• Gäste können im PortugalForum zunächst keine Beiträge verfassen und auch nicht auf Beiträge antworten. Das klappt nur, wenn man registriert ist. Das ist ganz leicht, geht schnell und tut nicht weh: Registrieren. Und dann verschwindet auch dieser Hinweis ...

auswandern...als Sozialpädagogin

Das Thema ' Individualpädagogische Jugendbetreung in Portugal' (Google) wurde, wenn ich mich recht erinnere, hier im Forum bereits vor Jahren diskutiert, nachdem diverse Vorfälle wegen Missbrauchs in verschieden Richtungen Eingang in die Presse fanden.



Gruss,
Guna
 
Hallo Guna,

danke fuer den Hinweis und die links, wobei ich weder den 1. noch den 3. oeffnen kann!

Hallo Maximus,

kennst du diese Organisationen selbst? Kannst du irgendeine tatsaechlich empfehlen?

Ich kann mich auch erinnern, dass immer wieder haarstraeubende Tatsachen ans Licht kamen und sich Organisationen, aber auch Privatleute, die keine Ahnung von Jugendbetreuung hatten eine goldene Nase daran verdienten!

Gruss, Manuela
 
Eine neue Sprache lernt man immer am besten dort, wo sie auch gesprochen wird.

Es gibt hier einige Organisationen, die Problemjugendliche aus Deutschland betreuen und beschulen.

Die suchen neue Mitarbeiter und zahlen auch sehr gut.
Ohne dir zu nahe treten zu wollen, Maximus aber eine Spraxche lernt man nur durch lernen. Wo man das tut, ist für die Grundkenntnisse zunächst einmal egal.

Wenn man in Portugal ankommt, benötigt man seine Sprachkenntnisse mehr. Wenn man erst einmal alles geregelt hat und mehr Zeit ist, kann man seine Grundkenntnisse sicher besser in Portugal vertiefen, als in Deutschland mit Hilfe von VHS Kursen.
Ich denke, ein sehr gutes Beispiel ist momenmtan, wieviel Mühe man sich hier in Deutschland mit der Sprachausbildung für Flüchtlinge gibt. Es reicht eben nicht, einfach nur dort zu sein, um die Sprache zu erlernen. Sicher geht das auch- aber es dauert je nach Talent und Zeitaufwand.

Die Hoffnung auf Stellen bei diesen "Organisationen" möchte ich als sehr gering einschätzen. (meine Meinung)

Soweit ich diese o.g. "Organisationen" für Problemjugendliche verstehe, wird das über die Landesjugendämter in Form von Pflegschaften abgewickelt. D.h. soviel wie jemand übernimmt die Pflegschaft für einen Problemjugendlichen und erhält dafür die Aufwandsentschädigung, die das Jugendamt dafür vorsieht. Hier ein aus dem Zusammnhang gerissenes Zitat: "für dessen Betreuung in Ungarn das Jugendamt 7000 Euro monatlich zahlt."

Quelle:

In wieweit es sich bei den Pflegestellen in Portugal um Pflegestellen bei "Organisationen" handelt, weiß ich aktuell nicht. Das es einige wenige gibt, habe ich auch gehört. Da das "Jugendamt" auf Bundesländerebene organisiert ist, hat jedes Jugendamt da auch so seine eigenen Adressen und Kontakte aber auch Bedingungen, soweit es mir bekannt ist.

Ich befasse mich häufiger mit dem Arbeitsmarkt in Portugal und mit dem Arbeitsmarkt in Deutschland befasse ich mich sehr intensiv. Mir ist in der letzten Zeit kein entsprechendes Stellenangebot aufgefallen. Wenn diese Organisationen suchen, dann ist es mir auf dem üblichen Stellenmarkt in Portugal und Deutschland nicht aufgefallen.
Das muss aber nun nix heißen.

Die "zahlen sehr gut". Was mag das bedeuten. Zahlen die gut für portugiesische Verhältnisse? Das tun die Call Center und Lidl auch. Trotzdem liegen die Einkünfte nur bei 1000,- bis 1300,- € monatl.

Wenn es da was konkretes gibt, klär mich und uns bitte auf. Sozusagen: "Butter bei die Fische".
 
Das Thema ' Individualpädagogische Jugendbetreung in Portugal' (Google) wurde, wenn ich mich recht erinnere, hier im Forum bereits vor Jahren diskutiert, nachdem diverse Vorfälle wegen Missbrauchs in verschieden Richtungen Eingang in die Presse fanden.
Ich kann mich auch erinnern, dass immer wieder haarstraeubende Tatsachen ans Licht kamen und sich Organisationen, aber auch Privatleute, die keine Ahnung von Jugendbetreuung hatten eine goldene Nase daran verdienten!
Mein Mann sagt das hier das mal vor langer Zeit ein Thema im Forum war . Und Maximus hat da wohl " klare Texte " geredet wie manchemale die Art von ihm ist :irre: & :-D. Ich finde das nicht .

hast du du Links für mich?

Das habe ich gefunden





Die unten zahlen garnichts , die wollen sogar Geld?



Vieleichte kann Henrice damit schon was anfangen .
 
:)

danke euch für all eure antworten!
es ermutigt mich, nicht "runtergemacht" zu werden für meine pläne..

also ich stelle es mir so vor, dass ich in den nächsten 2 jahren nach PT ziehen würde..also "gemach gemach"..

:)
Mein Mann sagt das hier das mal vor langer Zeit ein Thema im Forum war . Und Maximus hat da wohl " klare Texte " geredet wie manchemale die Art von ihm ist :irre: & :-D. Ich finde das nicht .



Das habe ich gefunden





Die unten zahlen garnichts , die wollen sogar Geld?



Vieleichte kann Henrice damit schon was anfangen .
Danke!! das werde ich mir (in Ruhe) durchlesen..

ist wirklich sehr spannend!

Obrigada :)
 
Neben der von Louise erwähnten Kaspar X ist die größte Organisation diese hier
Die sind auch die einzigsten, die Jungendlichen im Ausland einen dt. Schulabschluß ermöglichen.

Wenn es da was konkretes gibt, klär mich und uns bitte auf. Sozusagen: "Butter bei die Fische".
Für die Beschulung werden Leherer gebraucht und die kommen zwar lange nicht an ein deutsches Lehrergehalt ran, verdienen aber für port. Verhältnisse gut. Und viel stressfreier, da Einzelunterricht bei sich zu Hause und nicht in einer überfüllten Klasse mit 70%Migranten.
Grade werden wieder welche gesucht.
Als Betreuer bekommt man pro Jugendlichen 1500 € plus 500€ Unkostenerstattung. Wenn man 2 aufnimmt (Höchstgrenze), sind das schonmal 4000€ im Monat.
Ich meine, für jemanden, der Sozialpädagoge ist und sich mit Jungendlichen auskennt und gerne mit denen arbeitet, ist das doch eine gute Perspektive.
kennst du diese Organisationen selbst? Kannst du irgendeine tatsaechlich empfehlen?

Ich kann mich auch erinnern, dass immer wieder haarstraeubende Tatsachen ans Licht kamen und sich Organisationen, aber auch Privatleute, die keine Ahnung von Jugendbetreuung hatten eine goldene Nase daran verdienten!
Also von Proprognos kenne ich 2 Koordinatoren, 3 Lehrer und 4 Betreuerfamilien. Und in den letzten 10 Jahren habe ich auch unzählige zu betreuende Jungendliche kennengelernt.
Möglich, daß es unter diesen Organisationen noch das eine oder andere schwarze Schaf gibt. Die wilden Zeiten von früher, wo man sich nocht eine Horde Jugendlicher für 1000 DM/Kopf in alten Wohnwagen halten konnte und als billige Erntehelfer an den Nachbarn vermieten konnte, sind schon lange vorbei.
Dafür gibts doch heute WWoofer:)
Heute ist das ziemlich seriös, da wird sich schon bemüht, verkorkste Jugendliche wieder auf die Reihe zu bekommen.

LG
M
 
Also Betreuer werden über Stellenanzeigen in deutschsprachigen Residentenzeitschriften gesucht und Lehrerstellen für die Einzelbeschulung werden so vor Ort unter der Hand ausgeküngelt.
Man muß da erst mal reinkommen in diese Szene und da kann man sich ja schonmal als Betreuer bewerben.
Vorher muß man sich aber noch als solcher schulen lassen. So ganz ohne Ahnung lassen die da keinen mehr ran.

LG
M
Mit den nötigen Qualifikationen und Erfahrungen im Jugendbereich und im Umgang mit Jugendämtern könnte man ja auch selbst so eine Organisation gründen zB in Nordportugal.
Die Henrike will ja erst in 2 Jahren dorthin auswandern und hat somit noch genug Zeit, daß vorzubereiten.
 
danke @Maximus, hab ich mir fast schon gedacht.
Nun ja, vielleicht hilft eine Initiativbewerbung, man weiß ja nie. Manchmal muss man nur im richtigen Moment fragen.
 
@henrike007, alternativ könntest du dich auch einmal mit Winfried Glinka oder Constanze Manso von abla in Verbindung setzen und erfragen, was die so machen und ob du da irgendwie rein passt.
Ist allerdings nicht Porto und Umgebung aber trotzdem vielleicht interessant
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Das Durchschnittsgehalt in Portugal liegt bei etwa EUR 15.000 brutto / Jahr. Das entspricht etwa dem dt. Mindestlohn. Nordportugal liegt unter dem Durschnitt.
Der Mindestlohn in Portugal liegt bei etwa EUR 3,00 brutto / Std.

Wie gesagt .. aus diesem Grund kommt kaum jemand auf die Idee nach Portugal einzuwandern und als Arbeiter oder Angestellter zu arbeiten. Ausnahme sind vielleicht Afrikaner. ;-)

Natürlich sind auch die Lebenshaltungskosten günstiger. Ideal für dt. Rentner. Als Deutscher muß man dann aber (voraussichtlich) auch seine Ernährungsgewohnheiten anpassen.
Es zahlen übrigens wenige Portugiesen eine Miete. Im Gegensatz zu D - und wie in vielen Südländern üblich - wohnen die (seit Generationen) in Eigentum.
 
Wie gesagt .. aus diesem Grund kommt kaum jemand auf die Idee nach Portugal einzuwandern und als Arbeiter oder Angestellter zu arbeiten. Ausnahme sind vielleicht Afrikaner. ;)
Calma! :cool:
Erstmal die Hilfe zur Einschätzung der eigenen Ansprüche auf in Anspruch nehmen.
z.B ,
 
Sie hat keinen Master. Und ich weiß nicht, inwieweit das (nur B-Abschluß) in Portugal relevant ist.
Für Anstellungen an "öffentlich-rechtlichen" Einrichtungen könnte das schon ein negatives k.o. Kriterium sein.
 
weiß man mehr. Next Round! ;)
 
Sie hat keinen Master. Und ich weiß nicht, inwieweit das (nur B-Abschluß) in Portugal relevant ist.
Für Anstellungen an "öffentlich-rechtlichen" Einrichtungen könnte das schon ein negatives k.o. Kriterium sein.
Kann ich für Portugal aus meiner Erfahrung nicht bestätigen.

Beim Studiengang Soziale Arbeit ist ein Master auch in DEU nicht unbedingt zielführend, weil damit der Bewerber bei öffentlichen Stellen
1. zu teuer wird, für die Arbeit, die er machen soll und überqualifiziert ist
2. für die Stellen, für die er qualifiziert ist, zu wenig Beruferfahrung vorhanden ist.
Einen Bachelor daher als B- Abschluß zu sehen wäre hier nicht richtig.

Die Hoffnung auf eine Stelle bei einer "öffentlich-rechtlichen" Einrichtungen in Portugal kann man sofort begraben, wenn man sich die Struktur dort ansieht und wenn man sich z. B. einmal damit beschäftigt, was private Einrichtungen dort an Leistungen bringen, die in DEU der Staat übernimmt und bezahlt.

Bangemachen gilt nicht, ein Versuch ist es immer wert.
 
Zurück
Oben