Scheinanmeldungen sind nicht legal, aber ich kenn bisher keinen der deswegen bisher Ärger bekommen hätte, sowas behält man eh für sich. Für manche ist es auch kein Problem eine kleine Wohnung in Deutschland zu unterhalten, um die Meldeadresse aufrecht zu erhalten (oder Familie hilft) und damit auch ein Stückchen flexibler zu bleiben (mal nach Deutschland reisen zu können).
Ich kenn aber einige Portugiesen die schon vor Jahren zurückgegangen sind und dies als Fehler eingestehen.
Für "Scheinangemeldete" die trotzdem "ein As im Ärmel" haben wollen, kann ich nur empfehlen z.b bei der AOK für ca. 12,50 im Monat eine Auslandsversicherung abzuschließen, falls man zurück möchte, aber nicht transportfähig ist.
Alle anderen nehmen eh den normalen Flieger.
@Iris_K
Multiresistente Keime sind in der Tat ein Problem (haben die Holländer besser im Griff durch mehr Personal), aber im Hospital von Setubal kriegen die noch nicht mal einen Katheder richtig gelegt und im SO (Intensivstation) liegt man evtl. oder ganz sicher im Flur auf der Bahre über mehrere Tage, nicht mal in einem richtigen Bett.
Hat schon seinen Grund warum im Krankenhaus Security-Personal rumrennt. Weiter zu beschreiben was ich dort vorgefunden habe würde den Rahmen dieses Posts sprengen.
Aufgrund dieser Erfahrungen, die ich nicht zum ersten Mal mache, würde ich es keinem empfehlen.
Was ich empfehlen kann, ist sich alle verfügbaren Möglichkeiten offenzuhalten und dies schließt einen Erstwohnsitz in Portugal völlig aus.
Ich würd lieber was anderes schreiben als Deutscher mit portugiesichem Migrations

hintergrund.
Das Land ist wesentlich länger in der Krise, so ca. schon seit 250 Jahren.
P.S für alle aus NRW die mir dem Thema Krebs konfrontiert sind kann ich das Essener Tumorzentrum empfehlen, leider kenn ich mich mit dem Thema mittlerweile aus.