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Orcas an der Costa da Caparica

Orcas bei Barbate (westlich von Gibraltar) auch dieses Wochenende

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Ab minute 7:30 der Schaden, ein Helikopter hat eine dritte pumpe gebracht, sonst wär das Boot abgesoffen.

:(
 

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Heute haben wir vom Stand aus Delphine an der Costa da Caparica gesehen. :liebe:
es waren mind 6 und sie waren sehr nah und sind zu einer Gruppe von SUP-Boardfahrern gekommen. Dann sind sie weiter in Richtung Capo Espichel geschwommen. Auf den Videos kann man leider nicht viel erkennen. Ich erspare Euch die.
:liebe:
 
Wobei der/die Segler selbst, trotz des Schadens, allerdings sehr entspannt und den Orcas weiterhin zugetan klingen.
Wenn mein rudimentäres Schulenglisch mich nicht täuscht, seien die Orcas nicht aggressiv, sondern eher verspielt und neugierig gewesen!

Dass es dadurch aber leider auch zu Schäden (und einem schlechten Ruf ) kommt, ist bedauerlich.
 
Wobei der/die Segler trotz des Schadens selbst allerdings sehr entspannt und den Orcas weiterhin zugetan klingen.
Wenn mein rudimentäres Schulenglisch mich nicht täuscht, seien die Orcas nicht aggressiv, sondern eher verspielt und neugierig gewesen!

Dass es dadurch aber leider auch zu Schäden (und einem schlechten Ruf ) kommt, ist bedauerlich.
Das ist die Einschätzung des Seglers, letztlich kann man bisher nicht beurteilen, was die Angriffe auslöst.
Für die in dieser Region Segelnden kann so etwas lebensgefährlich sein, vielleicht hilft das Video tatsächlich die Ursachen besser zu verstehen. Wäre für Mensch und Tier eine gute Sache
 


"Sie hatten die Angst um ihr Leben. Es waren 20 Minuten, um Schläge zu nehmen": Orcas kehren zurück, um Segelboote vor Cascais anzugreifen
 
Immer diese reißerischen Schlagzeilen, um den Spitzenpredator der Meere zu vermenschlichen.
Als meine Kinder klein waren, haben Sie auch immer ihr Spielzeug angegriffen. Und zum Fußball sind sie auch immer zurückgekehrt um ihn anzugreifen.
Natürlich kann man da Angst haben. Ich habe zum Beispiel auch immer im Sturm Angst, er könnte mich umbringen, durch umstürzende Bäume, Blitzschlag... aber dass wär kein Angreifen, sondern Kollateralschaden einer Naturgewalt.
 
Wildtiere greifen andauernd andere Lebewesen an, eben auch Menschen. Weltweit gab es 2025 z.B. 65 Angriffe von Haien (KI-Info). Davon liest man in Europa wenig, weil es eher Amerika (25 in 2025) und Australien (21 in 2025) betrifft. Natürlich wird mehr hier berichtet, wenn es vor der europäischen Küste Vorfälle dieser Art gibt.

In der Nutzung des Wortes "Angriff" kann ich nichts vermenschlichendes erkennen. Eher schon in der Interpretation, dass die Orkas "doch nur spielen" wollen.
Der mitteldeutsche Sprachraum macht übrigens einen großen Unterschied zwischen anfassen und angreifen. In Süddeutschland/Österreich ist das anders.
Dass es etwas völlig anderes ist, wenn ein lebloser Blitz Schäden an Mensch und Material verursacht oder ein Tier angreift, ist ja wohl klar. In solchen Zusammenhängen würde auch niemand von "Angriff" sprechen. Obwohl ...
 
In der Nutzung des Wortes "Angriff" kann ich nichts vermenschlichendes erkennen. Eher schon in der Interpretation, dass die Orkas "doch nur spielen" wollen.
So faszinierend diese Tiere auch sind, ich möchte keine solche Attacke live erleben...
ich finde es schon immer wirklich speziell, wenn neben dem kleinen Zodiac ein Großwal schwimmt. Da fühlt man sich sehr winzig und wehrlos.
Obwohl ...
jaaa...kenn ich noch :fies:
 
Auf die schnelle habe ich das Wort Angriff und dgl. nur bei beabsichtigten Interaktionen von Wildtieren mit dem Ziel Menschen zu schaden, zu vertreiben, Blut zu saugen...gefunden. Bisher haben die Orcas die Menschen ignoriert.
Auch die Elefanten die durch die Mfuwe Lodge in Sambia wandern und dabei durchaus Dinge zerstören, greifen die Lodge oder die Menschen dort nicht an, weder in deutschen, noch in englischen Berichten.

Jedenfalls ist mir dein Sprachgebrauch nicht geläufig @Jerakeen . In meinem Umfeld spricht man nicht so.

Nachtrag. Nur bei den Orcas gebrauchen gewisse Medien ( häufig Boulevard) Begriffe wie Angriff, ohne das betreffende Tiere bisher irgendetwas mit dem Menschen direkt gemacht haben. Bei anderen Tieren wie Elefanten Fehlanzeige.



Hier Verhaltensempfehlungen für Skipper. Interessanterweise wird es hier als Angriff zusammengefasst. Im aufgerufenen Artikel steht Verhaltensempfehlungen.
 
Zuletzt bearbeitet:
Es wird doch gar nicht behauptet, dass Menschen angegriffen werden. Aber die Boote werden attackiert.
Teilweise wurden die Boote gerammt und geradezu gejagt, teilweise entstanden erhebliche und gefährliche Schäden, wie abgerissene oder gebrochene Ruderblätter.
Und es ist nicht ein "Zertrampeln aus Versehen" wie bei den Elefanten, sondern schon gezielt mit "Absicht",
wobei auch gar nicht Aggression als Motiv genannt wird:
Sie machen das, weil sie es können und weil es ihnen in irgendeiner Form Freude bereitet. Vielleicht trainieren sie mit diesen mehr als ungewöhnlichen Aktionen auch den sozialen Zusammenhalt oder es sind Koordinationsübungen
„Man darf nicht vergessen, dass wir es hier mit Meeressäugern zu tun haben, die über komplexe, kognitive und soziale Fähigkeiten verfügen und die ihr Verhalten an neue Situationen anpassen können“, erklärt Ulrich Karlowski, Biologe von der Deutschen Stiftung Meeresschutz.
Inzwischen halten fast sämtliche Experten jedoch spielerisches Sozialverhalten für die wahrscheinlichste Erklärung. Iberische Orcas müssen seit einigen Jahren nicht mehr so viel Zeit wie früher mit der Nahrungssuche verbringen. Denn ihre Hauptbeute, der Rote Thunfisch, hat sich von Zeiten hemmungsloser Überfischung dank strenger Schutzmaßnahmen inzwischen gut erholt.
„Es bleibt ihnen mehr ‚Freizeit‘, die sie für soziale Interaktionen wie gemeinsames Spiel oder Ausleben von Neugierde nutzen können. All das führt dazu, dass sie sich und ihre Umwelt intensiver ausprobieren können. Da bieten sich kleinere Boote als willkommene Spielobjekte an“, ergänzt Ulrich Karlowski.
Quelle:
So oder so eine problematische Geschichte... 8 Boote bisher gesunken, ca. 700 Vorfälle seit 2020 bisher registriert.
Interessant, dass es vor allem kleinere Segelboote betrifft, nur selten werden dagegen Motor- oder Fischerboote Ziel.
 
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