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Fair reisen: ein Plädoyer

alexkroll (†)

Admirador
Teilnehmer
"Wer andere besucht, soll seine Augen öffnen, nicht den Mund" Tansanisches Sprichwort

Fair reisen ist ein Thema, das uns an vielen Plätzen der Welt in sehr unterschiedlichen Situationen begegnet. Vor zwei Tagen kam ich bei einem sommerlichen Fest in Berlin mit einem Flugbegleiter ins Gespräch. Bereits nach wenigen Sätzen berichtete er mir sehr freimütig und zugleich sehr betroffen von den aktuellen Arbeitsbedingungen, die bei vielen Airlines heute herrschen.

 
Vor zwei Tagen kam ich bei einem sommerlichen Fest in Berlin mit einem Flugbegleiter ins Gespräch. Bereits nach wenigen Sätzen berichtete er mir sehr freimütig und zugleich sehr betroffen von den aktuellen Arbeitsbedingungen, die bei vielen Airlines heute herrschen.
Ja, ja die Lay-Overs von 3, 4 Tage sind halt vorbei. New York und Bangkok sind wie Mittelstreckeflüge geworden. Eine ubernachtung und dann wieder zurück. So what ????? So lange ich mit der Fliegerei zu tun hatte waren es immer die Flugbegleiter die sich beschwerten..... Die Gäste in der Holzklasse (Economy) sind die Prolete, die in der Bussiness die 'Möchtegernen' und die im First, 'Ja, das sind die Leute von meinem Niveau'. Die Unbeweglichkeit im Hirn, das dumme elitäre Verhalten führt dazu das eine Anpassung an neuen Gegebenheiten am Markt und somit eine Sicherung der Arbeitsstelle nicht möglich ist und man lieber streikt , was wiederum zu einer Verärgerung des Kunden führt, der mit seiner Passage das Gehalt des Flugbeleiters/Piloten bezahlt. Der/die Flugbereiter(in) einer Low Cost-Gesellschaft wird wie ein Lepra-Kranke betrachtet und die einer Charter-Fluggesellschaft wie eine 'arme Sau'. Ich höre einen LH-Flugbegleiter noch sagen ' Stell dir vor die haben von Calvin Klein Eternity noch nicht mal im Duty Free-Programm'!!
Die KLM, die Fluggesellschaft meines Heimatlandes und zusammen mit Air France,muss 300 Millionen Euro sparen um konkurrenzfähig zu bleiben und hat auch Piloten und Flugbegleiter um einen Beitrag gebeten.
Resultat: Piloten: Pensionsalter wurde um 2 Jahre nach hinten verschoben und mehr Flugstunden monatlich. Dafür erhalten sie einen garantierten Arbeitsplatz. Flugbegleiter: einen Tag weniger Urlaub und nach einem Langstreckenflug einen Ruhetag weniger. Es geht doch wenn man will !!! Auch ohne klagen
Johan
 
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Reaktionen: HJV
1Hallo Johan,

schön, dass Du wieder ein Opfer gefunden hast!

Deine Art, Haltungen zu pauschlisieren, Dein Halbwissen und Dein fehlender Respekt vor anderen Stimmen zeigt mir:
Du hast das Thema "fair reisen" zu Deinem Thema für die Zukunft gemacht!
Alles Gute
 
1Hallo Johan,

schön, dass Du wieder ein Opfer gefunden hast!

Deine Art, Haltungen zu pauschlisieren, Dein Halbwissen und Dein fehlender Respekt vor anderen Stimmen zeigt mir:
Du hast das Thema "fair reisen" zu Deinem Thema für die Zukunft gemacht!
Alles Gute
Muss jemand diese Bemerkung verstehen?
Johan hat lediglich die Situation aus seiner Sicht geschildert, woraus du da Halbwissen und fehlenden Respekt vor anderen Stimmen herausließt bleibt dein Geheimnis.

Ach ja, nur aus Curiosität, wo oder wer sind die Opfer die Johan gefunden hat?

Anita
 
Hallo Alex
Dein Beitrag besteht aus 2 Teilen
1) Die Arbeitsbedingungen der Flugbegleiter
2) Fair Reisen
Beide Themen habe m.E. zusammen in einem Beitrag nicht zu suchen. Wäre der 1. Teil eingegangen auf die zunehmende Aggresivität an Bord, bedingt durch übermässigen Alkoholgenuss oder Arbeitsstress der Passagiere, dann hätte ich dich noch folgen können. Das Lamentieren der Flugbegleiter über Reduzierung der Sozialleistungen ist unangebracht, denn in guten Zeiten kann jedes Unternehmen sich leisten auch dem Personal etwas Gutes zu tun. In schlechteren Zeiten müssen Mitarbeiter zwecks Sicherung ihres Arbeitsplatzes auch mal bereit sein, verzichten zu können.

Der 2. Teil deines Beitrag finde ich sehr gut und die PDF-Datei sollte sich -ausgedruckt- im Gepäck eines jeden Touristen befinden.
Johan
 
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