Es quält ihm tag und nacht. Dieser Gedanken, dass er als Papst gewählt wurde, als Nachfolger Petrus, als Stellvertreter von Gott auf Erde. Und Gott gibt ihm nicht die Kraft die Probleme der Kirche,seine katholische Kirche zu lösen. 1000e Missbrauchsfälle, eine Vergewaltigte, daheim, die nicht in katholischen Einrichtungen geholfen wird. Bischöfe,Kardinäle, die dummes Zeug reden nur um ihre Macht zu behalten. Mit wem kann er noch vertraulich reden? Er sieht, dass die Kirche nicht nur aus der Lehre besteht, sondern auch aus Politik, Seilschaften und Lobbies. Er sieht auf einem Mal, dass er alt wird, sich manches nicht mehr merken kann, Zusammenhänge nicht mehr sieht. Er fleht immer wieder Gott an, bitte helfe mir, die Probleme der Kirche im Griff zu bekommen. Es kommt Verzweiflung auf, Enttäuschung und das Gefühl der Machtlosigkeit. 85 jahre bin ich und ich habe fast alles verloren......
Wie man auch zur katholischer Kirche steht und zum Papst Benedikt XVI, ich finde man muss diesen Mann und seine Entscheidung sehr respektieren und es gibt kein Raum für Spott und Lächerlichkeit.