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In Portugal zählt nach wie vor die akademische Etikette [Quelle: www.nzz.ch]

Iris_K

Super-Moderator
Teammitglied
In Portugal sind es nicht nur die Kleider, die bei offiziellen Verabredungen Leute machen. Auch Zeit sollte man mitbringen, weniger für das Gespräch als für die üblichen Verspätungen. Je wichtiger manche Leute sich fühlen, umso länger lassen sie auf sich warten. Und dann zählt – im wahrsten Sinne des Wortes – die Etikette. In Portugal wimmelt es von Personen, die sich nach «Senhor» oder «Senhora» als Doktor, Ingenieurin oder Architekt anreden lassen. Keine Statistik verrät, ob sie zahlreicher sind als die Absolventen und Absolventinnen entsprechender Studiengänge.... -> weiterlesen
 
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AW: In Portugal zählt nach wie vor die akademische Etikette [Quelle: www.nzz.ch]

Ja das beobachten wir leider auch immer wieder, selbst in der Verwandtschaft. Doch leider hilft auch der beste Studienabschluss bzw. Titel zur Zeit etwas bei der Jobsuche.
 
AW: In Portugal zählt nach wie vor die akademische Etikette [Quelle: www.nzz.ch]

Also, wenn ich verabredet bin, komme ich nach wie vor pünktlich - nicht mehr wie früher noch in Deutschland 10 Minuten früher als zum verabredeten Zeitpunkt - aber eben PÜNKTLICH. Ich habe mir angewöhnt, 20 Minuten zu warten - wenn die Person dann noch nicht da ist, gehe ich. Und wenn derjenige dann später anruft, wo ich denn bleibe - erkläre ich ihm, daß ich nicht unendlich warte.

Und siehe da - beim nächsten Treffen klappt´s dann auch! :bussi:

Ja, das mit den Doutoras und Engenheiros ist wirklich so - gerade hier auf dem Land sind die "einfacheren" Leute da noch immer sehr respektvoll - also, nicht, daß ich was gegen respektvolles Benehmen hätte - aber Kriechen muß man nun auch nicht ... :ahh:
 
AW: In Portugal zählt nach wie vor die akademische Etikette [Quelle: www.nzz.ch]

Hallo,
die hohe Dichte an Dotores und Engeneiros erklaert ja auch,
warum das Land wissenschaftlich und vor allem oekonomisch
so weit vorne liegt.

Frank
 
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