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Was ist das Ökodorf Tamera?

Dieses Thema im Forum "Auswandern nach Portugal" wurde erstellt von Ambrosius, 8 Mai 2010.

  1. fonte cigana

    fonte cigana Gast Gast

    AW: Was ist das Ökodorf Tamera?

    hallo, miru..
    manchmal empfiehlt es sich doch, den ganzen thread zu lesen..
    bei otto mühl (nicht mühLEN) und der aao waren wir schon seiten vorher..
    das wurde abgetrennt, wenn ich mich recht erinnere..
    ansonsten kann ich in deinem beitrag- nach viel mühe beim lesen- weniger neue infos als vielmehr eine persönliche darstellung deiner lebens-sicht erkennen..
    was in bezug auf tamera nicht wirklich weiterbringt.
    sorry

    danke an dieser stelle @unregistriert für den erfahrungsbericht...
     
  2. Unregistriert

    Unregistriert Gast Gast

    AW: Was ist das Ökodorf Tamera?

    Tamera ist eine Schwesterorganisation von Zegg und beide Organisationen haben den gleichen Hintergrund: Dieter Duhm, Sabine Lichtenfels und Otto Mühl.

    Edit Iris_K: Bitte keine Langen Textkopien (Copyright). Hier ist der Link zu dem Artikel:
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    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 3 Mai 2011
  3. Unregistriert

    Unregistriert Gast Gast

    Noch eine gute Quelle

    Hallo, hier ergänzend noch eine recht aktuelle Quelle zur Otto Mühl Kommune, ein Buch einer Kommunardin, die aus erster hand über Ihre 10 Jahre dort berichtet:

    Link nur für registrierte Nutzer sichtbar.
     
  4. Unregistriert

    Unregistriert Gast Gast

    AW: Was ist das Ökodorf Tamera?

    Da dieses Forum als einer der obersten Links zum Thema "Tamera" auftritt, würde ich hier gerne die gehaltslosen Spekulationen und ehrverletzenden Vorwürfe mal mit einem weiteren Erlebnisbericht durchbrechen.

    Die letzten Wochen war ich zu Besuch in Tamera - nächstes Jahr werde ich wohl nochmals in die portugiesische Pampa hinunterfahren. Deshalb gerade vorneweg: Meine Meinung von dem Projekt dort ist durchaus positiv - negative Aspekte gibt es natürlich auch.

    Die Diskussion um Mühl ist irrelevant für das Projekt Tamera - wie man den über zwei Ecken in die Diskussion einbringen kann, verstehe ich bereits aus logischen Gründen nicht. Ich verurteile ja auch nicht die Projekte des Bruders eines Kinderschänders.

    Die Gründungsväter Duhm + Lichtenfels sind mit ihren Werken noch in Tamera vertreten und viele ihrer Ideen werden dort umgesetzt und ihre Bücher als grobe Richtlinien verstanden. Wer jedoch einige Blicke da rein geworfen hat, wird erkennen, dass sie durchaus nicht schädlich sind. Die esoterische Richtung, die in Tamera eingeschlagen wird, findet sich irgendwo zwischen Pantheismus und christlich/gnostischer Mystik. Kurz gefasst: Sei lieb zu deinen Mitmenschen, Gott steckt in jedem, ob Stein, Pflanze, Tier, Mensch oder Luft. Gefährlich ist an dieser Einstellung wohl nichts. Auch finden sich in Tamera ebenso Christen, Muslime, Juden, ... man muss sich auch nicht zwingend mit dieser Überzeugung anfreunden, könnte jedoch leicht davon genervt werden, wenn man wirklich keine Gottesvorstellung in sich trägt. Jedoch unterstützen auch nicht alle Bewohner/Besucher eben jene Einstellung.

    Tierquälerei (egal welcher Grösse) und Fleisch ist natürlich verboten. Das Essen ist Vegan - gesünder als dort wirst du dich kaum ernähren können.

    In regelmässigen Foren/Diskussionen/Vorträgen wird an allem Themen gearbeitet, die nach den dort gängigen Vorstellungen zu Frieden nötig sind. Das beinhaltet Permakultur (Landwirtschaft nach "natürlicher" Ordnung), Konfliktbehandlung (mit grösstmöglicher Transparenz/Ehrlichkeit), Solarenergie (auf zwei verschiedenen Testfeldern) und eben auch die Liebe.
    In letzterem Bereich wird die "freie Liebe" von vielen in Tamera bevorzugt. Beziehungsformen finden sich dort jedoch von strenger Monogamie bis zu losem "Lasterleben" eigentlich alles. Nicht toleriert wird jedoch Besitzdenken. Wer glaubt, jemanden dort "für sich" beanspruchen zu können oder ihm gar Vorschriften zu machen, darf sich auf lange Diskussionen gefasst machen. Eifersucht wird ebenfalls oft thematisiert und nicht als angeboren betrachtet, sondern als Resultat von vorherrschendem Besitzdenken. Es ist also durchaus beobachtbar, das eine Frau z.B. am einen Abend den einen Mann küsst, am nächsten Tag einen anderen und am dritten Tag unterhalten sich die beiden Männer gemeinsam bei einem Tee darüber. Zwang existiert hierbei jedoch keiner - gegenseitiger Konsens ist höchste Regel.

    In welchen dieser Bereiche man sich nun vertiefen will, bleibt ebenfalls dir überlassen. Um das Gemeinschaftsleben wirst du jedoch nicht herumkommen. Gewisse Leute, die ich getroffen habe, waren mit ihrer monogamen Beziehung dort, um etwas über Solarenergie zu lernen (die eine Küche für 50 Leute wird ausnahmelos mit Sonnenlicht betrieben!), andere kamen um ihre Erfahrungen mit Polyamorie (Liebe zu mehreren Menschen) zu vertiefen und sich in emotionaler Arbeit auszutauschen. Jedem das Seine.

    Schlussendlich könnte man das Ganze trotzdem trivial als "Bande von Hippies in einem grossen Bauernhof" betrachten. Tut man dies, könnte man aber mit Respekt anmerken, dass sie immerhin eine karge Landschaft in blühendes Grün mit selbst-ausgehobenen Seen verwandelt haben.

    Ich habe einen 40-jährigen LKW-Fahrer dort getroffen, der es als fantastisches kurzes Entspannen betrachtete. Einen Alt-Hippie, der das ganze zum Kotzen fand, Strassenmusiker aus Brasilien, die das Fest ihres Lebens hatten und einen Ex-Manager, der eigentlich nur wegen der Solarenergie kam, dann aber doch das Liebesmodell extrem begeisternd fand. Kurzum: Viele bunte Gesichter, viele lieben es dort, einige andere wollen nach kürzester Zeit wieder verschwinden.

    Da die Öffentlichkeitsarbeit wohl über den esoterischen Ast läuft, wirkt es gewiss schnell nach einer Sekte. Das ist jedoch kaum der Fall. Bezahlt wird, damit das Projekt überleben kann (auch die fixen Bewohner zahlen "Miete"). Allgemein wird dort Friedensforschung und Gemeinschaftsarbeit betrieben - natürlich ist das nicht jedermann's Ding, doch gleich mit "Kinderschänder" um sich zu werfen, ist respektlos. Solchen Menschen sollte man die Teilnahme an Diskussionen wie der hier verbieten - vor allem auch, da man sich nur schwer ein Bild zu dem Projekt machen kann. Bevor ich nach Tamera ging, hatte ich von verschiedensten Menschen davon gehört - jedoch konnte ich mir kaum klar ausmalen, wie es denn nun da aussehen würde. Entweder es gefällt, oder es gefällt nicht. Irgendwas zwischen "Drop City", ökologischer Landwirtschaft und harter Arbeit..

    Ich hoffe, ich konnte euch meine Sicht der Angelegenheit ein wenig schildern. Ich bin 22ig, würde von denen die hier "Kinderschänder" rufen wohl als "Hippie" betrachtet werden und habe in Tamera sehr sehr vieles über zwischenmenschlichen Umgang gelernt :)
     
  5. Ahriman

    Ahriman Amigo Teilnehmer

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    AW: Was ist das Ökodorf Tamera?

    hat jemand noch aktuellere Informationen oder Erfahrungsberichte?

    Speziell würde mich interessieren wie hoch die Miete für Dauerbewohner ist und wie viele Stunden pro Tag gearbeitet wird.
     
  6. Bernhard

    Bernhard Entusiasta Teilnehmer Stammgast

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    AW: Was ist das Ökodorf Tamera?

    Vielleicht kannst du aus der Link nur für registrierte Nutzer sichtbar. mehr erfahren, Kontakt aufnehmen ...
     
  7. soulbiker23

    soulbiker23 Amigo Teilnehmer

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    Schafe brauchen einen Schäfer...

    Bist du ein Schaf?
    Geh zum Schäfer, er wird dich führen, aber nur zu seinem Nutzen!
    Er erwartet deinen Gehorsam, deine Arbeitskraft, dein Fell, deine Milch und dein Fleisch.

    Die Illusion einer Idee mag richtig erscheinen, doch ist ein freier und starker Geist mit eigener Meinung eine Gefahr für die Illusion.
    Tragt besser eure eigene Verantwortung, als sie abgeben zu wollen.
    Sei vorsichtig in deinem Handeln


    Das ist meine Meinung zu dem Thema.
     
  8. Iris_K

    Iris_K Super-Moderator Mitarbeiter

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    Deutschlandradiokultur hat vor einigen Tagen über das Projekt Tamara berichtet:

    Besuch im portugiesischen Tamera - 20 Jahre Freie Liebe
    Ein deutsches Aussteigerprojekt in Portugal: 1995 wurde Tamera in Alentejo, einem Gebiet im Süden Portugals, gegründet - als Modell für eine Friedenskultur, die dann weltweit Verbreitung finden sollte. Ökodorf, Friedenszentrum, Schule, Forschungsstation für konkrete Utopie – so beschreibt sich Tamera selbst. Es entwickelte sich zu einem spirituelles Zentrum, einem Mekka von freier Liebe, Ökologie und Frieden. Es hat Aussteiger aus aller Welt angezogen und zieht sie noch immer an. Mittlerweile leben hier etwa 170 Menschen, hauptsächlich Deutsche, ein paar Schweizer, Franzosen, Israelis, einige wenige Portugiesen....-> weiterlesen
     
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  9. Manuela

    Manuela Super-Moderator Mitarbeiter

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    Hallo,

    ich habe das Projekt waehrend eines "offenen Nachmittags" besucht und habe nun einen ersten eigenen Eindruck gewonnen.

    Die Fuehrung ueber den oeffentlichen Bereich des Projekts begann am Café. Danach gingen wir zum Gemeinschaftsraum, einer grossen Halle, die fuer Zusammenkuenfte genutzt wird. Es ist ein Strohballenbau mit Grasdach, der durch eine Holzkonstruktion gestuetzt wird. Erstaunlich ist das angenehme Raumklima da drin, das etliche Grad unter der Aussentemperatur liegt.

    Davor befindet sich einer der vielen Stauseen auf dem Gelaende, die dafuer sorgen, das Gelaende zu bewaessern, den Grundwasserspiegel zu erhoehen und die Frischwasserquellen zu speisen. Tamera deckt seinen Wasserbedarf selbst.

    Danach konnten wir die Erde sehen und, wer wollte, fuehlen, die von den Kompostklos gewonnen und zum Duengen verwendet wird.

    Wir besuchten den Samengarten, wo nicht modifizierte Samen ausgesaeht werden, um wieder neues Saatgut zu erhalten. In Tamera werden alle Lebewesen, auch Schaedlinge, wert geschaetzt und deshalb werden sie auch nicht bekaempft. Stattdessen versuchen die Bewohner Kontakt zu den Tieren aufzubauen und sie zu bitten bzw. Vertraege mit ihnen abzuschliessen, damit sie gewisse Bereiche verlassen und so den Menschen ueberlassen, z.B. zum Anbau von Gemuese. Tamera kann seine Bewohner nicht ausschliesslich selbst ernaehren. Das ist auch nicht angestrebt. Denn es soll mit Biobauern aus der Gegend zusammengearbeitet werden.

    Danach wurde uns im Solar-Village der Schefflerspiegel vorgefuehrt. Dieser Solarkocher ist sehr effektiv und als er in Position gebracht war, brachte er die Kochstelle umgehend zum Rauchen. Es gibt auch eine Biogasanlage, mit der gekocht wird.

    Zuletzt nahmen wir alle wieder auf der Terrasse des Cafés platz. Tamera legt auch wert auf eine spirituelle Entwicklung der Bewohner und Menschen im allgemeinen. Es wurden kurz 2 Buecher ueber Tamera vorgestellt. Dann beantworteten 3 Tamerabewohner Fragen. Auf diese wurde teilweise eher oberflaechlich eingegangen und die Frage, welche Pflichten und Rechte ein Tamerabewohner hat oder wovon man in Tamera lebt, blieb offen. Auch wurde die Fragesession dann aprupt wegen eines anderen Termins beendet.

    Waehrend dieses Besuchs kann man Einblick in den eher oeffentlichen Bereich Tameras gewinnen. Wohnbereiche oder der Steinkreis, der in Tamera nach Vorbild des Cromeleque dos Almendres aufgebaut worden ist, bleibt dem Besucher vorenthalten.

    Fuer genauere Eindruecke soll man eine Einfuehrungswoche oder einen Gruppenkurs buchen.

    Gruss, Manuela
     
    zip, Ozzy, gUNA und 2 anderen gefällt das.
  10. Mario L.

    Mario L. Gast Gast

    Interessant. Funktioniert das auch mit Wühlmäusen?
     
  11. bunny

    bunny Entusiasta Teilnehmer Stammgast

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    Interessanter Bericht. Gibt es dafür auch Fotos?
     
  12. kailew

    kailew Administrator Mitarbeiter Administrator

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    ist natürlich so ein Gedanke, der einem kommt, mit Recht auch humoristisch. Aber: Ich bin ja selber auch schon reichlich Gemüsegärtner gewesen um zu wissen, dass man immer gegen die Natur mit Schutz und Maßnahmen gärtnern kann oder eben anders.

    Ein Beispiel: Wer nicht viel Platz hat und gerne Kohl aller Art anbaut, wird schnell merken, habe ich jedenfalls gemerkt, dass man sich unbedingt daran halten sollte, eine dreijährige Anbaupause auf derselben Fläche zu machen. Sonst muss man die Schutzmaßnahmen immer weiter hochfahren, damit es noch geht. Bei mir haben zum Schluss selbst feinmaschige Netze nicht mehr geholfen, wurde alles zum Raupenfraß. So verstehe ich sowas, und das macht dann schon Sinn.

    Kai
     
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  13. Mario L.

    Mario L. Gast Gast

    Hier im Minho pflanzen sie immer außen um das Kartoffelfeld herum den Couve galega. Eine Nachbarin hat mal erzählt, das hält die Kartoffelkäfer fern.

    Aber gegen Wühlmäuse hilft praktisch nichts. Der eingegrabene Stab, der Geräusche produzieren sollte, um sie zu verscheuchen, wurde sofort neugierig umwühlt. Hat die Biester nicht im mindesten gestört. Bei allem, was wir pflanzen, z.B. neuen Weinreben, müssen wir mühsam Drahtkörbe flechten und dann ziemlich große Löcher graben, aber anders hat es einfach keinen Zweck. Im ersten Winter fressen die sonst die Wurzeln weg.
    Tja, und Verhandlungsbereitschaft konnte ich da noch nicht erkennen. Schade.
     
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  14. Manuela

    Manuela Super-Moderator Mitarbeiter

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    Hallo Mario,

    keine Ahnung. Ich geb hier nur wieder, was uns waehrend des Besuchs gesagt wurde.

    Hallo bunny,

    ich hab keine Fotos gemacht. Aber auf deren website gibt es Fotos und zusaetzliche Infos Link nur für registrierte Nutzer sichtbar.

    Gruss, Manuela
    --- Folge-Nachricht angehängt, 21 August 2017, Datum der Originalnachricht: 21 August 2017 ---
    Ich moechte hier noch zum Thema "Kommunikation mit Tieren" folgendes anfuegen: Es geht darum, dass wie Kai sagt, gewisse Gesetzmaessigkeiten eingehalten werden muessen und man nicht einfach eine ganze Flaeche zum Anbau verwenden soll, sondern immer den Tieren einen Bereich lassen sollte, in dem sie frei leben koennen.

    Andererseits geht das ganze in Tamera durchaus darueber hinaus. Tatsaechlich versuchen die Bewohner mit anderen Lebewesen Kontakt aufzunehmen, um mit ihnen zu kommunizieren oder zu verhandeln. Das ruehrt von der Annahme her, dass frueher alle Menschen faehig waren, mit anderen Lebewesen, ja dem ganzen Universum zu kommunizieren und die meisten von uns das verlernt haben oder einfach nicht mehr wahrnehmen. Im Beitrag von "Unregistriert" weiter oben steht z.B., dass die Tiere ueber den Bau des Stausees in Tamera informiert wurden.

    Vielleicht haben ja auch die Wuehlmaeuse im Laufe der Zeit verlernt, mit den Menschen zu kommunizieren.:-D

    Etwas ist mir sehr positiv aufgefallen: Als wir im Café und auf der Terrasse dort warteten, bis die Fuehrung begann, waren sowohl drinnen als auch draussen fast alle Tische besetzt. Ich sah niemanden, der mit seinem Handy beschaeftigt war! Alle unterhielten sich mit den Leuten an ihrem Tisch. Wir wurden in der kurzen Zeit 3x von Leuten angesprochen, ob sie sich dazu sitzen duerfen. Mit 2 davon ergab sich jeweils ein kurzes Gespraech. So etwas ist mir schon lange nicht mehr passiert.
     
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  15. HenryHill

    HenryHill Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    hi,
    der obige report aus dem jahr 2011 war mir bislang noch gar nicht aufgefallen; klingt angenehm realitaetsnah, da moechte mann eigentlich gleich losfahren und ...

    money makes the world go round ... or maybe 10.000 people who give a €1000 each ... anyway, we're full of gratitude.



    bevor nun jemand tatsaechlich verschwenderische 1000 euro fuer die liebeschule spendet wuerde ich gern auf ein wenig literatur fuer 15 oder 20 euro hinweisen; nix von duhm & lichtenfels (die jetzt offensichtlich im eigenen verlag publizieren) sondern von bernie zilbergeld: männliche sexualität, was ( nicht) alle schon immer über männer wußten (ISBN-10: 3922686648). und (m)ein ewiger klassiker von erica jong: angst vorm fliegen (ISBN-10: 3596220807).

    darueber muss ich jetzt echt mal nachdenken; vielen dank fuer deinen bericht.

    greezzz
    henry
     
  16. Manuela

    Manuela Super-Moderator Mitarbeiter

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    Hallo Henry,

    wie du selber sagst: Money makes the world go round!... Ich glaub, viel mehr brauchst du da gar nicht mehr drueber nachdenken. Klar, dass sie bei dem Nachmittag nur einen kleinen Teil Tameras zeigen und nicht wirklich tief auf Fragen eingehn. Das Event ist sicher dazu gedacht, Leute aufmerksam zu machen und dazu zu bewegen, fuer weitere Infos/ tiefere Einblicke waehrend eines Kurses zu bezahlen.

    Gruss, Manuela
     
  17. Manuela

    Manuela Super-Moderator Mitarbeiter

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    Hallo Maximus,

    gescheitert sind sie nicht. Sie expandieren nach wie vor und erfreuen sich an grossem Interesse von Suchenden, die dort fuer einen inzwischen ziemlich hohen Preis eine Einfuehrungswoche buchen koennen, um die Gemeinschaft besser kennenzulernen.

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    Zuletzt bearbeitet: 10 Juni 2019
  18. Maximus

    Maximus Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    Also ich bin da letztes Jahr mal zufällig vorbei gekommen und fand das alles ziemlich runtergekommen. Das ganze Gelände voll mit vergammelten, verlassenen Wohnwagen. Hab da im Café auf der Terrasse gesessen, aber außer einem Wasserspender und einer Schale mit Apfelsinen gibts da nichts.

    Hab da etwa 10 Suchende gesehen, die hingen da gelangweilt rum und waren nur mit ihren Smartphones beschäftigt. Völlig desinteressiert, wer da grade vorbei kommt.
    3 kleine Gemüsebeete betreiben die da auf dem Riesengelände, grade mal ein Zehntel von dem, was mein 80 jährige Nachbar bepflanzt.
    Aber einen schönen See gibts dort. Sonst fand ich’s da aber ziemlich trostlos.

    Dieser Beitrag wurde aus Tipp - Neuland Siedlergemeinschaft in Portugal hierher verschoben.
     
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10 Juni 2019
  19. ALISAN

    ALISAN Apaixonado Teilnehmer Stammgast

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    Wie genau ist das gemeint?

    :-D
    ... weiter im Thema ...

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    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10 Juni 2019
  20. gUNA

    gUNA Lusitano Teilnehmer Stammgast

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    83
    ein technischer Blick auf das Projekt Tamera




     
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