Ich habe lange mit mir gerungen diese Zeilen zu schreiben:
Meine Frau ist vor einigen Tagen in unserem Haus, nach mehreren Jahren einer stetigen Verschlechterung ihres Zustandes, in ihrem Bett friedlich für immer eingeschlafen. Vor ihrem Tod hatte sie stockenden Atem - INEM alarmiert, die nach 25 Minuten eintrafen, da gab es bereits einen Atemstillstand, Wiederbelebungsversuche erfolglos. Dann musste ich mit der INEM 25km ins nächste Notartzzentrum, nach längerer Wartezeit kam ein Arzt, teilte mir den endgültig festgestellten Tod mit und dass ich noch auf die GNR warten muss, nach fast 2-stündiger Wartezeit kamen die dann und verhörten mich über die letzten Stunden meiner Frau, es wurde ein Protokoll verfasst und darauf hingewiesen, dass die "sterblichen Überreste" zur Autopsie ins nächsten Hospital überführt werden - dann konnte ich gehen - es waren mittlerweile fast 4 Std. seit dem Tod meiner Frau vergangen.
Am nächsten Tag beauftragte ich einen hiesigen Bestatter mit dem weiteren Händling in der Sache. Der teilte mir ua. mit, dass jetzt noch auf die Freigabe zur Einäscherung der Justiz zu warten sei.
Ich habe diese Zeilen geschrieben, um darüber zu berichten, mit welcher Pietätlosigkeit man mit mir, der über 40 Jahre, davon 35 Jahre in Portugal, mit meiner Frau gelebt hat, umgegangen wurde. Es scheint so zu sein, dass wenn ein Angehöriger im Haus verstirbt, die Bürokratie davon ausgeht, dass es uU. auch ein Kriminalfall sein könnte.
Dies zur Information für alle, die uU in Zukunft mit einem Todesfall in Portugal umgehen müssen - mein Fall lag regional im Baixo Alentejo.
Bitte keine belehrenden Kommentare dazu schreiben sondern nur Erfahrungsbeiträge in ähnlicher Sache - danke!
Meine Frau ist vor einigen Tagen in unserem Haus, nach mehreren Jahren einer stetigen Verschlechterung ihres Zustandes, in ihrem Bett friedlich für immer eingeschlafen. Vor ihrem Tod hatte sie stockenden Atem - INEM alarmiert, die nach 25 Minuten eintrafen, da gab es bereits einen Atemstillstand, Wiederbelebungsversuche erfolglos. Dann musste ich mit der INEM 25km ins nächste Notartzzentrum, nach längerer Wartezeit kam ein Arzt, teilte mir den endgültig festgestellten Tod mit und dass ich noch auf die GNR warten muss, nach fast 2-stündiger Wartezeit kamen die dann und verhörten mich über die letzten Stunden meiner Frau, es wurde ein Protokoll verfasst und darauf hingewiesen, dass die "sterblichen Überreste" zur Autopsie ins nächsten Hospital überführt werden - dann konnte ich gehen - es waren mittlerweile fast 4 Std. seit dem Tod meiner Frau vergangen.
Am nächsten Tag beauftragte ich einen hiesigen Bestatter mit dem weiteren Händling in der Sache. Der teilte mir ua. mit, dass jetzt noch auf die Freigabe zur Einäscherung der Justiz zu warten sei.
Ich habe diese Zeilen geschrieben, um darüber zu berichten, mit welcher Pietätlosigkeit man mit mir, der über 40 Jahre, davon 35 Jahre in Portugal, mit meiner Frau gelebt hat, umgegangen wurde. Es scheint so zu sein, dass wenn ein Angehöriger im Haus verstirbt, die Bürokratie davon ausgeht, dass es uU. auch ein Kriminalfall sein könnte.
Dies zur Information für alle, die uU in Zukunft mit einem Todesfall in Portugal umgehen müssen - mein Fall lag regional im Baixo Alentejo.
Bitte keine belehrenden Kommentare dazu schreiben sondern nur Erfahrungsbeiträge in ähnlicher Sache - danke!
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