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Arbeiter aus Portugal stehen ohne Geld da

T

Trofense

Gast
Gast
-Gute Arbeit mit gutem Verdienst in Deutschland-

Arbeiter aus Portugal stehen ohne Geld da ! "Wir haben uns auf die falschen Leute verlassen.“



Arbeitsverträge gab es für die zwischen 19 und 52 Jahre alten Portugiesen nicht.
Sie arbeiteten als Regalaufüller in Supermärkten im Raum Dasing.
Durch eine Zollaktion wurden die Konten eingefroren , die Portugiesen stehen momentan ohne
Geld da. Hilfsorganisationen wie die Malteser und das Rote Kreuz haben sie inzwischen mit Essen versorgt.

S. den ganzen Bericht - hierzu
 
das sind die rumänischen Verhältnisse in Deutschland.Schon bei dem Lohn hätten alle Alarmglocken angehen müßen.Als Regalauffüller 1200 € ein stolzer Kurs.Ein deutscher Minijobber macht das für 400 €.Als Ausländer fällt einem das nicht so schnell auf.

Das sind die Realitäten in Europa.Leider. :'(

VG Hanseat
 
Re: Arbeiter in Portugal stehen ohne Geld da

hi,
um am monatsende, nach getaner Arbeit sozusagen, mit leeren haenden dazustehen, dazu braucht heute niemand mehr wirklich nach CH/D/F/GB zu gehen; denn auch die, die den manchmal durchaus verlockenden angeboten aus dem norden widerstehen und die dageblieben sind, denen geht es heute auch nicht besser ...



ein geschaft aus der langen liste, das bestimmt einige kennen ist die 'Papelaria Fernandes'; diese firma hat im ersten quartal 2009 ca. 3millionen euro verluste gemacht- die insolvenz ist bereits verkuendet worden und alles geht nun seinen juristischen gang- die belegschaft wartet derweil auf das gehalt ...



Os trabalhadores, cujo salário de Abril está em atraso, dizem que "não há garantia nenhuma por parte da administração de que vá haver esse pagamento", referiu à Lusa o sindicalista Joaquim Silva.
[ ... ]
a empresa avançou que "as exigências [dos trabalhadores] não podem ser satisfeitas" porque ainda não foi efectuada a assembleia de credores, agendada para 26 de Junho.

bei einem realen arbeitslosen-zuwachs von derzeit ca.1000/24h im land beschreibt das o.g. beispielgebend fuer viele andere faelle das betriebsklima in den firmen, die noch vor dem blackout stehen;

in dieser konkreten geschichte bleibt den arbeitnehmern am ende evtl. wirklich nichts ... und bis zum 26. juni auch nichts; d.h. drei oder vier monate ohne einkommen garantiert; danach beschaeftigungslosigkeit oder evtl. doch noch einen Job in der inzwischen restrukturierten papelaria; den dann aber ganz sicher unter voellig neuen konditionen (siehe novo código de trabalho)- das ist fuer manchen (nicht nur)das finz. desaster.

morgen ist vatertag
vai pra fora- ka dentro;)
greeezz
henry
 
Ein ähnliches Problem hatten um die vergangene Jahreswende auch etliche portugiesische Arbeiter auf Baustelle des neuen Tivoli-Stadiums

und und .

Durch massiven Druck des DGB, DER LINKEN aus Aachen, der Zollfahndung, der örtlichen Presse und durch Hilfe verschiedener caritativer Stellen, die die Leute für ´ne Weile durchgefüttert haben, konnte die "Durststrecke" überbrückt werden. Auch aus der Öcher Bevölkerung ist grosse Solidarität gezeigt und praktiziert worden.

Sie haben letztendlich das ihnen tariflich zustehende Geld bekommen, nicht zuletzt auch durch massiver Intervention unserer Jungs von der Allemania.

T.B.
 
In der Angelegenheit mit den portugiesischen Arbeitern, die im Raum Augsburg/Dasing um ihre Löhne betrogen worden sind bzw. um den Betrug mit den Abgaben an die Sozialkassen sind nun die Anklagen erhoben worden.

Schwarzarbeit im Supermarkt titelt die sueddeutsche.de und schreibt

"Die Staatsanwaltschaft Augsburg hat in einem spektakulären Fall von illegaler Beschäftigung in Supermärkten Anklage gegen drei Unternehmer aus Stuttgart erhoben. Die Behörde wirft den 39 bis 44 Jahre alten Geschwistern vor, in ihrer Firma im großen Stil Scheinselbständige beschäftigt zu haben. Sie hatten in Supermärkten Regale aufgefüllt. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft Augsburg ist die Sozialversicherung dadurch um 6,5 Millionen Euro geprellt worden. Die Beschuldigten sitzen bereits in Untersuchungshaft."

Auch die Augsburger Allgemeine schreibt unter der Überschrift



"Es waren ihre in Portugal angeheuerten Arbeitskräfte, die seit 2004 bei Rewe und Tengelmann neue Waren in die Regale einräumten... Nach Angaben von Oberstaatsanwalt Matthias Nickolai glauben die Ermittler nachweisen zu können, dass Kranken-, Pflege- und Rentenversicherungsträger sowie die Nürnberger Bundesagentur für Arbeit dadurch um insgesamt 6,5 Millionen Euro geschädigt wurden."

Es hat auch bereits die ersten Verurteilungen gegeben.

T.B.
 
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