AW: Fair Reisen - Tourismus und Ethik
Ganz recht - reisen kann helfen Vorurteile abzubauen.
Ob das innerhalb des Massentourismus wirklich so ist, bezweifle ich.
Die verbliebenen Einwohner von Venedig z.B. sehen es mittlerweile in der Mehrheit auch anders.
Manche Hohlköpfe sollten meiner Meinung nach gar nicht reisen, sondern nur virtuell mittels Tablet (welches sie sowieso nur für Konsumscheiße oder Idiotenspiele benutzen) die Welt anschauen. Da wäre schon viel gewonnen.
Der Massentourist hat seine individuelle Verantwortung bereits beim Buchen, ach was - bereits beim Durchblättern des (online)Katalogs abgegeben und wälzt sich ebenso massenhaft per Bus oder Kreuzfahrtschiff durch kleine Dörfer, Inseln, landschaftlich schöne Ziele.
Dabei gerne darauf achtend, dass alles wie zu Hause ist.
Ob Currywurst / Döner / Burger in der Strandbar oder einheimisch sprechendes Personal auf dem großen Dampfer.
Das Fremde will man aus der sicheren Entfernung sehen, aber nicht spüren.
Und der Flug zum Ballermann /Karibik / Thailand mit zwei Wochen Strand im All-Inclusiv-Schuppen ist schon aus Umweltaspekten sehr fragwürdig.
Noch schlimmer ist die Umweltbilanz bei den überwiegend mit Schweröl fahrenden Kreuzfahrtschiffen.
Als Wirtschaftszweig hat sich der Massentourismus etabliert. Das muss man zur Kenntnis nehmen. Wo richtig Geld verdient wird, werden ethische Maßstäbe eher belächelt. Aber das Geld landet eben mehrheitlich nicht bei denen, die hart dafür arbeiten.
Aus rein egoistischen Gründen könnte ich den Massentourismus sogar befürworten. Je mehr Wahnsinnige sich am Ballermann und Co. vergnügen, desto mehr Ruhe habe ich selbst an anderen schönen Plätzen.
Aber diese Haltung ist politisch natürlich gar nicht korrekt.
Für mich selbst habe ich reisetechnisch ein klare Linie gezogen.
Ich mags gerne individuell - andere mögen es anders sehen.
Auch o.k.
Ich habe nur auf deinen Beitrag nº 15 geantwortet !!
Die von einem Forumsteilnehmer in diesem Thread genannten Bedingungen unter denen er seine Reise bucht, gelten glücklicherweise nur für ihn.
Die Menschen sollen reisen, denn durch Reisen kann man Vorurteile abbauen und Verständnis für gegebene Situationen bekommen.
Johan
Ganz recht - reisen kann helfen Vorurteile abzubauen.
Ob das innerhalb des Massentourismus wirklich so ist, bezweifle ich.
Die verbliebenen Einwohner von Venedig z.B. sehen es mittlerweile in der Mehrheit auch anders.
Manche Hohlköpfe sollten meiner Meinung nach gar nicht reisen, sondern nur virtuell mittels Tablet (welches sie sowieso nur für Konsumscheiße oder Idiotenspiele benutzen) die Welt anschauen. Da wäre schon viel gewonnen.
Der Massentourist hat seine individuelle Verantwortung bereits beim Buchen, ach was - bereits beim Durchblättern des (online)Katalogs abgegeben und wälzt sich ebenso massenhaft per Bus oder Kreuzfahrtschiff durch kleine Dörfer, Inseln, landschaftlich schöne Ziele.
Dabei gerne darauf achtend, dass alles wie zu Hause ist.
Ob Currywurst / Döner / Burger in der Strandbar oder einheimisch sprechendes Personal auf dem großen Dampfer.
Das Fremde will man aus der sicheren Entfernung sehen, aber nicht spüren.
Und der Flug zum Ballermann /Karibik / Thailand mit zwei Wochen Strand im All-Inclusiv-Schuppen ist schon aus Umweltaspekten sehr fragwürdig.
Noch schlimmer ist die Umweltbilanz bei den überwiegend mit Schweröl fahrenden Kreuzfahrtschiffen.
Als Wirtschaftszweig hat sich der Massentourismus etabliert. Das muss man zur Kenntnis nehmen. Wo richtig Geld verdient wird, werden ethische Maßstäbe eher belächelt. Aber das Geld landet eben mehrheitlich nicht bei denen, die hart dafür arbeiten.
Aus rein egoistischen Gründen könnte ich den Massentourismus sogar befürworten. Je mehr Wahnsinnige sich am Ballermann und Co. vergnügen, desto mehr Ruhe habe ich selbst an anderen schönen Plätzen.
Aber diese Haltung ist politisch natürlich gar nicht korrekt.
Für mich selbst habe ich reisetechnisch ein klare Linie gezogen.
Ich mags gerne individuell - andere mögen es anders sehen.
Auch o.k.