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News Volkswagen-Werk in Portugal wird neues Modell ab 2025 produzieren

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Das Volkswagen-Werk in Palmela, Portugal, wird ein neues Modell produzieren, das 2026 auf den Markt kommen soll, wie die Unternehmensleitung vor Kurzem den Beschäftigten mitteilte.

In einem Interview erklärte Geschäftsführer Thomas Hegel Gunther, dass die Produktion dieses neuen Fahrzeugs, eines Hybridfahrzeugs, im Jahr 2025 beginnen wird. "Unser Plan für die Zukunft beinhaltet ein neues Fahrzeug, das Ende 2025 auf den Markt kommen wird. Es wird ein Fahrzeug sein, das wir hier produzieren werden, ein Hybrid, und ich glaube, dass es eine große Chance hat, ein großer Erfolg zu werden", sagte er.

Auf die Frage, ob diese Produktion die Produktion des T-Roc-Modells auf den derzeitigen Bändern ergänzen wird oder ob es zusätzliche Bänder geben wird, um beide Modelle zu produzieren, antwortete Gunther: "Das neue Modell wird die Produktion des aktuellen Modells ersetzen. Wir werden die Dinge in der Fabrik ändern, mit neuen Investitionen".

Auf die Frage, ob diese Entscheidung bedeutet, dass der aktuelle T-Roc anderswo produziert wird, erinnerte der Manager daran, dass dieses Modell derzeit in Portugal und China hergestellt wird und dass Autoeuropa nur das neue Modell produzieren wird.

VW wird 600 Millionen für das neue Modell, die Modernisierung und die Dekarbonisierung ausgeben. Das sind 20 Prozent mehr als die vor eineinhalb Jahren angekündigten 500 Millionen.

Am Ende des laufenden Jahrzehnts wird das Unternehmen entscheiden müssen, wo es neue Investitionen für neue Modelle tätigen will. Spanien hat bereits Straßenbahnen und eine Batteriefabrik, aber Gunther sagt, Portugal bleibe relevant. "Wir werden investieren, was notwendig ist und was wir für richtig halten, um weiterhin das zu tun, was wir gut können: Autos in Portugal zu produzieren", sagte er.



Quelle: Público

 
Hybrid ist vielleicht für Märkte, die das auch zukünftig noch erlauben werden. Etwa Japan wäre so ein Beispiel.
 
Hybrid ist doch sinnvoll, denn die fahren auch noch, wenn die Elektrosache vorbei ist. Und Portugal statt Deutschland passt zum Trend, möglichst weit weg von den grünen Deutschland-Abwicklern, aber noch so nahe, dass man hinterher beim Wiederaufbau wieder mitmachen kann.
 
Die Aussage "Hybrid ist doch sinnvoll" erinnert an die Zeiten als das Auto eingeführt wurde. Damals wäre es sinnvoll gewesen einen Pickup mit Pferd auf der Ladefläche zu fahren, falls der Verbrenner liegen bleibt.:-D
 
Oh Danny! Da hast du was grundsätzlich falsch verstanden.
 
Hybrid ist doch sinnvoll, denn die fahren auch noch, wenn die Elektrosache vorbei ist. Und Portugal statt Deutschland passt zum Trend, möglichst weit weg von den grünen Deutschland-Abwicklern, aber noch so nahe, dass man hinterher beim Wiederaufbau wieder mitmachen kann.
Irgendwie kommt mir hier das berühmte Kaiser-Wilhelm-Zitat "Ich glaube an das Pferd, das Automobil ist eine vorübergehende Erscheinung." in die Erinnerung.
In diesem Zusammenhang:
 
Mit einem 30 Mio. € - Anreiz vom pt. Steuerzahler wird VW das Werk Auroeuropa in Portugal das Modell ID.1 (ID.Every1) produzieren lassen. Dieser soll ab Mitte 2027 auf den Markt kommen.

 
Mit einem 30 Mio. € - Anreiz vom pt. Steuerzahler wird VW das Werk Auroeuropa in Portugal das Modell ID.1 (ID.Every1) produzieren lassen.

hi,
Während der Konzern seine Elektroflotte zügig erweitert, bleiben Standorte in Deutschland bei der Produktion außen vor. So wird der ID.2 ab 2026 in Spanien gebaut, und ein weiteres Modell, der ID.1, erhält ebenfalls keinen deutschen Fertigungsort.
Das hat klare Gründe, die VW nun in einer endgültigen Entscheidung untermauert hat.
VW: „Gehälter (..) sind dort deutlich niedriger als in Deutschland“
[ ...]
Ein wichtiger Faktor bei der Standortwahl sind die niedrigeren Produktionskosten in Portugal. Autoexpertin Beatrix Keim erklärt gegenüber der WAZ: „Gehälter und Steuern sind dort deutlich niedriger als in Deutschland.“. In der Region um Setúbal beträgt der durchschnittliche Bruttomonatslohn gerade einmal 1.364 Euro. Dabei handelt es sich sogar um eine Hochlohnregion des Landes.

dabei gilt festzuhalten dass 'autoeuropa' schon ueber tarif bezahlt und das sich das derzeitige mindestgehalt in P fuer alle so errechnet:

O salário mínimo em Portugal em 2025 é de 870 euros brutos mensais. Este valor representa um aumento de 50 euros em relação ao ano de 2024 e afeta a remuneração de todos os trabalhadores com contrato a tempo integral.

salário mínimo:

grez
henry
 
Zitat zu: VW: „Gehälter (..) sind dort deutlich niedriger als in Deutschland“

Tja, so holt uns die Realität halt von einer anderen Seite ein.

Die immer weitere Produktion von immer mehr Autos weltweit für immer mehr Menschen für zukunftsweisend zu halten, damit man keine Jobalternativen für Hundertausende suchen muss. hielt ich schon lange für Realitätsverlust.

Dann stellte man fest, das es nahezu überall billiger ist Autos zu produzieren, als in Deutschland.

Und nun stellt man auch noch fest, dass Asien qualitatitv gleichwertige (oder bessere) Autos bauen kann, als Deutschland.

Nun werden wir wohl doch Jobalternativen in Deutschland und irgendwann auch in Palmela schaffen müssen.

Gruß Matthias
 
Zuletzt bearbeitet:
Der ID.Cross während sicher interessanter, weil mit teureren Autos mehr zu verdienen ist, aber der geht wohl nach Spanien...
 
Ich halte das für ein weiteren Fehler von VW, als Käufer legt man sich sehr lange fest, diese Autos sind sehr aufwendig und nur Toyota kann das wirklich. Wenn dann nur noch e-Auto zugelassen werden!? Besonders jetzt wo andere Akkus verfügbar sind, LFP und Feststoff.
 
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