Besser spät als nie! Hier meine etwas verspätete Reportage ...
Mal ehrlich, wenn (Wein-)Freunde zum enophilen Event rufen, darf man dann fehlen? Natürlich nicht! Und es hat sich gelohnt, bei der dritten Ausgabe der WINE & CLASSICS dabei gewesen zu sein! Obrigado, Sérgio, sempre um grande prazer!
Danke an José Silva, Paulo Pimenta, Sofia Bacelar und Sérgio Costa Lopes, die das Event kuratiert und sich um den "strukturellen Rahmen" gekümmert haben.
Bevor dieser Artikel aber zu dröge und piefig klingt: Profis wissen, wie die Gäste Spaß haben! Und ja, dafür bietet die Quinta dos Cónegos in Maia (Área Metropolitana do Porto) den idealen Rahmen. Topweine & Kulinarik & alte Schätzchen, hier wird jeder fündig. Der Eintritt ist frei, für die Tastings, die kommentierten Weinproben (provas comentadas) wird dann jeweils ein Obolus fällig.
Das Herrenhaus mit seiner imposanten Gartenanlage verleiht den Weinproben ein elegantes Flair und rückt die über 200 Topweine perfekt ins Rampenlicht.
Reichlich Oldtimer, dazu ein exquisites Gläschen mit dem (seelenverwandten) Weinblogger Contarotulo aka Sérgio Costa Lopes. Die Sonne scheint. Wunderbar, besser geht es fast nicht!
Sérgio, mit Wirbelwind Diogo und keinem Geringerem als Luís Cerdeira, den die meisten von euch zurecht immer noch als den Chefönologen von der Quinta de Soalheiro assoziieren ...
... Soalheiro ist aber Geschichte. Luís Cerdeira prägte mehr als 30 Jahre lang als Chef-Önologe maßgeblich den internationalen Erfolg des Familienweinguts. 2024 verkaufte er seine Anteile, um mit seinem Sohn Manuel Cedeira einen anderen Weg einzuschlagen (VINEVINU heißt die neue gemeinsame Marke, merken, weil richtig vielversprechend).
Neue Wege zahlen sich aus – am Ergebnis gemessen beeindruckend gut. Im Glas zeigt sich die „nackte Seele“ des Vinho Verde: steile Frische, ausbalanciert. Großartige Länge.
Rampensau Luís mit Bairrada-Bubbles im Glas!
Entschuldigung, wenn ich das mal so sage, aber die coolste Sau auf dem Event war Paulo Matos Graça Ramos von der Quinta de Poços, der unprätentiös ablieferte, einen Goodie nach dem nächsten rausbolzte und neben klassisch ausgebauten Weinen auch die naturnahe Variante ganz hervorragend bespielte.
Trubel, Heiterkeit. Ein Event jedenfalls für die ganze Familie und nicht bloß für Nerds, die ihre Weinblase nicht verlassen wollen.
Casa da Passarela, wieder ganz stark bei den strukturierten Tintos mit Rückgrat.
Sofia Bacelar, locker, charmant, bei ihrer Prova Comentada.
Das Márcio Lopes liefert: Klar! (Positiv) überraschend hingegen war, was ich von der anderen Seite des Sternengebirges im Glas hatte ...
Eine Vertikale über vier Jahrgänge von Márcio Lopes' Pequenos Rebentos O Caminho. Göttlich, immer noch Gänsehaut!
Fürs leibliche Wohl war auch gesorgt, im Food Court schmurgelten die Gastköche in gusseisernen Töpfen schmackhafte Leckereien. Ein stimmiges Konzept, das alle Sinne anspricht und einlädt, die ganze Familie mitzunehmen und Spaß zu haben. Mehr jedenfalls als ein 08/15-Tastingevent. Ich komme gerne wieder. Danke, Sérgio, für die Gastfreundschaft.
Mal ehrlich, wenn (Wein-)Freunde zum enophilen Event rufen, darf man dann fehlen? Natürlich nicht! Und es hat sich gelohnt, bei der dritten Ausgabe der WINE & CLASSICS dabei gewesen zu sein! Obrigado, Sérgio, sempre um grande prazer!
Danke an José Silva, Paulo Pimenta, Sofia Bacelar und Sérgio Costa Lopes, die das Event kuratiert und sich um den "strukturellen Rahmen" gekümmert haben.
Bevor dieser Artikel aber zu dröge und piefig klingt: Profis wissen, wie die Gäste Spaß haben! Und ja, dafür bietet die Quinta dos Cónegos in Maia (Área Metropolitana do Porto) den idealen Rahmen. Topweine & Kulinarik & alte Schätzchen, hier wird jeder fündig. Der Eintritt ist frei, für die Tastings, die kommentierten Weinproben (provas comentadas) wird dann jeweils ein Obolus fällig.
Das Herrenhaus mit seiner imposanten Gartenanlage verleiht den Weinproben ein elegantes Flair und rückt die über 200 Topweine perfekt ins Rampenlicht.
Reichlich Oldtimer, dazu ein exquisites Gläschen mit dem (seelenverwandten) Weinblogger Contarotulo aka Sérgio Costa Lopes. Die Sonne scheint. Wunderbar, besser geht es fast nicht!
Sérgio, mit Wirbelwind Diogo und keinem Geringerem als Luís Cerdeira, den die meisten von euch zurecht immer noch als den Chefönologen von der Quinta de Soalheiro assoziieren ...
... Soalheiro ist aber Geschichte. Luís Cerdeira prägte mehr als 30 Jahre lang als Chef-Önologe maßgeblich den internationalen Erfolg des Familienweinguts. 2024 verkaufte er seine Anteile, um mit seinem Sohn Manuel Cedeira einen anderen Weg einzuschlagen (VINEVINU heißt die neue gemeinsame Marke, merken, weil richtig vielversprechend).
Neue Wege zahlen sich aus – am Ergebnis gemessen beeindruckend gut. Im Glas zeigt sich die „nackte Seele“ des Vinho Verde: steile Frische, ausbalanciert. Großartige Länge.
Rampensau Luís mit Bairrada-Bubbles im Glas!
Entschuldigung, wenn ich das mal so sage, aber die coolste Sau auf dem Event war Paulo Matos Graça Ramos von der Quinta de Poços, der unprätentiös ablieferte, einen Goodie nach dem nächsten rausbolzte und neben klassisch ausgebauten Weinen auch die naturnahe Variante ganz hervorragend bespielte.
Trubel, Heiterkeit. Ein Event jedenfalls für die ganze Familie und nicht bloß für Nerds, die ihre Weinblase nicht verlassen wollen.
Casa da Passarela, wieder ganz stark bei den strukturierten Tintos mit Rückgrat.
Sofia Bacelar, locker, charmant, bei ihrer Prova Comentada.
Das Márcio Lopes liefert: Klar! (Positiv) überraschend hingegen war, was ich von der anderen Seite des Sternengebirges im Glas hatte ...
Eine Vertikale über vier Jahrgänge von Márcio Lopes' Pequenos Rebentos O Caminho. Göttlich, immer noch Gänsehaut!
Fürs leibliche Wohl war auch gesorgt, im Food Court schmurgelten die Gastköche in gusseisernen Töpfen schmackhafte Leckereien. Ein stimmiges Konzept, das alle Sinne anspricht und einlädt, die ganze Familie mitzunehmen und Spaß zu haben. Mehr jedenfalls als ein 08/15-Tastingevent. Ich komme gerne wieder. Danke, Sérgio, für die Gastfreundschaft.