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Linksalternatives Wohnviertel in Lisboa gesucht

AW: Linksalternatives Wohnviertel in Lisboa gesucht

Hallo Freak (und alle anderen),

ich "schlage" beruflich auch demnächst in Lisboa auf und ich glaube, wir haben da nicht so unterschiedliche Vorstellungen. Mir ist zwar die politische Ausrichtung des Viertels recht egal,

Hallo 'foka':)

Ich hab wirklich meine sehr direkten Erfahrungen mit Faschoaufmärschen, wäre übrigens beinahe wegen einer Konfrontation mit dem Pack erblindet, und kann Dir nur sagen, dass Du womöglich lieber nicht jedes Wochende die Horden unterm Fenster langlaufen haben willst.... von meiner Seite aus würden da sicher auch Gegenstände fliegen, wenn man nicht eh anderweitig effezient vorsorgen kann:fies:

Ich halte Rassismus für ein extentielles Grundproblem der Gesellschaft. Und Nein, ich habe nicht vor, den Typen die Deutungshoheit zu überlassen, weder auf der Strasse, noch in Foren.



aber ich will das volle Leben, ich will Altstadt, gute Durchmischung der Nachbarschaft etc. Bairro Alto ist selbst mir wohl zu hart, da ist (natürlich mit Ausnahmen) ja immer Party auf den Gassen - und das jede Nacht. Und schlafen können will ich schon, man muss ja leider arbeiten. Meine bevorzugten Viertel bisher sind eher im Baixa-Bereich, dabei ist die Alfama mein Traum. Wobei ich eine gut ausgestattete Küche will und eine halbwegs renovierte Wohnung. Dafür bin ich auch bereit, etwas mehr zu bezahlen. Ich werde da für mich bestimmt auch nochmal einen eigenen Thread eröffnen.

Viel Glück!:)

Ich brunche übrigens gerne mit jedem, durchaus auch CDU-Wählern, Rentnern, Transen oder Fußballern - egal.

Na ich natürlich auch - da das hier anscheindend in den falschen Hals kam, hehe.

Aber ich will halt das volle Lissaboner Leben und am liebsten in einer kleinen Gasse wohnen, wo meine 107-jährige Nachbarin den ganzen Tag auf Ihrem Kissen auf der Fensterbank lehnt und rechts von mir der Werbetexter die Musik aufdreht.


Hört sich gut an:)

So unterschiedlich sind unsere Vorstellungen da wohl nicht. Ich verfolge also Deinen Thread sehr aufmerksam. Also, meine Recherche bisher ergab: Alfama, Baixa, Graça, São Paulo, Chiado und alles da so in unmittelbarer Nähe. Vielleicht treffen wir uns dann mal auf ein Bierchen - ich ziehe Ende April von Funchal nach Lisboa. Also, viel Glück! Man liest sich.

Jo, mit dem Bierchen könnte sowieso klappen. P.S., Du hast Post:)
 
AW: Linksalternatives Wohnviertel in Lisboa gesucht

Hallo 'foka':)

Ich hab wirklich meine sehr direkten Erfahrungen mit Faschoaufmärschen, wäre übrigens beinahe wegen einer Konfrontation mit dem Pack ....

Hallo Freak,

ja ich kann Dich gut verstehen und kenne das.

Bei uns in NRW sind es die Öko- und Gutmenschenfaschisten, die alles und jeden tyrannisieren und gewalttätig aufmarschieren in strammer Besetzung. Da bekommt man schon Lust auf einen Ortswechsel.

Die Städte Europas (und einige Stadtviertel besonders) werden zukünftig eh spannend, vor allem aufgrund ihrer Nicht-Homogenität seiner Bewohner wenn die Umverteilungsspielräume enger werden.

Also wenn man mal von der Randale müde wird, hilft vielleicht ein Aufenthalt im Alentejo um wieder zur Besinnung zu kommen.

Gruß Joaquim
 
AW: Linksalternatives Wohnviertel in Lisboa gesucht


Hallo Baumschuler.

ja ich kann Dich gut verstehen und kenne das.

Bei uns in NRW sind es die Öko- und Gutmenschenfaschisten, die alles und jeden tyrannisieren und gewalttätig aufmarschieren in strammer Besetzung.


Das Vokabular kommt mir doch mehr als bekannt vor. Bei "Euch" in NRW habt Ihr in Dortmund, und nicht nur dort, eine der radikalsten, agressivsten Ansammlungen von AN in ganz Westdeutschland. War Dir das bisher etwa entgangen?

Da bekommt man schon Lust auf einen Ortswechsel.

Jeder, wie er mag: Reisende sol man nicht aufhalten. Für so manch einen ist es ja geradezu ein Statussymbol, von der Antifa geoutet worden zu sein.



Die Städte Europas (und einige Stadtviertel besonders) werden zukünftig eh spannend, vor allem aufgrund ihrer Nicht-Homogenität seiner Bewohner wenn die Umverteilungsspielräume enger werden.

Hehe. Nochmal, ich hab hier z.B. 60% Moslems. Die sitzen aber mit mir im selben Boot, wenn es um "Umverteilungsspielräume" geht. Die Grenzen verlaufen nicht zwischen Rassen, Kulturen etc. sondern - wenn überhaupt - zwischen den 10% der Bevölkerung, der > 60% des gesamten Geldvermoegens hortet, und den restlichen 90%. Völlig unabhängig der Herkunft.

Deine billige Demagogie, da kausal etwas von Nichthomogenitaet zu konstruieren, verfängt hier nicht. Die Methodik hat übrigens schon so einen Bart:)

Also wenn man mal von der Randale müde wird, hilft vielleicht ein Aufenthalt im Alentejo um wieder zur Besinnung zu kommen.

Schön, hört sich doch gut an. Gruß ins Alentejo also:) Und nie vergessen: ohne Rassisten keine Antifa, wo wir schon bei Kausalketten sind.

Nicht wir hetzen hier und sonstwo plump Bevölkerungsteile gegeneinander auf. Wir sind die, die Schluß damit machen.


Jo, Gruß zurück. Hab einen schönen Tag.:liebe:
 
AW: Linksalternatives Wohnviertel in Lisboa gesucht

Hehe. Nochmal, ich hab hier z.B. 60% Moslems. Die sitzen aber mit mir im selben Boot, wenn es um "Umverteilungsspielräume" geht. Die Grenzen verlaufen nicht zwischen Rassen, Kulturen etc. sondern - wenn überhaupt - zwischen den 10% der Bevölkerung, der > 60% des gesamten Geldvermoegens hortet, und den restlichen 90%. Völlig unabhängig der Herkunft.
:liebe:

Hallo Freak,

Bislang gibt es noch sehr viel Umverteilungsspielraum, will heißen: Bislang haben wir in Europa nicht mal Problemchen in Verhältnis zu dem was zu erwarten sein wird.
Wenn man Berichte liest, wie sich Menschen in wahrer Not unter Konkurrenzdruck verhalten (haben), dann ist der Ärmste nicht sicher vorm Nächsten, sofern er noch etwas hat. Da helfen nur sehr enge soziale Gemeinschaften.

Deine Konsequenz ist im übrigen bemerkenswert.
Wenn ich mich bei meinen türkisch-moslemischen Bekannten umschaue, dann muß ich feststellen, daß ich noch nie so viel Rassismus und Nationalbewußtsein wie dort festgestellt habe.
Wenn ich von meiner Welt auf Dein Umfeld schließe, dann lebst Du wohl mitten zwischen einer Mehrheit von Rassisten.

Gruß Joaquim
 
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