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Wie wars - Eure erste Reise nach Portugal ?

AW: Wie wars - Eure erste Reise nach Portugal ?

Ich bin das erste Mal 2009 Nach Portugal gereist. Ich hatte das erste Mal genug Geld in der Tasche und bin mit einer Freundin eine Woche nach Albufeira gefahren.. Natürlich voll die Tourihochburg..:D
Wir haben uns extra mit einem Mietwagen gewappnet und sind losgedüst.
Sofort habe ich mich in dieses Land und die Leute verliebt. Sintra ist einer meiner Lieblingsorte, sehr schön. :)
Seitdem würd ich gerne jedes Jahr dorthin und bin schon lange am Planen wie es aussieht mit auswandern. :)
Ich bin die letzten Jahre immer wieder nach Portugal gereist um das Land und die Leute besser kennenzulernen. Natürlich sind viele Orte vom Tourismus "überrannt" worden, aber trotzdem findet man an vielen Ecken noch "unberührte" Orte. :D
Habe auch direkt nach meinem ersten Urlaub dort, angefangen die Sprache zu lernen.
 
Mein erstes Mal war vor 41 Jahren, BMW R50 mit Steib LS200. Campen oftmals wild, schlechte Strassen, unterhalten mit Händen und Füßen, Cafes und Restaurants der Einheimischen, schlechte, enge Nationalstrassen mit Eselkarren und immer Menschenaufläufe in den Ortschaften, wenn ich gehalten habe und mich umgeschaut, bzw. was kaufen wollte. Und der viele Staub auf den Nebenstrassen, Staub und Sand... preisgünstig war es... naja und das liebe Geldwechseln, nur Bares war Wahres.
 
Mein erstes Mal war vor 41 Jahren, BMW R50 mit Steib LS200.

Oh cool!
Ich war vor meiner ersten Portugalreise mit einer (manchmal von einem lieben Kumpel geliehenen) R100 RS unterwegs, tolles Sofa und trotzdem sportlich ohne Ende, aber hatte das Mopedfahren gegen einen Kleinlastwagen getauscht, um Ende der 80er Portugal lange zu erkunden.

Daher werde ich meine erste Reise nach Portugal nie vergessen:
Wenn auf dem Weg nach Portugal, egal ob in Frankreich oder Spanien, Hinweischilder kamen Motto "Stadt XXX noch 143 KM entfernt oder so", sagte mein Kleinhirn sofort "Yeah, nur noch etwas über 30 Minuten, dann bist du da"....
+1 Std später merkte Grosshirn dann, dass dieser **** LKW ja nichtmal 100 KM pro Stunde schafft..., "das dauert noch ewig bis du da bist, schluchz..."

Ich hatte echt deswegen kleine Nervenkrisen zwischendurch, ganz ehrlich, werde ich echt NIE vergessen.

Als ich dann aber doch endlich irgendwann mal angekommen war, tja, da wurde ich dann auch noch sofort krank, unheilbar, bis heute.
 
Mein erster Trip nach Portugal war 2015 nach Albufeira. Zusammen mit meinen beiden Söhnen, damals 7 und 8 Jahre alt, sind wir in den Herbstferien Anfang November, mit Ryanair nach Faro geflogen. Der Flug sollte eigentlich von Memmingen aus starten, wurde dann nach Stunden Verspätung gecancelt und wir mussten am nächsten Morgen per Mietwagen nach Hahn fahren und von dort den Flieger nehmen. Die Algarve und speziell Albufeira waren in diesem Herbst von starken Regenfällen und Überschwemmungen betroffen, so dass die Strandpromenade und die Geschäfte in Strandnähe von Sand und Schlamm überdeckt waren. Meine Jungs haben stundenlang bei den Aufräumarbeiten zugeschaut und fanden das total spannend. Insgesamt war Albufeira nicht sonderlich einladend zu dieser Zeit, kaum Touristen, lediglich ein paar gestrandete Engländer in der Stadt. Nichtsdestotrotz sind wir seit dieser Zeit angefixt.
 
Da bin ich ja hier auch ein echter Spätstarter...:-D
Und noch dazu ganz unspektakulär, einfach Urlaub gebucht und ab in den Flieger...
Und als Inselfan hat es mich dann auch gleich nach Madeira verschlagen (die Azoren hatten 2010 komischerweise das "Rennen" verloren :rolleyes:). War mein erster Wanderurlaub und ich war fasziniert, wie unkompliziert das auch als alleinreisende Frau war. Gefühlt nur nette Begegnungen, ein wirklich unbeschwertes Bewegen auch abends oder allein im Restaurant, dazu die spektakuläre Landschaft und das ganze Grün und der wildtosende oder eben ganz beschauliche Atlantik... Kopf so richtig frei gelaufen und ein Jahr später folgte Lissabon, ich war einfach neugierig, ob der "Rest" auch so toll wie die Insel ist. Tja, ich weiß nicht, wo das Virus dann zugeschlagen hat, aber seitdem ist es still und leise, aber sehr beständig ein Begleiter in meinem Leben...:rolleyes:
 
Und als Inselfan hat es mich dann auch gleich nach Madeira verschlagen (die Azoren hatten 2010 komischerweise das "Rennen" verloren :rolleyes:).
Wie witzig- so war es auch bei mir.
Atlantikinseln schon immer, es fing mit Irland und vielen Jahren Kanaren (Lanzarote und La Palma) an,
Vulkane sowieso faszinierend. Und was gibt's sonst noch? Kapverden, klingt interessant, aber recht exotisch. Madeira...mh, für alte Leute?
Azoren? Wo sind die denn eigentlich? Sieht schön aus.
Diese Inseln waren damals noch nicht so "erschlossen", Angebote eigentlich nur für São Miguel und irgendwie....
Naja, und so wurde es dann doch Madeira, wie bei @lotteluna.
2012 also mein Erstkontakt mit Portugal.
Mein Begleiter hatte allerdings schon reichlich Festlanderfahrung aus den 1980ern.
Wir verbrachten 10 Tage, war auch ein schöner Urlaub, das Wetter eher nicht so dolle.
Das Herz verloren aber haben wir dann tatsächlich zwei Jahre später:
3 Wochen Faial, Pico, São Jorge und São Miguel (was nach den kleinen Inseln einen echten Kulturschock in uns hervorrief :-D).
Folgend dann erst einmal, dann zweimal jährlich Aufenthalte, auch auf verschiedenen Inseln der Gruppe,
viele Zwischenstops in Porto und Lissabon, plus zweimal Festlandkurztrips bisher.
Hauskauf auf Pico vor 6 Jahren.
Alles andere siehe in meinen Reiseberichten.
 
Dieser thread hat mich jetzt in meine Erinnerungen versetzt. 2005 nach 15 Jahren Seefahrt, langen Auslands Aufenthalten in USA und Italien und nach einer 3 jährigen "Pause" im Flottenkommando, um den Tod meiner Frau zu verarbeiten, war ich wieder bereit für neue Abenteuer. Das Angebot war wieder USA in 1-2 Jahren, Neapel in einem Jahr oder Oeiras Portugal sofort. Portugal Oeiras, Lissabon, Cascais keine Ahnung aber "sofort" war gut. Ich war wieder verheiratet und wir haben uns, in völliger Unkenntnis, für Portugal entschieden. Wir sind dann in Murches gelandet. Ein kleines Dorf in der Nähe von Cascais. Traumhaftes Grundstück, schönes, großzügiges Haus, klug erbaut und angelegt von einem Pflanzenliebhaber. Viele Bäume, Büsche und Pflanzen von den Azoren und Madeira, die wir nicht kannten. Zu jeder Jahreszeit konnte man etwas pflücken und essen. 3 wunderschöne Jahre, unzählige Anekdoten der Kontakte mit den Dorfbewohnern. Es gab damals noch nicht viele Residenten. Außer @K.P. wie ich in einem anderen thread gelernt habe. Unser Vermieter, war der Sohn des alten Manns, und wollte das Grundstück standardisieren, Pool, Rasenflächen, Bäume fällen, etc.. Wir wollten das nicht und sind ausgezogen. Das nächste zuhause war eine riesige Villa mit Pool, Gesinde Haus etc. in Birre. Nochmals 3 herrliche Jahre. Viele Abende und Nächte in Cascais und Lissabon. Viele Tage am Guincho und dieser herrlichen Küste, Sintra Berge etc. In dieser Zeit haben wir ganz!!! Portugal erkundet und umrundet, mehrere Rucksackurlaube auf die Azoren und Madeira. Nach 6 Jahren Portugal kam eine Klima Veränderung 5 Jahre Norwegen. Dort Pensionierung 2015 und die Frage und nun? Klar zurück in das angenehme Klima, zu den freundlichen, zugewandten Menschen, zurück zum unkomplizierten Leben nach Portugal. Völlig durch Zufall, Zeitdruck sind wir an der Algarve gelandet. War für uns immer ein "no go, niemals". Unser Ziel war die Küste des Alentejos. am liebsten im Bereich Cabo Sardao. Dort ist es aber sehr schwer was zu finden. Also sind wir in Mexilhoeira Grande gelandet. Kitschig "angemessen für den pensionierten Kapitän" weiße Villa auf dem Hügel mit Blick aufs Meer und riesigem Pool. Ging 3 Jahre gut und war eine schöne Zeit. Dann wurden die Unzulänglichkeiten des Hauses und die finanziellen Forderungen des portugiesischen Vermieters unerträglich und wir begannen, die ohnehin geplante Suche nach dem Eigenen. Ich glaube nicht, dass es viele Menschen gibt , die so viele Häuser und Grundstücke besichtigt haben wie meine Frau und ich. Nach gefühlten 500 Besichtigungen und 2 jahrelangen Kontakten zu Dutzenden Maklern haben wir unser zuhause im campo zwischen Perna Seca und Sao Marcos da Serra gefunden. Erforderte Mut hier her zu ziehen. Ist etwas ab von der Zivilisation. Alte Quinta mit 10 Hektar Land. Ruhe, Frieden. Portugal?? Weiß nicht könnte auch irgendwo sein. Hat sich, wie Alles im Leben, so ergeben. Wir mögen das durchaus schwierige Klima, die immer freundlichen Menschen, die relative Unkompliziertheit des Lebens hier. Ironie des Schicksals, als junger Mann, den das Fernweh plagte (der aus der selben Gegend kommt, wie ein hier sehr aktives Mitglied @Dom Estêvão) und sich immer darüber beklagte, das ihm die Hügel der schwäbischen Heimat, den Blick auf den Horizont versperren, sitze ich jetzt hier im Tal des ribeiriha Perna Seca und kuck auf die Hügel des Algarve Hinterlands. Egal Alles ist gut, hier ist jetzt zuhause. Liebe Grüße Harald
 
Also die Geschichten würden den Platz sprengen und auch gegen die Forenregeln und andere Gesetze verstoßen und verklärt ist eh also nochmals um den Faktor 10 besser, größer, geiler. Also lasse ich sie weg. Aber ich war in meinem ersten Jahr auf der zweiten Festa do Avante und fast noch ein Kind. Statt am Daumen zu lutschen habe ich zusammen mit meiner Freundin den besagten einfach am Straßenrand in den Wind gehalten, bis wir wieder etwas weiter kamen. Wer hätte damals gedacht, dass aus meinem Daumen ein ganzes Wirtschaftsimperium entsteht. Das hieß mal Facebook und heißt heute Meta.
 
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