@periquita:
Wie du sicher schon festgestellt hast, ist das Leben in Portugal (wie auch im Rest der Welt) teurer geworden über die letzten 3 Jahre.
Falls eine Gegend viel ausländische Touristen anzieht, ist das nicht so schlimm, sind doch portugiesische Restaurants meist billiger als in den Heimatländern.
Cabanas hat fast nur portugiesische Sommerurlauber, da keine Hotels vorhanden sind. Und außerdem fast nur Apartments. Und was macht der Urlauber, wenn er sparen muss? Richtig: Kocht Zuhause und geht in zwei Wochen einmal essen. Damit sind die Restaurants kaum ausgelastet und müssen schließen.
Ähnliches fällt mir in den letzten Jahren in Santa Luzia auf: Zwar sind die Restaurants abends brechend voll, aber nur mit Gästen, die nach dem Essen gleich wieder in ihre Hotels in Tavira verschwinden. Bars sind deshalb fast immer sehr leer, das schöne Nachtleben ist einer ziemlichen Tristesse gewichen. Die Restaurants sind wohl im Gegensatz zu Cabanas gut gefüllt, weil wohl in jedem Reiseführer Santa Luzia als besonderes Highlight angepriesen wird.
Die
Algarve befindet sich wohl aktuell in einer ziemlichen Umbruchsphase, an manchen Plätzen stehen sich die Leute auf den Füssen, andere früher mal beliebte Punkte sind am sterben. Der aktuelle Tourist will wohl etwas Kultur und Baden verbinden, damit stehen
Lagos, Faro, Tavira und vielleicht Vila Real St Antonio gross im Kurs, während Albufeira, Monte Gordo, etc. nicht mehr so beliebt sind.