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Keine Billigflüge mehr ?

  • Ersteller Ersteller Trofense
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Vor allem wer sich einen Neuwagen leisten kann braucht ( meiner Meinung nach ) keine von allen Steuerzahlern !! bezahlten Zuschüsse .

Jetzt hör aber auf. Findest du es vielleicht ungerecht, wenn ein Käufer eines neuen Tesla 9.000 Euro Prämie vom Staat bekommt, den dann nach einem halben Jahr Haltefrist nach Dänemark verkauft und dort erneut für den gebrauchten Tesla (!) 10.000 Euro kassiert? Du glaubst nicht, daß das klappt? Dann recherchier mal bei Tante google....

Nein, das Elektroauto oder der Hybrid sollte als Geschäftswagen ein paar Jahre behalten werden. Dann ist ja auch nur der halbe Steuersatz für die Privatnutzung fällig gegenüber einem normalen Verbrenner. :|

Überhaupt sollte man alle zwei bis drei Jahre eine neue Karre kaufen um der notleidenden Autoindustrie zu helfen. Die Autobanken finanzieren doch eh jedem jede neue Karre. :|

Grüsse

jürgen
 
Ich will in keinster Weise sagen, dass ich die Förderpolitik in der Form wie bei den E-Autos gut finde.
Es ist nun mal eine Anschubfinanzierung wie es sie in allen Wirtschaftbereichen schon immer gegeben hat und auch weiterhin geben wird. Ob in der Landwirtschaft oder in der Industrie.
Gerecht war so etwas noch nie.
Die Abwrackpramie vor einigen Jahren war auch nix anderes.
Die Atomindustrie hat Gelder bekommen, davon kann die regenerative Energiesparte nur träumen. Genauso die Stein und Braunkohle.
Würden wie bei den erneuerbaren alle Kosten beim Strompreis mit eingerechnet, wäre der Atomstrom mit mit mindestens 15,7 Cent pro kWh ( je nach Rechenart könnten es auch bis zu 36 Cent sein) der teuerste. Wind und Wasserstrom läge bei um die 9 Cent und Kohlestrom so um die 13 Cent.
Den wohlhabenden stört die Belastung der Energiekosten nicht wirklich und in der Summe zahlt sie eh der kleine Mann.
Seltsamer Weise beschweren sie sich aber alle nur über die erneuerbaren Energien. Liegt wohl daran, dass da der echte Preis offen gelegt wurde.

Ohje.. Wir schweifen ab.
Der Thread ist ja eigentlich ein ganz anderes Thema
 
Würden wie bei den erneuerbaren alle Kosten beim Strompreis mit eingerechnet, wäre der Atomstrom mit mit mindestens 15,7 Cent pro kWh ( je nach Rechenart könnten es auch bis zu 36 Cent sein) der teuerste.
Es können sogar noch mehr sein, geht von bis zu gut 37 Cent aus.

Das Problem bei der Atomkraft ist die immense Schadenshöhe bei einem Unfall. Normalerweise versucht man, sich gegen sowas zu versichern, was bei der Atomkraft wegen der hohen zu erwartenden Schäden aber nur für einen kleinen Teil der möglichen Schäden vorgeschrieben ist, weil Prämien sonst unbezahlbar wären.

Man geht für Deutschland allein etwa von einer Schadenssumme von 2,5 Billionen Euro aus (2500 Milliarden Euro; zum Vergleich sind im Bundeshaushalt 2021 Ausgaben in Höhe von knapp 500 Milliarden Euro vorgesehen), wovon die Betreiber nur 1 Prozent versichert haben. Darüber hinaus haften sie mit ihrem Vermögen von bis zu 40 Milliarden Euro, was aber im Falle eines Unfalles sicher nicht mehr diesen Wert hat ...

Bei einem Unfall haftet also der Staat/Steuerzahler. Das ist es unter anderem, was den Atomstrom so teuer macht, weil man natürlich immer auch die betrieblichen Risiken versichern muss. Wäre das in vollem Umfang passiert, wäre der Atomstrom so teuer gewesen, dass er nie hätte wirtschaftlich sein können. Atomstrom war immer vor allem eine politische und keine betriebs- oder volkswirtschaftlich getragene Energieform.

Kai
 
Außerdem muss das ausgebrannte Zeug ja noch zwischen 100 000 und 1 Mio Jahre zwischengelagert werden. Kostet auch nochmal richtig Kohle, ist aber noch nicht im Strompreis gelistet.
Sichere Endlager gibts ja nicht.
 
glaubt ihr das sich ein Politker in deutschland für die Umwelt interess.
die kassieren nur das ist alles
alls veraschung
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:
Sach mal @solvana und alle anderen, die einen IQ über 70 haben. Der Rest braucht sich wegen mir nicht zu rühren :-)

Du folgst dem Thema ja ein bisschen. Kürzlich ist am Fernseher ein kurzer Bericht über klimaneutrales Kerosin an mir vorübergerauscht. Fand ich spannend. Produktion plus Verbrennung ist klimaneutral. Stimmt das und gibt es da keine anderen unlösbaren Problem (wie beim Alkohol und Flächenverbrauch für die Produktion der Biomasse), dann ist das doch ein hoffnungsvoller Aspekt.

Der Liter soll nur 5,00 Euronen kosten, also nur 10 mal so viel, wie normales Kerosin. Und das bei eine Versuchsanlage. Da kommen die Preise bei großen Anlagen wohl schnell runter. Wasserstoff-Flugzeuge dauern ja noch mindestens 10 Jahre. Und dann muss noch die Flotte ausgetauscht oder umgerüstet werden.

Also ich finde diesen Weg über klimaneutrales Kerosin spannend. Mag der Flug dann halt 3 Mal so viel kosten. Dafür ist er klimaneutral. Immer noch besser, als drei Tage im Flixbus. Bei Normalpreisen wird es gar nicht so stark ins Gewicht fallen. Die Ramschflieger müssen dann vor allem aufschlagen. Ich habe vor 25 Jahren PT hin und zurück immer so 800 DM bezahlt, also heute 800 Euronen wären nun auch kein Weltuntergang. Und vermutlich müssen die Flüge gar nicht so teuer werden.

Wie gesagt. Der Bericht ist nur so an mir vorbeigerauscht. Vielleicht ist es doch nicht so rosig, wie ich es in Erinnerung habe.
 
Der neue Kraftstoff von Atmosfair für die Flieger ist ein kleiner Lichtblick, denn immerhin ist er Co2 neutral.
Klimaschonend ist er trotzdem nicht.
Denn das Fliegen in großen Höhen hat nun mal auch einen klimaschädlichen Effekt durch die Stickoxide und die Kondensstreifen.
Außerdem ist die Energiebilanz bei dem Kraftstoff recht schlecht.
Die liegt gerade mal bei ca.15%.
Da der Treibstoff mit regenerativen Energien erzeugt wird, macht es aktuell wenig Sinn die saubere elektrische Energie dafür zu vergeuden.
Ist ja noch lange nicht im Überfluss vorhanden und sollte besser genutzt werden.
Die erste Anlage die jetzt das Co2 freie Kerosin produziert, stellt pro Tag ca. 1 Tonne her.
Ein typischer Ferienflieger bleibt damit ca. 15 Minuten in der Luft.
Ist also aktuell noch nicht einmal ein heißer Tropfen auf den Stein.
 
Sach mal @solvana und alle anderen, die einen IQ über 70 haben.
Reicht vielleicht nicht für die MENSA ...

"Das Kriterium für die Mitgliedschaft bei Mensa ist ein Intelligenzquotient, der höher ist als bei 98 % der Bevölkerung. Bei den in Deutschland üblichen Intelligenztests (Mittelwert 100, Standardabweichung 15) entspricht das einem Wert ab 130."

... aber 121 ist doch auch schon mal was ... (im Mai 2005).

Wenn Sie in einem wissenschaftlich anerkannten IQ Test einen Gesamt-IQ von mind. 120 erreicht haben, zählen Sie nach offizieller Definition zu den Menschen mit „Hochintelligenz“.

Unbenannt.JPG

Die Berichte darüber hab ich auch mehr oder weniger an mir vorbei rauschen lassen, weil´s mir eigentlich egal ist :).



Neue Anlage eröffnet: Klimaneutrales Kerosin für die Lufthansa kommt aus dem Emsland

Niedersachsen - Erste Produktionsanlage für CO2-neutrales Kerosin

Die Crux soll wohl sein, daß es noch etliche Unwägbarkeiten in der Sache gibt.

Sehr interessant fand ich die Aussage,

"Wie hoch der Anteil des weltweiten Flugverkehrs am menschengemachten Klimawandel ist, lässt sich nicht eindeutig beziffern. Das Bundesumweltamt ging 2019 von 5 Prozent aus, eine aktuelle Studie mit Beteiligung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) sieht den Anteil bei 3,5 Prozent." (Quelle: )

Und dafür kackt Ihr Euch ins Hemd :):):):-D:-D:-D:klatsch::klatsch::klatsch::confused::confused::confused:?

Wenn es mal soweit sein sollte damit, les´ ich es mir nochmal nach. Oder auch nicht ...
 
Ja genau, im Emsland war es, und es war auch nicht klimaneutral, sondern CO₂-neutral. Bin ich immer noch über IQ70? Für MENSA reicht es bei mir sicher nicht, da mach im mir keine Illusionen. Etwas über 70 und ich bin zufrieden. Ich will ja weiter posten dürfen.

Prämisse ist, dass wir (anfangs mit großen Anstrengungen) Strom quasi klimaneutral im Überfluss produzieren können. Vielleicht über Sonne in Wüsten, Wind auf Bergen und in der See, Algen im Meer, Mond und Gezeiten usw. Keine Ahnung. Da geht sicher noch einiges, wenn die "Menschheit" nur will.

Beim Wasserstoff-Antrieb ist das Kondensstreifenproblem noch größer. An und für sich ist es für sich genommen nicht ganz so kritisch. In unserer gestressten Welt mit dem Klima-Kipppunkt vor Augen können allerdings auch kleinere Faktoren ein Problem darstellen. Mich würde es jedoch nicht wunden, wenn findige Forsche dafür eine Lösung fänden. Ist ja letztendlich nur gefrierender Wasserdampf, den man irgendwie verhindern muss. Vielleicht machen die einfach Eiswürfel draus, die dann direkt ins Whisky-Glas donnern. Dann fliegen wir eben alle 1. Klasse und kommen besoffen im Zielland an.

Ein Tropfen auf den heißen Stein. Ja, so hatten die das auch berichtet. Mir ist es als Versuchsanlage im Gedächtnis geblieben. Wenn so was mal in Produktion geht, dann wird man den Stoff dem Kerosin einfach beimischen. Je nach Verfügbarkeit. Sind mal 10 Prozent im Kerosin drin, dann ist es 10 Prozent besser für die CO₂ Bilanz.

Nur 10 Prozent und dann auch nur von 3,5 Prozent vom gesamten CO₂ Einsparpotenzial. Das klingt frustrierend und auch wie ein Tropfen auf den heißen Stein. So sehe ich das nicht. Stimmen die 3,5 Prozent von @Ricarda Verreet , dann ist das sehr, sehr viel. Wir haben ja hunderte von Stellschrauben oder besser gesagt "Herausforderungen". 3,5 Prozent ist ein riesiger Posten, wenn man von hunderten oder tausenden Verursachern ausgeht. 25 3,5 Prozent-Posten lösen und wir sind CO₂-neutral. Selbst 3,5 Promille (bei 10 Prozent Beimischung) wären beachtenswert und ein merkbarer Schritt in die richtige Richtung. Wir reden jetzt aber vom Fliegen und nicht vom Straßenverkehr. Schön dran denken, bevor ihr euch ans Steuer setzt.

@Ricarda Verreet Klar kann man abwarten und sich später mal damit beschäftigen. Eigentlich muss man sich gar nicht damit beschäftigen. Es gibt ja Arbeitsteilung auf der Welt. Jeder hat seine Talente, Interessen, Vorlieben und Hobbys.

Ich bin da beispielsweise eine kleine Krämer-Seele, die nicht gerne global und "groß" denkt. Ich freue mich am Naturkreislauf und habe eine Freude daran, den Garten zu pflegen oder ein Feld zu bestellen. Früchte ernten, Abfälle kompostieren, Samen aussehen, Triebe versetzen, abwarten, ernten, ... Die Verbesserung des Bodens beobachten, das Gleichgewicht zwischen Schädlingen und Nützlingen fördern usw. Damit kann man keine globalen Probleme lösen oder 8 Milliarden Menschen ernähren. So kann man sich nicht einmal selbst ernähren oder ein Einkommen generieren. Aber es kann Freude machen.

Der kleine Garten könnte theoretisch die ganze Welt sein. Mit Industrie, Flugzeugen, Plantagen, Straßen, usw. Ähnlich wie heute, nur besser. Wir müssten nur wollen und die richtigen Maßnahmen ergreifen. Wir könnten heute fast alles. Unsere technischen und wissenschaftlichen Fähigkeiten waren SciFi in den 30er Jahre. Teile unserer Persönlichkeit sind jedoch im Mittelalter hängen geblieben, und hindern uns das Paradies zu betreten. Oder gab es wirklich einmal die Vertreibung aus dem Paradies und jemand lässt uns nicht mehr rein?

Ich finde es faszinierend, was heute alles geht. CO₂ neutrale Flugzeuge und Autos. Also leben wie bisher, nur nachhaltig, quasi für immer, für alle Generationen die nach uns kommen. So wie mein kleiner Garten, der sich selbst ernährt und heilt. Kein Verzicht. Dafür ein tolles Gefühl. Esse ich eine Tomate aus meinem "Kreislaufgarten", dann schmeckt sie doppelt so gut, weil sie sich auch noch gut anfühlt. Würde ich klimaneutral fliegen, hätte ich ein tolles Gefühl dabei. Ich flöge in einen schönen Urlaub und würde alles mit meinem Geld und nicht mit der Zukunft meiner Kinder bezahlen. Ich fände das toll.
 
Zuletzt bearbeitet:
Der einfachste Weg etwas für unsere Umwelt zu tun, ist für jeden Bürger in den Industrienationen recht einfach zu bewerkstelligen. Er braucht nur jeden Tag auf etwas zu verzichten.
Etwas weniger Fleisch, etwas weniger klamotten shoppen, etwas weniger Müll produzieren, etwas weniger fahren, etwas weniger fliegen, etwas weniger heizen, etwas weniger Wasser verbrauchen, usw., usw..Etwas bewusster leben.
Dann ist schon viel erreicht.
 
Da das aber nur wenige freiwillig machen (ich auch nicht) ist der beste Weg ein gesetzliches Rahmenwerk, das uns das Gutsein "erleichtert" :-)

Ich bin nicht bereit auf etwas zu verzichten, damit andere, die auf nichts verzichten, besser/länger leben können. Ich bin bereit 5,00 Euro für Sprit zu zahlen, auf Fliegen zu verzichten, kein Fleisch mehr zu essen und meine Jeans auszutragen, wenn auch viele andere, sagen wir alle Europäer, dazu gesetzlich verpflichtet werden. Ich würde sogar aktiv für solche Gesetze eintreten. Also nicht widerwillig befolgen, sondern dafür stimmen. Das würde ich gerne machen. Das würde die Situation merkbar verbessern.

Dein respektables Verhalten @solvana bewirkt vielleicht auch etwas. Nicht die kleine CO₂ Einsparung. Eher die Vorbildfunktion. Vor 40 Jahren hab ich das auch noch so gehalten und auf die gesellschaftliche Einsicht gehofft. Da war noch mehr Zeit. Heute ist es 5 vor 12. Das reicht nicht mehr, befürchte ich.
 
Bei der gesamten Diskussion um Klima Neutrale Energien wird immer wieder vergessen, wie lange wir diesen Luxus der Stromnutzung, Auto und Fliegen erst genießen.
Unser Haus ist von 1912 und Strom zu der Zeit war bei einer so abgelegenen Lage undenkbar.
Erst in den 1920er Jahren wurden hier Freileitungen gelegt. Strom wurde nur für Licht verwendet. Für Kochen und Badewasser wurde bis 1960 noch Holz und Kohle verwendet.
Viel anders war es bei mir auch nicht. Nur das bei uns auch mit Strom gekocht wurde. Badewasser und Heizung aber noch mit Kohle. Erst als Fernwärme in den !970er Jahren gelegt wurde begann der energetische Wohlstand.
In der Übergangszeit heize ich immer noch mit Holz im Wohnzimmer. Der Ofen kann unsere Etage komplett versorgen.

Auto nutze ich schon immer nur Gelegentlich. Würden wir nicht so abseits wohnen, wäre es bestimmt schon weg. Aber ohne diese große Einkaufstasche wären Einkäufe eine Tagesaufgabe mit dem ÖPNV. Und hier steckt das größte Potential zur Klimaneutralen Energie.
Bis zum Jahr 2000 fuhr ich noch bei schlechtem Wetter mit dem Bus zur Arbeit. Er hatte gegenüber auf dem Waldparkplatz seine Endstation und aus dem Fenster sah ich, wann er kam. Dann konnte ich mich in Ruhe anziehen und langsam dort hin gehen und einsteigen. Vielleicht werde ich es in einigen Jahren wieder so erleben und wenn bis dahin dann die stillgelegten Strecken alle wieder befahren werden, kann man auf das Auto verzichten.

Nur mit dem desolaten OPNV hier im Ruhrgebiet wird dies nicht gelingen. Alle Revierstädte an der Ruhr und Emscher müssten sich erst einmal zu einem Verbund vereinigen, damit dieses Stadt denken aufhört und nicht jeder sein eigenes Ding macht und nicht einmal die Fahrpläne untereinander abgestimmt werden.
 
... wird immer wieder vergessen, wie lange wir diesen Luxus der Stromnutzung, Auto und Fliegen erst genießen.

Bei Auto und fliegen bin ich unter Vorbehalten ansatzweise bei Dir. Fliegen war in den Sechzigern Luxus.

Heute kann für ab 10 Euro jeder Gössel irgendwohin fliegen. Hat gerade irgendwo hier im Forum geschrieben. Das sind ein halber Tag Flaschen sammeln oder Mineralwasser-Leergut von zwei Wochen wegbringen.

Eine Wohnung, Wärme, satt werden und Strom sind kein Luxus sondern Menschenrecht oder sollten es zumindest sein.

Ihr seid doch sonst immer die ersten, die im Dreieck springen, wenn es um die prekären Lebensverhältnisse von Milliarden Menschen auf dieser Welt geht, die all dies nicht oder nicht sicher haben.
 
Das mit dem Fliegen hatte ich geschrieben, weil ich es auch als Luxus empfinde,
wir aber anders nicht zu unserm Häuschen kommen in gegebener Zeit.
Sorry, aber das versteh ich nicht... ;-/
Erst habt ihr ein Häuschen dort gekauft und dann empfindet ihr das Fliegen als Luxus, obwohl ihr schon gewusst habt, dass es außer Flugzeug und Schiff keine andere Möglichkeit gibt, um auf die Insel zu kommen?
 
Was zu Menschenrechten gehört, ändert sich ja mit der Zeit.
Kommunikation d.h. Internet, gehört jetzt schon dazu.
Strom, Wasser, Behausung, Nahrung sollte eigentlich normal sein.

Fliegen, da scheiden sich die Geister.
Sicherlich muss man innerhalb Deutschlands nicht fliegen, obwohl es womöglich berufliche Zwänge geben könnte.
Aber in einem offenen, freien Europa, das mittlerweile gesellschaftlich so vernetzt ist wie wir es sind, familiär, geschäftlich, politisch.
Da geht es ohne fliegen eben nicht wirklich.
Alleine von Deutschland aus nach Portugal zu kommen mit der Bahn ist eine Herausforderung.
Nachbarin kommt aus Litauen.
Ihre Stieftochter aus Frankreich.
Da wird das mit Bahn oder Bus viel aufwändiger.
Und mit Lastenfahrrädern gar unmöglich.

Nun kann man argumentieren, das es früher auch ging.
Klar, kann man, aber damals gab es dann auch Kriege, wenn ein Land dem anderen nicht mehr grün war.
Heute fast undenkbar, weil Europa wirtschaftlich so verzahnt ist, das schon ein Brexit Spuren in den Regalen hinterlässt...

Ich bin aber sicher, das gewisse Menschen dafür einen Plan in der Hosentasche haben und dann alle glücklich und zufrieden in Erdhöhlen hausen...
 
Sorry, aber das versteh ich nicht... ;-/
Erst habt ihr ein Häuschen dort gekauft und dann empfindet ihr das Fliegen als Luxus
Darf ich doch sicher als meinen persönlichen, mir selbst gegönnten Luxus empfinden,
dort ein Haus zu haben mit Flugverbindung?! Dennoch bleibt es Luxus.
 
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