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Tipp Gelado - Eiscreme in Portugal

Habt ihr Erfahrungen mit der Herstellung von Sorbeteis?

Ja.

Ich liebe meine Eismaschine...

Die kam mit Rezeptvorschlägen, so ähnlich und noch viel mehr hab ich damit gemacht:

50805458jl.jpg


Die hatte mich in Portugal vor 2 Jahren knapp unter 500 Euro gekostet und reicht mir bei meinem bescheidenem Haushalt mehr als ausreichend.
Gibt es sicher mittlerweile bestimmt günstiger, hat Kompressor und macht dir alles wann immer du es willst in +30 Minuten, kommt halt auf die Menge an.

Der Ninja wird zwar auch gelobt, aber ich glaube den Influencern einfach nicht alles ungeprüft. Minuspunkte. Sehr laut, Eis kann sehr kompakt werden (keine Luft), spontan geht nicht mehr (24 Stunden vorfrieren) etc.

Vergiss sowas, du wirst damit nicht glücklich.

Ohne Kompressor, ohne mich. Aus guten Gründen ;-)
 
Ich will mich ja nicht als Ninja-Propagandist aufführen, aber ihr vergleicht da Äpfel mit Birnen.
Herkömmliche Eismaschine gibt es mit und ohne Kälte-Kompressor. Die ohne haben praktisch einen Kälteakku, der vor dem Eismachen eingefroren werden muss. Das System ist wirklich schlecht.
Bei Creami und Pacojet werden die Pacossierbecher mit den Zutaten eingefroren und können dann jederzeit verarbeitet werden. Die Pacojet hat einen Luftdruckkompressor, der optional zugeschaltet werden kann und damit die Masse voluminöser macht. Verwendet man z. B. bei Farcen, Mousses und manchen Teigen, aber eigentlich nicht bei Eis.
Druckluft-Kompressoren bei herkömmlichen Eismaschinen sind mir unbekannt.
Nun noch ein kleiner Funfact über Druckluft bei Eis: Erfunden von Langnese, da Eis aus unverständlichen Gründen nach Volumen und nicht nach Gewicht verkauft wird. 1000ml Cremissimo wiegen ca. 500 g. Eismarken ohne Luftzugabe sind Ben und Jerry's und auch HägenDasz, da liegen 600ml bei 500g. Mit Luftzugabe verpacktes Eis ist im gefrorenen Zustand etwas leichter zu portionieren, was bei frisch hergestelltem Eis irrelevant ist.
 
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Ich will mich ja nicht als Ninja-Propagandist aufführen, aber ihr vergleicht da Äpfel mit Birnen.
Herkömmliche Eismaschine gibt es mit und ohne Kälte-Kompressor. Die ohne haben praktisch einen Kälteakku, der vor dem Eismachen eingefroren werden muss. Das System ist wirklich schlecht.
Bei Creami und Pacojet werden die Pacossierbecher mit den Zutaten eingefroren und können dann jederzeit verarbeitet werden. Die Pacojet hat einen Luftdruckkompressor, der optional zugeschaltet werden kann und damit die Masse voluminöser macht. Verwendet man z. B. bei Farcen, Mousses und manchen Teigen, aber eigentlich nicht bei Eis.
Druckluft-Kompressoren bei herkömmlichen Eismaschinen sind mir unbekannt.
Nun noch ein kleiner Funfact über Druckluft bei Eis: Erfunden von Langnese, da Eis aus unverständlichen Gründen nach Volumen und nicht nach Gewicht verkauft wird. 1000ml Cremissimo wiegen ca. 500 g. Eismarken ohne Luftzugabe sind Ben und Jerry's und auch HägenDasz, da liegen 600ml bei 500g. Mit Luftzugabe verpacktes Eis ist im gefrorenen Zustand etwas leichter zu portionieren, was bei frisch hergestelltem Eis irrelevant ist.
Luft und Wasser -> die Geldmaschinen der Nahrungsmittelindustrie :rolleyes:
 
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Ich bin ganz bei Dir, @Staros. Das ist ein vollkommen anderes Prinzip. Rühren und einfrieren vs. Einfrieren und mechanisch fein zerkleinern. Letzteres war für mich neu und der Paco für seine 5k++ ist sicher ein geiles Gerät. Ob der Ninja halbwegs mithält, finde ich zumindest fraglich. Aber ich bin so neugierig geworden, dass ich mir vermutlich einen bestelle. Hält er nicht, was er verspricht, geht er eben wieder zurück.

Die beiden Hauptvarianten sind mit und ohne Softeisdüse. Letztere wäre ja auch nett, aber ich bin eher Minimalist und will auch nicht lange reinigen. Falls ich so ein Teil kaufe und ausprobiere, gebe ich sicher Bescheid.
 
Hah, gestern angekommen, zwei Becher auf die Schnelle mit dem absoluten Minimalkonzept (wenn gar nichts in Haus ist) gefüllt, heute „zerschabt“ und - ich war selbst erstaunt - eine echt schmelziges Jogurteis gegessen. Rezept, nicht lachen (!): 5 Becher Naturjogurt von Lidl plus ein großes Glas Erdbeermarmelade 70% in die Becher, mit dem Stab kurz gemixt, Eisfach und dann je Becher 5 Minuten Ninja. Ich habe ein wenig von meinen Emulgatoren dazu getan. Probiere es nun aber mal ohne.

Das Eis ist sehr kompakt und hat eine wirklich perfekte Schmelztextur! Handhabung und Reinigung ist auf jeden Fall einfacher als die Eismaschine. Man hat nur die Becher und das kleine „Propellermesser“, was mit der Masse in Berührung kommt.

Da ich noch immer nichts im Haus habe, wird morgen Bananeneis getestet. Und eine Art Eiscafe. Ich habe einfach drei reife Bananen und etwas Milch plus noch ein Löffel Zucker in ein Becher rein gemixt. Dann noch etwas Milch pur mit Zucker in den anderen Becher. Der Plan für morgen ist, den Bananenbecher einfach schreddern wie er ist. Auf den Bechern mit der Milch wollte ich noch einen vierfachen Espresso kippen, dann eine Art Frappé draus machen lassen. Das sind jetzt nur Tests, um das Gerät kennenzulernen.

Sahne, Quark, Cremes und andere Zutaten machen garantiert feine Sachen und kommen natürlich auch noch dran. Aber zunächst suche ich Rezepte, die möglichst einfach sind und die man mit guten Gewissen täglich essen kann. Joghurt und Obst oder sogar nur Obst (Sorbets) plus Zucker (dafür fettarm) ist das Nahziel. Uns wird sicher aber auch noch mehr einfallen und ihr werdet es euch anhören müssen. :-D

Übrigens, das Teil habe ich bei Amazon für 270 € bestellt. Habe gleich noch zwei extra Becher dazu genommen. Man, 30,00 € für zwei Plastikbecher :klatsch:, was ist einem nicht alles der Hausfrieden wert. :cool: Sparfüchse bekommen das Teil schon für 230 € in Portugal. Kommt dann direkt aus China und soll in ein bis drei Monaten da sein. Das war jetzt nicht so mein Ding. Ich habe eh nicht wirklich an das Teil geglaubt und die Rücksendung eingeplant. Der erste Versuch war aber erstaunlich positiv. Rücksendung unwahrscheinlich.
 
So, @Farbenzeit. Du bist schuld, wenn ich mir neue Hosen kaufen muss! Ein „Ninja-Becher“ steht bereits im Eisfach. Rezept ziemlich genau wie dort steht. Allerdings, der Dom wäre nicht der Dom, wenn er so ein Rezept zu 100 % übernimmt. Und wer musste für meine Extravaganzen bezahlen? Natürlich, meine Frau. Aber sie kann eben Kokosmilch machen. Dazu braucht man so ein seltsamen Kokosnussschaber und natürlich die Nüsse (Auchan hat die). Ach ja, starke, ausdauernde Hände/Arme braucht man auch. Mit dem Schaber kratzt man das weiße Fruchtfleisch aus Kokosnüssen, setzt es mit Wasser an, püriert es mit dem Mixer, lässt das Ganze stehen und drückt es dann aus. Ergebnis: echte Kokosmilch! Also nix Dose.

Jetzt bin ich mal gespannt, ob sich der Aufwand gelohnt hat. Eins ist mir beim Zubereiten allerdings schon klar geworden. Eine Dose hätte es auch getan, da die Zitrone zu dominant ist. Das nächste Mal, sobald meine Frau ihre Hände wieder bewegen kann, machen wir mal eine pure Kokosvariante. Ich werde noch ein bisschen nachdenken, wie man dem einen Kick geben kann, ohne den Kokosnusscharakter zu überdecken. Naja, wenn uns gar nichts einfällt, dann werden halt ein paar Schokoladenraspel darunter gerührt.

Fortsetzung folgt…
 
Sach ma @zip, was denkst Du, wie das Weineis gemacht wurde? Mit passendem Rezept ist das prädestiniert für meine Ninja. Die bringt hervorragende Ergebnisse, bei allen Varianten, die nicht allzu fettig sind. Auf dem Bild sieht es ja fast so aus, als wäre „zwischen“ dem Wein ein Milchprodukt. Joghurt/Sahne/Milch. Kommt mir schon ein bisschen krass vor, aber von was kommt die milchige Färbung her?

Die Ninja macht bspw. aus zentrifugierten (bpw. Ananas) oder pürrierten (z.B. Mango) Früchten mit etwas Jogurt aus dem Stand Eis mit guter Textur. Ich fange also mit Rotwein statt Saft an. Aber nun?

Klassisch wäre, Zucker, Milch, Sahne, Eigelb. Eventuell etwas einköcheln (reduzieren, aber vor dem Eigelb). Vielleicht noch ein bisschen Glühwein-Gewürze hinzu, wie Zimt und Nelken? Keine Ahnung, ob sich Wein mit klassischer Eismasse verträgt.

Ich denke, ich werde mich herantasten. Rotwein, Zucker, Zimtstange kurz reduzieren und dann ein klassisches Sorbet hobeln. Dann mal mit zusätzlich Jogurt. Drüber könnte ich mir geschmolzene Vollbitterschokolade ganz ohne Zucker als Sauce vorstellen und einen Port oder vielleicht Moscatel aus meiner Region. Und ganz klar, Erdbeeren. Wein, Bitterschokolade und Erdbeeren. Das ist die Perfekte Dessert-Harmonie. So, jetzt habe ich echt Hunger. :cool:

Fragen: War Zimt drin? Was war oben drauf, Nuss-Crunch? Ging es eher in Richtung Sorbet oder klassisches Eis?
 
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Sach ma @zip, was denkst Du, wie das Weineis gemacht wurde? Mit passendem Rezept ist das prädestiniert für meine Ninja. Die bringt hervorragende Ergebnisse, bei allen Varianten, die nicht allzu fettig sind. Auf dem Bild sieht es ja fast so aus, als wäre „zwischen“ dem Wein ein Milchprodukt. Joghurt/Sahne/Milch. Kommt mir schon ein bisschen krass vor, aber von was kommt die milchige Färbung her?

Die Ninja macht bspw. aus zentrifugierten (bpw. Ananas) oder pürrierten (z.B. Mango) Früchten mit etwas Jogurt aus dem Stand Eis mit guter Textur. Ich fange also mit Rotwein statt Saft an. Aber nun?

Klassisch wäre, Zucker, Milch, Sahne, Eigelb. Eventuell etwas einköcheln (reduzieren, aber vor dem Eigelb). Vielleicht noch ein bisschen Glühwein-Gewürze hinzu, wie Zimt und Nelken? Keine Ahnung, ob sich Wein mit klassischer Eismasse verträgt.

Ich denke, ich werde mich herantasten. Rotwein, Zucker, Zimtstange kurz reduzieren und dann ein klassisches Sorbet hobeln. Dann mal mit zusätzlich Jogurt. Drüber könnte ich mir geschmolzene Vollbitterschokolade ganz ohne Zucker als Sauce vorstellen und einen Port oder vielleicht Moscatel aus meiner Region. Und ganz klar, Erdbeeren. Wein, Bitterschokolade und Erdbeeren. Das ist die Perfekte Dessert-Harmonie. So, jetzt habe ich echt Hunger. :cool:

Fragen: War Zimt drin? Was war oben drauf, Nuss-Crunch? Ging es eher in Richtung Sorbet oder klassisches Eis?
Unten war so eine Schicht aus Schockosauce und etwas knusprigen Crumbles. Der Hauptdarsteller war mehr Sorbet als Eis. Frisch, leicht …
 
Unsere portugiesische Eisdiele führt Weinsorbet. Hier sein Tipp für Weihnachten (da ist er nämlich in Portugal). Da reiner Wein aufgrund des Alkohols nicht fest durchfriert, wird er am besten mit Fruchtpürees oder Zuckersirup gemischt.
Der Wein wird direkt kalt mit Fruchtsaft, Fruchtpüree (z. B. Beeren oder Limetten) und Zuckersirup gemischt.
Ein Verhältnis von etwa 50 % Wein und 50 % zuckerhaltiger Fruchtbasis sorgt dafür, dass das Sorbet trotz des Alkoholgehalt gefriert.
Gutes Probieren @Dom Estêvão
 
Ich habe langsam einen Plan, aber da muss man sich wie gesagt ran arbeiten. Die puristische Variante muss auf jeden Fall Richtung Sorbet gehen. Das muss ich erst mal Verkosten. Dann weiß man besser, ob das noch ein bisschen Joghurt verträgt. Sahneeis mit Wein scheint mir erst mal kein erfolgsversprechender Kandidat zu sein. Zwischen der Eisdielen Empfehlung, also mit Sirup/Fruchtsirup den Wein strecken, damit er überhaupt gefriert oder dem Reduzieren, auch damit er gefriert schwanke ich noch. Zu viel Fruchtsirup lässt vermutlich wenig Wein Geschmack übrig. Beim reduzieren wird zwar der Wein sogar verstärkt, dafür stark Hitze behandelt. Aber ist ja egal, Hauptsache das Ergebnis schmeckt. Vermutlich muss man beides mal ausprobieren.

Danke für die Tipps, Leute! Ich gebe dann im Eisdielen-Thread Bescheid. Dort werde ich eh noch ein bisschen mehr über die Ninja berichten.
 
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