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Tipp Eine ganz wichtige Kampagne ... muss man gesehen haben!

kailew

Administrator
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Administrator
Teilnehmer
Ein sehr gutes Video, das man sich unbedingt mal anschauen sollte:

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Habs gesehn.
Aber MUSS man keinesfalls.
Das einzige was darin erwaehnenswert ist, ist der Schlusssatz!
> Think - before you share < ((Nach)Denken bevor du teilst) Genau Lesen UND sehen gehoert auch dazu.
Werden Gehirnamputierte Linke UND Rechte aber schwerlich koennen.
Ergo nutzt das Filmchen nichts.
Gruss HJV
 
Naja, der konkrete Einzellfall so dargestellt ist irgendwie doof.
ABER, die Gegenseite muss das auch verstehen, was man mit dieser Botschaft überbringen will. Offenbar bestehen da, gerade in den USA, erhebliche Defizite.
Dort können viele nicht lesen und sehr viele größere Texte nicht verstehen.
Aber man merkt, das überall immer mehr darauf hingewiesen wird, nicht alles zu glauben, was online steht, nur weils schwarz auf weiß geschrieben steht.
 
Hallo Leute,
Die Mosleme, die ich kenne feiern auch Weihnachten.....
mag sei, aber darum geht es ja nicht. Die Geschichte ist übrigens insofern wahr, als dass vor allem auf Dutzenden englischsprachigen Seiten aber auch im deutschen Sprachraum seit Wochen die unwahre Behauptung verbreitet wird, dass Schweden die Weihnachtsbeleuchtung verboten habe, angeblich um Moslems nicht wütend zu machen. Das ist natürlich gelogen, wird aber von Seiten wie dieser

Code:
http://welt.taibaweb.com/blog/2016/10/26/schweden-verbietet-die-weihnachtliche-strassenbeleuchtung/

und anderen mit "alternativen" Nachrichten verbreitet. Und natürlich auch über Facebook.

Ja und zwar genauso wie viele christen die ich kenne, nicht aus dem Glauben sondern als Tradition.
Wie gesagt: Es geht nicht darum, ob Moslems Weihnachten feiern, sondern um den perfiden Mechanismus, mit dem Falschmeldungen in die Welt gesetzt werden, die dann per Facebook als ob sie wahr wären, weiter verbreitet werden. Und wie gesagt: Die Geschichte aus dem Video ist passiert und passiert gerade weiter.
Naja, der konkrete Einzellfall so dargestellt ist irgendwie doof.+
warum? Ist wie gesagt komplett real!
ABER, die Gegenseite muss das auch verstehen, was man mit dieser Botschaft überbringen will. Offenbar bestehen da, gerade in den USA, erhebliche Defizite.
ja, und nicht nur dort, sondern auch bei uns!
Dort können viele nicht lesen und sehr viele größere Texte nicht verstehen.
ist hier nicht anders. Ich beobachte entsprechende Tendenzen im PortugalForum seit etwa zehn Jahren. Wir sind im postfaktischen Zeitalter angekommen, wo Fakten und Tatsachen nicht mehr zählen, und wo viele Menschen öffentlich nicht mehr in der Lage sind, sich auf eine gemeinsame Realität zu verständigen. Hier im Forum passiert das gar nicht so selten.
Aber man merkt, das überall immer mehr darauf hingewiesen wird, nicht alles zu glauben, was online steht, nur weils schwarz auf weiß geschrieben steht.
Ja, aber man sollte bestimmte Dinge auch glauben und nicht alles für Verschwörung halten und Fakten daher rundherum ablehnen. Eine gute Fähigkeit wäre eine ehrliche und vernünftige Quelleneinschätzung. Aber die ist verlorengegangen. Dazu sehr interessant: Inszenierung der Demokratie: Die große Verstörungstheorie - SPIEGEL ONLINE
 
Besonders hier in der USA sind diese fake news zu einem richtigen Problem geworden.
Das war besonders auffaellig waehrend des Wahlkampfes, Organisationen wie Breitbart, Infowar etc. haben da grossen Einfluss habt.
Facebook, besonders tueckisch. Da gab es eine Umfrage ob man Republikaner oder Demokrat ist, kreuzte man Rep an, uebernahm die Umfrage das Profiel des Users und muellte das mit Rechtsradikalen Werbungen voll, die so aussahen als haette der Users sie ins Profiel gestellt.
Breitbart oder Infowars, veroeffentlcihten News ueber Muslims in Europa, beriefen sich auf Europaeische Nachrichtendienste, mit links, wohl wissend das die Leser nur englisch sprechen und verdrehten diese Nachrichten so das die Muslims als wilde Horde wegkamen.
Oder die Wikileaks Geschichte, da wurde ganz geziehlt mit Falschmeldungen Stimmung gemacht.
 
Breitbart oder Infowars, veroeffentlcihten News ueber Muslims in Europa, beriefen sich auf Europaeische Nachrichtendienste, mit links, wohl wissend das die Leser nur englisch sprechen und verdrehten diese Nachrichten so das die Muslims als wilde Horde wegkamen.
Das ist aber hier wohl zum Teil nicht anders. Ein eher konservativer Autor von Spiegel-Online hat einen interessanten Versuch gemacht und hat sich in die AfD-Filterblase/Echokammer begeben. Kann man hier nachlesen, ist aber kostenpflichtig: AfD-Selbstversuch auf Facebook: In der Echokammer - SPIEGEL ONLINE

Ein interessantes Experiment, sich mal wie ein typischer AfD-Wähler von Facebook informieren zu lassen. Da denkt man dann nach einiger Zeit dieser Gehirnwäsche, dass alle Flüchtlinge ständig Schafe abstechen, deutsche Frauen vergewaltigen und in Messerstechereien verwickelt sind. Praktisch alle dieser Geschichten sind aber verdreht oder frei erfunden, nichts von alledem ist so passiert, wie es geschildert wird.

Aber die Menschen in dieser Filterblase glauben es.

Das Wallstreet Jornal macht ein sehr spannendes Experiment, wo man die Auswirkungen der Filterblase gut erahnen kann:

Es gibt, je nach Orientierung Demokrat oder Republikaner, einen blauen und einen roten Newsfeed - die sich ziemlich unterscheiden.

Kai
 
Zuletzt bearbeitet:
Den blauen und den roten Feed haben wir ja schon in den traditionellen Medien. Da haste den Block, ABC, CBS,NBC,CNN und ihre Kabel und Sateliten Fernsehn Ableger und dann das Gegenstueck mit den verschiedenen Fox ablegern. Die Unterschiede sind wie Tag und Nacht.
Interessant war waehrend der endlosen Wahlen, wie oft die Traditionellen auf diese Falschnachrichten reinfielen.
Besonders wenn es um die Wkileaks Veroeffentlichungen ging.
Der Druck um Einschaltquoten, hat da den sorfaeltigen Journalismus, die Serioesitaet, an die Wand gefahren.
 
Ist es wirklich so schlimm auf Facebook? Ich nutz das gar nicht, aber überhaupt nicht. Deswegen bekomm ich da nix mit.
Ich finde es spannend, das da jetzt Wahlbetrugsvorwürfe laut werden, Clinton aber noch nicht bereit ist, darauf einzugehen. Hier
Es ist ja OK, das sie als Demokratin die Wahl akzeptiert. Aber wenn wirklich betrogen wurde, sollte man es zumindest mal rausfinden.
Immerhin soll Clinton ja faktisch tatsächlich mehr Stimmen bekommen haben als Trump.
 
Ich benutze FratzenBuch auch nicht. Aber ich Weiss das von nem Freund, konnte mir das auf seinem Smartphone ansehen.
Clinton hat bisher ueber 1,5 Millionen mehr Waehler. Wird wahrscheinlich ueber 2 Millionen werden.

Das mit dem Wahlbetrug, ist bisher eine unbegruendete Vermutung. Dabei soll es um gehackte Computer Wahlmaschienen gehen.
Koennte auch so eine Fake News sein.
 
'7-jährige zum 2. Mal schwanger'

Unter diesem Titel erschien heute ein Kommentar von dem Journalist José Vítor Malheiros in der Zeitung Público. Der Titel bezog sich auf ein Artikel aus 1993 in der gleichen Zeitung von einer Journalistin, die einen Beitrag über den Sänger Donovan geschrieben hatte und wusste, dass der Artikel nur wenig Leser finden würde und mit dem Titel '7-jährige zum 2. Mal schwanger' eine Menge Leute fand, die den Artikel dann lasen obwohl der Titel nichts mit dem Inhalt zu tun hatte.

Der heutig Kommentar bezieht sich dann weiter auf den Post im Facebook im Bezug auf eine Nachricht angeblich vom Sender ABC in dem gesagt wird, dass B. Obama eine Anweisung unterschrieben hat die Wahlstimmen neu auszuzählen, da es angeblich imense Unregelmässigkeiten bei der Wahl gegeben hat. Der Verfasser des Kommentars will die Sache nachgehen und geht auf den Site vom Sender -abc.com, findet aber nichts über die angebliche Anweisung von Obama. Er sucht weiter und landet auf den Site von abcnews.com.co der echt aussieht aber in Kolumbien verfasst wird. Dieser Site gehört wieviele andere dieser Sorte einem Paul Horner, einem 38-jährigen Unternehmer. Er meint, dass er mit seinen falschen Nachrichten D. Trump zu seinem Erfolg verholfen hat. Laut P. Horner ist es nämlich so, dass die Rechte bzw. Extrem- und Ultra-Rechte in der Republikanischen Partei viel leichter falsche Nachrichten - ohne Prüfung- glauben und mit anderen teilen als andere Parteianhänger. Besonders rassistische, homophobe und reaktionäre Nachrichten werden von dieser Gruppe geglaubt.
Ich glaube bei den europäischen Rechten ist es nicht anders.
Johan
 
Das wird wohl so sein, ich kenne shortnews als deutschsprachiges Müllgebrüll. Da wird wohl nur noch nach solchem Muster gepostet und niemand kümmert sich drum.
Ab und zu verschwinden wohl alzu anstössige Kommentare oder Nachrichten, aber nur selten.

Aber ich muss das mal Kai fragen, hier gibts ja auch ganz viele Buttons zum teilen. FB und wie sie alle mittlerweile heißen. Hast Du da etwas davon, wenn man das teilt?
Klar, möglicherweise mehr Klicks, aber auch schon vorher?
So in der Art wie Google Werbung zahlt.
Das würde ja erklären, wieso sowas geteilt wird.
Ganz so wie diese Moldawischen Teenager, die diese Fakeseiten betreiben, um Geld zu verdienen. Die haben nix mit Trump am Hut, wissen aber, das sie ihm quasi geholfen haben.
 
Zuletzt bearbeitet:
Hallo Ozzy,
Das wird wohl so sein, ich kenne shortnews als deutschsprachiges Müllgebrüll. Da wird wohl nur noch nach solchem Muster gepostet und niemand kümmert sich drum.
ehrlich gesagt kannte ich das gar nicht ... aber muss man vielleicht auch nicht. Also, nach einem ersten (und wohl auch letzten) Überfliegen denke ich, dass das doch noch etwas anders ist. Die News - jedenfalls die ich gesehen habe - scheinen eher zu stimmen, vielleicht etwas dramatisiert, aber das ist im Rahmen. Die schreiben eben von den großen Seiten ab, es gab wohl mal eine .

Aber da gibt es doch große Unterschiede zu diesen "alternativen" News-Seiten, wo die Geschichten zum großen Teil massiv verdreht oder aber völlig frei erfunden sind. Da werden diese erfundenen "Nachrichten" eben durch die ganze Szene von Blogs und Facebook ständig hin und her geteilt, wodurch dann diese Filterblase entsteht, dass man nur noch das liest, was man eh denkt.

War natürlich früher auch schon teilweise so, aber es hat sich auch einiges geändert. In der oder den Tageszeitungen, die man hatte, stand gelegentlich auch ein Artikel, mit dem sich die Leser nicht identisch fühlten aber eben auseinandersetzen wollten. Ich kann mich noch gut daran erinnern, wie wir um die Kommentare des damaligen Lokalchefs im Tagesspiegel zu Hause gestritten haben. Mal war ich Matthes' Meinung, mal mein Vater. Der Zeitung ist die Familie bis heute treu geblieben - ich glaube insgesamt über 50 Jahre lang! Und das obwohl da oft Sachen drinstanden, die das eine oder andere Familienmitglied anders gesehen hat.

Heute schwindet diese Bereitschaft immer mehr, man kann das auch hier im PortugalForum sehr gut beobachten. Früher wurden sehr lange und intensive Diskussionen geführt, in denen es auch um Fakten ging und die natürlich auch gelegentlich irgendwann hitzig wurden. Vieles von dem ist ja leider durch die Forums-Wirren verlorengegangen ... Aber im Laufe der Zeit haben sich - auch weil natürlich immer mal wieder auch ein rauher Ton vorkam - viele Teilnehmer verabschiedet und sind zu Facebook gewechselt, weil man eben dort die Kontakte hatte, die man wollte - und keine, die einen stören.

Beispiel gefällig: Da gibt es etliche Teilnehmer, die Tiefreunde sind, aber es gab eben auch immer wieder Kritik und zum Teil auch gehässige Kommentare im PortugalForum dazu. Oder eben Streit, wie man es nun "richtig" macht in Sachen Umgang mit Tieren (gibt's ja heute auch noch). Viele sind aber dessen überdrüssig geworden und sehen sich nun vermutlich ein Video nach dem anderen auf Facebook an, auf dem entweder arme gequälte oder kleine niedliche Hunde zu sehen sind. Ich kann das beurteilen, denn ich bin mit etlichen Teilnehmern von damals noch per Facebook verbunden, und die Tiergeschichten tauchen daher auch in meiner Timeline noch ziemlich oft auch - wobei ich nun nicht der krasse Tierfreund bin. Wenn das aber bei mir schon so viel ist – wie muss es dann bei den anderen erst sein?

Sprich: Man möchte die Auseinandersetzung, den Streit, die gehässigen Kommentare nicht – und zieht dann dorthin, wo man ständig bestätigt wird und gleichzeitig eben mit den Menschen virtuell Kontakt hält, mit denen man bestimmte Interessen teilt. Facebook will die User möglichst lange auf der Plattform halten weil das eben die Einnahmen sichert und schüttet daher ständig Geschichten aus dem Ärmel, die die jeweiligen User dazu verleiten, noch ein wenig länger zu bleiben. Und was das ist, ist Facebook völlig egal ...
Aber ich muss das mal Kai fragen, hier gibts ja auch ganz viele Buttons zum teilen. FB und wie sie alle mittlerweile heißen. Hast Du da etwas davon, wenn man das teilt?
Ich habe ein zwiespältiges Verhältnis zu Facebook: Man kann heute im Internet nicht mehr ohne, weil eben die User da sind und weil Google für die Seitenbewertung und das Ranking eben auch berücksichtigen dürfte. Es ist umstritten, wie sehr die Sichtbarkeit in Facebook wichtig ist, aber natürlich ist sie es irgendwo. Beim Teilen, was leider in Sachen PortugalForum zu wenig geschieht, geht es klar um die Zugriffe und die User.
So in der Art wie Google Werbung zahlt.
Geld spielt da direkt keine Rolle, hier geht es um Reichweite, also Klickzahlen.
Ganz so wie diese Moldawischen Teenager, die diese Fakeseiten betreiben, um Geld zu verdienen. Die haben nix mit Trump am Hut, wissen aber, das sie ihm quasi geholfen haben.
Klar, aber die Jugendlichen werden etwa über die Google-Werbung Adsense von Leuten bezahlt, die sehr viel mit Trump am Hut haben.

Kai
 
Also da war dein Blick bei Shortnews wohl zu kurz :)
Sicherlich holen sich viele der Newsbringer die News von den großen Seiten, aber eben nicht nur. Das mit dem Stern weiß ich auch, obs noch aktuell ist, wage ich zu bezweifeln.
Nur mal so als , vor allem die Kommentare. Oder die Kommentare .
Die News haben sie tatsächlich wohl jetzt besser im Griff, auf die schnelle hab ich auch nix mehr der Art "Multikulti hat mal wieder blablabla gemacht" gefunden.
Das gabs im Sommer zuhauf. Eine meiner Surfseiten hat ein Laufbanner von denen und daher hab ich das mitbekommen.

Geld spielt da direkt keine Rolle, hier geht es um Reichweite, also Klickzahlen.

Reichweite ist klar, aber bedeutet mehr Reichweite dann eben nicht auch mehr Googlegeld?

Klar, aber die Jugendlichen werden etwa über die Google-Werbung Adsense von Leuten bezahlt, die sehr viel mit Trump am Hut haben.

Ja, das mag sein, das die indirekt Trumpgelder bekommen, ist ihnen aber egal, es geht ihnen ums Geld und nicht um Trump. Und genau das finde ich schlimm und gefährlich, denn was passiert erst, wenn irgendjemand WIRKLICH was bewegen will? Wahrscheinlich passiert das nämlich schon, ohne das wir es bewusst merken.
Diese ganze Lügenpresse-Kampagne zeigt das in meinen Augen. Dabei ist klar, das jeder Journalismus eine Vorabauswahl trifft und aus seiner Sicht der Dinge berichtet. Es soll Objektiv sein, aber ist immer ein wenig Subjektiv, da menschlich erstellt. Völlig normal.

Ich habe ein zwiespältiges Verhältnis zu Facebook:
Ich eher nicht, ich mags gar nicht und meide es wie die Pest. Die Abneigung kommt noch von meiner Ex-Frau und FB Eigenart, einem alles zu zeigen, das bei Freunden passiert. Und da gabs so einiges, was mir sauer aufstieß. Da hab ich mich eben von beidem getrennt :)
 
Hi Ozzy,
Nur mal so als , vor allem die Kommentare. Oder die Kommentare .
Klar, die Kommentare ... darauf zielen die Meldungen ja auch ab, dass die Leute da ordentlich kommentieren, damit die Video-Werbung ausgespielt werden kann. Aber diese "alternativen" News-Seiten – die ich jetzt absichtlich nicht nennen will – sind dennoch anders und Facebook auch. Da wird massiv und ausschließlich gefälscht und gelogen, das alles geschieht sehr systematisch und mit großem Vorsatz teilweise, teilweise aber auch aus Dummheit. Das ist so, als wenn ich immer in Deutschland dorthin fahre, wo das Wetter schlecht ist und am Ende des Jahres mich darüber beklage, was für ein Scheiß-Land das ist, wo das Wetter ausschließlich schlecht ist. Dass ich mit dafür verantwortlich bin, will ich nicht sehen und kann ich auch nicht sehen.
Reichweite ist klar, aber bedeutet mehr Reichweite dann eben nicht auch mehr Googlegeld?
Könnte sein, aber ein direkter Zusammenhang besteht nicht unbedingt, da Besucher aus verschiedenen Quellen nicht gleich "wertvoll" sind, was Klickzahlen betrifft. Ich könnte es jetzt gar nicht genau sagen, aber tippe mal, dass Besucher aus Social Networks eher schneller wieder weg sind, weil die sich eben auch haben herlocken lassen. Aber ich weiß es wirklich nicht ...
Ja, das mag sein, das die indirekt Trumpgelder bekommen, ist ihnen aber egal, es geht ihnen ums Geld und nicht um Trump.
Ja, aber das ist das Prinzip, oder? Wer für jemanden arbeitet teilt ja nicht notwendigerweise dessen Einstellungen ganz oder vollständig.
Es soll Objektiv sein, aber ist immer ein wenig Subjektiv, da menschlich erstellt. Völlig normal.
Ja, aber es basiert bei Journalisten eben auf Ausbildung und Erfahrung. Ich kann definitiv sagen, dass ich Quellen anders betrachte als manche Menschen meiner Umgebung, die eben teils schwer beurteilen können, wie seriös etwas ist. Das ist so ein bisschen wie beim Fußball, wo eben jeder meint, der beste Trainer zu sein. Dass da auch Fachwissen und Erfahrung dazugehören, geht oft unter.
Ich eher nicht, ich mags gar nicht und meide es wie die Pest.
Bloß gut, das PortugalForum hat schon dutzende Stammgäste wohl für immer an Facebook verloren.

Kai
 
Wobei ich solche Foren und FB doch in ganz anderen Bereichen sehe.
Bin aber wohl ein da mehr ein Internet-User der ersten Stunden...
 
Wobei ich solche Foren und FB doch in ganz anderen Bereichen sehe.
Jein ... es gibt zwar deutlich unterschiedliche Funktionen, aber auch in diesem Forum jedenfalls haben die User untereinander Kontakte gepflegt - wie etwa an einem Stammtisch. Das Problem war immer, dass in die jeweiligen Stammtische "Störenfriede" Streit hereintragen konnten. Wir haben es immer so gesehen, dass das Forum möglichst offen sein soll und wir wollten nicht zu viel reglementieren. Aber das hat andererseits vielen auch nicht gepasst, die eben eher ihre Ruhe wollten.

Von denen haben etliche neben der Pflege zwischenmenschlicher Kontakte natürlich immer wieder auch Tipps und Hilfe gegeben. Auf Facebook geht das (bis jetzt) viel besser, weil man eben weitgehend nur das sieht, was Leute schreiben, mit denen man befreundet ist. Passt einem das nicht (mehr) streicht man diese einfach aus der Friendslist. Dazu kommt, dass Facebook immer eine Momentaufnahme ist. Einen Streit in einer Gruppe, der vor vier Tagen war, der ist in der Timeline schon so weit unten, dass der nur noch selten hochgeholt wird. Im Forum ist sowas ziemlich persistent und man kann noch noch Wochen gut sehen, wer wen damals wie beschimpft hat. Viele finden das unangenehm, weil der Eindruck entsteht, als würde ständig gepöbelt.

Im Großen und Ganzen ist es sogar recht ruhig, es gibt eben vier bis sechs Teilnehmer, die zum Teil wohl im Suff ständig hier ihr Mütchen kühlen wollen. Das ist anstrengend, ich bekommen natürlich immer wieder Mal auch Beschwerden, aber es treibt die Menschen auch weg, weil man es beim Klären von Konflikten niemals allen recht machen kann. Es ist immer jemand unzufrieden, der dem Forum dann irgendwann den Rücken kehrt ...

Kai
 
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