Ich hatte vor Kurzem im Radio eine Meldung über die weltweite Entwicklung der durch Vegetationsbrände verbrannten Fläche gehört. Der Bericht hat mich zunächst etwas stutzig gemacht.
Die weltweiten Aufzeichnungen dazu beginnen 2002. Seitdem werden die verbrannten Flächen weltweit einheitlich per Satellit erfasst.
Die Meldung besagte, dass die weltweit verbrannte Fläche von März 2025 - Februar 2026 ungewöhnlich gering war. Damit gehörte dieser Zeitraum seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2002 zu denen mit der geringsten verbrannten Fläche.
Ich hatte dazu diese Seite gefunden:
Die folgenden Zitate habe ich mit Hilfe von KI übersetzt. Sie stammen alle aus dem oben verlinkten Bericht. Der Bericht ist sehr umfangreich, deshalb habe ich nur einige Passagen herausgesucht, die ich interessant fand. Den vollständigen Bericht kann natürlich jeder über den Link nachlesen.
(Die Zitatfunktion des Forums funktioniert bei mir im Browser nicht richtig. Deshalb habe ich die entsprechenden Passagen jeweils gesondert als Zitat gekennzeichnet.)
Zitat:
Während der Feuersaison von März 2025 bis Februar 2026 lag die weltweit verbrannte Fläche 18 % unter dem Durchschnitt der Jahre 2002–2024. Auch die weltweiten durch Brände verursachten Kohlenstoffemissionen lagen 20–31 % unter dem Durchschnitt. Damit gehörte dieses Jahr zu den Jahren mit den niedrigsten Werten seit Beginn der Aufzeichnungen. Trotz dieses weltweit vergleichsweise schwachen Brandjahres gab es regional erhebliche Auswirkungen.
Zitat:
Auch in vielen Teilen Europas wurden Rekordwerte oder sehr hohe Werte bei der verbrannten Fläche und den Kohlenstoffemissionen durch Brände registriert, darunter in Spanien, Portugal und Großbritannien. Europaweit waren Sachwerte im Rekordwert von 4,11 Milliarden US-Dollar Bränden ausgesetzt. Direkte Todesfälle gab es in der Türkei (17), Spanien (8), Portugal (6), Zypern (2), Griechenland (1) und Frankreich (1). In der Türkei, Spanien und Griechenland mussten insgesamt mehr als 110.000 Menschen evakuiert werden.
Im Nordwesten der Iberischen Halbinsel kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass die extremen Brandwetterbedingungen im August 2025 durch den Klimawandel etwa dreimal wahrscheinlicher geworden sind. In einem Szenario mit hohen zukünftigen Emissionen (SSP3-7.0) dürften Brände mit einer vergleichbaren statistischen Wiederkehrhäufigkeit bis zum Ende des Jahrhunderts etwa 78 % mehr Fläche verbrennen. Einige Modellrechnungen innerhalb desselben Szenarios ergeben sogar eine etwa siebenfache Zunahme.
......
In allen drei näher untersuchten Regionen entwickelten sich die Bedingungen für extreme Brände allmählich über mehrere Monate hinweg. Ursachen waren Niederschlagsdefizite und zunehmende Austrocknung. Im Nordwesten der Iberischen Halbinsel kam zusätzlich eine Ansammlung von brennbarem Pflanzenmaterial hinzu, die durch vorhergehende feuchte Perioden begünstigt worden war.
Mein Fazit wäre, dass die weltweit ungewöhnlich geringe verbrannte Fläche in dem genannten Zeitraum wenig darüber aussagt, wie die Situation in einzelnen Ländern oder Regionen tatsächlich aussieht. Wie man am Beispiel Portugal und Spanien sieht, können dort gleichzeitig außergewöhnlich schwere Brandjahre auftreten.
Die ungewöhnlich geringe weltweit verbrannte Fläche 2025/2026 sollte man allerdings bitte nicht als Argument gegen den Klimawandel verstehen. Darauf weisen auch die Autoren des Berichts ausdrücklich hin.
Sehr viel entspannter empfinde ich das Brandgeschehen in Portugal in diesem Jahr bisher. Mein subjektiver Eindruck wird auch durch die bisherigen Zahlen bestätigt. Gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres ist die verbrannte Fläche deutlich zurückgegangen. Hoffen wir, dass es auch so bleibt. Möglicherweise tragen dazu auch die verbesserten Möglichkeiten bei, Brände schneller zu erkennen und effektiver zu bekämpfen.
Schönes Wochenende für alle
Chap
Die weltweiten Aufzeichnungen dazu beginnen 2002. Seitdem werden die verbrannten Flächen weltweit einheitlich per Satellit erfasst.
Die Meldung besagte, dass die weltweit verbrannte Fläche von März 2025 - Februar 2026 ungewöhnlich gering war. Damit gehörte dieser Zeitraum seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 2002 zu denen mit der geringsten verbrannten Fläche.
Ich hatte dazu diese Seite gefunden:
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Die folgenden Zitate habe ich mit Hilfe von KI übersetzt. Sie stammen alle aus dem oben verlinkten Bericht. Der Bericht ist sehr umfangreich, deshalb habe ich nur einige Passagen herausgesucht, die ich interessant fand. Den vollständigen Bericht kann natürlich jeder über den Link nachlesen.
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Zitat:
Während der Feuersaison von März 2025 bis Februar 2026 lag die weltweit verbrannte Fläche 18 % unter dem Durchschnitt der Jahre 2002–2024. Auch die weltweiten durch Brände verursachten Kohlenstoffemissionen lagen 20–31 % unter dem Durchschnitt. Damit gehörte dieses Jahr zu den Jahren mit den niedrigsten Werten seit Beginn der Aufzeichnungen. Trotz dieses weltweit vergleichsweise schwachen Brandjahres gab es regional erhebliche Auswirkungen.
Zitat:
Auch in vielen Teilen Europas wurden Rekordwerte oder sehr hohe Werte bei der verbrannten Fläche und den Kohlenstoffemissionen durch Brände registriert, darunter in Spanien, Portugal und Großbritannien. Europaweit waren Sachwerte im Rekordwert von 4,11 Milliarden US-Dollar Bränden ausgesetzt. Direkte Todesfälle gab es in der Türkei (17), Spanien (8), Portugal (6), Zypern (2), Griechenland (1) und Frankreich (1). In der Türkei, Spanien und Griechenland mussten insgesamt mehr als 110.000 Menschen evakuiert werden.
Im Nordwesten der Iberischen Halbinsel kommen die Autoren zu dem Ergebnis, dass die extremen Brandwetterbedingungen im August 2025 durch den Klimawandel etwa dreimal wahrscheinlicher geworden sind. In einem Szenario mit hohen zukünftigen Emissionen (SSP3-7.0) dürften Brände mit einer vergleichbaren statistischen Wiederkehrhäufigkeit bis zum Ende des Jahrhunderts etwa 78 % mehr Fläche verbrennen. Einige Modellrechnungen innerhalb desselben Szenarios ergeben sogar eine etwa siebenfache Zunahme.
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In allen drei näher untersuchten Regionen entwickelten sich die Bedingungen für extreme Brände allmählich über mehrere Monate hinweg. Ursachen waren Niederschlagsdefizite und zunehmende Austrocknung. Im Nordwesten der Iberischen Halbinsel kam zusätzlich eine Ansammlung von brennbarem Pflanzenmaterial hinzu, die durch vorhergehende feuchte Perioden begünstigt worden war.
Mein Fazit wäre, dass die weltweit ungewöhnlich geringe verbrannte Fläche in dem genannten Zeitraum wenig darüber aussagt, wie die Situation in einzelnen Ländern oder Regionen tatsächlich aussieht. Wie man am Beispiel Portugal und Spanien sieht, können dort gleichzeitig außergewöhnlich schwere Brandjahre auftreten.
Die ungewöhnlich geringe weltweit verbrannte Fläche 2025/2026 sollte man allerdings bitte nicht als Argument gegen den Klimawandel verstehen. Darauf weisen auch die Autoren des Berichts ausdrücklich hin.
Sehr viel entspannter empfinde ich das Brandgeschehen in Portugal in diesem Jahr bisher. Mein subjektiver Eindruck wird auch durch die bisherigen Zahlen bestätigt. Gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres ist die verbrannte Fläche deutlich zurückgegangen. Hoffen wir, dass es auch so bleibt. Möglicherweise tragen dazu auch die verbesserten Möglichkeiten bei, Brände schneller zu erkennen und effektiver zu bekämpfen.
Schönes Wochenende für alle
Chap
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