AW: Arroz de Marisco - große Preisspanne
Das ist doch auch völliger Quatsch. Schreib doch wenigstens, dass dir 7,50 und auch schon eigentlich 3-4 EUR für ´nen Salat zu viel sind. Du hältst dein Niveau für Maßstab und darum hat es nichts mit der Realität zu tun.
Und deshalb ist diese tolle Diskussion auch Zeitverschwendung.
offensichtlich ist HeiMa Gastronom und fühlt sich angegriffen? Die meisten Gastronomen, die ich kenne, wollen mit wenig
Arbeit schnell reich werden (Italiener z.B.) und machen die Preise nach dem was die Gäste bereit sind zu bezahlen, nicht nach einem costbreakdown (BOM+Profit). und natrülich gibt es genügend Tricks, den Staat und die Kunden auszutricksen: Schwarzgeld (angeblich verdorbene Ware abschreiben) oder Gerichte ohne Beilage und dann ganz scheinheilig "Salat dazu?" fragen lassen....
Für die Kosten (!!die sollten unter den Einnahmen sein) spielt die Pacht (falls kein Eigentum), Beschäftigte und Einkauf der Waren ein Rolle. Der costdriver dürfte wohl Pacht und Lohn sein - Warenwert stufe ich persönlich als Nebensache ein. Wer natürlich gut, frisch
und billig einkauft, hat eine weiteren Vorteil.
Wieso ist es Quatsch, daß 3-4 EUR für einen Beilagensalat schon zuviel sind? Der Preis hierfür war jahrzehnte 4-5 DEM, seit dem Euro sind die Gäste so blöd und bereit das doppelte zu bezahlen. Auch wenn die Preise für Salatbestandteile gestiegen sind, muss sich der Preis nicht erhöhen!
Das ist so wie der Bäcker, der uns weissmachen will, daß er für ne Semmel 30 Zent braucht, weil das Mehl soooo teuer sei.
aber um das geht's ja gar nicht: es geht um den Unterschied bei Arroz Marisco, der im Vergleich zu anderen Gerichten in Portugal sehr groß ausfallen kann.
Ich wollte das nur mal anfragen, weil es ja einen tieferen Grund gäben könnte