
Aber unser Gespräch kam schnell auf ein anderes Thema: Holzfaserdämmung.
Das hat mich besonders interessiert, denn ich habe vor fünf Jahren selbst ein Haus gebaut – gemeinsam mit Clifford als Partner. Für die Dämmung haben wir ausschließlich Holzfaserdämmung verwendet.
Und ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Das Material hält, was es verspricht. Unser Haus hat hervorragende Dämmeigenschaften. Natürlich spielen dabei immer die gesamte Konstruktion, die Verarbeitung und der richtige Wand- und Dachaufbau eine Rolle. Aber unsere Erfahrungen mit diesem Baustoff sind ausgesprochen positiv.
Deshalb war ich neugierig, als Clifford mir von einem seiner jüngsten Projekte erzählte.
Er hatte ein Gebäude in Holzrahmenbauweise aus Kastanienholz errichtet und wollte es mit Holzfaserdämmung isolieren. Die Lieferung war für einen festen Termin zugesagt. Zwei Wochen später warteten er und sein Team immer noch auf das Material.
Jetzt könnte man natürlich fragen: Warum nimmt man nicht einfach ein anderes Dämmprodukt?
Clifford ist von den Eigenschaften der Holzfaserdämmung so überzeugt, dass er nicht ohne Weiteres auf ein anderes Material ausweichen wollte. Er schätzt vor allem die Verarbeitung, die guten bauphysikalischen Eigenschaften und die Möglichkeit, damit diffusionsoffene Wand- und Dachkonstruktionen zu realisieren.
Gerade in Nordportugal und Galicien ist das ein Thema, das man nicht unterschätzen sollte. Wer hier baut oder ein älteres Haus renoviert, weiß, welche Herausforderungen Feuchtigkeit und das lokale Klima mit sich bringen können.
Holzfaserdämmung kann bei einem fachgerecht geplanten Aufbau dazu beitragen, den sommerlichen Wärmeschutz zu verbessern. Ihre Wärmespeicherfähigkeit sorgt dafür, dass Wärme langsamer durch die Konstruktion gelangt. Auch ihre feuchteregulierenden Eigenschaften können Vorteile bieten. Entscheidend ist allerdings, dass der gesamte Wand- oder Dachaufbau stimmt. Luftzirkulation, Feuchteschutz und der richtige Einsatz von Dampfsperren bzw. Bremsen müssen von Anfang an mitgedacht werden.
Kürzlich hat Clifford die Dämmung bei einem Dach in Galicien eingesetzt, bei dem die Sparren im Innenraum sichtbar bleiben sollten. Dafür wurde die Dämmung oberhalb einer vollflächigen Holzschalung angebracht. Eine interessante Lösung, wenn man die sichtbare Holzkonstruktion erhalten und gleichzeitig ordentlich dämmen möchte.
Auch von den akustischen Eigenschaften sind wir beide beeindruckt.
Was uns wundert: Obwohl Holzfaserdämmung für den Holzbau aber auch für viele andere Sanierungsprojekte interessant sein kann, scheint das Wissen darüber in Portugal und Galicien noch nicht besonders weit verbreitet zu sein. Zumindest ist das unser persönlicher Eindruck.
Vielleicht täuschen wir uns ja auch.
Und genau deshalb würde mich eure Meinung interessieren.
Wer von euch hat bereits mit Holzfaserdämmung gebaut oder ein älteres Haus damit saniert? Welche Erfahrungen habt ihr mit dem sommerlichen Wärmeschutz, Feuchtigkeit und der Verarbeitung gemacht?
Gibt es gute Gründe, die gegen dieses Material sprechen? Oder liegt es einfach daran, dass viele Bauherren und Handwerker noch zu wenig darüber wissen?
Clifford und ich haben unsere Erfahrungen gemacht – gute, aber natürlich sind wir nicht die Einzigen, die sich mit dem Thema beschäftigen.
Wir sind selbst immer daran interessiert, dazuzulernen, und freuen uns über einen offenen Austausch. Ganz gleich, ob eure Erfahrungen positiv oder negativ sind.
Also, wie sieht es bei euch aus? Holzfaserdämmung – eine unterschätzte Lösung für Portugal und Galicien oder doch nicht für jedes Haus geeignet?



Vor ein paar Tagen habe ich mich mit meinem schottischen Freund Clifford unterhalten. Clifford ist Builder, Handwerker durch und durch und seit Jahren mein Partner bei Bauprojekten.
Irgendwann kamen wir auf ein Thema, das wahrscheinlich jeder kennt, der schon einmal gebaut hat: Handwerker, Lieferanten oder andere Beteiligte, die etwas fest zusagen und dann einfach nicht auftauchen.
Clifford hat in rund 40 Jahren internationaler Arbeit offenbar mehr Stunden damit verbracht, auf Leute zu warten, die nicht gekommen sind, als ihm lieb ist. Und seiner Meinung nach wird es eher schlimmer als besser.
Aber unser Gespräch kam schnell auf ein anderes Thema: Holzfaserdämmung.
Das hat mich besonders interessiert, denn ich habe vor fünf Jahren selbst ein Haus gebaut – gemeinsam mit Clifford als Partner. Für die Dämmung haben wir ausschließlich Holzfaserdämmung verwendet.
Und ich kann aus eigener Erfahrung sagen: Das Material hält, was es verspricht. Unser Haus hat hervorragende Dämmeigenschaften. Natürlich spielen dabei immer die gesamte Konstruktion, die Verarbeitung und der richtige Wand- und Dachaufbau eine Rolle. Aber unsere Erfahrungen mit diesem Baustoff sind ausgesprochen positiv.
Deshalb war ich neugierig, als Clifford mir von einem seiner jüngsten Projekte erzählte.
Er hatte ein Gebäude in Holzrahmenbauweise aus Kastanienholz errichtet und wollte es mit Holzfaserdämmung isolieren. Die Lieferung war für einen festen Termin zugesagt. Zwei Wochen später warteten er und sein Team immer noch auf das Material.
Jetzt könnte man natürlich fragen: Warum nimmt man nicht einfach ein anderes Dämmprodukt?
Clifford ist von den Eigenschaften der Holzfaserdämmung so überzeugt, dass er nicht ohne Weiteres auf ein anderes Material ausweichen wollte. Er schätzt vor allem die Verarbeitung, die guten bauphysikalischen Eigenschaften und die Möglichkeit, damit diffusionsoffene Wand- und Dachkonstruktionen zu realisieren.
Gerade in Nordportugal und Galicien ist das ein Thema, das man nicht unterschätzen sollte. Wer hier baut oder ein älteres Haus renoviert, weiß, welche Herausforderungen Feuchtigkeit und das lokale Klima mit sich bringen können.
Holzfaserdämmung kann bei einem fachgerecht geplanten Aufbau dazu beitragen, den sommerlichen Wärmeschutz zu verbessern. Ihre Wärmespeicherfähigkeit sorgt dafür, dass Wärme langsamer durch die Konstruktion gelangt. Auch ihre feuchteregulierenden Eigenschaften können Vorteile bieten. Entscheidend ist allerdings, dass der gesamte Wand- oder Dachaufbau stimmt. Luftzirkulation, Feuchteschutz und der richtige Einsatz von Dampfsperren bzw. Bremsen müssen von Anfang an mitgedacht werden.
Kürzlich hat Clifford die Dämmung bei einem Dach in Galicien eingesetzt, bei dem die Sparren im Innenraum sichtbar bleiben sollten. Dafür wurde die Dämmung oberhalb einer vollflächigen Holzschalung angebracht. Eine interessante Lösung, wenn man die sichtbare Holzkonstruktion erhalten und gleichzeitig ordentlich dämmen möchte.
Auch von den akustischen Eigenschaften sind wir beide beeindruckt.
Was uns wundert: Obwohl Holzfaserdämmung für den Holzbau aber auch für viele andere Sanierungsprojekte interessant sein kann, scheint das Wissen darüber in Portugal und Galicien noch nicht besonders weit verbreitet zu sein. Zumindest ist das unser persönlicher Eindruck.
Vielleicht täuschen wir uns ja auch.
Und genau deshalb würde mich eure Meinung interessieren.
Wer von euch hat bereits mit Holzfaserdämmung gebaut oder ein älteres Haus damit saniert? Welche Erfahrungen habt ihr mit dem sommerlichen Wärmeschutz, Feuchtigkeit und der Verarbeitung gemacht?
Gibt es gute Gründe, die gegen dieses Material sprechen? Oder liegt es einfach daran, dass viele Bauherren und Handwerker noch zu wenig darüber wissen?
Clifford und ich haben unsere Erfahrungen gemacht – gute, aber natürlich sind wir nicht die Einzigen, die sich mit dem Thema beschäftigen.
Wir sind selbst immer daran interessiert, dazuzulernen, und freuen uns über einen offenen Austausch. Ganz gleich, ob eure Erfahrungen positiv oder negativ sind.
Also, wie sieht es bei euch aus? Holzfaserdämmung – eine unterschätzte Lösung für Portugal und Galicien oder doch nicht für jedes Haus geeignet?



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