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Vorsicht: Trickdiebe auf Spaniens Autobahnen

Für mich als unbeteiligten macht das den Eindruck als wäre Spanien gefährlich und Portugal sicher, ist das so ?

Ist was bekannt ? Sind die Überfälle mehr geworden ? oder gleich geblieben ?
Aus den Medienberichten der letzten 2 Jahre ist zu schließen, dass die kriminellen Handlungen wie Diebstähle und Raubüberfälle, die an Touristen verübt werden, wohl immer noch u.a. auf Spaniens Straßen, Flughäfen und in Touristenzentren reichlich gegenwärtig sind. Ob die Touristenkriminalität in letzter Zeit zugenommen haben, habe ich dazu keine entsprechende Informationen.
Was Portugal anbetrifft, kann ich meine Erfahrungen und Eindrücke von meinem Urlaubsgebiet Algarve derletzten 10 Jahre wiedergeben. Für dieses Urlaubsgebiet halte ich Portugal für wesentlich sicherer als, z.B. das spanische Urlaubsgebiet Andalusien.

Hier drei Links, die zu diesem Überfallthema interessant sein könnten:





 
Ich empfinde Portugal als relativ sicher. Die üblichen Vorsichtsmaßnahmen sollte man aber schon einhalten....
Auf seine Wertsachen achten, nichts sichtbar im Auto liegen lassen, nicht mit zu großen Geldscheinen rumhantieren, etc.
Besonders in der Straßenbahnlinie 28 in Lissabon kommt es wohl immer wieder zu Taschendiebstahl. Das sind dann meist mehrere, die vielleicht mit einer Zeitung etc, den Betroffenen ablenken, das Sichtfeld verdecken und dann die erbeutete Brieftasche ganz schnell weiterreichen, so dass man, das kaum mitbekommt. Also in jedem Gedränge seine Sachen festhalten und nichts Wertvolles in der Außentasche des Rucksacks transportieren ect.....

Iris
 
Vielen Dank, für die Hinweise.
Vorsichtig meine ich von mir bin ich immer. Aber es überrascht mich jetzt schon etwas, das diese Banden praktisch auf einen Jagd machen.
Ich werde mir die Hinweise zu Herzen nehmen und in Spanien nicht groß anhalten und wenn, ich lese das die Reifen ritzen und mit ätzenden Flüssigkeiten besprühen.
Bedeutet das für mich man kann kaum anhalten zum Tanken und notwendiger Verrichtungen. Oder gibt es in Spanien an den Autobahnen Tankstellen bewachte Parkplätze. ?
 
Bedeutet das für mich man kann kaum anhalten zum Tanken und notwendiger Verrichtungen. Oder gibt es in Spanien an den Autobahnen Tankstellen bewachte Parkplätze. ?
Bewachte Parkplätze gibt es dort nicht. Ab Limoges, spätestens aber ab Angouleme in Frankeich bis mindestens bis kurz vor Badajoz in Spanien solltet ihr euch an die alte Panzerfahrerweisheit halten: Niemals unter keinen Umständen anhalten. Sonst kann es euch passieren, daß man auf eurem Rastplatz eure Reifen manipuliert oder euch beim kleinen Nickerchen im Auto mit Butangas betäubt und ausraubt.
Die alte Panzerfahrerweisheit zählt aber auch nur dann, wenn man in einem Panzer drin sitzt und einfach geradeaus draufhält. Jetzt fährst du aber in deinem kleinen Auto, dann achte auf jedenfall auf die Autos hinter dir. Will einer überholen? Jemanden zu überholen ist im Straßenverkehr ein normaler Vorgang.
Aus diesem normalen Vorgang kann in besagten Gebieten aber schnell ein rücksichtsloser Abdrängungsversuch brutaler Straßengangster werden.
Die versuchen, euch in den Straßengraben zu drängen und dann auszurauben. Da hilft nur, Nerven behalten und tapfer Gegenlenken.
Den Kampf gewinnt nur der, dessen Auto die meiste Masse hat.
Bei den Tankwarten auf der Strecke kann man davon ausgehen, daß das alle Betrüger sind, die alles versuchen, um übermüdetete Reisende auszunehmen.
Ohje, da habt ihr euch aber was vorgenommen. Seid bloß vorsichtig:(

LG
M
 
Moin, Ola
Jo, die sollten besser Fliegen.... obwohl!
Auch dabei sind einige Vorsichtsregeln stringend zu beachten.
1. Die Piloten vorm Abflug mit einem eigenen Psychologischen Check gruendlich testen.
2. Mitfuehren eines Backsteins. (wird in die Tuer gelegt, wenn einer zum pieseln geht)
3. Fallschirm nich vergessen.
4. Gaanz wischtisch! Ne Handgranate. (Um Aussentuer gewaltsam zu Oeffnen wenn die Notwendigkeit zum Abspringen gegeben ist.
Gruss HJV
 
Ich hoffe mal das Maximus etwas Ironie in seinem Beitrag hatte.

Das mit den Tankwarten versteh ich gar nicht.

Eins würde ich teilen: Generell lieber an Rastplätzen mit Tankstelle, Restaurant etc. anhalten und die Fahrt so einteilen, dass man ab Burgos Tagsüber unterwegs ist. Weil ab dort würde ich auch ungern übernachten. (ausser im Hotel)
 
Ok danke,

ich hoffte das es ab Burgos Richtung Westen besser wird.
 
Nochmal zum Verständnis:

ab Burgos meine ich Richtung Portugal, also Westen.

Ab Burgos Richtung Deutschland, also Osten, wird es i. d. R. unkomplizierter.
 
solltet ihr euch an die alte Panzerfahrerweisheit halten:
Den Kampf gewinnt nur der, dessen Auto die meiste Masse hat.
LG
M
mein reden seit dem ich in diesem forum lese/schreibe;-/
Moin, Boa Tarde
Ne Empfehlung noch fuer Maxi und Henry.

Sollten eure eventuellen Probleme mit geloesst sein.
Aehm , sowohl was Vorfahrt betrifft, als auch Verlaengerung bzw Ersatz Schniedels.
Gruss HJV
 
Nachdem wir jetzt zum x-ten Male auf Spaniens Autobahnen (mautfreie und gebührenpflichtige/ Strecke San Sebastian - Burgos - Vallodolid - Caceres - Badajoz) durch Spanien nach Portugal gefahren sind, möchte ich doch hier einmal vermelden, dass wir in all den Jahren und den vielen Kilometern keinerlei negative Erfahrungen gemacht haben. Wir waren auf Raststätten, haben Kaffee getrunken (Hund blieb natürlich nicht im Auto oder mal kurz im Schatten und bei geöffneten Fenstern) und mit dem Hund auf "Parkplätzen" (was mir nicht so gefällt, ist der doch recht ungepflegte Zustand dieser Plätze), nirgendwo auch nur der Ansatz eines "Überfallversuchs". Und ach ja, unser Hund ist zwar groß, aber alles andere als ein Schutzhund (Labrador). Emma freut sich übrigens über jeden Kontakt und würde finstere Gestalten bestimmt nicht in die Flucht schlagen/bellen, sondern schwanzwedelnd freudig begrüßen. Also, keine Angst vor dieser Strecke, sie fährt sich gut und ist sicher.
 
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Ich hatte jetzt auch keine Probleme. Habe jetzt aber die Ratschläge auch befolgt nur am Hotel gehalten sonst durch gefahren.
 
Wir sind auch unzählige Male in Spanien auf den unterschiedlichsten unterwegs gewesen und werden es auch künftig sein. Ob wir zum Essen, Einkaufen oder Spazieren waren, nichts ist passiert. Allerdings liegen auch keine wertvollen Gegenstände sichtbar im Wagen, Wertgegenstände haben wir immer mit uns dabei. Normale Kleidung, keinen teuren Schmuck und dann klappt das auch auf den Straßen des Nachbarlandes. Überfälle gibt es auch in Deutschland, Österreich und anderen doch sonst so sicheren Ländern. Nur die schlechten Nachrichten kommen immer dick in die Zeitung.

Etwas Augen auf und dann allen gute Fahrt!

LG
capitano
 
Wir können uns den Erfahrungen und auch den Empfehlungen bezüglich der "Aussenwirkung" von Capitano
nur uneingeschränkt anschliessen.


Als Wohnmobil-Reisende gehören wir ja nun auch zur oft abgestempelten Zielgruppe der Spitzbuben ...
Aber auch vor dieser Zeit waren wir oft im PKW in europäischen Nachbarlanden unterwegs mit Übernachtungen im Freien ... schöne, bleibende Erinnerungen!

Ich würde es sehr begrüssen, wenn die unzähligen guten und bereichernden Erfahrungen, die
ein Reisender in fremden Ländern erleben kann, - wenn er mit offenen Augen UND offenem Herzen
seiner Wege geht und fährt -, einfach immer ein einem Atemzug mit den Problemen erwähnt werden.

In diesem Sinne allen, die gerne unterwegs sind, allzeit gute, entspannte und sichere Fahrt!
 
@ Sibylle 49

Nein, ... es fehlt kein nicht. (Musste gerade selber ein paar mal lesen, denn manchmal geraten meine Sätze ein wenig zu verschachtelt ... :blush:)
Ich denke, daß die negative Berichterstattung ganz oft (nicht nur bezogen auf das Überfallrisikothema) einen übergroßen Raum einnimmt.

Mir geht es um das Gegengewicht zu den schlechten Nachrichten.
 
Na ja, ich meine halt nicht, dass man Gutes und Schlechtes in einem Atemzug nennen sollte, dass das Negative so häufig das Positive überlagert. Deshalb meinte ich, dass es heißen könnte/sollte "nicht immer in einem Atemzug ..." So, wie du es schreibst, ist es fast ein Imperativ, also, dass es zwingend ist, dass sie in einem Atemzug genannt werden.
 
moin, nee Da muss anstatt von >ein< IN hin, dann passts.

einfach immer (e)in einem Atemzug mit den Problemen erwähnt werden.
Gruss HJV
PS: Musst mal Henry fragen, der weiss, das ich Experte im ueberlesen/sehen bin. Aber er passt auf. :fies:
 
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